Wenn ein guter Freund von Dir geht

GedichtSchmerz/Trost, Tragödie / P12
Deutschland Frankreich Preussen
04.12.2015
09.12.2018
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Nachträglich zum 2. 12 diesen Jahres der One-Shot von Mittwoch.
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Normalerweise morgens früh,
erwachte ich frohen Gemüts.
Ich eilte schnell hinunter.
Zu Deinem Käfig,
Deinem Nest,
zog das Tuch herunter.

An anderen Tagen war Dein Piepsen froh,
weckte mich dann endlich auf,
selbst nach der schlimmsten Nacht,
stimmte Deine Gesellschaft mich munter und froh.

Es war ein Montag,
dass weiß ich noch,
sechs Uhr morgens in der früh.
Am Boden lagst Du,
die Beine in der Höh.
Es sah aus,
als turntest Du,
auch wenn das nicht stimmt,
denn sportlich mein Lieber,
sportlich warst Du nie.

Ich sank hernieder in die Knie,
ich sank hernieder und weinte.
Bitterlich weinte ich und ignorierte die Hand,
die sich legte auf meine Schulter,
die mich trösten wollte.

Es war ein Montag,
dass weiß ich noch,
12 Uhr mittags im Garten,
eine kleine Kiste in der Hand,
ein Versprechen auf den Lippen.

Ich bin nicht wie Frankreich,
ich bin nicht so stark,
ich kann Dich nicht einfach ersetzen.
Für mich gibt es keinen zweiten Gilbird,
keinen Neunten und keinen Letzten.

Im Garten steht ein kleines Kreuz,
ein Sprüchlein ziert das Schilde,
''Ich werde Dich niemals vergessen'' steht dort,
und das sind meine Worte.

Morgens früh,
erwachte ich.
Ich eilte schnell hinunter.
Zu Deinem Käfig,
Deinem Nest,
zog das Tuch herunter.  

An diesem Tage war Dein Piepsen nicht da,
ich schwankte zurück ins Bett,
ein paar Stunden Schlaf noch,
bitte Bruder,
räum endlich den Käfig weg.
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