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Wenn Träume wahr werden...

GeschichteAllgemein / P18
Aida Riko Hyūga Junpei Izuki Shun Koganei Shinji Mitobe Rinnosuke Nijimura Shūzō
28.11.2015
25.08.2016
33
61.689
11
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63 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
28.11.2015 1.640
 
Hey meine Moya-chans^^
Das ist meine allererste Ff, also bitte seit gnädig mit mir, wenn ihr Rechtschreibfehler finden solltet.
Achja und lasst viele Reviews hier ;) Will mich ja verbessern.
Viel Spaß^^
LG Angel
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Prolog
Ein nerviges Etwas namens Wecker, riss mich aus meinen erholsamen und fantasievollen Träumen. Mit einem Ruck landete 'Es' an der Wand und gab endlich Ruhe. Naja im Nachhinein fiel mir allerdings auf, dass nicht mein Wecker, sondern mein Handy mich aus meinem wohlverdienten Schlaf schmiss...ups. Zum Glück war bald Weihnachten und ich bekäme, hoffentlich, ein neues Handy. Es war immerhin nicht das erste Mal, dass Es Bekanntschaft mit meiner schwarzen Zimmerwand gemacht hatte. Langsam wurde mir bewusst, warum das Teil schon nach einem halben Jahr Schrott war.
Meine einzige Reaktion daraufhin, war meine Lieblingsreaktion. Es gab kein Leben ohne *facepalm*, was auch sonst, aber immerhin tat es jetzt schon nicht mehr weh, da ich es jeden Tag gefühlte 1000 mal machte. Das lag zum größten Teil auch an meinen Freunden. Warum ich mir solche behinderten Freunde gesucht hatte? Ganz einfach! Sie nahmen mich an so wie ich bin und war und außerdem sollte ich mich am besten nicht mit normalen Leuten zusammentun...im Endeffekt flippten sie entweder aus oder ich verstörte sie gleich mit. Nicht umsonst bin ich ein Vollzeitotaku und da brauche ich eben Freunde, die mich zurück in die Realität bringen konnten und mindestens genau so behindert waren wie ich. Auch, wenn sie mit sich wahrscheinlich schon genug zu tun hatten. Ich war die Tagträumerin von uns Dreien. Zu jeder erdenklichen Zeit träumte ich vor mich hin, blendete Alles aus und verlor mich in meinen Gedanken. Allerdings ist es nicht so einfach, mitten im Unterricht einen Fangirlanfall zu unterdrücken, weil man gerade an ein paar niedliche Senpais mit unglaublichem Talent für Basketball dachte.
Ja ich bin neben meinem Leben als Otaku, auch noch ein Basketball- Freak und wenn ich ehrlich sein soll, bin ich auch stolz darauf. Immerhin kann nicht jeder von sich behaupten die selben Tricks, wie manch einer der Senpais draufhatte, ausführen und zu können und dabei noch 2-4 Jahre jünger war als sie. Doch meinen größten Anfall hatte ich wahrscheinlich bekommen, als ich herausgefunden hatte, dass ich größer als fast die Hälfte der Personen des Animes: Kuroko no Basket bin.. Auch, wenn das mit meinen fast 1,85cm nicht verwunderlich war...
Ein erneutes Klingeln riss mich aus meinen Gedanken. Jedoch war es ein anderes klingeln, als das meines Weckers. 'Was zum...? Wer ruft denn um die Zeit an?' Also kämpfte ich mich aus meinem bequemen und vor Allem warmen Bett und sah auf mein Handy.
>Eingehender Anruf
  Nummer: unbekannt<

'Okaaay wer zum Teufel ist unbekannt und wieso reißt er mich aus meinem Schlaf?'
Meine imaginäre Frage wurde auch sofort beantwortet, als ich den Anruf annahm. "WO VERDAMMT NOCHMAL BLEIBST DU? ICH WART' HIER SCHON SEIT GESCHLAGENEN 10 MINUTEN AUF DICH UND WENN DU NICHT GLEICH HIER ANTANZT VERPASSEN WIR 1. DEN BUS UND 2. BEKOMMST DU FÜR EINE WOCHE MANGA ENTZUG!" "Mina? Schrei nicht so. Ich bin ja gleich da. Und wehe du nimmst mir meine Mangas weg." antwortete ich mit gewohnt monotoner Stimme und legte auf. Oh ja, sie war tatsächlich dazu im Stande mir meine heißgeliebten Mangas zu entreißen, die eigentlich der Hauptgrund waren, dass ich die Schule jeden Tag überstand.

Für meinen Geschmack etwas zuuu schnell machte ich mich fertig, richtete mir etwas zu Essen für die Schule an und machte mich dann auf den Weg zum Bus. Mina wartete auch schon an der üblichen Ecke auf mich, doch als sie mich kommen sah kam sie auf mich zugerannt. "Morgen Mi..." weiter kam ich nicht, denn sie unterbrach mich und rannte mit meinem Arm in ihrer linken Hand, Richtung Haltestelle.
"Heb' dir das für später auf und komm, sonst verpassen wir wirklich noch den Bus!" Gerade, als wir ankamen, bog auch schon der Bus um die Ecke. Mina neben mir schien außer Atem zu sein, ich dagegen war ziemlich sportlich und da ich jeden Abend Laufen ging, machte mir der kurze Sprint nicht recht viel aus.
Nachdem wir endlich einen Platz gefunden hatten, ließen wir uns darauf fallen und sie atmete ein Mal tief durch. Erst nach wohlverdienten 5 Minuten, hatte sie ihre Sprache wiedergefunden. " Alles deine Schuld. Wieso musst du auch immer so spät pennen gehen? Da ist es kein Wunder, dass du im Unterricht fast einschläfst-.-" sagte sie leicht genervt. "Ich brauche eben nicht so viel Schlaf, außerdem weißt du ganz genau, wie ermüdend die Schule ist." gab ich ohne irgendeine Gefühlsregung von mir. Sie seufzte "Okay, okay. Hab`s ja verstanden. Aber sag mal, geht`s dir gut? Du siehst...wie soll ich sagen...naja...scheiße aus."
Betont langsam drehte ich meinen Kopf in ihre Richtung. Für einen kurzen Moment weiteten sich ihre Augen vor Schreck, da ich meine dunkle Aura leider nicht unterdrücken konnte, doch kurz darauf wurden sie wieder normal. "Ja sogar sehr scheiße...sag mal kann es vielleicht sein, dass du wirklich nicht geschlafen hast?" Kurz überlegte ich, ob ich ihr sagen sollte, dass ich seit ein paar Wochen, von seltsamen Träumen verfolgt wurde, die sich meist sogar in Alpträume verwandelten und mich mitten in der Nacht hochschrecken ließen. Doch ich beschloss ihr erstmal  nichts zu sagen. Sie würde sich sicher nur unnötige Sorgen machen und es dann wahrscheinlich Kira erzählen und DAS konnte ich gar nicht gebrauchen. Wenn die beiden einmal wissen, dass es mir schlecht geht, schicken sie mich zwangsweise nach Hause und es gilt keine Widerrede.

Kurz gab ich einen lautlosen Seufzer von mir und sah dann wieder zu Mina. Sie war hübsch...mit ihren langen braunen Haaren die mit den roten Spitzen über ihren Rücken strichen. Ich fragte mich auf einmal, ob ich eigentlich jemals einen Freund haben würde.
Wahrscheinlich eher nicht, zumindest nicht wenn sie oder Kira in der Nähe waren. Dann lagen meistens alle Blicke auf ihnen. Ich war zwar einen Kopf größer als meine besten Freundinnen, aber wo findet  man denn bitte einen großen Typen, der dich auch noch so nimmt wie du bist? Entweder sie waren zu klein, aber nett oder sie waren große Arschlöcher und das im wahrsten Sinne des Wortes. Eigentlich glaubte ich überhaupt nicht an solche Schicksalhaften Begegnungen. Als ob man einfach um die Ecke läuft und dann gaaaaanz zufällig auf seinen Traumtypen trifft, der auch noch an einem interessiert ist. Wie gesagt ich glaube nicht daran und ich glaube auch nicht, dass ich jemals meine große Liebe finden werde. -.-" man meint es eben nicht gut mit mir. Abgesehen von Kira und Mina...ich war in den Jahren in denen wir uns kennenlernten, so glücklich wie lange nicht mehr. Um genau zu sein, war ich das letzte Mal so glücklich, bevor der Unfall passiert war. Langsam ballte ich meine Hände zu Fäusten und versuchte zwanghaft, die Bilder zu verdrängen, die sich wieder in mein Gedächtnis schlichen. Vorsichtig machte ich die Hände wieder auf und atmete einmal tief durch. 'Ouh man jetzt hatte ich es wieder geschafft. Ich sollte mir nicht immer so viele Gedanken über sämtlichen Mist machen...*kopfschüttel*'

Ein Piksen an meiner Schulter holte mich zurück in die Realität. Mina sah mich fragend und leicht besorgt an und ich musste tatsächlich darüber nachdenken, was sie von mir wollte. Innerlich klatschte ich mir gegen die Stirn, als es mir wieder eingefallen war. "Mir geht`s gut...ich habe nur..." 'Was sag ich ihr jetzt?'
"...ich hab' meine Tage bekommen." Beendete ich meinen Satz und blickte dann desinteressiert aus dem Fenster. Mina sah mich nur ziemlich ungläubig an. 'Hoffentlich hat sie`s geschluckt'...

Mina P.O.V.
"...ich hab' meine Tage bekommen."
Ungläubig starrte ich sie an. 'Sie hatte ihre Periode letzte Woche erst. Langsam sollte sie sich endlich mal neue Ausreden ausdenken...Ich weiß doch, dass sie irgendwas hat, aber sie will uns partout nicht sagen, was es ist. Naja auch egal, wenn sie meint, dass es hilft, soll sie es halt für sich behalten-.-"'
Ich wollte es erstmal auf sich beruhen lassen und schaute nun auch aus dem Fenster. Es war noch ziemlich früh am Morgen, deshalb sah es etwas mystisch aus, wie der Nebel über den Boden waberte und die Landschaft mit einem leichten Schleier bedeckte. *0*wunderschöön*0*

Leider konnte ich mich auf nichts anderes, als Nana konzentrieren. Ihre bildhübschen blau-grün-grauen Augen, die immer fröhlich gefunkelt und gestrahlt hatten, wurden von Tag zu Tag leerer und langsam machten wir uns wirklich ernsthafte Sorgen. 'Ich frage mich wirklich was mit die los ist...vertraust du uns nicht Nana-chan :(?' Oder versucht sie wieder alles in sich hineinzufressen und zu verschließen wie damals? Sie sagte uns erst Wochen nach dem Unglück, was passiert war. Seitdem wurde sie immer verschlossener, monotoner. Als wir von dem Unfall erfuhren, wollten wir sie unterstützen. Wir wollten sie vor mehr solcher Trauer bewahren, da sie das seelisch zerstören würde. Doch selbst als beste Freunde gelang es uns nicht wirklich gut.

~ Denn durch das Leben das gegeben wurde, wird ein neues Leben erschaffen werden und dieses Leben wird Hoffnung wecken.  Und wenn es denn die Hoffnung geweckt hat, wird die Blume erblühen.~

Diese Zeilen gingen mir nicht mehr aus dem Kopf. Sie hatten sich, zusammen mit dem vor Trauer und Schmerz verzogenen Gesicht Nanamis in mein Gehirn gebrannt. Sie selbst war diejenige die, die Zeilen gedichtet hatte. Sie sagte es kam ihr in den Sinn, als sie vor dem Grab ihrer einstigen Familie stand...

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So ich hoffe euch hat der Prolog gefallen und es war nicht all zu langweilig^^
lasst viele Reviews da<3
Bd Angel♥
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