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A Pirates of the Caribbean Story - Finding Love

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Angelica Captain Jack Sparrow Gibbs Scrum Tia Dalma
24.11.2015
04.01.2021
13
53.614
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24.11.2015 5.450
 
Eine unerwartete Rettung



Die gewaltige Sonne verschmolz nun allmählich mit der ruhigen See und lies ihre fuchsigen Farben auf dem Wasser spielen. Ein paar Möwen flogen gen Westen und verkündeten schreiend ihre Existenz, das Wasser plätscherte friedlich und eine leichte Brise strich über das Meer und dort, inmitten der scheinbar unendlichen Wassermassen des Pazifischen Ozeans, sanften Windstößen und unter dem freien Dach der Welt lag eine kleine, fast unbedeutende Insel.

Außer einigen Palmen und Sträuchern, einer Art Hütte, Steinen und zwei oder drei leeren Kokosnusshälften schien sie leer zu sein.
Nur ein einzelnes Lebewesen befand sich auf der Insel.

Die Gestalt, eine junge Frau, deren Körper arg zusammengeschlungen war, war groß und hübsch, hatte dunkele Haare und braune Augen. Sie trug eine weiße Bluse, dazu schwarze Lederstiefel und eine dunkelbraune Wollhose.
Quer um ihren Oberkörper zog sich ein dickes Lederband, welches in einer Schlaufe endete.
Der Degen, der sich eigentlich da drin befinden sollte, steckte weiter hinten, ein paar Meter entfernt im Sand.

Angelica Teach, Tochter des gefährlichsten Piraten der Welt hockte nun da und starrte traurig und mutterseelenallein in den Horizont. Die Augen waren mit dicken salzigen Tränen gefüllt, die ihr in immer gleichen Abständen die Wange hinab liefen.

Sie hatte schon lange geweint.
Angelicas Augen waren rot und dick geschwollen, ihr Haar war vollkommen zerzaust und ihr ganzer Körper zitterte ein wenig. Die weiße Bluse, die sie trug, hatte abgesehen von den Flecken die sie vor einigen Tagen abbekommen hatte, auch noch eine große feuchte Stelle, auf der sich ihre Tränen ansammelten.
In den drei Tagen, in denen sie sich nun schon auf der Insel befand, hatten sie immer wieder mehr oder weniger heftige Gefühlsausbrüche überfallen. Die äußerten sich immer auf verschiedene weiße.
Manchmal schrie sie kurz und so laut, dass man meinen könnte, selbst die tiefen Meeresbewohner könnten sie hören. Ein andres Mal fluchte sie lange auf Spanisch und war auf alles wütend. Dann wieder setzte sie sich hin und schluchzte oder lief herum und überlegte sich fieberhaft, wie sie von der einsamen Insel runterkommen würde.

Egal wie sich ihre Gefühlsausbrüche aber äußerten, sei es wütend, oder voller Trauer, sie hatte immer einen kleinen Hintergedanken.
Einen einzigen Gedanken der manchmal so klein war, dass sie ihn einfach übergehen konnte, dann aber wieder so riesig dass er ihr ganzes Sein, ihr ganzes Denken ausfüllte.

Dieser eine Gedanke war es der sie zu dieser schier endlosen Reihe von Gefühlsausbrüchen trieb, der sie zutiefst erschütterte und ihr immer wieder vor Augen führte wie unbedeutend und einsam sie doch war.  

Die eine Erinnerung, die Erinnerung an Jack Sparrow war der Grund dafür dass sie gerade im Sand hockte und weinte.
Sie war so wütend, wütend und gleichzeitig traurig.
Die letzten Tage waren für sie sehr schwierig. Sie hat ihren Vater verloren und den Mann von dem sie geglaubt hatte, dass er sie liebte und sie ihn.
Jack Sparrow hat sie, nachdem er ihren Vater umgebracht hat um sie zu retten einfach auf der Insel ausgesetzt auf der sie sich gerade befand. Angelica wollte Jack bewusstlos schlagen, doch das war schief gegangen. Nach dem gescheiterten Versuch den Piraten ohnmächtig zu machen hatte sie es mit einer anderen Strategie probiert: sie hatte ihm  ihre Liebe zu ihm gestanden das hat aber auch nichts geholfen. Er hatte sie nicht wieder mitgenommen. Jack Sparrow hat sie dem Sterben überlassen, mit einer Pistole die keinen einzigen Schuss abfeuern konnte.


"Puerco. Idiota. Bastardo. Du verdammter Mistkerl Jack Sparrow. Ich hasse dich. Wenn ich dich je wieder sehe wirst du dein blaues Wunder erleben. Idiota! Cabrón! Wie kannst du mir nur das Leben retten und mich dann hier aussetzen, auf einer Insel. Noch dazu nachdem ich dir gesagt hab dass ich dich liebe..."
Die Spanierin schrie die Worte bis auf den letzten Satz ins Meer hinaus. Traurig seufzte sie.
Wieso hatte sie das überhaupt getan. Sie hätte gleich wissen sollen, dass alles nur ein Spiel von ihm war...alles was Jack tat war ein Spiel, ein Spiel um die Black Pearl, ein Schiff, dass er wirklich liebte.
Zu schade, dass er die Flasche mit dem Schiff bei sich hatte. Sie hätte gute Lust das Schiff zu zerstören, es zu verbrennen, so, wie er es mit ihrem Herzen gemacht hatte.

Angelica, löste sich grimmig aus ihrer Position, wischte sich kurz über die Augen und langte hinter sich in den Sand.
Sie tastete den Sand ab und nach ein paar Sekunden berührten ihre Fingerspitzen etwas weiches. Die linke Hand schloss sich um den Gegenstand und zog ihn hervor.
Ein winzig kleiner Mini-Jack, von der Größe einer menschlichen Hand, schaute sie aus kleinen Knopfaugen an.

Die Stoffpupe in ihrer Hand, die den legendären Captain Jack Sparrow darstellen sollte, sah alles in allem harmlos aus, doch, das wusste Angelica, war die Puppe mehr als sie zu sein schien.
Für jeden anderen wäre die Puppe nur ein Stoff-Spielzeug gewesen, doch Angelica kannte ihre verborgenen Kräfte.
Bei der kleinen Abbildung ihres Piraten handelte es sich um eine Voodo-Puppe, einem Gegenstand der größtenteils in der Kunst der schwarzen Magie gebrauch fand und der seinem Besitzer die Macht verlieh dem abgebildeten Schaden zuzufügen. Ein Folterwerkzeug das sich in ihrer Hand befand.

Angelica grinste boshaft und plötzlich hatte sie eine Idee.

Die junge Spanierin straffte die Schultern und richtete sich aus ihrer Position auf. Sie streckte sich und verzog vor Schmerz das Gesicht als sie einen Schritt nach vorne ging.
Abrupt blieb sie stehen und seufzte.
"Mierda!"
Daran hatte sie nicht gedacht.
Schnaubend rieb sie sich mit der linken Hand ihr kribbelndes Bein.
Sie hätte nicht so lange rumsitzen sollen.
Das hatte sie jetzt davon.
Edward Teach’s Tochter stieß ärgerlich die Luft aus, zog ihren Degen aus dem Sand und setzte ihren Marsch, ein wenig langsamer als sonst, fort. Sie fixierte eine Stelle neben zwei Palmen. Das Häuschen, das dort stand war ihr Lager.

Das Lager bestand aus einem weichen Untergrund aus Gras und Palmblättern, sowie einem notdürftig aufgebautem Gerüst aus Zweigen und weiteren Gräsern als Dach.
Einige Meter entfernt gab es eine Feuerstelle in der abgebranntes Holz lag.
Ein langer Stock war am Eingang ihrer Unterkunft in die Erde gespießt und hielt den langen Ledermantel Angelicas.

Auch wenn es nicht viel hermachte, so reiche ihre Unterkunft doch aus um sie vor gelegentlichen Regenschauern und der Kälte der Nacht zu schützen.
Angelica warf die Jack-Pupe auf den Boden, steckte die Waffe in den Sand und machte sich an der Feuerstelle zu schaffen.

Wie immer dauerte es eine Zeit lang bis sie Feuer herbrachte, doch als die orangene Flamme endlich aufloderte blickte sie zufrieden auf ihr Werk.
Sofort merkte sie, dass es um das Lagerfeuer herum wesentlich heller wurde und die kurz zuvor aufgestiegene Kälte schnell aus ihren Gliedern verschwand.
Sie wandte ihren Blick dem Meer entgegen und sah dass die Sonne schon fast untergegangen war.
Sehnsüchtig schwenkte sie in Richtung Lager um und nahm ihren Mantel von Stecken.
Sie zog ihn über ihre Bluse und setzte sich neben die Voodopupe auf den Boden.

„Kommen wir zu dir“ murmelte Angelica.
Sie nahm die Pupe in eine Hand und lachte gemein, dann nahm sie zwei Finger der anderen Hand und umklammerte den Hals der Pupe.
"Na, wie fühlt sich das an Jack? Ob du immer noch so blöd grinst wenn ich mit dir fertig bin ?
Schweigend hielt sie den Druck.
Eine, vielleicht sogar Zwei Minuten später viel ihr etwas neues ein und sie ließ nach.
Jetzt griff sie in ihre Manteltasche und holte einen scharfen Gegenstand hervor.
Die Piratin hielt ihn eine Weil ins Feuer, dann, als sie die dampfende Messerklinge rausholte, legte sie dessen Spitze vorsichtig auf die Brust der Pupe.
Der Stoff dampfte, und sie ließ die Spitze noch einige Sekunden auf der Mitte der Puppe liegen, bevor sie das heiße Metall wegnahm und neben ihren Degen in den Sand steckte.

Angelica ließ die Pupe selbstzufrieden in ihre Tasche wandern.
Plötzlich rumore es in ihrem Bauch und Angelica presste die Lippen aufeinander so dass sie einen weißen Streifen bildeten.
Nicht schon wieder.
Erneut setzte sich Angelica auf, diesmal mit einem besorgten Blick in ihrem Gesicht.
Sie lief zu der nächststehenden Palme und wandte ihren Blick nach unten.
Am Stamm der Palme lagen ein paar Kokosnüsse - sie hatte sie am Tag nach ihrer Ankunft von der Palme geschlagen - sie nahm sich eine und ging wieder zu ihrem Platz vor das Feuer.
Mühsam schlug sie mit ihrem, noch heißem, Messer ein Dreieck von der Größe einer Faust heraus und trank die Kokosnuss in einem Zug aus.
Als sie geendet hatte fuhr sie mit der Zunge um ihre Lippen um den letzten Rest Kokosnusssaft aufzusaugen.

Sie nahm ihr Schwert, schlug die Nuss damit entzwei und knabberte an dem weißen Fruchtfleisch der Kokosnuss herum. Als sie damit geendet hatte warf sie die leere Kokosnuss weg und machte es sich vor dem Feuer gemütlich.
Zwei, vielleicht drei Tage würde sie es noch mit den Kokosnüssen aushalten, dann würde sie verdursten, vom Hunger ganz zu schweigen.
Sie sah auf das vom Mondlicht leuchtende Wasser und bekam plötzlich Sehnsucht.
Sie wünschte sich zu Hause zu sein, bei ihrem Vater, auf der Revenge...
Dort hatte sie ihre eigene Kajüte, Essen, Wasser...
Nein.
Dachte sie.
Das war nicht ihr Zuhause gewesen. Ihr Zuhause lag in Spanien, auf den Islas Baleares, bei ihrer Mutter...
Ihr Vater war nicht ihr richtiger Vater gewesen. Er hatte auf sie schießen lassen. Er hätte sie umgebracht, wenn es seinem Zweck gedient hätte.
Und die Revanche war nun auch fort.
In den Händen eines Piraten.
Traurig rollte sie sich zusammen und schloss die Augen.
Ihre Gedanken schweiften noch stundenlang umher und irgendwann war sie eingeschlafen.

***

Der Wellen brachen sich am Schiff. Goldene punkte schwebten am schwarzen Himmelsdach. Eine leichte Briese wehte über das Deck der Fair Lady und verkündete das Ende eines langen, harten Arbeitstages auf See.

Der junge Raphaël , ein Knabe von vierzehn Jahren, lag mit offenen Augen in einer selbstgebauten Kuhle aus leeren Säcken und betrachtete den Sternenhimmel. Er genoss die leichte Briese die um sein glattes, blondes Haar streifte und sog den salzigen Duft des Meeres ein. Er ließ seinen Blick übers Deck schweifen und sah in die vertrauten Gesichter seiner Freunde. Einige lächelten ihm zu als sie seinen Blick bemerkten, andere nickten in seine Richtung und wieder andere schienen ihn nicht zu bemerken,  mit Absicht so schien es ihm. „ He Raphaël, komm zu uns na los, du musst etwas probieren.“
Schrie plötzlich jemand. Der einäugige Pirat  - Dick hieß er-  hielt eine dunkelgrüne Flasche in der Hand und wedelte sie vor seiner Nase herum.
Der angesprochene wandte sich langsam in die Richtung des Sprechers und schüttelte den Kopf als er den Gegenstand in Dick’s Hand sah.
„Nein Danke, ich trinke nichts“ rief  ihm Raphaël entgegen und erntete dafür einiges Gelächter.
Unberührt drehte sich der Junge wieder den Sternen zu und schloss die Augen.
Sekunden vergingen, Minuten, in denen die Gedanken des jungen ziellos umherschwirrten. Er sog einfach die Luft ein und ließ die Nacht auf sich wirken.
Nach einiger Zeit, er wusste nicht ob Stunden, oder gar bloß Minuten vergangen waren, rüttelte ihn jemand leicht an der Schulter und Raphaël schrak aus seinem dämmerigen Zustand auf, er hatte gar nicht bemerkt dass er eingedöst war.
„Schlafenszeit, Befehl des Captains“, kam die Anweisung eines seiner Freunde der ihn müde anlächelte. Der Junge nickte dankend und erhob sich aus seiner liegenden Position.
Er folgte seinem Freund unter Deck. Raphaël stieg eine kurze Leiter herunter und fand sich kurze zeit später in einer molligen Wärme wieder. Vor ihm erstreckten sich dutzende Hängematten die an zwei Enden befestigt waren, einige Kästen, Fässer und Leinen, weiter hinten im Raum war eine weitere Leiter angebracht die wiederum noch einen Stock tiefer führte. Auf der linken Seite gab es eine Türe die in eine der vielen Quartiere führte und an den Seiten lagen jeweils einpaar Gewehre, Entermesser und Pulverschachteln herum . Raphaël der plötzlich sehr müde geworden war - der harte Arbeitstag forderte nun doch seinen Tribut -  schlüpfte in eine der Hängematten, legte sich gemütlich hin und war auf der Stelle eingeschlafen.

„Raphaël, Raphaël“ schrie ihn sein Vater an. „Komm sofort her Bursche, hol dir deine Tracht Prügel ab“. Raphaël, ein Zehn jähriger Junge, hockte zusammengerollt in seinem Schrank. Sein Herz hämmerte gegen seine Brust, sein Atem ging schnell und er Zitterte vor Angst. Die Wut seines Vaters war völlig unbegründet, völlig unbegründet ! Raphaël hatte - so weit er wusste - rein gar nichts falsch gemacht. Aber sein Vater wurde immer wütend wenn er trank und sein Vater trank viel.
Schweißgebadet lauschte der Junge, die Schreie seines Vaters hatten aufgehört und nun war es seltsam still. Eine Minute verging, zwei, dann drei und plötzlich wurde die Türe aufgerissen.
Ein wütendes, vor Zorn rotes Gesicht starrte ihn an. „Ha“ sein Vater stand über ihm und funkelte böße mit den Augen „Hab ich dich Bursche“. Sein Vater griff ihn an die Schulter und rüttelte an ihm.

„He Junge“ eine raue Hand lag auf seiner Schulter und rüttelte daran. „Aufstehen Junge“ Raphaël,  noch schlaftrunken, rieb sich mit der linken Hand die Augen und blickte in das etwas verschwommene Gesicht seines Gegenübers. „Morgen Alessandro“ grüßte er seinen Freund. „Guten Morgen“ erwiderte der. „Ich würde mich mal schnell aus der Hängematte bewegen, alle anderen sind schon an der Arbeit“
Und wirklich. Als sich der französische Junge unter Deck umsah war dort keine Menschenseele außer ihm und Alessandro. Hastig sprang er aus der Hängematte und lief seinem italienischen Freund hinterher. „Danke dass du mich aufgeweckt hast Alessandro“
„Kein Problem mein Junge“ Alessandro stieg die Leiter hinauf und Raphaël folgte ihm auf der Stelle.

Oben angekommen begrüßte den Jungen ein herrlicher Morgen. Möwen zwitscherten, die See war ruhig und die Sonne ging gerade auf, doch um den schönen Morgen zu genießen blieb keine Zeit. Es wartete Arbeit auf ihn.
Die ersten paar Stunden am Morgen musste der Junge, zusammen mit Sieben Leuten aus seiner Crew das Deck schrubben. Es war eine anstrengende Arbeit doch man konnte sich zumindest dabei unterhalten. Als einige Zeit vergangen war - die Sonne stand schon hoch oben am Himmel und brannte ihm unangenehm ins Genick -  kam der erste Maat zu ihm und blieb vor ihm stehen. „Lass die Arbeit liegen Junge, du machst jetzt Essen.“
„Oui“
Raphaël der wie immer gehorchte, sprang auf und lief, vorbei an seinen schwer schuftenden Kammeraden auf die Leiter zu die unter Deck führte,  froh darüber dass er der brütenden Hitze entkommen war schlüpfte er unter Deck und in die Kombüse.

Der Raum in den er trat war angenehm warm, ein Ofen befand sich darin und die Regale an den Wänden waren mit allerlei Gewürzen, Kräutern und Flaschen gefüllt.
Als der Koch ein gutgebauter dunkelhäutiger Mann namens Gustaf ihn bemerkte schenkte er ihm ein breites, zahnloses Grinsen. „Guten Morgen Junge“
„Guten Morgen Sir“
„Sei so gut und hol mir ein bisschen Gemüse aus dem Vorratsraum, Lauch und Zwiebeln, Nein, am besten Nur die Zwiebeln.“
Der Junge nickte und tat wie geheißen.
Er flitzte raus aus der Kombüse, und vorbei an den Hängematten eine weitereLeiter hinunter, gleich darauf noch eine und schon fand er sich vor einer dicken hölzernen Türe wieder.
Er lehnte sich mit all seinem Gewicht dagegen und die Türe ging mit einem schwerfälligen NIUUUUU auf.

Der Vorratsraum war, anders als die Kombüse eiskalt. Raphaël zitterte etwas und rieb sich die Schultern, er blickte vor sich auf die Gegenstände im Raum. Reich gefüllte Kisten, Fässer und Körbe standen dort. In ihnen befanden  sich allerhand Gemüse, Käse, Schiffszwieback, Pökelfleisch, Trinkwasser, Rumflaschen, aber auch Leinentücher, verschiedene Stoffe, Munition und Waffen. Der Franzose bahnte sich einen Weg zu dem Korb mit den Zwiebeln als er plötzlich etwas hörte.

Gespannt fuhr er auf und lauschte. Er war sich sicher, dass er etwas gehört hatte. Es verstrich einige Zeit ohne dass das Geräusch wieder kam, dann wandte er sich wieder den Zwiebeln zu.
„Hatssssssi“
Diesmal war das Geräusch deutlich lauter.
Raphaël fuhr sofort hoch. „Hallo ist da jemand?“ fragte er in die Stille hinein, doch niemand antwortete.
Seltsam. Dachte er sich.
Ein erneutes „Hatsssssssi“ ertönte und jetzt wusste er woher es kam.
Rund zwei Meter vor ihm befand sich ein kleiner Wandschrank. Raphaël, mit einer dunkelen Vorahnung, hielt die Luft an als er darauf zuging.
Kurz vor dem Wandschrank blieb er stehen.
"Merde."
Was war wohl dort drinnen?
Bestimmt bloß eine Katze oder ein Huhn.
Oder aber eine Ratte ?
Rafaël zuckte mit den Schultern. Was auch da drin sein mochte, es konnte nichts schlimmes sein, nichts mit dem er nicht umgehen würde können.
Raphaël der sich innerlich für seine Angst schalt, trat noch einen Schritt vor und umklammerte mit seiner linken Hand den Türgriff als das Geräusch schon wieder kam.
„Hatsssssi“
„Sainte Marie, Märe de Dieu“ fluchte er auf französisch.
Welche Katze nieste schon so?
Raphaël fasste sich ein Herz und stieß zwischen Zähnen den angehaltenen Atem aus.
Mit einem Ruck riss er die Türe auf und starrte geradewegs in die grünen Augen eines………..Mädchens.
Mit offenen Mund, und weit aufgerissenen Augen starrte er das Mädchen vor ihm an. Unfähig zu sprechen. Das war keine Katze, kein Huhn und kein anderes Tier, nein, das war ein wirkliches, leibhaftiges Mädchen das ihn ängstlich anstarrte.
Das junge Ding war ungefähr in Raphaëls Alter, hatte dunkelblondes, zerzaustes Haar, das grob zu einem Zopf geflochten war und leuchtend grüne Augen. Sie trug ein verdrecktes, an manchen Stellen löcheriges Kleid, darüber einen Umhang und an den Füßen hatte sie keine Schuhe an.
„ Sainte Marie, Märe de Dieu“ sagt er wieder, als er seine Sprache gefunden hat, doch diesmal aus Verwunderung nicht aus Angst.
„ Wer zum Teufel bist du?“ fragte er neugierig.
Das ängstlich zitternde Mädchen richtete sich ein wenig auf. Ihre zitternde Stimme war kaum zu hören.“ Bitte Sir, bitte tun sie mir nichts, ich bin… mein Name ist Rosalie, aber meine Mutter hat mich immer Rose genannt.“
Raphaël der nur den Kopf schütteln konnte sah ungläubig zu ihr hinunter. „Wie bist du auf dieses Schiff gekommen Rose? Wieso bist du hier um Gottes Willen?“
„Ich…Ich…es ist schwierig das zu erklären…meine Mutter…sie…mein Vater hat uns….ich musste weg von meinem Vater….weil ich ….mein Vater wollte uns wehtun,… da hat meine Mutter mich fortgeschickt ich sollte weit weg..und da war dieses Schiff.. als ich erfahren hab das ihr bald losfahrt dachte ich mir…..ich dachte…."
„Schon gut Mädchen“ Rose hatte angefangen zu schluchzen. Sie zitterte vor Angst.
Raphaël sah sie mitfühlend an. „Ich tu dir nichts. Du hast dir aber ein Piratenschiff ausgesucht weist du? Es gibt kaum einen unpassenderen Ort für ein so kleines Mädchen wie dich...ich muss dem Captain sagen, da..."
„Nein, nein bitte nicht“ Schrie sie hysterisch.
„Bitte sag deinem Kapitän nicht dass ich hier bin!“
„Wieso?“
„Bitte ich habe Angst, bitte sag es nicht, ich stände für immer in deiner Schuld.“
„Ist ja schon gut Rose, beruhige dich.“ sagte Rafaël.
„Danke“ murmelte sie so leise dass er es kaum hörte.
Raphaël beäugte ihren Schrank. „Da warst du die ganze Zeit drin?“
Er deutete auf den Schrank.
„Nein. Nicht die ganze Zeit, aber die meiste.“
„In Ordnung. Rose, ich muss jetzt zurück zur Arbeit, bleib am besten  wo du bist, niemand darf dich hier sehen ok?“
Er sah sie von oben bis unten an.
"Hast du denn etwas zu essen gefunden?"
Das Mädchen nickte schüchtern.
"Natürlich!"
Rafaël grinste.
"Ok. Rose, ich muss jetzt wirklich gehen. Ich komme so bald es geht wieder zu dir, dann überlegen wir uns etwas für dich ja?"
Der junge Franzose sah sie ernst an, dann  drehte er sich zu dem Korb mit den Zwiebeln um.
„Danke Raphaël“ sagte das Mädchen.
Raphaël der den Korb schon fast erreicht hat blieb auf einmal wie vom Donner gerührt stehen. Langsam, mit zusammengekniffenen Augen wandte er sich um.
„Bitte wie hast du mich genannt?“
„Ach nichts“ Rose zog sich wieder in den Wandschrank und blieb ganz still sitzen.
„Doch, du hast mich gerade Raphaël genannt. Woher weist du wie ich heiße?“
Rose schwieg und der Junge konnte förmlich hören wie es in ihrem Gehirn ratterte.
“Ich..Ich hab jemanden den Namen sagen hören.“ sagte sie und Raphaël wusste dass es gelogen war.
Trotzdem sagte er nichts.
„Fein“
Er nahm sich den Korb mit den Zweibeln und verließ den Raum ohne sich nochmal umzusehen.

Es war seltsam, äußerst seltsam. Wie konnte sie seinen Namen wissen? Dass sie ihn einfach gehört hat glaubte er nicht. Und wenn doch, es könnte jeder andere auf diesem Schiff damit gemeint sein gewesen. Außerdem...war es nicht komisch, dass außer ihm niemand das Mädchen bemerkt hatte? Nein, wenn er recht darüber nachdachte war das ganz und gar nicht komisch. Außer ihm und dem Koch kam ja keiner in diesen Raum, meistens war er es der die Vorräte holte...

„Auch schon da ?“ schalt ihn der Koch als er in die Kombüse trat.
Der Angesprochene hob seinen Kopf und legte eine entschuldigende Miene auf.
"Tut mir leid“ nuschelte er und stellte den Korb auf ein kleines Abstelltischchen.

Die nachfolgende Arbeit verrichtete er schweigend, nur unterbrochen von kurzen Antworten an den Koch. Er grübelte und zermarterte sich das Gehirn über das Mädchen das er getroffen hatte.
Er nahm sich eine Zwiebel Schälte sie ab und warf sie in die schon kochende Suppe . Als er die Stückchen im heißen Wasser kochen sah, fasste er einen Entschluss.
Er würde herausfinden wer diese Mädchen war. Er würde herausfinden wie sie ihren Namen wissen konnte. Er würde herausfinden, ob sich sein Verdacht bestätigte, dass ihm irgendetwas an dem Mädchen vertraut vorkam.


***

Es war bereits Nacht geworden. Die Sonne war untergegangen und nun senkte sich Stille auf die Fair Lady.
Captain Robert Grey saß auf dem Sessel in seiner Kajüte und schenkte sich ein Glas  Wein ein. Er nippte kurz daran und schaute dann auf die Karte vor sich.
Es war ein kleine abgenutzte und verdreckte Karte, die an manchen Stellen Risse aufwies.
Diese Karte. Oder besser gesagt „Schatzkarte“ war der Grund für ihre Reise. Dieser Gegenstand zeigte ihm den Ort, an dem eine Kleine eiserne Truhe versteckt war die er um jeden Preis haben wollte.Eine Truhe deren Inhalt so wichtig war, dass er dafür töten würde.

In der Truhe befand sich eine verzauberte Flüssigkeit die eine gewaltige Macht hatte. Sie hatte die Macht Tote zurück zu den Lebenden zu holen und jede Verletzung oder Krankheit zu heilen.

Es pochte an der Türe und Robert ließ die Karte schnell unter seinem Schreibtisch verschwinden.
„Aye, kommt rein.“ rief er nach draußen.
Die Türe ging mit einem Quietschen auf und sein bester Freund Thomas kam herein.
„Guten Abend Robert, wie geht es dir?“
„Bestens Thomas“
Robert hob eine Hand und bedeutete dem Mann Platz zu nehmen.
Thomas lächelte ihn an und ging der Aufforderung nach. Als er saß schaute er zu Robert hinüber und seine Miene verhärtete sich.
„Captain es gibt etwas dass ich ihnen sagen möchte“
„Aye ?“
„Captain, also die Crew sie...“ Der Schiffsarzt stoppte kurz, offenbar suchte er die richtigen Worte. „Die Crew sie ist nicht gerade glücklich. Die heftigen Stürme und Gefahren, der zuneige gehende Proviant, es ist als ob uns das Pech nur so verfolgte."
Er machte eine kurze Pause und schaute ihn fast entschuldigend an.
Thomas öffnete den Mund und schloss ihn dann wieder.
„Sprecht aus was ihr sagen wollt oder lasst es.“
„Aye Captain“
Der Arzt machte eine kurze Pause.
"Robert, die Männer glauben es hat etwas mit dem geheimnisvollen Schatz zu tun den ihr finden wollt, sie sind unzufrieden, sie haben Angst.“
Robert schwieg.
Er ließ seinen Kopf nach unten sinken und als er ihn wieder erhob sah er seinen Gegenüber nachdenklich an.
Robert erhob sich plötzlich und ging um den Schreibtisch auf einen kleinen Schrank zu.
Er zog einen Gegenstand heraus und als er sich umdrehte wehte er seinem Freund mit einem Weinglas entgegen. „Sei unbesorgt Tom, ich habe alles unter Kontrolle, und außerdem, sind wir schon fast am Ziel.
Tom hob eine Braue. „ Wirklich?“
„Aye“ Thomas lächelte.  
„Auch etwas ?“ Er hielt seinem Freund die Weinflasche vors Gesicht.
„Aye Captain“
Robert schenkte ihnen beiden ein Glas Rotwein ein und nahm seines in die Hand.
“Trinken wir darauf dass wir es bald geschafft haben“ Er setzte sein Glas an den Mund und trank ein paar Schlücke.
Er endete und sah Thomas erwartungsvoll an der gleich darauf auch ein paar Schlücke nahm.
„Auf unsere Freundschaft“ sagte er und sie stießen mit ihren Gläsern an.

Sie tranken gerade die letzten Schlücke aus ihren Gläsern als es von draußen „Land in Sicht“ erönte.
Robert hielt sofort inne.
Konnte das sein? Nach seinen Berechnungen waren es noch zwei oder drei Tage bis sie da sein würden...
Die beiden Männer in der Kajüte sahen einander an und kurz darauf pochte es an der Türe.
„Herein“ schrie Robert und keine Sekunde später wurde die Türe aufgerissen.
„Captain, Land in Sicht!“ Wiederholte ein junger Matrose die soeben gerufenen Worte.
„Aye das hab ich schon gehört“ Robert stand auf und ging auf den kleinen Mann zu der in seiner Kajüte stand.
“Wie groß?“ fragte er.
„Es ist nicht so gut zu erkennen bei der Dunkelheit, aber da brennt ein Feuer.“
„Feuer?“
„Aye, vermutlich ein Schiffbrüchiger“
Der Captain nickte und gab den Befehl.
„Macht ein Beiboot klar und scheucht die Crew an Deck. Vier Männer, mich eingeschlossen, gehen an Land!"
„Aye Captain“ Der Pirat nickte und rannte davon.
„Tom du behältst meinen ersten Maat im Auge“
„Aye“
Robert warf sich einen Gürtel um,  holte seinen Degen und steckte ihn in die Schlaufe. Er nahm seinen schwarzen Mantel vom Haken und setzte sich in Bewegung.
Er wartete ungeduldig bis alle Männer an Deck waren und das Beiboot bereit war.
„Es wurde Land gesichtet, wir wissen nicht wie groß es ist aber es ist wahrscheinlich dass sich dort ein Schiffbrüchiger befindet.
„Woher wollt ihr das wisn’? kam es von irgendwo her.
„Weil dort Feuer brennt und wieso sollte es brennen wenn da niemand ist? Wie dem Auch sei, ich brauche drei Mann die mit mir das Land erkunden...gut ich nehme...Wilson, Fred und.....dich!"
Der Captain deutete auf einen, etwa sechzehnjährigen blonden Jungen, der an der Reling stand.
"Ich Captain?"
"Ja, Du! Hast du Angst?"
„Nein Captain. Ich habe keine Angst! Danke, dass ihr mich ausgewählt habt!"
Robert lächelte.
"Wir werden sehen ob ihr Mumm in den Knochen habt!"
Robert blickte noch einmal in die Runde.
„Die drei ins Beiboot, der Rest, hört auf Michael.“
„Aye, Aye Captain“ Riefen die Männer.
Die Crew tat wie geheißen und während die vier Mann, einschließlich dem Captain, ins Boot kletterten hallte auch schon die Stimme des ersten Maates Michael über Deck.

Als das Boot an den Strand stieß sprang der Captain der Fair Lady aus dem Kahn und ließ seinen Blick über die Insel schweifen. Die Hand hatte er sicherheitshalber an dem Degen liegen. Sollte irgendetwas passieren, konnte er ihn schnell ziehen.
Das Land auf dem sie sich befanden stellte sich schnell als ungefährlich heraus.
Die Insel konnte gerade mal hundert Schritt lang und hundert Schritt breit sein.
Groß genug um eine Person dort auszusetzen...
Roberts Blick streifte das etwa ein Dutzend Schritte vor ihm brannte. Eine Gestalt lag dort.
„Da hinten“ rief er und zeigte auf das Feuer.
Die Männer begriffen und gingen, mit Robert voran, auf das Feuer zu.
Es dauerte kaum eine halbe Minute da waren sie auch schon am Feuer angekommen.
Ein Raunen ging durch die Meute, als sie erkannten um wen es sich dort handelte.
Vor ihm lag, alle Viere von sich gestreckt und schlafend, eine junge, wunderschöne Frau.
„Eine Frau“ bemerkte auch seine Crew.
Robert legte seinen Zeigefinger auf den geschlossen Mund. Die Männer verstanden die Geste und waren still. Robert schlich jetzt, so leise es im Sand ging auf die geheimnisvolle Frau vor ihm zu.
Er strekte eine Hand aus und…WUSSSSCH.
Der Schlag kam heftig und unerwartet und zog ihn von den Beinen. Als Robert sein Gesicht nach oben wandte lag die Frau nicht mehr vor ihm, nein, sie stand und der Degen in ihrer Hand funkelte ihn böse an.
„Wer seid ihr, was wollt ihr von mir?!“ schrie sie mit einem leichten spanischen Akzent und schaute jeden von seiner Crew - ihn eingeschlossen - böse an.

Robert der sich mittlerweile wieder erhoben hatte hob beschwichtigend die Hände.
„He, ganz ruhig junge Dame, wir wollen euch nichts böses“
„Ach ja ?“
„Aye, wir haben Euer Feuer gesehen und dachten uns vielleicht ist hier ein Schiffbrüchiger der Hilfe braucht.“
„Piraten?“
Robert zögerte ein paar Sekunden. „Aye, aber wir sind nicht auf Frauen wie Euch aus…jedenfalls nicht in diesem Sinne“ fügte er hinzu.
„Piraten sind Piraten, ich hab genug von diesem Pack, lasst mir ein Boot da oder auch nicht, jedenfalls betrete ich nie wieder ein solches Schiff.“
„Das glaube ich nicht“
„Ach.“
„Aye, ich bin mir sicher ihr werdet das nicht tun, alleine bei dem Gedanken dass ihr auf dem Schiff wieder etwas anständiges zu Essen bekommen würdet. Fleisch und ahhhm, Obst.“
Plötzlich kam ihm ein Gedanke und seine Miene wurde wieder ernst. „Wie seid ihr hier gelandet wenn ich mir die Frage erlaubt?“
„Ich wurde ausgesetzt“
„Ah, nennt mir den Namen und ich werde ihn für Euch erledigen.“
Die junge Frau lachte bitter.
„Das glaube ich kaum, aber wenn ihr es unbedingt wissen wollt….es war Jack Sparrow“

Stille.
Nichts als Stille war da.
Alles war unerkenntlich, verschwommen, plötzlich befand er sich wieder im strömenden Regen, seine Hände umklammerten den leblosen Körper.
Nein, nein, nein, das konnte nicht sein wieso war er nicht schneller da gewesen? Er hätte da sein sollen, nein, es war vorbei. Ein leises Röcheln kam von unten und Robert drehte sich zu dem sterbenden „Aaahhh, Jack Sparrow….er hat es getan“ mit diesen Worten sackte er zusammen und ließ ihn allein auf der überströmten Straße.
„Captain?"
„Hmmm?“ Er befand sich wieder in der Gegenwart und sah zu dem jungen Rafaël herunter.
„Alles in Ordnung Captain?"
"Jah..." stieß er hervor und sein Blick ging zu Boden.
Dieser Mann, Jack Sparrow, dieser Mann war Grund für alles. Er war der Grund wieso er sich hier befand und er Pirat geworden war, er war der Grund wieso er die eiserne Truhe finden wollte, denn vielleicht stimmte das was der Mann in der Schenke gesagt hat, vielleicht konnte er damit seinen Bruder zurückholen, der durch die Hand Sparrows gestorben ist.

„Jack Sparrow sagt ihr?“ wandte sich Robert wieder an Angelica und hatte dabei wieder diese Miene aufgesetzt die keine Gefühle zeigte. Sie nickte. „Zufällig kenne ich ihn, wir haben noch eine unbeglichene Rechnung offen.“
„Ach, das steht ihm.“ sagte Angelica mürrisch.
„Wie dem auch sei“ erwiderte Robert. „Ihr habt mir nicht gar nicht eueren Namen verraten“
„Sollte ich das etwa?“
„Aye, ich denke wohl ihr könntet euerem Retter wenigstens eueren Namen verraten.“
„Meinem Retter? Ihr seid ein Pirat und noch bin ich nicht gerettet.“
„Aye ich bin ein Pirat, aber ist das so schlimm, immerhin haben wir Essen und ihr nicht und ich denke ihr werdet euch auch die Chance nicht entgehen lassen von dieser Insel runterzukommen. Mit einem Boot geht das nicht..“
„Doch, da ist eine Insel nicht weit von hier. Sie ist mit einem Boot zu erreichen.“
„Ach was ihr nicht sagt“ bemerkte Robert nachdenklich.
Es schien ganz so dass sich diese Frau vor ihm als nützliche Informationsquelle hernehmen ließ, vielleicht konnte sie ihm etwas über Jack Sparrow’s Standort verraten, wenn er sie nur irgendwie dazu bringen könnte etwas zu sagen.
Scheinbar beiläufig fragte der Captain „Wisst ihr wo Sparrow sich jetzt aufhält?“
„Nein“
„Na gut. Also Miss……“
“Teach, Angelica Teach“
„Also Miss Teach, machen wir eine Vereinbarung, ich helfe Euch Rache an Sparrow zu nehmen und ihr helft mir….meine Rechnung mit ihm zu begleichen. Abgemacht?“
„Si, Abgemacht“
Sie schlug in seine ausgestreckte Hand ein und als er ihre Wärme spürte war es als käme er seinem Ziel einen kleinen Schritt näher.
Er würde seinen Bruder zurückholen nachdem er sich an Sparrow gerächt hat.

...

Hi, alle die sich hier auf meine Geschichte verirrt haben.
Das war jetzt das erste Kap. meiner Geschichte. Ich hoffe sie gefällt euch soweit.
Vielleicht haben einige von euch meine Geschichte auch erkannt, das liegt daran, dass ich sie vor einiger Zeit schon mal auf Fanfiction.de veröffentlicht habe, meinen Account dann aber wegen persönlichen Gründen löschen musste.
Nun bin ich aber wieder hier und das wird auch die nächsten Jahre, und aufjedenfall bis zum Ende dieser Geschichte so bleiben.

P.S. Es werden noch weitere Teile folgen.
P.P.S. Sie sind schon in  Arbeit

Das nächste Kapitel kommt in einer Woche raus.

Seid gespannt.!!!

Euere Katie.
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