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Der Rhythmus liegt im Herzen

von CaroK
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16
Himuro Tatsuya Kagami Taiga Kise Ryōta OC (Own Character)
04.12.2015
10.08.2016
58
154.676
9
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63 Reviews
Dieses Kapitel
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19.05.2016 2.233
 
Einen wunderschönen Guten *füge nach belieben ein*! (´∇ノ`*)ノ
Kinder, Kinder....das dieser Tag noch einmal kommt...es fühlt sich wie eine Ewigkeit an und es war auch eine kleine! Aber jetzt! Jetzt sind die schriftlichen Prüfungen endlich vorbei und ich kann wieder schreiben! (ᵒ̴̶̷̤́◞౪◟ ᵒ̴̶̷̤̀ ) Zunächst eine hyper dicke Entschuldigung dafür, dass ich so lange auf mich warten lassen habe! Natürlich war dies nicht geplant, sonnst wäre es natürlich angekündigt wurden aber, die Gefühlserfahrungen des Abgrunds, die ich im letzten Monat erfahren habe, sind mir selbst fremd gewesen. =͟͟͞͞٩(๑☉ᴗ☉)੭ु⁾⁾ Ich hoffe inständig (!), dass Ihr nciht das Interesse an der Story verloren habt und wünsche Euch nun endlich wieder viel viel Spaß beim Lesen!! ୧[ ˵ ͡ᵔ ͜ʟ ͡ᵔ ˵ ]୨
GglG Eure Caro <3

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Katsuros Sicht


Stumm sahs ich zwischen Ao-ya und Tetsu-ya, die genauso wortkarg auf den kalten Boden des Flures im Krankenhaus starrten. Wir saßen nun mehr als eine dreiviertelstunde in diesen beschissenen Gang. Bei jedem Arzt der vorbei rauschte oder einer Tür die sich öffnete, schaute ich hoffnungsvoll auf. Aisu-ya hatte mich vor etwa einer Stunde kontaktiert...Was genau geschen war, wusste ich nicht. Nur eben, dass Kiyomi-na eingeliefert werden musste und ich, bevor ich kommen würde, einige Sachen von Zuhause mitbringen solle. Zuhause...Was war das eigentlich? Mittlerweile war dies für mich eher ein Ort, an dem einst geliebte Menschen lebten und sie einer nach dem anderen, verschwanden...Würde es ab nun immer so weiter gehen? Wäre das jetzt unser Leben? Wäre es überhaupt ein Leben?

„-tsu, KATSURO!“ Eine dumpfe Stimme drang an mein Ohr und ich schreckte leicht auf. Verwundert blickte ich in die besorgten Augen meines Bruders, der sich mittlerweile vor mich gekniet hatte und fest meine Handgelenke umgriff. Seid wann war er hier? Abgesehen davon war Kuroko nicht mehr da. Aomine war neben mir eingeschlafen und verschränkte dabei die Arme. Es war fast so, als wäre ich kurz nicht dort gewesen. War ich das denn?
„Wo ist Tetsu-ya?“, wollte ich monoton wissen und sah immer noch starr geradeaus.
„Der holt sich gerade was zu trinken.“, erwiderte er nur knapp und setzte sich dann neben mich. „Ich hab dir doch verboten dich zu kratzen...“, mahnte er mich traurig und besah sich meine Hände.
Tatsächlich waren diese etwas wund gerieben. Wann hatte ich das denn gemacht? Der Schmerz von den etwas tieferen Schürfwunden, drang gar nicht wirklich in mein Bewusstsein. Ich war wie benommen...Irgendwie ganz woanders...

Etwas rührte sich neben uns und ich vernahm ein müdes Gähnen. Akumas Mimik wurde etwas wärmer und er lugte an mir vorbei. „Aomi-yan, wenn du willst kannst du ruhig Nachhause gehen. Ich werd dir das Taxi bezahlen.“, bot er schmunzelnd an, doch schüttelte der Angesprochene seinen Kopf. „Nein das ist schon okay. Ich will immerhin auch wissen wie es ihr geht.“, erklärte er sich und strecke seine Beine aus. Akzeptierend nickte mein Bruder einfach nur und lehnte sich etwas zurück. Da saßen wir also. Wort-, Rat- und vor allem auch Hilflos..Kurze Zeit später stieß zwar auch wieder Tetsu hinzu, doch mehr als eine Begrüßung schabte da auch nicht durch den Raum.
Als würden wir vier auf das jüngste Gericht warten, kauerten wir auf dieser beschissenen Bank, in diesen blöden Krankenhaus...
Nach einer gefühlten Ewigkeit, trat dann auch endlich ein Doktor in Begleitung unseres Onkels heran und musterte uns allesamt. Aisu sah schwer mitgenommen aus, aber gleichzeitig auch erleichtert, was mich ein stückweise beruhigte.

„Gehören alle hier zu der Familie?“, erkundigte er sich und schob dabei seine Brille etwas zurück. „Ist schon in Ordnung sie dürfen es wissen.“, meinte Aisu und lehnte sich erschöpft gegen die Wand.
„Gut, wenn dem so ist. Der Patientin geht es zwar den Umständen entsprechend aber, sie ist stabil und wird es auch schaffen. Voraussichtlich wird sie wohl bis Ende der Woche hier zur Beobachtung bleiben. In Moment ist sie noch ziemlich sediert Ona-sama hat ausdrücklich darum gebeten das ihre Brüder nochmal zu der Patientin dürfen.“, belehrte uns der Mediziner regelrecht. Seine Art ging mir erheblich gegen den Strich um ehrlich zu sein. Nichtsdestotrotz war ich froh das ich meinen Zwilling nun endlich sehen konnte und stand augenblicklich auf. „Auf welchem Zimmer liegt sie?!“, wollte ich drängend wissen und blickte zu meinem Onkel. Dieser jedoch schaute zu Aomine und Tetsu und kramte seine Schlüssel heraus. „Gut ich bring euch dann jetzt Nachhause. Vielen Dank das ihr mit hergekommen seid.“ Verwirrt schaute ich zu ihm und spürte wie sich eine Hand um meinen Oberarm legte. „Komm Kleiner wir gehen dann schon mal zu Nee-chan.“ Dumpf wich mein Blick zu meinem großen Bruder der mich auf einmal mit Sorge ansah. „ist alles okay? Du bist blass.“, merkte er an woraufhin auch der Arzt aufmerksam wurde und von seinen Unterlagen aufschaute. Der Gedanke das der Typ Kiyomi geholfen haben soll, war komisch. Ablenkend lockerte ich mich aus seinem Griff und richtete meine Übergangsjacke. „klar, war ein langer Tag. Lass uns jetzt gehen.“, antwortete ich ihn dann und nickte den anderen Beiden zu. „Wir sehen uns dann.“, verabschiedete ich sie noch knapp und wollte eigentlich los, als ich schon wieder von einer Hand aufgehalten wurde. Langsam ging mir das echt auf den Senkel.
„Einen Augenblick junger Mann. Könnte ich erfahren was mit ihren Händen passiert ist?“ Dieser stumpfsinnige Mediziner mit seine dämlichen Brille...
Aisu und die anderen Zwei waren mittlerweile verschwunden. Aber wann?

Als ich nicht sofort Antwort gab, trat der Doc etwas näher an mich heran was mich zurück weichen ließ. „Herr Gott noch mal! Es war ein anstrengender Tag und ich kratz mich halt wenn ich nervös bin, ja? Soll ich es mir erst auf die Stirn tätowieren lassen? Muss ich erst ein medizinisches Gutachten sehen ehe ich meine Schwester sehen kann oder wird es auch so gehen?“, knurrte ich ihn  mürrisch an und riss mich augenblicklich los. Was bildete der sich eigentlich ein?! Zwar bekam ich noch mit wie sich Akuma tausendmal für mein Benehmen entschuldigte allerdings, war mir das vollkommen wumpe. Ich wollte zu Kiyomi. Jetzt! Nachdem ich an der Rezeption nachgefragt hatte, wusste ich auch schnell wo genau sie lag und konnte mich endlich auf den Weg dorthin bewegen.  Ich wusste nicht genau wieso aber, ich war gleichbleibend energiegeladen, als ich das abgedunkelte Zimmer betrat. Mein ganzer Körper bebte und ich begann mich zu jucken. Es wurde immer unerträglicher und war gleichzusetzen mit Tausenden Mückenstichen die sich entzündet hatten. Mit mulmigen Gefühl steuerte ich auf das Krankenbett zu und erstarrte. Meine Hände wurden taub und hängten jeweils an ihren Seiten herunter. War sie immer schon so blass gewesen? So mager...Ihre Haut sah brüchig aus und dünn. Obwohl sie schlief sah sie ganz und gar nicht friedlich aus. Ehe als würde sie jemand verfolgen oder sie auf Obacht sein.

Sich räuspernd trat dann auch unser Bruder hinein und verschränkte die arme während er neben mich trat. „Dir ist bewusst das du uns damit in ernsthafte Schwierigkeiten hättest bringen können. Glücklicherweise war der Doktor nachgiebig und hat für dein törichtes Verhalten, Verständnis gezeigt...“, maulte der Größere und mahnte mich mit seinen stierenden Blick. Ich jedoch bekam dies alles nur beiläufig mit und starrte gleichbleibend zu dem zerbrechlichen Geschöpf. „Wird sie wieder?“, wisperte ich unschlüssig. Ein dünner Film legte sich über meine Augen und ich kniff sie blinzelnd zu um mich nicht bloß zu stellen. Wer hatte hier die Schmerzen Kiyomi oder ich?! „Gome...ich...“, setzte ich verzweifelt an. Wortlos legte Akuma eine Hand auf meinen Kopf und wuschelte mir durchs Haar. „Wenn sie so ein zäher Brocken ist wie ihr Zwillingsbruder, läuft sie nächste Woche wieder einen Marathon.“, witzelte er und setzte sich dann zu ihr an den Bettrand.

„Katsuro zieh mal bitte deinen Pulli aus...“, verlangte er urplötzlich in die aufgekommene Stille. Stirnrunzelnd verlangte ich einen genaueren Grund weshalb, doch verstand ich es dann an seinem Blick und tat wie mir gewiesen. Zum Vorschein kamen meine aufgekratzten Arme. In den Ellenbeugen war es am schlimmsten. Missmutig betrachtete er meine spröde Haut und sah mir dann in die Augen. „Du trägst an allem nicht die Schuld...niemand tut das okay? Ich weiß das es keine Entschädigung für das ist, was wir gerade alles durchmachen müssen....Nichtsdestotrotz darfst du auch weinen okay? Du darfst dich auch jemanden anvertrauen und du darfst vor allem auch Lächeln wenn du es willst...Fühl dich nicht schuldig, wenn dir etwas Spaß macht oder du gar lachen musst.“, flüsterte Akuma fast und regte damit etwas seltsames in mir. Dieses Gefühl war nicht wirklich in Worte zu fassen. Es war weder warm noch kalt, kein Ekel, keine Freude und auch keine Wut. Glichen tat es einem einbrechenden Sturm der über meinen Körper fegte und mich fast in die Knie zwang. Vorsichtshalber stand der Älter von uns auf und stütze mich, ehe ich mich von allein bei ihm anlehnte. Frei. Ich fühlte mich erleichtert. Mit jeder einzelnen Träne die über meine Wange auf den Boden tropfte, verlor ich gleichzeitig auch an dem Gewicht, dass mich die letzten Monate würgte.


Aisus Sicht


Nachdem ich die Zwei Nachhause gebracht hatte und auf dem Revier Bescheid gab, machte ich mich wieder auf dem Weg ins Krankenhaus. Vorher hatte ich den Jungs noch etwas zu Essen gekauft. Ich selbst verspürte keinen Appetit, da sich mein Magen durch den Tag regelrecht überschlagen hatte. Leise gab ich pfeifende Geräusche von mir, um auf ein paar andere Gedanken zu kommen. Um die Bilder meiner leblosen Nichte aus dem Kopf zu bekommen, die ich versucht hatte zu reanimieren...
„Der Vater. Mein Bruder hat mich vor zwei Stunden etwa angerufen. Kurashikku Kiyomi, lautet der Name.“ Ich verharrte und schaute mich suchend um. Da stand er nun. Schick in einen Anzug geworfen und einen Cafe to Go in der Hand. Vollkommen ausgeruht und scheinbar frisch geduscht. Ungläubig steuerte ich auf ihn zu und machte kurz vor ihm halt. „Tokeru? Wo warst du so lange?“, fragte ich verhalten und richtete so seine Aufmerksamkeit auf mich.
„Ah endlich, ein kompetentes Gesicht...Wo ist sie?“, entgegnete er Seufzend und wich meiner Frage gekonnt aus.
„Tokeru...ich habe dich gefragt wo du warst...“, wiederholte ich nun etwas fester und ballte dabei meine Fäuste, die immer noch die Tüten umklammerten.
„Im Büro. Ich wollte ja früher kommen aber ich wurde nochmal zurück gerufen.“, erklärte er beschäftigt und bekam wie auf Signal eine weitere Mail, die er sogleich las.

Nein...dieses Lächeln, welches sich beim Lesen dieser Nachricht, auf seinen Lippen bildete war kein geschäftliches Vergnügen. Augenblicklich ließ ich die Tüten fallen und packte ihn an seinen gebügelten Hemdkragen. „Ich hab dir gesagt das sie Tod war...das ihr Herz nicht geschlagen hat...Ich hab dich sofort kontaktiert...Ich habe in den letzten Monaten kaum geschlafen, gegessen oder sogar geduscht weil ich mich um alles kümmere. Um die Kinder...deine Kinder, die vor kurzen ihre Mutter verloren haben, deine Frau! Ich mache alles. Ich bringe sie ins Bett, fahre sie überall hin, verschiebe meine schichten dafür und füttere sogar Kiyomi weil sie sogar gerade zu schwach für das ist und du?! Du kommst zwei geschlagene Stunden nachdem deine Tochter wegen Herzstillstand eingeliefert wurde, geschmiert und geleckt wie immer daher und du hast nichts besseres zu tun als der Schlampe zu schreiben, wegen der du erst so spät kommst?!“, züngelte ich scharf. Rabiat packte mich mein Bruder am Handgelenk und bewegte mich so dazu ihn loszulassen. „Zügel dein vulgäres Maul. Kimiko ist noch kein halbes Jahr Tod und du unterstellst mir so etwas?! Diese Frau war mir mehr wert als mein eigenes Leben und da soll ich sofort ins Krankenhaus tänzeln, weil ihre Mörderin eingeliefert wurde?!“, entgegnete er erzürnt und richtete sein Jackett. Wie berauscht verlor ich die Kontrolle. Der Kaffeebecher ging zu Boden genauso wie mein Bruder und ich. Immer wieder schlug ich auf seinen Schädel ein. Erst Ärzte, dann die Wachleute versuchten uns auseinander zu bekommen. Als sie es endlich geschafft hatten spuckte ich einen Pfropfen Blut und fixierte todesmutig mein zerrupftes Gegenüber. „HAU AB! BEI GOTT ICH WERDE NCIHT ZULASSEN DAS DU SIE SIEHT! UND WENN ICH DICH UMBRINGEN MUSS!“, schrie ich vollkommen außer mir und riss mich dann von den zwei Männern los, die mich hielten. Ein letzter Blick, ehe ich die Tüten wieder aufhob und ich von ihm ab wand.
„Ich bin immer noch ihr Vater, nicht du!“, fügte er noch bestimmt hinzu und ich blieb stehen.
„Um ein Vater zu sein, bedarf es mehr als nur das Kind zu zeugen...und jetzt verschwinde du Bastard.“, raunte ich bedrohlich und ging auch schon weiter. Es kam nichts mehr. Mein Bruder war ignorant und auch ein absolutes Arschloch aber, er wusste wann es an der Zeit war, sein vorlautes Mundwerk zu halten...    

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zugegeben und ja ich weiß, dieses Kapi entspricht nicht der Länge die Ihr nach so einer langen Wartezeit verdient hättet...Allerdings! wollte ich heute...oder jedenfalls im Verlauf der Zeit in der ich Wach war weil...nach 0 Uhr und so  〈(゜。゜) Ich wollte aber noch ein raushauen bevor ich mich ins Land der Träume wage und das ist dabei rum gekommen  (≖ლ≖๑ ) Jedoch (und das ist die gute Nachricht!) wird es ab jetzt wie gewohnt weiter gehen! Ich hoffe, dass Euch das etwas fröhlich stimmt und das Euch auch vor allem das neue Kapitel gefallen hat! (^~^;)ゞ
Ihr könnt mir ja gerne ein Review da lassen <3
Bis ganz ganz bald!  Σ(•’╻’• ۶)۶
Eure Caro <3
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