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Der Rhythmus liegt im Herzen

von CaroK
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16
Himuro Tatsuya Kagami Taiga Kise Ryōta OC (Own Character)
04.12.2015
10.08.2016
58
154.676
9
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63 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
25.05.2016 1.722
 
Hallo meine Lieben und ein herzliches Willkommen! ⃛ヾ(๑❛ ▿ ◠๑ )
Nach all den trostlosen Zeilen wird es mal wieder Zeit für etwas Liebe! (*’∀’人)♥
Macht Euch bereit für ein intensives Kapi und erfreut Euch des Lesens der Zeilen, die mein Kopf spontan mit eingeworfen hat!( ƅ°ਉ°)ƅ
GglG Eure Caro

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Kagamis Sicht

Schon seit einer geschlagenen Stunde lag sie in meinen Bett und starrte die Wand vor ihr in den Boden. Wir redeten nicht viel. Auf die Frage, ob sie etwas essen wolle, hatte sie auch nur ein Murren erwidert. Ich wusste nicht wirklich was ich jetzt tun sollte...Aisu Bescheid geben oder einen vor ihren Brüdern? Nein, irgendetwas sagte mir dass dies keine gute Idee sein würde.
Seufzend trat ich wieder in mein Schlafzimmer und schaute stumm zu ihr hinunter. Würde ich es nicht besser wissen, könnte man davon ausgehen das sie Tod war. Ihr Atem war flach und ihre Augen trüb. Sollte ich sie darauf ansprechen was ich heute erfahren hatte? Andererseits könnte das nur wieder dazu führen, dass die Situation eskaliert.

„Kagami...kann ich über Nacht hier bleiben?“, hörte ich es dumpf in die Stille hinein sagen.  Überrascht schwang mein Blick wieder zu ihr und ich setzte mich auf die Matratze.
„Was ist passiert?“, entgegnete ich besorgt und streifte ihr ein paar Strähnen aus dem Gesicht.
„Ich hab alles falsch gemacht...“ Sie sprach nicht mit mir sondern eher zu sich selbst. Es war fast als wäre sie parallelisiert und nahm ihre Umgebung nur noch geringfügig war. Vorsichtig legte ich mich neben sie sodass ich, sie direkt anschauen konnte. Still nahm ich ihre Hand in die meine und verschränkte sie miteinander. Erschrocken stellte ich fest, wie kalt sie war und zog sie an mich heran, um sie wärmen zu können. Bedacht strichen meine Finger über ihren zierlichen Rücken. Hatte sie abgenommen? Wieso hatte ich das nicht gemerkt? Es stimmte schon, dass sie in letzter Zeit etwas angespannter war als sonnst jedoch ging ich der Annahme, das dies bedingt des Dance Cup Finales Morgen war.

„Kiyomi wieso bist du hier?“, fragte ich seicht und schloss meine Augen.    
„Ich kann nicht Nachhause - nicht jetzt.“, antwortete sie knapp.
„Ich wollte es, stand sogar schon vor der Tür aber...ich bin gelaufen und wusste nicht wohin und dann, ohne es zu wissen, war ich auch schon bei dir angekommen.“, fügte sie erklärend hinzu und löste sich etwas von mir um zu mir aufschauen zu können.
„Soll ich gehen?“ Ihre Augen waren so verlassen, einsam und traurig, dass es mir schon fast schwerfiel ihren Blick zu erwidern. Schmunzelnd fuhr ich ihr durch das wellige Haar und küsste ihre Stirn. „Untersteh dich...“, antwortete ich nur raunend und schmiegte mich näher an sie heran. Es fühlte sich wie eine kleine Ewigkeit an in der wir uns nicht gesehen hatten.  




Kiyomis Sicht

Umbesinnt legte ich eine Hand auf seine Wange und umfuhr mit meinem Zeigefinger seine Gesichtskonturen. Ein unwillkürliches Lächeln spielte sich auf meine Lippen, da seine Bartstoppeln etwas kitzelten. Anscheinend hatte er sich heute noch nicht rasiert. Was er wohl vor meinem Aufkreuzen getan hatte? Als er mir die Tür geöffnet hatte trug er Jacke und Schuh. Wolle er gerade weg und wenn ja wohin? Oder kam er gerade wieder? Wenn dann von wo?
„Alles okay? Was geht dir durch den Kopf?“ Seine Stimme unterbrach meinen Gedankenfluss und ich fixierte wieder seine rötlichen Augen. Ehe ich ihm antworten konnte, reagierte mein Körper schon bald wie von selbst und ich kam ihm noch eine Stückweite näher, bis sich schließlich unsere Lippen aufeinander legten. Wie immer elektrisierte mich dieses Gefühl von der kleinsten Haarwurzel bis in meine Zehnspitzen. Nun wusste ich wieder warum ich zu ihm gekommen war. Kagami war der einzige bei dem ich mich wirklich fallen lassen konnte. Zugegeben ich tat es nicht, aber allein das Wissen darüber es zu können wenn ich wollte, war mir unbeschreiblich viel Wert.

Ich spürte, wie seine Hand die auf meinem Rücken lag, weiter hinab glitt und mich enger an ihn heran drückte. Es dauerte nicht lange ehe der Kuss intensiver wurde und seine Zunge schließlich um Einlass bat. Ich gewährte ihn und schlang einen Arm um seinen Nacken. Mit der anderen Hand fuhr ich ihm durchs kurze Haar und kraulte ihn am Hinterkopf. Mein Puls stieg und ich merkte das mein Körper anfing zu pulsieren. In einer Drehung beugte er sich über mich und beendete dabei jedoch nicht, unser liebliches Zungenspiel. Erst nach einer Zeit der Luftnot löste er sich von mir und schaute kurz in meine Augen bevor er begann meinen Hals zu liebkosen. Keuchend reckte ich meinen Nacken und bot ihn mich da. Genüsslich schloss ich meine Lider und biss mir etwas auf die Unterlippe. Zaghaft glitten seine großen Hände meine Seiten entlang und suchten sich so einen Weg unter mein Shirt. Mit einen Ruck setzte er sich auf und zog mich in einer Grätsche auf seinen Schoß. Mein Atem lag schwer auf meinen Lungen und suchte sich hilflos einen Weg durch meine Luftröhre. Es fühlte sich wie ein trunkener Schlaf an aus dem man erwachte. Benommen und gleichzeitig begierig suchte ich seine Nähe und er die Meine. Zögerlich streifte er mein Shirt von mir und auch ich entledigte ihn seines Sweatshirts. Schwer atmend lagen nun unsere Stirn aneinander und wir betrachteten unser gegenüber. Vorsichtig fuhren meine Hände von seiner Brust hinab zu seinen Muskeln was ihm ein angenehmes Brummen entlockte.

„Kiyomi ich...möchte dich nicht bedrängen, ist das wir-“, hauchte er mir erregt entgegen doch unterbrach ich ihn indem ich einen meiner Finger auf seinen Mund legte. „Du würdest mich nie bedrängen...Das ist auch der Grund wieso ich dich so mag...Egal was passiert, du würdest nie etwas tun was mir schadet...oder?“, entgegnete ich wispernd wurde zum Schluss hin allerdings, etwas unsicherer. Auf meine Worte hin verwickelte er mich wieder in einen Kuss. Dieser war aber anders als die zuvor. Er war mit einer Emotion behaftet, die ich bis daher nicht kannte...Jedenfalls nicht so. Und auch wenn ich mir nie hätte vorstellen können, mich nochmal von einen Mann in dieser Art und Weise anfassen zu lassen, trachtete ich regelrecht nach Kagamis Berührungen. Wir walzten uns regelrecht in seinem Bett und verloren jeglichen Kontakt zur Außenwelt. Es gab nur noch ihn und mich...
Als ich ihn letzten Endes in mir spüren konnte, sickerte ein trübseliges Gefühl der Angst in mein Bewusstsein welches in Form eines Bildes meines Vaters, durch meine Gedanken huschte. Doch hielt dies nur für einen Bruchteil der Sekunde an, nachdem ich in Kagamis Gesicht sah. Sein Ausdruck war nur mit Liebe zu beschreiben. Das mich mal ein Mann so ansehen würde...das er mich mal so ansehen würde...Ich lächelte und es fühlte sich echt an. Ich war glücklich. Genau in diesen Moment, war ich mir zu hundert Prozent sicher, dass es gut war das ich lebte. Solange er bei mir sein würde, wüsste ich immer einen Sinn zu nennen...etwas das meine Existenz berechtigte und bestärkte.

Kurz nachdem Kagami zum Höhepunkt gekommen war rollte er sich schlaff auf den Rücken und zog mich spielend leicht auf seine Brust. Ich konnte hören, wie sein Herz sich immer weiter beruhigte. Neugierig schaute ich zu ihm hoch und führte meine Hand zu seinem Gesicht. Seine Augen waren geschlossen und dennoch bemerkte er dies, weswegen er ohne lange zu zögern diese umgriff und meine Innenfläche mit lauter kleinen Küssen bedeckte. Schmunzelnd kuschelte ich mich an ihn heran und zupfte seine Bettdecke über uns. Seine Arme schlangen sich ebenso um mich und es dauerte auch nicht lange, ehe wir einschliefen.


Kagamis Sicht

Am nächsten Morgen, war ich der Erste von uns der wach wurde. Zufrieden schaute ich zu ihr hinunter und deckte sie noch einmal richtig zu. Es war also doch kein Traum. Draußen bahnten die ersten Sonnenstrahlen sich ihren Weg, durch die dicken Wolkenbänke und schimmerten durch das Fenster hinein. Das ich mit Kiyomi geschlafen hatte, änderte irgendwie alles und doch wiederum nichts. Meine Gefühle für sie waren stärker denn je doch, war es schon gestern während unseres Kusses um mich geschehen gewesen. Nach alldem was ich nun über sie wusste, hätte ich damit am wenigsten gerechnet und doch ehrte es mich in einer gewissen Weise sogar. Sie hatte sich mir hingegeben und vertraute mir bedingungslos...Bei diesen Gedanken, ließ ich die vergangene Nacht Review passieren und wurde unweigerlich rot. Als ich ein seichtes Kichern vernahm, zuckte ich zusammen und blickte perplex zu ihr hinunter. Lächelnd hatte sie sich auf meine Brust gelehnt und beobachtete mich anscheinend.
„Seit wann bist du wach?“, entgegnete ich nur nervös woraufhin ihr Grinsen breiter wurde.
„Lange genug...“, entgegnete sie nur amüsiert und wollte sich aufsetzten.
Das gefiel mir allerdings noch weniger weswegen ich sie wieder an mich drückte und ich ihre nackte Haut auf meinen Körper spüren konnte.  
„Wohin des Weges?“, raunte ich ihr ins Ohr und saugte etwas an ihrem Läppchen. Die Gänsehaut die sie daraufhin bedeckte, was merklich zu erkennen, doch das entweichende Stöhnen von ihr, ließ mich wieder machtlos werden.

„Ich muss los...Wir wollten uns noch vor dem Finale treffen...“, gab sie keuchend hervor und begann kopflos meine Halsbeuge zu liebkosen. Gott dieses Mädchen machte mich wahnsinnig! Knurrend zog ich die Luft um mich scharf ein und merkte wie sich schon wieder etwas bei mir regte. Doch,würde das jetzt geschehen, würde ich sie wohl kaum gehen lassen weswegen ich mich widerwillig von ihr entfernte.
„Dann solltest du dich jetzt wohl besser fertig machen...“, säuselte ich und auch sie musste sich scheinbar beherrschen.
„H-Hai...“, erwiderte sie nur zögerlich und ich gab ihr einen lieblichen Kuss.
„Aber heute Abend gehörst du wieder mir...Wir können ja deinen Sieg feiern.“, brachte ich neckisch hervor und sie fing an zu schmunzeln.
„Ich gehöre immer zu dir...“, entgegnete sie nur liebevoll und gab mir einen Kuss auf die Stirn ehe wir aufstanden und uns wieder anzogen.  



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Fifofa ich wusst nciht genau wie es sein soll da! D: Ich hoffe ich hab dieses Szenerie passend eingebaut und würde mich über Eure Meinungen wie immer sehr freuen! (ノ^ヮ^)ノ*:・゚✧
Soooo wie wird es jetzt wohl weiter gehen? Die Geschichte neigt sich zwar denn Ende aber, sie ist noch nicht vollkommen erzählt also, bleibt gespannt und bis zum nächsten Mal! ⤴︎ ε=ε=(ง ˃̶͈̀ᗨ˂̶͈́)۶ ⤴︎
GglG Eure Caro <3
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