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Der Rhythmus liegt im Herzen

von CaroK
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16
Himuro Tatsuya Kagami Taiga Kise Ryōta OC (Own Character)
04.12.2015
10.08.2016
58
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10.08.2016 3.218
 
Aisus Sicht


Gähnend rieb ich mir übers Gesicht um wieder munter zu werden. Das war die dritte Frühschicht für mich diese Woche. Oder wohl eher eine Nachtschicht, die sich in die späten Morgenstunden hinein zog. Ob das jetzt ein Vorteil darstellte oder nicht, war meinen Nerven langsam ziemlich egal. Andererseits war dies momentan die einzige Beschäftigung die mich halbwegs in der Realität behielt und mich nicht in meine Gedanken abdriften ließ.
Summend betrachtete ich einige Unterlagen die Sabaka-san angefertigt hatte, um mich in einen neuen Fall einarbeiten zu können. Er wurde mir vor gut drei Tagen zugeteilt doch kam ich bislang nicht wirklich dazu ihn zu analysieren.
Und als würde ein  Fluch auf diesem Ordner liegen, klingelte in diesen Augenblick auch schon mein Handy. Beiläufig entsperrte ich es und nahm den Anruf entgegen. Auch wenn die Situation einen einiges abverlangte, durfte ich nicht zulassen, dass meine Arbeit darunter litt.
„Onâ.“, meldete ich mich mechanisch und trank einen Schluck Kaffee. Dumme Idee.
Gleich darauf brannte er meine Kehle herunter und ich verschluckte mich.
„Bitte was?! WO?!“, schrillte ich erschüttert und sprang auf.
Hektisch zwängte ich mich in meine Jacke und manierierte mich aus dem Büro nach draußen.
„Aber...aber...aber...meine Neffen...“, brabbelte ich fassungslos und blieb abrupt stehen.
Apathisch starrte ich auf das heutige Datum und legte mit einem Mal auf.
„KATSUROOOO!“, brüllte ich wütend und rannte aus dem Gebäude.
Bei Gott ich würde ihn umbringen! Ihn und jeden einzelnen seiner Komplizen!

Kiyomis Sicht

Ein Niesen seitens meines Zwillings riss mich aus meinen Gedanken und ließ mich in den Rückspiegel spähen.
„Gesundheit.“, murmelte ich beiläufig und wendete mich wieder zum Fenster.
„Oi, bist du krank?“, erkundigte sich Akuma stirnrunzelnd doch verneinte der Angesprochene seine Frage.
Unkontrolliert zuckten meine Finger in alle Richtungen, während ich die vorbeiziehendes Autos betrachte. Wenn ich daran dachte, was alles geschehen war seit ich die Seirin High School besuchte, überkam mich ein argwöhnisches Gefühl.
Wenn man es genau nehmen würde, waren in diesen paar Monaten all die Dinge ans Tageslicht getreten, die ich all die Jahre geheim hielt. Früher nahm ich immer an, dies würde mich schwächer machen..
Ein Lächeln zierte nun meine Lippen da ich an etwas denken musste, dass Aisu mir einst gesagt hatte. Egal wie sehr man Veränderung verabscheute, sie kam und wenn sie da sein würde, wolle man sie auch nicht mehr missen.
Dafür das er so unbeschwert versuchte zu wirken, gab er oft solch tiefgründig und philosophische Kost von sich.

Ein Windzug schnitt mein Gesicht. Die Autotür tat sich vor mir auf und Akuma reichte mir seine Hand. „Mal echt! Dafür das du so unbedingt hierher wolltest, lässt du dir fürs Aussteigen aber ziemlich viel Zeit!“, mahnte er schon regelrecht väterlich.
Dankend nahm ich seine Hilfe an und ließ mich etwas ziehen. Mir wurde nun doch schummrig. So wie sie es verstanden hatte, war doch ziemlich viel passiert während meiner Abwesenheit...Wie würde man reagieren? Woran dachte ich überhaupt?! Für derartige Sinnbezüge, war es jetzt doch recht spät! Wir betraten das Foyer der Arena und ich merkte wie jeder einzelne Schritt meinen Atem schwerer werden ließ.



Kagamis Sicht


Ungehalten kugelte der Ball den Boden entlang direkt ins aus, doch spielte das jetzt keine Rolle mehr. Im ersten Moment betrachtete ich ihn noch etwas ungläubig, bis mich das Jubeln der Anderen  die Realität glauben ließ. Wir hatten gewonnen. Überrumpelt schielte ich auf meine Hände, die gerade eben den entscheidenden Punkt geholt hatten. Den Pokal überreicht zu bekommen, war ein betäubendes Gefühl, das erst nachließ nachdem wir uns in Richtung der Flure begaben. So ziemlich jeder redete durcheinander nur ich hielt mich überraschenderweise zurück.
War das nicht das was ich wollte? An die Spitze? Wo war dieses befriedigende? Freude...klar die war schon irgendwie da aber sie erfüllte mich nicht vollends...Als wäre da eine undichte Stelle, die dies verhindern würde.
Ich stoppte. „Gome, ich muss mich entschuldigen.“, presste ich umbesinnt hervor und ließ mein Team deswegen verharren.    
„Kagami-kun-“, setzte Kuroko neben mir an doch ließ ich ihn nicht aussprechen.
„Ist schon okay...Geht ihr vor.“, meinte ich erstickt und besah mir den Boden.

„Man feiert mit seiner Mannschaft wenn man gewonnen hat oder nicht?“, hörte ich es plötzlich hinter mir. Die Mimik der Anderen wandelten sich. Schluckend schloss ich meine Augen und atmete tief durch.
„Taiga-ya ich schwöre wenn du sie jetzt ignorierst nachdem wir sie extra hergebracht haben, befördere ich zunächst deinen Arsch ins Krankenhaus ist das klar?“, keifte ein andere Stimme und ich konnte fühlen, wie sich eine Hand auf meinen Arm legte. Langsam, so als ob ich Angst davor hätte, drehte ich mich um und blickte in diese Augen.
Grau-blau und dennoch so warm.
„Hat sich gelohnt für das Gesicht aus den Federn zu kommen.“, merkte sie keck an und schenkte mir daraufhin ein Lächeln. Überflügelt erwiderte ich dieses und zog sie dann in meine Arme.
Nebenher bekam ich mit, wie Katsuro das Publikum etwas weiter ab trieb und dabei immer wieder erklärte, dass sie später über Kiyomi herfallen könnten.

Es wurde ruhiger und der Gang leerte sich. Gleichbleibend hielt ich sie noch in meinen Armen und wollte auch zugegebener Maßen nicht, dass sich dies änderte.
Irgendwann aber drückte sie etwas gegen meine Brust, weswegen ich sie loslassen musste.
„Hab- Fuck war das zu viel? Hab ich dich verletzt?“, erkundigte ich mich besorgt doch schmunzelte sie nur kopfschüttelnd und ließ ihre Hand in meinen Nacken fahren. Eine Gänsehaut überdeckte meinen ganzen Körper. Genau dieses Gefühl hatte ich bei dem Sieg eigentlich erwartet gehabt!
Vollkommenheit...
„Kagami-“, fing sie an, doch legte ich meine Finger an ihre Lippen.
„Nicht...ich...will nicht das du mich so nennst.“,erklärte ich ihr kleinlaut.
Durchatmend machte ich einen Schritt zurück und musterte sie für einen Moment.
Nachdem ich wusste was ihr angetan wurde, war es total egoistisch und inakzeptabel, dass von ihr zu verlangen aber ich würde auch nicht zulassen das es so weiter gehen würde wie bisher.
Ihre Haltung wurden unsicher und sie entfernte sich ebenso von mir. Das Frauen so was auch immer gleich falsch auffassen mussten!

Seufzend ergriff ich ihr Handgelenk und fixierte fest ihre Augen.
„Ich möchte derjenige sein, den du vertraust. Zu dem du kommst wenn dich etwas bedrückt und vor dem du dich nicht zurück nehmen musst. Ich will das du mir auch deine Tränen zeigst und nicht versuchst zu lachen, wenn du eigentlich heulen könntest. Du...bist nicht mehr allein verstanden? Und jedes Arschloch, der auch nur glaubt dir nahe kommen zu können wenn du das nicht willst, ziehe ich bei lebendigen Leib die Haut ab. V-Verstehst du? Ich werde dich ab jetzt beschützen. Keine Geheimnisse mehr...Kein Versteckspiel. Zeig mir einfach nur dein wahres Gesicht, ja?“
Himmel wenn ich noch mehr Druck auf meinen Kiefer ausübte, würde er glatt durchbrechen.
Sie antwortete nicht sondern schien zu überlegen.
„Ich...nehme an, dass nun jeder weiß...was...alles passiert ist?“, fragte sie in sich gekehrt und umklammerte dabei ihren linken Oberarm.
„H-Hai...aber!...Das ist Vergangenheit und Niemand wird dich dafür verurteilen, dass du es keinen gesagt hast! Jeder zeigt Verständnis dafür und wenn nicht, prügle ich es aus demjenigen heraus!“, gab ich temperamentvoll von mir.
„Verschreckt dich das nicht?“, fragte sie unsicher und neigte ihren Kopf beschämt.
Nun wurde ich doch etwas wütend und ich packte ihre Schultern, was sie aufschrecken ließ.
„Es bestärkt mich nur!“, erwiderte ich beharrlich und beobachtete, wie sich Kiyomis Augen weiteten.
„Alles...was geschehen ist...was dir passierte und dir angetan wurde, macht mich einfach nur rasen vor Wut und ich möchte am liebsten schreien...dir das Leid abnehmen oder gar alles ungeschehen machen...Dennoch...kann ich das nicht...ich kann nur dafür sorgen, dass dir niemand jemals wieder solches Leid zufügen wird...Ich weiß, dass das nichts an dem allen ändert aber-“
Ihr Schluchzen unterbrach mich. S-Sie weinte?! Was hatte ich falsch gemacht?
„K-Kiyomi ich- D-Das war nicht-“, versuchte ich mich zu erklären, spürte im nächsten Moment aber schon den angenehmen Druck ihres Körpers.
„Baka...“, murmelte sie und vergrub ihr Gesicht in mein verschwitztes Trikot.
„Nicht...ganz die Reaktion...die ich erwartet habe.“, brachte ich verwirrt zum Ausdruck.

Ruckartig stellte sie sich vor mir auf und schlug sich gegen die Wangen, was mich aufhorchen ließ. Skeptisch musternd legte ich meinen Kopf schief und kratze mich hinterm Ohr.
Zittrig zog sie die Luft um sich herum ein und blickte zu mir herauf.
„Kagami Taiga...du bist zwar überheblich und oft zu unüberlegt gegenüber der Welt , was dich irgendwie sogar blauäugig macht...“, nuschelte sie nachdenklich.
Echt? War...das ihre...Mal ehrlich was war das jetzt?!
„Aber...du bist gleichzeitig aufmerksam, warmherzig und bedacht darauf deine Freunde zu beschützen...Wenn es...überhaupt irgendeinen Menschen geben würde, zu dem ich auch verheult antanze und ihm meine Schwächen offenbare...dann bist und wirst das wohl du bleiben.“, ergänzte sie und mich überkam die Befürchten, dass sie es nun sagen würde.
„Wag' es dich!“, mahnte ich widersprüchlich, entgegen der Situation.
„H-Hah?“
Gefasst tippelte ich mit ihr zu der nahe gelegenen Wand und beugte mich zu ihr vor, sodass meine Unterarme sie einkesselten.
Uns trennten nur noch wenige Zentimeter von einander und doch behielt ich die Kontrolle über mich selbst und druckste nicht so hölzern herum.
„Ich zerbreche mir jetzt schon echt lange den nen Kopf darüber, wie ich dir das sage, also nehm' mir das jetzt bloß nicht klar?“, verlangte ich stur und biss mir auf die Unterlippe.
„Ich li-“
„HALT!“, brach es aus ihr schon fast panisch heraus.
„W-Was ist...wenn...wenn du doch noch nicht alles weist und du...ich meine...was ist wenn es doch nicht so ist und-“
Um sie zum schweigen zu bringen, versiegelte ich ihre Lippen mit den meinen und merkte dabei gleichzeitig wie sie sich wieder entspannte.
„Egal...was dir auch widerfahren sein mag...es macht dich zu dem Mädchen das ich liebe und daran wird sich auch nicht ändern...Merk dir das, okay?“, hauchte ich ihr flüsternd entgegen.  




Kyiomis Sicht


Das ich es einmal so sehr wollen würde, von einer Person geliebt und beachtet zu werden...
Das sich dieser Wunsch dann auch noch erfüllte...Das erste Mal seit langem, fühlte ich mich berechtigt dazu, dass zu tun...dem folge zu leisten...was ich wirklich wollte.
Ich bebte innerlich, äußerlich, drumherum und überall. Diese Art von Glück war...so überwältigend, so vollkommen fremd und dennoch das wonach ich mich so sehr gesehnt hatte.
„Ich liebe dich...Taiga.“, entgegnete ich Tränen erstickt und lief zu allem Überfluss auch noch rot an.
Zufrieden grinsend zog er mich wieder enger an sich heran, worauf ich lächelnd meinen Kopf an seine Brust lehnte.
Vollkommenheit.

Eine Weile hielten wir diese Position, bis uns ein Kreischen voneinander löste.
„D-da ist sie!“, tönte es nicht weit von uns. Sachiko boxte in ihrem Übermut Saki in die Seite und sprintete dann aufgeregt auf mich zu.
„Kiyomi-chan!“, wimmerte sie heulend und klammerte sich an mich.
„K-Kuro-chan hat uns gesagt das du...oh mein Gott!“
Eine finstere Aura trat an uns heran und der Hobbit verkroch sich hinter mich um den vermeintlichen Schlägen der Schwarzhaarigen zu entgegen.
„Sachiko...“, knirschte sie mordlustig, verkniff sich dann aber alles weitere und nahm mich stumm in den Arm.
Wenn Saki emotional wurde, war das immer etwas befremdlich jedoch, fühlte es sich immer zu 100 Prozent echt an! Masaki tätschelte ein paar Mal meine Schulter, was um ehrlich zu sein, der innigste Körperkontakt war, der jemals von ihr selbst ausging...
Alle waren sie da...Auch die anderen von Seirin sowie Kise, Aomine, Mursakibara und Momoi.

Während wir noch auf...Taiga...warteten, der sich noch umziehen musste, unterhielt ich mich mit Momoi und Sachiko...oder setzte mich eher ihrem Verhör aus.
Auch andere Mitglieder von den einzelne Teams der Generation der Wunder waren aufgetaucht. Midorima und sein schwarzhaariger Strampler waren sogar auch da.
„Halloho?! Also wie sieht es aus?“, verlangte Toos Managerin zu wissen und stierte mir in die Augen.
„H-Hah?“ Ich verstand nicht ganz.
„Herr Gott...Pinky und Fruchtzwerg wollen wissen ob du mit dem Rotschopf jetzt gehst oder nicht.“, übersetzte Saki seufzend und ließ so manch anderen nun hellhörig werden.
Etwas in die Enge getrieben schaute ich mich um und kratzte mich verlegen am Hinterkopf.
„Ja.“, stellte dann endlich eine erlösende Stimme klar und legte einen Arm um mich.
Wie ein Eisklotz erstarrte ich und versuchte einfach nicht in die glühenden Augen von Sachiko zu sehen, die innerlich schon das erste Doppeldate arrangierten.

„Kurasshiku Sannabo Katsuro!“, herrschte es von den unteren Stufen des Gebäudes und die Aufmerksamkeit richtete sich hinunter.
„Aisu-kun?“, stellte Kuroko fraglich fest.
„Sannabo?“, wiederholte Aomine und verkniff sich dabei ein Lachen.
„Klappe halten?“, kommentierte mein Zwilling in die Schranken weisend und ahnte wohl schon was nun blühte. Ich konnte mich nicht erinnern Aisu das letzte mal so voller Zorn erlebt zu haben.
„Nimm deine mit Flaum behaarten Beine in die Hand und lauf solange bis deine Füße bluten. Denn eher werde ich nicht aufhören dich zu jagen!“; säuselte er gefährlich stoppte allerdings, als sie Akuma ihm in den Weg stellte.
„Warte! Ich hab Nee-chan hierher gebracht!“, erklärte er reuend.
Blinzelnd schüttelte der Angesprochene seinen Kopf. „Und..wo liegt dabei das Problem? Dann poliere ich euch eben beide den Arsch.“ züngelte er schon fast schizophren lächelnd.
„Laufen?“, erkundigte sich Katsuro der sich derweil neben unseren Bruder stellte, doch lachte unser Onkel darauf nur.
„Ohoho nein...rennt...rennt um euer Leben...“
„Das war eindeutig.“, merkte Akuma noch knapp an und schnappte sich dann den Kleineren.

Die Drei über den Parkplatz wetzen zu sehen, war auf eine sadistische Art wirklich lustig anzusehen. Das vibrieren meines Handy riss mich dann aber, vom zusehen weg und ließ mich aufs Display schauen. Eine Unbekannte Rufnummer hatte mir eine Nachricht zukommen lassen.
~Glücklich?~
Ich schluckte. „Alles okay?“, erkundigte sich der Hobbit neben mir.
Skeptisch betrachtete ich wieder meine Umgebung und erblickte nicht weit von uns Akiko die mich ansah.
Ein erleichtertes Lächeln schlich sich auf meinen Mund und ich nickte.
„Ja...in jeder Beziehung.“, meinte ich nur und drückte dabei die Hand von Taiga.







Prolog


Kiyomis Sicht

Silvester war für mich bisher ein Fest ohne Bedeutung gewesen. Selbst wenn es groß gefeiert wurde, sah ich keinen Sinn darin. Es war ein Tag wie jeder andere genau wie der, der darauf folgte.
Allerdings war es diesmal anders. Zwar war er vertieft in eine Basketballzeitschrift, aber ich lag dennoch in seinem Schoß und spürte, wie seine Finger mich leicht streichelten.
Das sich die Geborgenheit eines Mannes so schön anfühlen konnte...
„Wie denkst du, werdet ihr euch bei dem Frühlingsturnier schlagen? Hyuga und die anderen werden nicht mehr dabei sein.“, kommentierte ich noch hinten dran gestellt und überflog die aufgeschlagene Seite.
„Naja, da jetzt Katsuro in unser Team kommt denke ich, dass wir schon mal einen sicheren starken Zuwachs haben. Nach dem Sieg beim Winter Cup, wird bei den neuen Erstklässlern auch was gescheites dabei sein..“, erwiderte er konzentriert und blätterte weiter.
Seufzend kuschelte ich mich an ihn und schloss meine Augen.
„Ich will dich meinen Eltern vorstellen.“, fügte er dann noch locker an und ließ mich auffahren.
„Wie bitte was?“, harkte ich nach und blinzelte unbeholfen.
Endlich sah der Herr auch mal wieder auf und schielte in meine Augen.
„Dein Vater will mich doch auch kennenlernen. Aisu-san kennt mich auch schon...hast du ein Problem damit?“, fragte er und legte das Heft zur Seite.
Eine Strähne hinters Ohr streifend, setzte ich mich nun vollends auf. Schon allein die Tatsache, dass Harawasa...ich meine Katsunori...also...verdammt..so ganz hatte ich mich nicht daran gewöhnt. Er zwang mich nicht dazu, aber ich wollte ihn selbst als meinen Vater akzeptieren. Nicht wie es Aisu für mich war...ach die Sache war einfach zu kompliziert.

Nachdem ich anscheinend zu sehr abgedriftet war, stupste mir Taiga gegen die Stirn und suchte den Augenkontakt zu mir.
„Erde an Kiyomi...ist es okay wenn ich ihn so nenne?“, wiederholte er scheinbar und ich nickte zögerlich.
„H-Hai...ich denke schon...er ist es ja...immerhin...irgendwie...“, stockte ich wacklig.
Unser Onkel hatte nun das vorläufige Sorgerecht. Akuma war ja schon volljährig und außerdem wieder in den USA. Erstens weil er Teppei-san begleitet hatte, der wegen seinem Knie behandelt werden musste und zweitens, weil er auch wieder verschärft an seinen Wunden arbeiten wollte.
Tapsend trat Bacon ins Zimmer und sprang auf das Bett zu uns.
„Äm...deine Eltern..Kommen sie her?“, brachte ich dann verwirrt hervor.
„Sozusagen...Sie haben einen geschäftlichen Termin hier und da ich von dir erzählt habe, wollen sie die Gelegenheit nutzen dich ebenfalls zu treffen.“, erwiderte er während er mit dem Kater spielte. Glücklicherweise war die Beziehung zu Katzen die vollkommen entgegengesetzte wie bei Hunden bei Taiga.  
„Taiga...“, brachte ich zweifelnd hervor. „Denkst du...das ich ihnen gefalle?“
Allein die Frage, ließ mich erröten.
„Meine Mum liebt dich denke ich jetzt schon...Meinen Dad kann ich bei so was irgendwie schlecht einschätzen..“, verdeutlichte er mir überlegend und sah an die Decke.
„Kommt mir bekannt vor...“, merkte ich nur schmunzelnd an.
„Was?“
„Aaaach nicht...“, kommentierte ich seufzend und ließ mich auf ihn fallen.
Das ganze endete dann in einer Rangelei, die ich dank...gewisser eingesetzter Reize gewann. Also lagen wir dann schwer atmend nebeneinander und starrten Löcher in die Luft.
„Ich freue mich schon darauf sie kennen zu lernen.“
Ich musste ihn nicht ansehen um zu wissen, dass er grinste. Ich kannte ihn wirklich gut.
Ohne Vorwarnung rollte er sich über mich und gab mir einen liebevollen Kuss.
„W-Wofür war der?“, wollte ich danach verwundert wissen doch lüpfte er nur eine Braue.
„Darf ich meine Freundin nicht küssen wann ich will?“ , konterte er und fuhr über meine Taille.
„Mhh..doch...vielleicht mal heute ausnahmsweise.“, neckte ich zurück und schon wieder legten sich seine Lippen auf meine.
„Ich liebe dich~“, wisperte er in einer kurzen Atempause.
„Ich dich auch..“  



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Hallo meine Lieben! (/^▽^)/
Zum großen Finale, melde ich mich mal nur im allseits bekannten Schlusswort! Das es für diese Geschichte, dass letzte Mal sein wird, ist ein unbeschreibliches Gefühl.  
ヾ(´▽`;) Geschafft!
Zuletzt möchte ich eigentlich nur noch eines sagen.
Danke!
Danke das Du diese Story gelesen hast.
Um ehrlich zu sein, und da denke ich bin ich nicht der einzige Schreibling, habe ich schon sehr viele Geschichten entwinkelt, aber sie alle abgebrochen. Nach all den Jahren, die ich jetzt schon schreibe, ist das erst die Zweite die ich fertig gestellt habe! Ganz ehrlich..hätte ich nicht...Nicht ohne Euch. Also einfach..danke. Man jetzt sitz ich hier und heule fast!
(〃⌒∇⌒)
Ihr habt mir, einen ziemlich großen Wunsch erfüllt...Anfangs war ich allein überwältigt davon, dass das überhaupt hier einer ließt aber letztendlich...das hat meine Erwartungen echt übertroffen! Für alle die Ihr mir ein Review geschrieben- oder allein nur auf diese Geschichte geklickt habt, weil ihr vielleicht die Inhaltsangabe ganz gut fandet, eine dicke mega Umarmung und unglaublich viel Liebe!! (ღˇ◡ˇ)♥ℒᵒᵛᵉᵧₒᵤ♥
Wou ich werde peinlich   (๑꒪▿꒪)*
Gome ich bin in Verabschieden nicht sonderlich gut...
━Σ(゚Д゚|||)━
Aber es ist auch nur ein auf Wiedersehen! In meinem Kopf schwirren schon wieder einige Ideen die Ausgebrütet werden wollen. ( ꒪Д꒪)ノAuf zu neuen Ufern! (┛ಠДಠ)┛彡┻━┻
Mit diesen Worten dann also bis dann! (*☌ᴗ☌)。*゚
Eure Caro <3
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