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Der Rhythmus liegt im Herzen

von CaroK
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16
Himuro Tatsuya Kagami Taiga Kise Ryōta OC (Own Character)
04.12.2015
10.08.2016
58
154.676
9
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63 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
04.12.2015 2.102
 
Ohu man okay ich bin echt etwas aufgeregt. *Hände vors Gesicht schlag und nervös zappeln* Das ist die erste Story die ich veröffentliche, also bitte ich Euch  auch um konstruktive Kritik , Meinungen, Meldungen wer überhaupt weiter lesen will und so weiter und so fort ^^" xD Mit der Rechtschreibung etwas erbarmen, ich hab ne gewisse Schwäche dafür  ^^"
Schon mal im Voraus, kann ich ja schon mal sagen, dass ich total Glücklich darüber bin das Du das hier das liest (/*-*)/ I know, I know etwas creepy verzeih *seuftz* v_v Hier hast Du nen Keks zur  Wiedergutmachung *hinhalt* Und nun viel Spaß beim lesen x3
Eure Caro <3
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Enttäuscht grummelte ich vor mich hin und kritzelte verdrießlich, Skizzen in mein kleines Notizbuch. Immer wieder schweifte mein Blick hinauf zu der Massen, welche aufgeregt an mir vorbei schlenderten. Ich selbst hatte mir ein schattiges Plätzchen unter einem blühenden Kirschbaum gesucht und versuchte ihre Bewegungen mit meinem Bleistift einzufangen. Nachdenklich tippelte ich die beiden Enden der Mine, auf meine Unterlage und schaute verträumt auf das Gras, welches unter mir, im Takt des Windes umher tänzelte. Es war gerade mal mein erster Tag an der Seirin High und schon jetzt, würde ich am liebsten meine sieben Sachen packen und die Schule wechseln. Ungeduldig schaute ich auf die Uhr und musste ernüchternd feststellen, dass es erst 20 Minuten her war, dass ich den Direktor angesprochen hatte und er mich bis zwölf Uhr abschob. Wieso musste sich auch ausgerechnet das Tanz Team, der Oberschule die ich ausgewählt hatte, auflösen? Genervt legte ich den Stift nieder und klappte mein Buch, in einem Schwung zu. Niedergeschlagen ließ ich mich nach hinten auf die Wiese fallen und schloss meine Augen. Für einen Augenblick, blendete ich alles um mich herum aus, als ich plötzlich ein ziemlich widerliches Lachen vernahm. Mein Gott der Junge war ja wegen dieser Stimmlage geschändet für sein Leben...Etwas müde blinzelte ich etwas auf und legte meinen Kopf in den Nacken, sodass ich nach hinten lugen k onnte. Tatsächlich standen da ein paar Typen, die sich um eine zierliches Mädchen gescharrt hatten. Nach längeren betrachten der Situation, erkannte ich das mir die Eingekesselte bekannt war und sprang mit einen Satz auf meine Füße. Mit einem Handgriff landeten meine Sachen in meinen Rucksack, den ich gleich darauf schultere und in die Richtung des Geschehens huschte. Anscheinend unbemerkt, stellte ich mich hinter einer der Jungs und tippte ihn nahezu beiläufig auf die Schulter, woraufhin er erschrocken zusammengefahren, einen Blick zurück warf. „Entschuldige, könntet ihr bitte meiner Freundin nicht zu nahe treten, wenn sie das nicht möchte?“ Perplex gaffte mich der Affe an und hob skeptisch eine Augenbraue. „Was bist du denn für ein Klemmbrett? Los sieh zu das du verschwindest. Oder bist du etwa eifersüchtig?“ Hämisch grinsten jetzt auch die anderen Paviane der Gruppe und auch die Aufmerksamkeit des Mädchens, wurde auf mich gelenkt. „K-Kiyomi-chan!“ Erleichtert viel sie mir um den Hals und riss uns somit fasst zu Boden, doch drückte ich noch im rechtzeitigen Moment dagegen. „Es freut mich dich zu sehen Sachiko-san.“ Glücklich faltete sie ihre Hände und legte sie an ihrer Wange an. „Kiyomi-chan, ich wusste gar nicht das du diese Schule ebenfalls besuchst!“, prustete es quirlig aus ihr heraus. Lächelnd kratzte ich mich etwas am Kopf und zuckte nur mit den Schultern. „Wo die Wege einen eben hintreiben.“ Schließlich einverstanden nickte das, etwas kleinere, violett haarfarbige, Mädchen, wobei wir beide die restlichen Anwesenden einfach ausblendeten und fort schritten. Wütend darüber, schnellte eine Hand des Jungen, welcher mich eben dumm von der Seite angemacht hatte, an meine Handfessel und zog mich zurück. „Hey, was glaubst du, wer du bist?!“ Da ich nicht wirklich auf so etwas vorbeireitet war, taumelte ich zurück und fiel geradewegs in die arme dieses Trottels. Dies entlockte ihn ein weiteres amüsiertes Grinsen, auf seiner fiesen Visage und er umgriff augenblicklich meine Hüften. „Na so was, du hättest doch einfach sagen können, dass du auch willst...“, hauchte er mir mit seinen unangenehm, feuchten Atem, ins Ohr. Sachiko, war währenddessen stehen geblieben und schaute erschrocken zu uns. Ruhig nahm ich Luft und schielte genervt hinter mich. „Könntest du mich bitte los lassen?“, entgegnete ich ihm scharf, worauf er nur ein übelwollendes Lachen erwiderte. Wenn man mir eine Schwäche zuschreiben sollte, wäre an erster Stelle wohl meine Ungeduld, zu nennen. Nachdem er, auf meine Bitte, immer noch nicht locker ließ, rammte ich ihn ohne Vorwarnung, meinen rechten Ellenboden in die Rippen und befreite mich so aus seinen Pranken. Mit schmerzverzerrter Mimik landete der Junge auf dem Asphalt und stieß einen gereizten Ton aus. Ich stolperte ebenfalls einige Schritte nach vorn, wurde allerdings von Sachiko-san, stützend gehalten. Ohne weite Umstände nahm ich sie an der Hand und drängelte mich durch die schaulustigen Reihen, die sich bis dato gebildet hatten. Nach einer Weile blieben wir dann stehen. Sachiko-san lehnte sich schwer atmend gegen einen Baum und zog allein dabei, wieder massig männliche Blicke auf sich. Seufzend ließ ich meine linke Schulter kreisen, bis sie schließlich ein dumpfes Knacken von sich gab. Es war schon auf der Mittelstufe so gewesen. Egal wo man hingehen würde, wenn Sachiko-san dabei war, hatte man die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Jungs. Stören tat mich dies eigentlich nicht wirklich, außer wenn es um solche aufdringliche Pappnasen wie eben ging. Ich passte nun schon seit der fünften Klasse auf Sachiko-san auf. Auch wenn man es ihr nicht wirklich ansah, da sie eher einen oberflächlichen Eindruck machte, war äußerst Intelligent und übersprang dadurch auch eine Klasse. Daher war sie auch noch ein Jahr jünger als ich und trotz ihrer Fähigkeiten, war sie im alltäglichen Leben viel zu naiv und brachte sich dadurch stetig in Schwierigkeiten. Zwar hatte ich keine kleineren Geschwister, aber dafür umso kindlichere älteren Brüder. Sprich musste ich also schon immer, etwas mehr Verantwortung übernehmen. Gedankenverloren, fuhr ich mir, wie so oft, mit meinen Fingerkuppen über die Lippe und starrte auf einen beliebig fixierten Punkt. Schnipsend holte mich dann jedoch mein Gegenüber, aus meiner Trance und schüttelte fassungslos den Kopf. „Mal ehrlich Kiyomi-chan, schläfst du wieder oder ignorierst du mich absichtlich?“ Schmollend pustete sie ihre Wangen auf und verschränkte ihre Arme. Durch den dann doch skurrilen Anblick, ihrer Mimik, spielte sich ein Lächeln um meine Lippen und hob entschuldigend eine Hand. „Verzeih.“, brachte ich locker hervor und schaute dabei zufällig auf meine Uhr. Für einen Moment stockte ich und geriet, gleich darauf in Panik. „Verdammter Mist!“, fluchte ich laut und rannt hinüber zum Schulgebäude. Ich konnte noch hören wie mir Sachiko-san, etwas schallend zurief, doch konnte ich jetzt nicht trödeln. Ich war schon viel zu spät dran!

Kagamis Sicht
Verschlafen schlurfte ich über das Gelände. Der Sommer war viel zu schnell vergangen und richtig erholt war ich durch das ganze Training auch nicht. Hinzu kam das Kuroko mich gestern Abend, viel zu lange wach gehalten hatte, um seinen neuen Drive zu üben. Ich wusste noch nicht mal wann ich zuhause angekommen war beziehungsweise, wann ich ins Bett kroch. Und wie hätte es auch anders sein können, tauchte genau in diesen Moment, der Blauschopf neben mir auf und jagte mir mal wieder einen Heidenschreck ein. „Guten Morgen, Kagami-kun. Du siehst sehr mitgenommen aus.“, tönte es monoton-leise wie immer, aus dem Kleinen, hervor. Grummelnd, ging ich weiter neben ihm her und griff mir durch meine kurzen rot-braunen Haare. „Ist das ein Wunder? Immerhin hast du mich gestern zu lange wach gehalten!“, schnauzte ich ihn herrisch an. „Komme ich ungelegen?“, vernahm ich es auf einmal links neben mir und zuckte erneut zusammen. Izuki-Senpai, war ebenfalls, ohne Vorwarnung aufgetaucht und sah etwas kritisch aus. Als ich merkte, dass er wahrscheinlich durch meinen Aussage, das Kuroko mich die ganze Nacht wachgehalten hat, etwas verstört drein schaute, schnallte meine flache Hand gegen seinen Hinterkopf. „Musst du das sofort so interpretieren?!“ Etwas überfordert schaute ich mich um, damit ich nicht noch einen Kamikaze angriff unterliegen würde. Dabei fiel mir ein Mädchen auf, welches einen beachtlichen Sprint hinlegte und geradewegs auf uns zu rannte. „Die wird doch nicht-!“, fuhr es aus Izuki heraus. Doch sah es wirklich so aus, als ob sie jede Sekunde in uns rein brechen würde. Als ich mich ihr entgegen stellte und sie auf uns aufmerksam machen wollte, geschah etwas, dass ich nicht recht verfolgen konnte. „He-“, wie aus dem Affekt, sprang sie gegen die, neben uns liegende Wand und drückte sich von dieser ab, um an uns vorbei zu kommen. Ohne zu verharren, schnellte sie dann auch schon weiter und hob, keines Blickes, ihren Arm. „Verzeihung, ich hab's ein wenig eilig!“ Wie angewurzelt, standen wir nun da und stierten ihr sprachlos hinterher. Inzwischen tauchte Hyuga hinter uns auf und versuchte unsere eigensinnigen Blick zu deuten. „Morgen?“, brach es fragend aus ihm und er wedelte etwas mit seiner Hand vor unseren Gesichtern. Doch erst später realisierte ich dies. Meine Gedanken klebten förmlich, an ihren Sprung. Es erinnerte etwas an Parkkurlauf. Wer zur Hölle war das?

Kiyomis Sicht
Hustend kam ich vor dem Raum des Direktor zum stehen. Erschöpft stützte ich mich auf meinen Oberschenkeln ab und rang hechelnd nach Luft. Nachdem ich mich etwas beruhigt hatte, klopfte ich standesgemäß an der Tür und wartete auf den Einlass, der sogleich erfolgte. Entschuldigend verneigte ich mich vor dem Rektor. „B-Bitte verzeihen sie mir! Ich wurde noch aufgehalten!“ Lächelnd wank er ab und deutete mir, mich erst einmal hinzusetzen, ehe ich noch umkippen würde. Er war sehr nett, bot mir sogar etwas zutrinken an. Ich hatte ein gutes Gefühl, vielleicht würde er ja meiner Bitte folge leisten. „Also wie kann ich dir behilflich sein?“, fing er schließlich an und sah erwartungsvoll zu mir. Einen Augenblick hielt ich noch inne und konzentrierte mich, möglichst kompetent rüber zu kommen. „Nun, ich hoffte darauf in den Tanz-Klub dieser Schule einzutreten, musste dann jedoch mit Ernüchterung feststellen, dass er sich letztes Jahr aufgelöst hat.“ Achtsam fuhr er sich, durch die Spitze seines Bartes und nickte verständlich. „Ja, wir haben ein Problem, was das restaurieren der Halle, die dafür zugeschrieben war, anbelangt. Da sich nicht mehr all zu viele für eine Weiterführung der Gruppe engagierten, kamen wir schließlich dazu, den Club aufzulösen.“ Nervös kniff ich mir in die Hände und biss mir etwas auf die Unterlippe. „D-das verstehe ich, allerdings wollte ich sie fragen, ob es nicht möglich sei, ihn dennoch weiter zu führen.“ Meine Worte, ließen ihn tiefer in seinen Stuhl sinken und er musterte mich eindringlich. „Naja, wie gesagt wir haben keinen angemessenen Raum dafür und-“, ehe ich auch nur darüber nachdachte schoss es auch schon aus mir heraus und ich stand energisch vor ihm. „B-Bitte! Ich werde mich um alles kümmern versprochen! Lassen sie mich eine neue Gruppe zusammen stellen!“ Stille. Mir wurde flau im Magen und ich sank stumm, wieder auf den Stuhl zurück. Angespannt, umgriff ich den Saum meiner kurzen Hose, die zu meiner, nun sagen wir, zwar den Richtlinien entsprechend aber dennoch eigenen Schuluniform gehörte und schämte mich für mein aufbrausendes verhalten. Wie bei einer Henkersmahlzeit, starrte ich einfach nur stumm vor mich und wartete ab, was passiert. Kurz darauf stand der Rektor auf und wandte sich zu dem Fenster um. Er verschränkte seine Arme hinter dem Rücken und beobachtete den Himmel. „Du scheinst mir sehr strebsam und aufrichtig zu sein. Außerdem machst du auf mich den Eindruck das du nicht so leicht aufzugeben scheinst.“ Nickend drückte er seine Zunge gegen das innere seiner Wange und klatschte daraufhin dumpf in seine Hände. „Nun gut, mehr als versuchen kann man es ja nicht, oder? Allerdings will ich mir über  deiner Fähigkeiten gewiss sein.“ Schon nahezu herausfordernd (etwas creepy), blickte er über seine Schulter zu mir. „Wenn du, sagen wir mal, es schaffst eine ordentliche Truppe zu konstruieren und mit dieser mindestens ins Viertelfinale des Dance-Cup, diesen Winter kommst, haben wir einen Deal.“ Zugegeben, ich war etwas verstört über seine Forderung, doch war dies eher durch seine Wortwahl, herzuleiten. Um genau zu sein, viel mir erst jetzt auf, dass er für einen Direktor recht jung schien. Um die 35, wenn ich mich nicht täuschte. Ich neigte etwas meinen Kopf und setzte ein entschlossenes Schmunzeln auf. Selbstbewusst, stand ich wieder auf und reichte ihn ohne weiteres die Hand. „Ich werde sie nicht enttäuschen!“ Zufrieden funkelte mein Gegenüber mich an und nahm meine Hand entgegen. „Nun da bin ich ja mal gespannt Miss-“, stockte er plötzlich. „Kurashikku Kiyomi“, vervollständigte ich, worauf er mir ein zufriedenen Gesichtsausdruck schenkte. Ich hatte es geschafft! Jetzt musste ich nur noch...naja...okay 'nur' war an dieser stelle vielleicht nicht ganz angebracht.
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