Montag geboren,Sonntag gestorben

von Hemics
GeschichteMystery, Thriller / P12 Slash
27.11.2015
27.11.2015
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Montag geboren,

Sonntag gestorben

Torben L. Krause








Der Polizist sah mich finstern an.Er wusste was ich getan hatte.Er wusste wer ich bin.Er wusste warum er mich hasste.Alles was er wusste konnte ich nur ahnen.Ich war an einen Stuhl mit Ketten angebunden und trug eineZwangsjacke.Es schien als hätte er mit der Pistole die aus seiner Hosentasche raushängen,mir die Gedanken zerschossen hat.Ich wusste nichts.Ich wusste nicht wo ich bin,wer ich war oder was ich getan hatte.Das einzigste was ich wusste war meine Name Jerome Guard.Allerdings hatte ich keine Zeit mich weiter zuerinnern,denn der Offizier warf eine Akte mit meinem auf den Tisch der mich und ihn trennten.Ich war froh das es diesen Tisch gab.Ohne ihn wäre er,zumindest sah es so aus,sofort auf mich losgegangen. „Genug taggeträume,Freundchen.Weißt du mitllerweile warum die hier bist?“ ,schrie er mich bitter und ohne Mitleid an.Ich konnte allerdings nur mit dem Kopf schütteln.Ich wusste es nicht. „Gut,um dich noch einmal daran zu erinnern hab ich deine Akte hier.Glaub mir es fällt mir schwer dort hinein zusehen.Ich weiß nicht wie jemand wie du so viel Blut an deinen Händen zu kleben haben kannst.“ .Ich wuuste nicht wovon er redet.Hatte ich jemanden umgebracht?Das konnte ich nicht.Er musste etwas anderes meinen... „Die siehst überrascht aus,Kumpel.Aber mir machst du nichts vor,ich weiß alles... Na Gut,genug geredet...Fangen wir mal mit deiner Akte an:



Das Leben eines Verrückten


„Jerome Guard.Geboren am 31. Oktober in D.C.,eigentlich eine schöne Stadt,aber dank dir Jerome hatt sie jetzt eine Last mehr zu tragen.So du warst vierzehn als du deine erste Tat begannst.“ .Nach dem er diese Worte sagte,hörte ich nicht mehr was er sagte.Denn ich erinnerte mich.Es war an meinem Geburtstag.Alles fing mit einem normalen Schultag an.Ich war nie beliebt ihn der Schule gewesen.Eigentlich war ich ein ganz normaler Aussenseiter.Ich hatte keine Freunde.Hatte mittelmäßige Zensuren und meine Familie war auch in Ordnung.Aber an diesem 31. Oktober sollte sich alles ändern.Es begann auf dem Nach-Hause-Weg.Als sich ein merkwürdiges Mädchen zu mir geselte.Sie trug schwarz-rote Klamotten mit einem Karomuster.Sie hatte blondes Haar mit zwei Zöpfen. Sie redet nett und so zart das ich die Stimme aus 1000 herraus erkennen würde. „Hi.Du musst Jerome sein?Ich bin Selina.Ich bin neu in der Stadt.Ich dachte du könntest mich hier rumführen?“ .Sie schien so alt wie ich und da ich noch nicht allzu fertig von der Schule war führte ich sie etwas herrum. Während ich sie durch mein Viertel,durch die Einkaufsstraße und den Sportsplatz führte schwieg sie sich an mich als wäre ich mit ihr zusammen.Komischer Weise kriegte ich nach einer Stunde Führung das Gefühl als würde ich sie mein Leben lang schon kennen.Als wir wieder in meinem Viertel ankammen und wir vor meinem Haus standten,sah sie mir Tief in meine Augen als wollte sie meine tiefsten Bedürfnisse lesen. „Du?Jerome?Was hälst du davon heute mit mir,an Halloween,um die Häuser zu ziehen?“ ,als hätte ich keine andere Wahl nickte ich zustimmend.Sie lächelt und rannte weg.Ich ging rein und warf mich auf mein Bett.Ich fühlte mich wie ausgesaugt.Als hätte diese Selina mir den letzten Willenstropfen ausgesaugt.

-1-

Die eine Nacht
Ich wartet wie abgesprochen Abends vor dem Haus und wartet auf Selina.Allerdings musste ich nicht lange warten.Sie war so gekleidet wie vor wenigen Stunden.Allerdings trug sie jetzt einen riesigen Holzhammer bei sich.Auf die Frage was sie damit machen will,lachte sie und meinte: „Glaub mir heute wird eine Nacht die wir beide nie vergessen werden und die uns für immer prägen wird!“ .Wir gingen an Wolkenkratzern vorbei,durch die Einkausstraße,bis wir an einer Gasse anhielten.Sie ging ein paar Schritte vor in die Dunkelheit der Gassse.Bevor sie verschwand drehte sie sich um,küsste sie mir zärtlich auf den Mund und flüsterte mir ins Ohr: „Komm mit,es wird Zeit deine Stimme zu befreien.“ .Als würde sie mich kontrollieren,lotste sie mich in die Gasse.In der Mitte dieses dunklen Ortes,im Lichtkegel der einzigen Lampe standt ein Stuhl.Auf diesem Stuhl saß ein Mädchen mit Seilen an dem Stuhl festgebunden.Sie war geknebelt.Ich und Selina standen vor ihr. „Spürst du ihre Angst?Das ist meine Schwester und du wirst ihr persönlicher...Henker sein.“ .Mit diesen Worten drückte sie mir ein großes Messer in die Hand. „Verewige dich auf ihr und lass deine Stimme frei.“ .Mit diesem letzten Wort frei schuf sie etwas in mir,dass ich noch nie zuvor gespürt hatte.Puren Hass und Spaß.Ich fing,ohne dass ich es wollte,an zu lachen.Ich lachte.Ich holte das Messer fest in der Hand.Das Mädchen vor mir fokusiert.Ihr Blut war so schön rot.Ich konnte damit perfekt malen.Bald schon schmückte nicht nur mein und Selinas Name aus Blute die Wände sondern auch das kleine Wörtchen „Ha“.Selbst nachden Selinas Schwester sich nicht mehr bewegt,konnte ich nicht mehr aufhören zu lachen.Während diesem ganzen Prozess standt Selina mit verwinkelten Armen,lächelnt hinter mir.Als ich in purem Blutrausch mich umdrehte und sie mich ansah hörte ich unverzöglich auf zu lachen. „Endlich.Du bist jetzt mein Traumjunge,Jerome.Wir werden viel Spaß miteinander haben.“ ,sie holte mit dem Hammer,den sie die ganze Zeit auf ihre Schulter trug,aus und zerschlug ihrer toten Schwester den Kopf.Dann fasste sie mir an die Hand und führte mich weg.Hinter mir hörte ich leise Sirenen.Sie führte mich zu einem leerstehenten Gebäude.Das Gebäude hatte 3 Stöcke.Sie brachte mich in den zweiten. Sie öffnete die schwere Eisentür,drückte mich in einen merkwürdigen Raum hinein und schloss die Tür wieder. „Willkommen in deinem neuen Zuhause.“ ,diese Zuhause von dem sie sprach war ein Schlachthof.An der Wand hingen blutverschmierte Handschellen.Am Boden lagen sauber abgetrennte Puppenköpfe.Und Selina fing,erst leise dann immer lauter,an zu lachen.Ich musste auch lachen. „Ich weiß Jerome,du denkst du wärst verrückt.Aber keine Angst.Du gehörtst jetzt mir.Ich bin dein.Du bist der König und ich die Königin.Du die Marionette,ich die Strippenzieherin.Glaub mir,was du heute erlebt hast,war der Anfang vom Ende.Ich liebe dich Jerome.Und da heute ein Montag ist,und heute deine Wiedergeburt ist,bist du an einem Montag geboren.“ ,während sie mir diese Worte sagte,kettete sie mich an eine Säule die mit im Raum standt und holte eine Säge,einen Hammer und vieles weitere aus einem großen Schrank herraus,auf den Fett,mitt Sprühfarben geschrieben standt:Mein Spielzeug. „Keine Angst,Jerome.Ich werde dich nicht töten.Immerhin liebe ich dich.Aber,du bist mein Diamant.Und du brauchst noch ein wenig feinschliff.“.Sie setzte die Säge an meinen Schulter Knochen an und fing an zu sägen.Der Schmerz war so stark,das ich bewusst los wurde.Als ich für einen kurzen Moment meine Augen öffnete,sah ich wie sie vor mir standt,mich anlächelte und mir mit dem Vorschlaghammer ein überzog.

-2-

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