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Tochter des Wolverine

GeschichteAbenteuer, Mystery / P16 / Gen
Gambit / Remy LeBeau Psylocke / Elizabeth "Betsy" Braddock Shadowcat / Kathrin "Kitty" Pryde Wolverine X23 / Laura Kinney
03.12.2015
25.12.2019
21
27.939
3
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20.01.2016 992
 
Die Nacht lag über der Schule  alle Bewohner schliefen. Laura lag in ihrem Bett und tat zumindest so als ob. Lauschte auf die Atemzüge von Sooraya. Sie schien fest zuschlafen. Sehr gut.
Laura warf die Decke zurück, schwang sich aus dem Bett; sie war bereits in ihren Straßenkleidung in Bett gegangen. Sie schaute eine letztes mal zu Sooraya ob sie auch wirklich schlief.  Dann warf sie  sich den Rucksack über die Schulter. Zuletzt schaute sie sich in ihrem Zimmer um, dann schloss sie die Tür hinter sich.
Als sie ihr Zimmer hinter sich gelassen hatte, begann der schwierige Teil ihres Unternehmens. Sie musste die gesammte Villa durchqueren bis zum Haupteingang ohne entdeckt zu werden.
Leise schlich sie den Flur entlang, hielt kurz inne und zog die Luft ein. Es war zwar nur der abgestandene Geruch der Schüler und Lehrer zu riechen aber keiner war frisch. So weit so gut. Laura wusste, dass das, was sie machte gegen einen direkten Befehl des Professors verstieß. Aber sie konnte und wollte nicht zulassen, dass man etwas von ihr zum töten missbrauchte. Und außerdem hatten die X-Men und besonders Logan ihr immer wieder gesagt, dass sie ihre eigenen Entscheidungen selbst treffen sollte.

****
   
Betsy goss sich frisch gebrühten grünen Tee in eine Tasse. Den nahm sie immer zu sich, wenn mit Meditieren beginnen wollte. Dann setze sie sich auf ihr Bett im Schneidersitz. Ihr Katanaschwert lag  griffbereit vor ihr. Dann schloss sie die Augen und begann sich zu entspannen, und ihr Geist begann zu wandern. Betsy war schon immer anders gewesen als die übrigen X-Men. Sie war kein Visionär wie Xavier oder Idealist wie Cyclops. Sie war immer eine Kriegerin gewesen, war schon immer breit gewesen zutun, was nötig war um die Leute zu beschützen, die ihr wichtig waren, auch wenn es hieß dabei zu töten. Während sie so da saß dachte sie über das nach, was heute Abend passiert war: Die Weigerung des Professors die X-Men in dem Mord an dem Senator ermitteln zu lassen hatte für Unruhe in der Schule gesorgt. Einige der Schüler fanden seine Entscheidung richtig, andere nicht.
Und was Laura betraf: Sie war nicht beim Abendessen aufgetaucht. Als Betsy nach ihr suchte fand sie Laura im Gefahrenraum gegen Armee aus Übungsrobotern kämpfen. Die Sache schien das Mädchen sehr mitzunehmen. Dann war da noch diese Sache an sich, SHIELD bot urplötzlich Informationen an, die den X-Men helfen würden, dann wurde ein Senator von einem Klon von Laura ermordet. Irgendetwas stimmte nicht an der Sache, das konnte Betsy spüren. Sie öffnete die Augen und ihr Entschluss stand fest. Sie schwang sich vom Bett, zog sich ihr Einsatzdress an, hing sich ihr Katanaschwert um und ihre Reiseumhängetasche und verließ das Zimmer. Der Professor hatte zwar gesagt, dass sich die X-Men nicht einmischen sollten, aber sie war zur Zeit kein Mitglied der X-Men sondern nur ihr Gast, also zählte dieser Befehl nicht für sie.

Als Psylocke in das Arbeiszimmer schlich war niemand zu sehen, der ganze Raum lag ruhig und im Dunkeln. Betsy vermutete, dass der Professor die SHIELD Akte in seinem Safe aufbewahrte.  Und sie wusste ganz genau, wo der Save von Xavier war. Und zwar hinter dem großes Bild, das sich an der linken Wand befand. Psylock ging zu dem Bild, öffnete es und legte so den Save frei. Um den Safe zu öffnen muss man  seine Netzhaut und den Handabdruck scannen lassen  und das gleichzeitig. Und nur der Professor und der innere Kreis der X-Men hatte Zurgiff darauf. „Hoffentlich gehöre ich auch noch dazu“, dachte Elizabeth und lege ihre Hand auf den Scanner und beugte sich vor für den Netzhautscan.
Nach einigen Minuten ertönte eine Computerstimme:
„Sichterheitsscan erfolgreich, Zugang bestätigt: Elizabeth Braddock alias Psylocke.“                        
Dann öffnete sich der Safe und Psylocke nahm die Akte heraus. Sie machte* sich die Schreibtischlampe an und setze sich einen der Stühle und begann Akte zu lesen.  
Anscheinend hatte SHIELD gegen einen Mann Names Paul Fisher ermittelt. Er schien die Schlüsselfigur in der ganzen Sache zu sein, er war anscheind zu einer Menge Geld gekommen. Genug um sich eine Villa in New York und eine kleine Privatarmee zu leisten. Plözlich bemerkte Psylocke einen Schatten, der an der Tür entlang huschte.
Elizabeth schloss die Augen und tastete mit ihren telepatischen Kräften nach diesem Schatten. Sie berührte den Geist des Schattens nur flüchtig aber es reichte aus ihm die Person zu identifizieren: es war Laura.

****
                           
Laura hatte die große Eingangshalle der Schule erreicht. Schnell durchquerte sie diese und schlüpfte durch die große Holtzflügletür. Sie war nun draußen. Gut. Nachtluft umfing Laura und ein Teil von ihr - der wilde Teil - fühlte sich hier draußen wohler als ein einem Haus eingesperrt zu sein.
Sie schlich über den Hof in Richtung der Garage der Schule, blieb aber weiterhin vorsichtig. Langsam schlich Laura näher herran und hoffte das Logan nicht dort war; er neigte dazu, bis in die Nacht an seinem Motorrad zu arbeiten. Doch heute hatte Laura Glück: er schien nicht da zu sein. Mit einer ihrer Handkrallen zerstörte sie die Alarmanlage der Garage und öffente das Garagentor. Darin standen verschiedene Fahrzeuge der Schule, alle mit einem wie könnte es anderes sein X markiert . Auch die persönlichen der X-Men befanden sich darunter. Laura giff nach einem der Schlüssel für ein schwarzes Motorrad, einer Kawasaki Ninja zx 6r und  schwang sich  auf das Bike. Nur auf einen Helm verzichtete sie und startete* den Motor. Sie rollte den Weg zur Garage herunter, fuhr dann auf den Hof und beschleunigte dann. Sie fuhr auf die Graymalkin Lane auf. Dabei hätte sie schwören können, dass jemand ihren Namen rief.

****
 
Elizabeth hechtete durch den Haupteingang der Schule  und alles, was sie sah war, wie ein schwarzes Etwas, das auf einen Motorrad durch den Eingang der Schule fuhr. „Laura!!“ rief sie ihr nach.
Psylocke reagierte instiktiv, rannte in die Garage schnappte sich einen Schlüssel und einen Helm, schwang sich auf eine rote MV Agusta F3 und raste hinter Laura her.
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