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~*Wenn Weihnachten zu scheitern droht*~

Kurzbeschreibung
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Sharon Rainsworth Xerxes Break
29.11.2015
26.12.2015
7
19.160
1
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
29.11.2015 2.182
 
Vorwort
Ja... herzlich willkommen zu meiner Weihnachtsgeschichte zu PH! Ich habe sie schon irgendwann im AUgust oder so angefangen, aber das ist normal bei mir. xD
Eigentlich gibt es nur ein paar Punkte, die ich ansprechen muss.
1.) Die Uploads: Vorraussichtlich werden diese jeden Advent erfolgen. Also Uploadplan...:
1. Advent: Ja, dieses Kapitel hier.
2. Advent: Kapitel 2
3. Advent: Kapitel 3
4. Advent: Kapitel 4
Heilig Abend: Kapitel 5
Weihnachten 1: Deleted Scences
Weihnachten 2: Punkte, die eventuell angesprochen werden sollten
Allerdings werde ich wahrscheinlich (es steht noch nicht fest) demnächst wegen meinen Panikattacken in eine Kinder- und Jugendpsychatrie kommen, aber die Kapis werden trotzdem geuploadet, denn ich kann sie denke ich einer Freundin schicken (Vivi, dieses Mal nicht du, aber wenn du willst dann natürlich gerne xD Nur ich weiß halt nicht, wie dein Zeitplan um Weihnachten herum bei dir aussieht, deshalb werde ich höchstwahrscheinlich Linda beauftragen. ^^). Die kann sie dann ja auch uploaden. ^^

2.) Die Kapitellängen sind sehr unterschiedlich, gomenasai, kommt einfach damit klar. xD

3.) Die Pairings~: SharonxBreak ist hier das Hauptpairing und die Sichten der beiden wechseln immer ab. Also 1., 3. Advent und Weihnachten sind Sharons Sicht und 2. (Nikolaus), sowie der 4. Advent sind aus Breaks Sicht.
ElliotxLeo ist nur in einem einzigen Kapitel zu merken, da die beiden nicht so oft vorkommen.
GilbertxOC: Der OC bin nicht ich. xDD Nein. Aber ich brauche eine Freundin für ihn. Also, sie heißt Lilou, hat lange braune Haare mit blonden Spitzen und pinken Strähnen. Sie liebt pink und hat Kuschelponchos (häufig pink) mit Tierkapuzen. Sonst muss man wohl nur wissen, dass sie als fünfzehnjährige mal wegen Depressionen und Selbstverletzung in der Psychatrie war. Aber ich brauchte einfach eine Freundin für Gil, gomenasai. Sonst hätte ich nämlich wahrscheinlich entgegen meinem eigenen Willen OzxGil geschrieben und ich hasse das Pairing. Ich weiß nicht warum, aber Gil muss in meinen Geschichten immer verknallt sein. Fragt nicht, ist nur meine Logik. xD
NoisexLotti: Wollte nur erwähnen, dass beide bi sind und eine Affäre führen. xDD
AlicexOz: Es kommt eher freundschaftlich rüber und eigentlich soll das auch so sein.

4.) P18: Nur wegen ein paar Wörtern und so, also soll euch nicht abschrecken, es kommen keine Lemons vor~

So, das war's eigentlich. Dann hier... Kapitel 1!

Ach, und PS.: Bitte lasst euch nicht von diesem ersten Kapitel abschrecken, es ist schlecht, ich weiß. xDD Und lasst euch auch nicht durch Sharons One-Night-Stand aabschrecken. x'DDD

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Last christmas, I gave you my heart, but the very next day, you gave it away...~
-Wham, Last Christmas

Es ist der erste Advent und die Straßen sind höllisch überfüllt.
Der Mann trommelt ungeduldig mit den Fingern auf das Lenkrad und ich neben ihm stöhne genervt auf. Das ist doch echt nicht normal.
Obwohl... doch. In der Weihnachtszeit ist das nochmal.
„Break, warum sind wir eigentlich nicht die Landstraße gefahren?“
„Weil du meintest, wir wären hier schneller.“
Ich sinke im Beifahrersitz zusammen und murmele etwas unverständliches und wende mich wieder dem Radio zu. Es läuft das Lied 'Last Cristmas'. Eins von meinen Lieblingsliedern. Egal ob Weihnachten oder nicht. Und egal, ob schlechte Erinnerungen zu dem Lied oder nicht. Oder wahrer Text.
Ich drehe die Musik auf und Break nimmt sich ein Himbeerbonbon aus der Tüte zwischen uns, grinst und wirft es in seinen Mund.
„Wie kann man denn so was hören bitteschön?“      
Ich muss auflachen. „Du magst es doch selbst du Depp!“
Der Weißhaarige zuckt nur mit den Schultern und ich knuffe ihm in die Seite.
Break lacht nur auf und bekommt dann einen Hustenanfall, weil er das Bonbon runter geschluckt hat. Ich bekomme daraufhin einen Lachanfall und merke, dass die Autos wieder beginnen, zu fahren.
„Hey, es geht weiter!“

Nach einer ganzen Weile kommen wir dann doch noch in der Stadt an. Eigentlich ist die Strecke Fischen - Sonthofen in zehn Minuten zu bewältigen, aber durch den Stau hat es fast eine dreiviertel Stunde gedauert.
Mir den Kopf haltend steige ich aus. Ich habe ein wenig Kopfweh von der Fahrt und der lauten Musik bekommen. Wobei letzteres ja wohl mir zuzuschreiben ist. Und Break... man fährt am besten nur mit ihm, wenn wirklich nötig. In genau diesem Moment frage ich mich auch, warum wir nicht einfach die direkte Zugverbindung genommen hatten.
Aber mein Gehirn setzt in letzter Zeit so oder so häufiger aus.
„So, was suchst du jetzt?“, fragt mich Break. Ich muss mich noch mal sammeln. Ich weiß auch genau, an was das liegt, dass ich so zerstreut bin, aber ich will es mir nicht eingestehen. Noch nicht. Weil größte Blamage des Lebens und so.
Also verdränge ich alle Gedanken und plötzlich blitzt ein Gesicht vor meinem inneren Auge auf.
„Willst du nicht mal Macaron aus dem Kofferraum holen?“ Ich mustere Break, der jetzt schon total verplant aussieht, beziehungsweise wie immer ein Grinsen aufgelegt hat. Was im Moment verplant und verpeilt ist, weil sein Orientierungssinn einfach nur Schrott ist.
„Klar“, gibt er als Antwort und läuft einmal um das Auto herum, ich folge ihm und rücke nochmal meinen dicken Wollponcho zurecht.
Noch ist es nicht sehr kalt und ein Poncho über dem Pulli reicht noch aus, aber bald würde der Wintermantel her müssen.
Break öffnet den Kofferraum und gibt sich kurz darauf eine Facepalm. „Macaron ist am Schlafen wie du siehst. Aufwachen mein kleiner Mistkerl!“
Er tätschelt Macaron den Kopf und kraulte ihn hinter den Ohren.
Ich trete zu dem Weißhaarigen und streichele den Hund auch. Es ist ein Shiba.
Besser gesagt, er. Der Hund hat einen schwarzen Pelz, der dann an Schnauze, Pfoten und Bauch über braun zu weiß überging.
Er ist für einen Shiba recht klein, was aber daran liegt, dass er sowieso noch jung ist. Und er war verdammt knuffig.
Break hatte ihn sich in den Sommerferien geholt, weil Breaks, meine und Reims WG  irgendwie so... verlassen wirkte, weil die Wohnung einfach zu groß ist.
Man sollte meinen, dass gerade das gut wäre, aber wenn man gefühlte tausend Quadratmeter Platz um sich hat, wenn man irgendwo steht, ist das auch nicht schön.
Und da Reim einen ziemlichen Putzfimmel hat, ist die Wohnung auch immer blitzeblank und nirgendwo liegt etwas herum.
Außer in Breaks Zimmer, aber das jetzt mal außen vorgelassen.
„Ey, Macaron! Wach auf!“ Break schnipst dem Hund mit dem Zeigefinger und dem Daumen gegen die Stirn, dieser springt fast auf und schaut wild um sich, als er Break erblickt, beruhigt er sich fast sofort und will wieder schlafen. Zu Break hat er den engsten Bezug, dann zu mir und Reim kann er gar nicht leiden.
Aber ich komme zuvor und hebe ihn sachte aus dem Auto, halte ihn dann dort fest, damit Break die Leine festmachen kann.
Macaron ist eben doch ganz schön verschlafen. Aber eigentlich ist er total aufgeweckt aber manchmal... kann er eben sofort einpennen.
Ich beneide ihn darum, denn ich kann das nicht. Ich kann schon seit einiger Zeit nicht mehr schlafen.
Ich mache mir einfach zu viele Gedanken über alles. Und über alles heißt auch über alles. Ich seufze einmal und Break mustert mich verwirrt. „Ist was?“
Er blickt mich wirklich besorgt an und ich zucke zusammen, was den Weißhaarigen nur noch mehr verwirrt.
„Eh... ja.“
Ich wende meinen Blick wieder dem Hund zu, damit Xerxes die Röte in meinem Gesicht nicht sieht. Das wäre katastrophal.
Weil ich hatte es irgendwann gemerkt. Dass ich in meinen Freund verliebt war. Meinen besten Freund. Ich könnte echt heulen und mich für meine Dummheit strafen, aber stattdessen versuche ich halt, mich wie immer zu verhalten, was ja aber nicht funktioniert. Wie man ja auch merkt.
„Und was ist?“
Hatte ich mit ja geantwortet? Bin ich eigentlich bescheuert...? Wahrscheinlich mehr als das. Oder einfach nur verliebt.
Das wahrscheinlich dann schon eher. Und wenn sich das nicht bald legen würde, würde ich wahrscheinlich noch mein Abi versauen.
Ich gebe einfach keine Antwort sondern schaue nur ein bisschen betröppelt drein, nehme dann Macarons Leine aus der Hand und gehe einfach los, in die Richtung von irgendeinem Laden.
„Sharon, jetzt warte doch mal!“, ruft Break, knallt den Kofferraum zu und holt mich dann mit ein paar schnellen Schritten ein. „Sag mir jetzt was mit dir los ist. Bitte, du bist schon seit einer ganzen Zeit so komisch.“
Aber ich schüttele nur den Kopf. „Break... bitte. Ich weiß es doch selbst nicht. Wahrscheinlich wegen meiner Mutter.“
Break ist sofort still und ich spüre, dass diese Lüge mir selbst weh getan hatte.
Klar, ich bin auch ein bisschen so wegen meiner Mutter, weil diese im Krankenhaus liegt. Mit Krebs. Unheilbarem wohlgemerkt.
Ich kann nicht leugnen, dass mich die ganze Sache ein bisschen runterzieht. Naja, ein bisschen ist viel zu untertrieben. Es zieht mich nämlich ganz schön runter, weil meine Mutter nur noch ein paar Wochen zu leben hat und das nächste Weihnachten nicht mehr erleben würde.
Break macht einen unsicheren Schritt auf mich zu. Und ich kann nicht mehr an mich halten und beginne zu weinen.
Ich hasse mich wirklich selbst dafür. Warum muss ich immer so schnell anfangen zu weinen? Das ist doch verdammt noch mal nicht mehr normal.
Break geht jetzt noch näher zu mir, aber ich reiße ihm einfach Macarons Leine aus der Hand und laufe ein Stück weg.
Dann drehe ich mich um, drückt die Leine wieder Break in die Hand und falle ihm in die Arme.
Break erwidert die Umarmung etwas perplex und unfähig, weil er bei so etwas immer unfähig ist.
Normal halt. „Sharon...“, sagt er etwas verwirrt, aber ich schlage nur gegen seinen Rücken, leicht, schwach und schluchze auf.
„Break... ich... ich will nicht mehr! Was soll es mir denn bringen? Sie ist bald nicht mehr und er liebt mich nicht!“ Es ist aus meinem Mund, ehe ich es mich versehe. Erschrocken von mir selbst lasse ich ihn los. Ich halte meine Hand an meinen Mund. Scheiße.
Break mustert mich nur eingehend und ich werde unter dem Blick rot.
„Wer liebt dich nicht?“
Ich gebe einfach erst mal keine Antwort und bleibe einfach nur da stehen. „Niemand.“
„Meinst du...?“
Erschrocken schüttele ich nur den Kopf. „Nein. Ich habe doch gesagt, die Zeit ist rum. Ich bin nicht mehr in ihn verliebt. Meine Güte. Warum glaubst du mir das eigentlich nicht?“
Ich schaue Break an. Ich bin verletzt. Warum zur Hölle glaubt er mir das nicht? Vertraut er mir nicht mehr?
„Weil du letztes Weihnachten schon in ihn warst. Warum nicht dieses wieder?“
„BREAK!“, schreie ich nur völlig entrüstet. Breaks Verbittertheit in der Stimme bemerke ich allerdings nicht.
Er legt sofort ein Grinsen auf. „Weißt du... ich dachte nur, dass das doch sein könnte... du willst doch immer einen Freund. Oder?“
Ich schüttel hektisch den Kopf und Break lacht nur auf. „Aww, du wirst rot! Wer ist es denn dieses Jahr? Sicher, dass es nicht wieder er ist?“
„Die Vincent-Zeit ist rum, wie oft soll ich es denn noch sagen? Mann, du nervst. Wir gehen jetzt shoppen und das Thema findet keine Erwähnung mehr.“
„Nein, erst will ich wissen, wer es dieses Jahr ist.“
Scheiße nochmal! Ich erröte nur noch mehr. Ich kann ihm das nicht sagen. Warum verliebe ich mich eigentlich immer zur Weihnachtszeit...?
„Das... sag ich dir an Weihnachten.“
Oh fuck, warum hatte ich das gerade gesagt...? Was geht bloß in meinem Kopf vor? Am liebsten wäre ich jetzt auf dem Boden zusammengesackt und hätte mich selbst geschlagen, aber ich tue nichts dergleichen, weil das irgendwie komisch rüber kommen würde.
„Na gut... aber dann auch wirklich! Ich meine, das mit der Kanalratte letztes Jahr war ja wirklich ein Griff ins Klo... im wahrsten Sinne des Wortes.“
Breaks süffisantes Grinsen zieht sich nun über sein ganzes Gesicht. Ich will nur noch im Boden versinken und stelle mich wieder neben Break. „Erinner mich doch nicht dran. Es war verdammt. Ok? Ein scheiß One-Night-Stand. Ok? Unter Alkoholeinfluss. Ja? Und es war ja auch gar nicht sicher, dass ich schwanger gewesen wäre, ja? Ok? Aber... auf jeden Fall musste ich mich von dieser scheiß Pille übergeben. Boah. Griff ins Klo, jaja... DU VERDAMMTER BLÖDMANN!!!“
Ich ziehe ihm eine mit dem Fächer über, was ja auch verständlich ist.
„Autsch... sei mal lieber froh, dass ich deiner Mutter nichts davon erzählt habe...“, sagt er und taumelt ein paar Schritte von mir weg, was ich ihm nicht einmal verübeln kann.
Warum genau musste ich mich in ihn verlieben...? Wie dämlich bin ich denn eigentlich?
Er ist doch total blöd. Warum mann? Warum nicht irgendein Hübschling wie Gil oder Oz? Und warum. Zur. Hölle. Break. Naja gut, er war mindestens genauso heiß wie Gil und Oz. Wenn nicht soga- jetzt schlage ich mich doch für meine Gedankengänge und Break starrt mich nur verwirrt an. „Warum schlägst du dich jetzt?“
„Weil ich dämlich bin?“ Meine Antwort war mehr eine Frage.  
Er starrt mich weiter verwirrt an. „So, wo willst du jetzt als erstes hin?“
Ich überlege kurz, dann liste ich alle Geschäfte auf, die es in der Stadt gibt und seine Miene wird mit jedem Geschäft, das ich nenne, unglücklicher und ich muss unwillkürlich grinsen.
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