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Der Rhythmus liegt im Herzen

von CaroK
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16
Himuro Tatsuya Kagami Taiga Kise Ryōta OC (Own Character)
04.12.2015
10.08.2016
58
154.676
9
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63 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
17.06.2016 2.268
 
Hallo meine Lieben! (๑❛ ▿ ◠๑ )
Nach einer wirklich langen pause, melde ich mich endlich zurück, mit einem neuen Kapitel! ◟(◔ั₀◔ั )◞ ༘♡
In der letzten Zeit, haben mich einige Dinge sehr beschäftigt und auch zum Teil ziemlich überrumpelt weswegen ich einfach nciht weiter schreiben konnte...(v3v)7
Ich hoffe Ihr seid mir nicht all zu böse und habt Spaß am neuen Lesestoff!  (*’∀’人)♥

Eure Caro <3

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Masakis Sicht

Vollkommen entspannt trank ich den letzten Schluck meines Kaffees und warf den Pappbecher dann in die gegenüberliegende Mülltonne. Mit einen seichten Nasenrümpfen, streckte ich mich erst einmal und warf einen Blick auf die Uhr. In zehn Minuten würde das ganze Spiel also losgehen.
Sachiko und Kiyomi besprachen die letzten Einzelheiten und gingen dabei auch noch ein paar Schritte durch. Saki hingegen hatte sich zu mir gesellt und die Augen geschlossen. Es war also anzunehmen, dass sie noch ein kleines Nickerchen hielt, ehe das Finale beginnen würde.
Von uns Vieren, war Murasakibara wohl am aufgeregtesten. Hektisch tänzelte sie die Kabine rauf und runter und war hin und wieder verständnislose Blicke zu uns.
„Ich hab doch gesagt ihr sollt früh ins Bett gehen!“, merkte sie stirnrunzelnd an und verschränkte ihre Arme vor der Brust.
„Wie soll man schlafen, wenn du einen mit Mails zu bombardierst?“, herrschte dann die Schwarzhaarige neben mir an und öffnete ihre Lider.
„Sollten wir nicht mal reingehen oder so was?“, bedeutete ich und stand dabei träge auf.
Meine Knochen schmerzten bis ins Mark...Die Generalprobe war echt der blanke Horror...
Der Grund lag wahrscheinlich in der Tatsache, dass Kiyomi nicht erschienen war. Gott behüte in ihrer Haut hätte ich nicht gerne gesteckt, als Sachiko sie dafür zur Rechenschaft gezogen hatte...

Allerdings stimmte etwas nicht. Die Dunkelhaarige war heute überaus still. Bis dato hatte sie noch nicht viel außer der Besprechung von sich hören lassen. Beiläufige Musterungen meinerseits streiften sie relativ häufig. So wirklich bedrückt schaute sie nicht aus...Nachdenklich? Wir wissen es nicht.
Summend trat ich dann aus der Umkleide und ging mit den anderen den langen Flur entlang.
Bis wir in der Arena ankamen, dauerte es nicht wirklich lange, dennoch fühlte es sich komischerweise so an.
Mit den übertreten der Türschwelle wurde es mit einem Mal lauter und das Augenmerk lag auf eine gewaltige Zuschauermasse frei.
Das dieses Turnier so eine große Nummer war, konnte ich mir nicht deutlich erklären. Einige Gesichter entdeckte ich, die mir nicht vollends unbekannt waren.
Die antretenden Schulen waren reichhaltig vertreten, sowie auch die Gruppen die zuvor schon ausgeschieden waren. Komisches Pack..Sie hatten doch verloren wieso wollten sie dann ihre Gegner bei Sieg zusehen?
Das auch viele Basketballmannschaften dort waren, konnte schlussfolgernd aus Sachiko und Kiyomi gezogen werden. Natürlich musste auch die Too unter ihnen sein. Das die Meute auf einem Haufen nahezu saß, war keine sonderliche Überraschung, da Kiyomis Zwilling auch unter ihnen war. Er hatte sich zwischen Kuroko-don und diesen Aomine gesetzt mein Vater, gleich daneben. Er unterhielt sich mit einen seiner Spieler schaute vereinzelt, aber immer wieder zu mir hinunter.

Wir spürten eine Hand auf meiner Schulter und drehten uns zu dem Kapt'n.
„Deine Geschwister scheinen auch hier zu sein. Ist die Frau daneben eure Mutter?“ Ihre Frage brachte mich ins stutzen. Wieso hielt sie denn nach ihnen Ausschau? Wusste sie genau wo ihre Leute Platz genommen hatten? Nun sie waren auch durchaus laut gewesen.
„Hai.“, erwiderte ich nur knapp auf ihre Frage und gesellte mich auch schon zu den anderen. Wir hatten keine große Lust zu sprechen.




Kiyomis Sicht


Aus diesem Mädchen schlau zu werden, war eine ziemlich harte Nuss. Nichtsdestotrotz huschte ihr ein Lächeln über die Lippen als sie ihre Familie erblickt hatte. Als ich ihr folgen wollte, öffnete sich die Tür zur Arena auf der rechten Seite und unsere heutigen Gegner traten heraus.
Ein allgemeines Erstaunen war in den Zuschauermengen zu erkennen. Es war schon beinahe so, als seien sie Dämonen die aus der Hölle gestiegen waren. Akiko bildete ihre Spitze und führte die Gruppe an. Sogar ihr Gang wirkte wie eine Formation.
Das Finale bestand aus zwei Qualifikationen. In der ersten, musste sich die gesamte Gruppe beweisen dabei, passte sich die Zahl der Herausforderer jedoch, dem kleineren Team an.
In der zweiten Runde, würde eine Aufgabe gestellt werden, die erst dort bekannt geben würde. Das hieß soviel wie, wir hatten keine Ahnung was uns erwartete. Zuerst würde Muteki antreten wobei ich mir nicht ganz sicher war, ob dies als Vorteil oder Nachteil für uns spielte.

Das innere der Halle wurde ruhiger und auch die letzten Gäste nahmen ihre Plätze ein.
Gerade noch rechtzeitig bevor auch schon der Turnierleiter die Bühne betrat.
„Wuä. Dieses selbstgefällige Grinsen geht mir ja jetzt schon auf die Nerven.“, knurrte Saki neben mir und verdrehte misstrauisch die Augen. Recht hatte sie zwar jedoch war ich froh, dass der Richter ausgetauscht wurde. Genau wie die Muteki, traten auch wir in die Mitte und stellten uns voreinander hinter dem Typen auf. Wie üblich stand ich vor dem anderen Kapt'n ganz vorn in der Reihe. Das es sich diesmal Akiko war, schien mir etwas befremdlich. Ihre gelb-braunen Augen, sogen einen förmlich in ihren Bann und zerfraßen einen aus dem Inneren heraus.
„Netter Haufen, den du dir da zusammen gelacht hast.“, merkte sie nur amüsiert an und betrachtete die anderen Drei genauer.
„Das Sachiko-cha dir immer noch hinterher dackelt ist ja herzallerliebst.“, spottete sie nur hämisch. Etwas war anders. Akiko konnte sein wie sie wollte, aber sie ging mit ihren Gegenüber stets respektvoll um. Doch nun machte es schon fast den Eindruck sie wolle mich provozieren.
Was sollte das?

„Meine sehr geehrten Damen und Herrn! Ich bin mir sicher, sie sind schon genauso gespannt darauf, was die Finalisten sich für diesen großen Tag ausgesucht haben, wie ich!
Ich bitte sie nun, platzt zu nehmen und während der Veranstaltung keine Fotos zu machen! Während des gesamten Auftritts wird sich unser professionelles Team darum kümmern und ihnen die Aufnahmen sowie ein Video der besten Momente, nach der Show zur Verfügung stellen!“
Das Plärren des Moderrators, riss mich aus meinen Gedanken und ließ meinen Blick durch den Raum schweifen. Kagami war auch hier und hatte sich neben Kuroko-san nieder gelassen.
„Gott der labert so einen Müll, wie er auch ausschaut.“, murrte nur Saki leise neben mir worauf sie von Sachiko ermahnt wurde.
Es ging nicht spurlos an uns vorbei, in welcher Situation wir hier waren. Das unser Team es wirklich so weit schaffen würde...Wünschen tat man es sich natürlich immer jedoch, brachte einen das Eintreten, dann doch etwas ins wanken.

Die Konkurrenten verbeugten sich und meine Seite machte sich dann auch schon auf, sich an den Rand zu begeben damit Muteki endlich loslegen konnte. In meinem Gang, kam ich nochmals an Akiko vorbei und sie stoppte mich für einen Bruchteil der Sekunde.
„Man gibt heute besser alles, ehe der Wolf das Schaf zerreißt.“, schnurrte sie bedrohlich und ging dabei einfach weiter.
Jetzt wusste ich was los war. Hier das war mehr als nur ein Tanz. Das hier würde den endgültigen Beweis für sie liefern, wer von uns Beiden besser war. Akiko oder ich...
Nun brach auch die Nervosität bei mir aus. Als ich damals das Team verlassen musste, konnte ich mir nicht erklären wieso. Ich schob es immer auf die Tatsache, dass ich beinahe einen Sieg verbockt hatte. Wer käme auch auf die Idee, dass ein Mädchen wie Akiko jemanden als Konkurrenz ansah?!
Nur daran zu denken es in Betracht zu ziehen, war schon eine Absurdität an sich...

Das Licht wurde abgedunkelt und der Bass setzte leise an.
„Was denkst du, hat sie vorbereitet?“, hörte ich es plötzlich neben mir von dem Hobbit fragen.
„Egal was es ist, ich habe ein ungutes Gefühl bei der Sache..“, entgegnete ich knapp und lehnte mich mit meinen Unterarmen auf meinen Schoß.
Eigentlich ging ich immer von der Annahme aus, dass ich die Rothaarige kannte und ihren Stil durchschaut hatte, jedoch brachte mich schon das Intro zum zweifeln.
Es waren tiefgehende Klänge, die einen eher dramatischen Tanzstil verlangten. Wie ich es mir schon gedacht hatte, legte Akikos Team ihre Priorität auf eine absolute Synchronizität.
Es hatte fast den Anschein, als würden die Vier zu einer Person verschmelzen. Kein Schritt, keine Handbewegung...es gab einfach keinen Fehler!
Die Stimmung in unserer Runde kippte etwas und als dann schließlich das große Ende der Chorrio folgte, waren wir alle verstummt.

„Fuck...“, presste Masaki nur atemlos hervor und sprach dabei wohl für uns alle.  
Der Jubel in der Arena war donnernd und würde wohl jeden Gegner einschüchtern.
„Und jetzt? Das war wohl genau das Gegenteil von der Schrittabfolge, die wir uns überlegt haben!“, zischte Saki nur missmutig und schüttelte dabei den Kopf.
„Und genau das ist es, wodurch wir uns von ihnen abheben werden.“, murmelte ich nur gedankenversunken und stand auf.  
Durch diese Aussage erntete ich nicht außer verwirrte Blickt weswegen es etwas dauerte, ehe sie mir zögerlich folgten.  
Akikos und meine Blicke trafen sich erneut. Ihre Augen waren voller Erwartung und dennoch drückten sie einen dermaßen gegen den Boden, dass die Luft um einen herum knapp wurde.
„Nun wenn das mal nicht ein großartiger Einstieg war! Wird Chizu Shito das auf sich sitzen lassen?! Andererseits, was wollen sie nach so einem Auftritt noch daraufsetzen?! Ich kann ihnen nur sagen, dass die Stimmung hier unten mehr als Spannungsreich ist!“, kommentierte einer der Moderatoren energiegeladen.
Wieso gab es diese Sorte von Menschen? Bei der Konzentration, von der Motivation mal ganz abgesehen, brachte das rein gar nichts!  


Sachikos Sicht

Was sich Kyomi-chan jetzt gerade wohl denken musste? War sie wirklich so überzeugt von uns oder sprach auch die Angst aus ihr?
Schon als wir das erste mal diese Choreographie einstudiert hatten, war ich ziemlich überrascht gewesen. Natürlich passte es zu Kiyomis Stil irgendwie aber es war noch krasser dem entgegengesetzt, woran sich Akiko normalerweise dran hielt. War das Absicht gewesen?  
Schon unsere Aufstellung war recht Absonderlich. Wir standen quer auf der Bühne verteilt, für unsere Augen hatte es gar keine Struktur, doch lockte es die Neugierde der anwesenden Masse.

Die Musik setzte ein. Es war eine klassische Symphonie, die typisch für eine Baiare im Ballett war. Anders wie die vorangegangene Gruppe, setzte hier nur eine Tänzerin ein. Es war Sakis Part und den kostete ihn in vollen Zügen aus. Vom Arabesque, bis zum Arque, war alles dabei. Sie führte sogar das Allegro aus und beendete es professionell mit einer Apotheose.
Im Saal war vollkommene Stille eingekehrt. Ich hatte unsere Uniformen passend zu unserem Stil geschneidert für heute. So harmonierte zwar das Farbassembler, jedoch bekam jeder von uns eine eigene Identität. Saki war in einen eher eleganten Outfit gekleidet das nichtsdestotrotz ihre rockige Note, enthielt. Unser Katp'n, bevorzugte den lockeren sportlichen Look und Masaki war in schlichten Schnitten, bekleidet. Ich jedoch war in Details verliebt und hatte mit Mühe an den verspielten Accessoires gesessen.
Unsere Tonkünstlerin hatte die Musik perfekt eingespielt was bedeutete, dass ich meinen Stil im zweiten Teil von Sakis Part, einbauen konnte. Von dort an wurde der Beat moderner und auch die Schritte der Schwarzhaarigen wurden schneller und fließender.
Es ist unglaublich aber Kiyomi hatte tatsächlich einen Weg gefunden das klassische Ballet mit meinem Streetdance zu vereinen und so kamen Saki und ich uns immer näher. Bis wir wie ein Spiegelbild voreinander standen und im Wechsel immer wieder Figuren aus den beiden Richtungen vereint aufführten.


Masakis Sicht

Nun wurde es aber auch für Kyiomi und uns Zeit, sich zu beweisen. Das meine Füße mal derartig brennen würden, hätte ich nie für möglich gehalten. Jeder Takt überkam mich wie ein elektrischer Impuls den ich nicht mächtig war, auszuweichen. Auch wenn ich es nicht gerne zugab, musste ich sagen, dass Kyomi ein wirkliches Genie war. So unterschiedliche Typen wie uns ausleben zu lassen und es dennoch als ein untrennbaren Part zu gestalten, war unglaublich.
Die Dunkelhaarige und ich setzten uns in Bewegung. Für mich war es eine echte Herausforderung, meinen eigenen Stil anzupassen doch letzten Endes hatte es geklappt.
Während sich Sachiko nicht sonderlich im Streetdance festlegte, bezog ich mich eher auf den 70iger Jahre Bump. Hinzu kamen allerdings hier und da einige Schritte aus dem Jazz.
So viele verschiedene Abfolgen mochten  beim zuschauen vielleicht chaotisch wirken aber da Kiyomi, wie immer keinen Typen wirklich bevorzugte, stellte sie das verbindende Glied dar und brachte eine Harmonie mit sich.

Zum Ende hin wurde es heller und wir trafen uns mittig zu einer Abschlussformation. Mein Atem lag unglaublich schwer auf meiner Brust und ich konnte die Gefühle, die gerade durch mich hindurch schossen nicht recht zuordnen. Es war Erleichterung und Trauer zugleich gegenüber dem, dass es nun vorbei war. Die Klänge verstummten und wurden durch den schallendes Applaus der menge ersetzt. Verwundert schaute ich mich um und blickte zu den anderen Dreien, dich mich nur breit angrinsten. „Wir waren gut oder?“, harkte ich verunsichert nach wodurch ich sie zum lachen brachte. Allerdings störte es mich diesmal nicht. Es war einer der wenigen Momente, in denen ich so viele Eindrücke einfach über mich ergehen ließ und mich nicht darum scherte, ob es gut oder schlecht war. Ich lebte und das war gut so.


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Sooo da kam auch endlich mal wieder der Tanz zum Vorschein! ᕕ( ᐛ )ᕗ
Ich hätte nicht gedacht, dass mich meine Gedanken so weit von ihm treiben würden aber hier ist er nun wieder! Und als kleine Vorhersage, kann ich Euch schon mal verraten, dass er auch im nächsten Kapi eine große Rolle spielen wird! °˖✧◝(⁰▿⁰)◜✧˖°
Also bleibt gespannt und lasst mir ein Reviewchen da!
∩(︶▽︶)∩
Bis (wirklich xD) bald! ヾ(^∇^)

Eure Caro <3
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