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Labyrinth - The Color of the Crystal

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Hoggle Jareth Lubo Sarah Sir Didymus Toby
24.11.2015
25.07.2017
42
266.575
10
Alle Kapitel
129 Reviews
Dieses Kapitel
15 Reviews
 
 
24.11.2015 5.498
 
Besetzung
Dawid Bowie als Jareth, der Koboldkönig
Jennifer Connelly als Sarah Williams
Ty Simpkins als Toby Williams
Shelly Thompson als Aileen Williams (Sarah`s Stiefmutter)
Christopher Malcolm als Robert Williams (Vater)
Luke Evans als Lord Theros
Sam Riley als Tharios
Lily Cole als Melae
Hannah New als Genna
Summer Glau als Kendra
Adam Scott als Soldat (Männliche Gestalt v. Kendra)
James Gandolfini als Pravel
Tschulpan Nailjewna Chamatowa als Sadjeschda/Sadja
Richard Harris als Herr des Baumes/Alter Weiser
Lee Pace als Athran Lethrielien (Vater v. Jareth)
Marion Cotillard als Elaria Sarah Lethrielien (Mutter v. Jareth)
Eva Green als Königin Solera
Natalie Portman als Prinzessin Lorena
Aiden Turner als Lord Falken
Alexander Skarsgard als Eril Rochàrd
Charlize Theron als Samara
Victor Garber als Kriegsminister Broncher (Jareth Minister)
Matthew Fox als Kriegsminister Felldar (Solera`s Minister)


Als wenn der Tag nicht noch schrecklicher werden konnte, fing es nun auch noch zu regnen an. Sarah hatte aber auch gar kein Glück. Während sie mit ihrem Fahrrad die Strasse entlang fuhr, begann sich der Himmel zu verdunkeln und die ersten Tropfen fielen gen Himmel. Doch die junge Frau war so sehr in Gedanken, dass sie es gar nicht mitbekam. `Daniel... Dieser Mistkerl...` Sarah hatte sich extra den Rest des Tages frei genommen, um mit Daniel zusammen zu sein. Doch ihr Auto wollte nicht anspringen und so musste sie mit dem Fahrrad fahren. Deswegen war sie natürlich zu spät gekommen. Als sie dann die Tür zu Daniel`s Appartement aufgeschlossen hatte, hatte sie ihn mit einer anderen Frau im Bett erwischt.... Doch daran wollte sie nun nicht mehr denken. Viel zu sehr schmerzte es in ihrer Brust.

Zu Hause angekommen, schmiss sie das Fahrrad auf den Rasen, stürmte zur Tür, riss diese auf und lief sofort die Treppe hinauf in ihr Zimmer. Toby, ihr kleiner Bruder bekam das Ganze mit und kroch von dem Sessel runter: "Sarah?" Doch die rannte schnurgerade ins Badezimmer. `Ich kann es nicht glauben... Wie...? Wann werde ich meine Lektion endlich lernen?` fragte sie sich und drehte das Wasser auf. Sie schloss die Tür ab und begann sich aus ihren Nassen Klamotten z schälen. `Ich bin so naiv... So...` Sie band sich ihre langen Haare zurück und stieg in die Wanne, während diese sich mit dem angenehm heissen Wasser füllte. `Wie konnte ich nur so töricht sein und den Männern vertrauen?` Das heisse Wasser umspülte ihren Körper. sie zog die Beine an und legte ihren Kopf auf die Knie, während das Wasser immer höher und höher stieg. Ihre Tränen vermischten sich mit dem Leitungswasser und stumm weinte sie sich aus.

Ein heftiges klopfen an der Tür liess sie Hochschrecken: "Sarah?" Es war ihre Stiefmutter. `Verdammt, was will DIE denn jetzt?` Es klopfte wieder und der Türknopf wurde umgedreht. "Sarah? Ist alles in Ordnung bei Dir? Warum bist Du schon so früh zu Hause? Ich dachte Du wolltest Deinen freien Nachmittag mit Daniel verbringen? Sarah?" Sarah beobachtete geschockt wie sich der Knauf bewegte `Verdammt, denk nach, dank nach...` Sie ging einige plausible Erklärungen in ihrem Kopf durch, dann kam ihr die Rettende Idee: "Ja, ich... ich habe etwas gegessen, das mir nicht so gut bekam. Das ist alles." Erleichtert atmete Sarah aus. Doch ihre Stiefmutter schien mit dieser Ausrede nicht gerade sehr zufrieden zu sein: "Wirklich? Bist Du sicher?" fragte diese nach und Sarah konnte sich bildlich vorstellen wie ihre Stiefmutter das Gesicht verzog. Eine Augenbraue nach oben und dann dieser skeptische Blick... Ja, Sarah hatte damit gar nicht mal so unrecht. Ihre Stiefmutter stand mit verschränkten Armen vor der Badezimmer Tür und machte genau diesen Skeptischen Blick, den sich Sarah ausmalte. "Ja, bestimmt nichts Ernstes... Ich nehme erst ein Mal ein Bad um meinen Magen zu beruhigen und verabrede mich später noch ein Mal, wenn es mir wieder besser geht..." Angespannt lauschte sie, ob ihre Stiefmutter nun zufrieden sein würde. "Also gut." sagte diese dann und ging wieder weg. In ihren Gedanken grübelte sie vor sich hin. Sarah war schon ein sehr komisches Mädchen. Ihre Hirngespinste mal abgesehen, die sie dauernd erfand und das ganze Gerede von einem Koboldkönig. "Ich weiss nicht was ich noch mit diesem Mädchen machen soll. Bestimmt hat Daniel sie schon abgeschossen, so wie die anderen auch. Wie viele Männer will das Ding noch vergraulen? Ich habe vergessen mitzuzählen. Sie lebt einfach immer noch in ihrer kleinen heilen Fantasiewelt, wo ein Prinz kommen wird um sie zu retten. Bah! Warum reg ich mich eigentlich darüber auf und führe deswegen schon wieder Selbstgespräche mit mir? Dieses Kind kostet mich noch mal meinen Verstand." murmelte die Stiefmutter vor sich her und ging die Treppen hinunter.

Sarah stellte das Wasser ab und liess sich unter Wasser gleiten. Dann tauchte sie wieder auf und wischte sich das Wasser aus ihrem Gesicht. Dann zog sie die Beine wieder an und legte ihren Kopf auf ihre Knie ab. Traurig blickte sie auf ihre Zehen. Der Wasserhahn tropfte langsam und unregelmässig in die Wanne. Die grösser werdenden Kreise beobachtend, verweilte Sarah eine halbe Stunde lang in dem sich viel zu rasch abkühlenden Nass. Als sie endlich aus der Wanne stieg, sich trocken rieb und die Haare geföhnt hatte, öffnete sie langsam die Tür und blickte hinaus in den Flur. Die Luft schien rein zu sein. Draussen herrschte mittlerweile en tosendes Gewitter und der Regen klatschte mit ohrenbetäubendem Lärm an die Fenster. Blitze zuckten über den Himmel, der düster und unheilvoll über der Stadt hing. `Fast wie damals, als ich von den Proben nach Hause gekommen bin...` dachte Sarah für einen Moment und zog sich den Bademantel um ihren Körper. Dann trat sie hinaus in den Flur. Sicherlich würde ihre Stiefmutter sie jetzt nicht damit aufziehen, das sie eigentlich gesagt hatte, dass sie noch mal raus wollte. Sie war also für den Moment gerettet. ausser das Gewitter würde sich so schnell verziehen, wie es gekommen war. Aber das hielt Sarah für unwahrscheinlich. Sarah ging den Flur entlang zu ihrem Zimmer und öffnete die Tür. Gerade in diesem Moment zuckte ein Blitz erneut über den Himmel und ein unheimliches Grollen erfüllte den Raum. Sarah erschrak und taumelte Rückwerts aus ihrem Zimmer heraus. Heftig atmend und ihr Herzschlag raste, fasste sie sich an die Brust: "Himmel..." stiess sie aus und versuchte wieder runter zu kommen. Dass sie immer noch so schreckhaft war, wie damals, hätte sie auch nicht gedacht. Aber der Schatten, den sie für eine Nanosekunde an ihrem Fenster gesehen hatte, hatte vertraute Ähnlichkeit mit einem gewissen Koboldkönig.

Nachdem sie sich wieder einigermassen gefangen hatte startete sie einen zweiten Versuch. Sie betrat ihr Zimmer. "Nun..." sagte sie und ging weiter hinein. "Da bin ich...Allein... Mal wieder." sie schloss die Tür und ging auf ihr Bett zu. Ihr Zimmer hatte sich in nur einigen Sachen verändert. Ihre Kuscheltiersammlung zum Beispiel, war schon lange an Toby übergegangen. An den Wänden hingen jetzt Kinoposter von Filmen, die sie mochte oder Musicals, die sie toll fand. Sarah torkelte zu ihrem Schrank und suchte sich ein Unterwäsche, ein Shirt und ihre Lieblings Jogginghose raus. Der Bademantel landete an einem Hacken an der Tür. Innerhalb kürzester Zeit hatte sie alles angezogen und torkelte nun auf ihr Bett zu. `Männer müssen glauben, dass Monogamie ein Synonym für Dummheit ist. Oder bin ich es nur? Könnte es sein, dass es bin, die damit ein Problem hat, wenn ein Mann nebenbei auch noch andere Frauen hat?` fragte sie sich und sank in ihre Kissen. Dort vergrub sie ihr Gesicht und schlug die Hände über den Kopf `Verlange ich zu viel von ihnen, wenn ich die einzige Frau in ihrem Leben sein möchte?` sie verkrampfte sich und spürte wie sich schon wieder Tränen in ihren Augen sammelten, als ihr Gedächtnis das Bild von Daniel und der anderen Frau ihr vor die Augen hielt. `Ich verlange zu viel... Ich muss erwachsen werden. Ich muss darüber hinwegsehen und nicht mehr so prüde sein. Was ist schon dabei...?` jetzt lachte sie und schlug mit der Hand in ihr Kopfkissen rein. `Wem mache ich hier eigentlich etwas vor? Ich kann das nicht. So bin ich nicht. Ich weiß nicht was ich noch machen soll... Männer sind Lügner. Sie sind alle miteinander Lügner! Sie lügen Dir direkt ins Gesicht, während sie Dir sagen, dass sie Dich lieben, denken sie nebenbei schon daran wie sie Mandy... oder Cindy... oder wie die anderen Frauen alle heißen... Flach legen können. Genau das tun sie nämlich...` Sie boxte wieder in ihr Kissen und dachte an die 2 Beziehungen vor Daniel. An Michael, mit dem sie fast 2 Jahre zusammen gewesen war. Der ihr sogar einen Antrag gemacht hatte und sie heiraten wollte. Und noch am selben Abend, wo er ihr den Antrag machte, erwischte sie ihn mit einer anderen Frau im Bett. An Alan, der angeblich immer auf Geschäftsreise musste und in Wirklichkeit mit Lindsay aus der zweiten Theatergruppe etwas am Laufen hatte. Und jetzt auch noch Daniel.... Was lief so falsch in ihrem Leben? Hatte sie denn nicht auch ein Recht darauf glücklich zu sein? Geliebt zu werden und zu lieben?

Erneut zuckte ein Blitz über den Himmel, der Donner krachte und das Fenster sprang scheppernd auf. Sarah zuckte zusammen und blickte auf. Ihre verquollenen roten Augen blickten sich panisch um. Dann erhellte ein weiterer Blitz den Himmel und diesmal hörte sich das Krachen, das gleich darauf folgte noch näher an als das davor. Der Wind blies und ihre Vorhänge wehten wie gespenstische Hände. Sarah sprang aus dem Bett und lief zum Fenster um es wieder zu schließen. Doch der Wind wehte so heftig, dass sie sich regelrecht gegen das Fenster stemmen musste um es schließen zu können: "Herr Gott noch mal." stieß sie aus und drückte das Fenster mit aller Kraft zu. Ans kühle Glas gelehnt lauschte sie dem Wind, der gegen das Fenster stieß... `Brr, ist der Wind kalt... Mir ist... mir ist als hätte ich das schon ein Mal erlebt...` dachte sie und lehnte ihre Stirn gegen das Glas. Draußen stürmte und donnerte es, der Regen begann erneut vom Himmel zu fallen und die ersten tropfen trommelten gegen das Fenster. Sarah schloss für einen Moment die Augen und summte eine Melodie vor sich...

RING...! Sarah öffnete sofort die Augen "Was zum...?" Dann erklang wieder ein schallendes RING...! Sie griff nach ihrem Handy, das auf ihrer Kommode mit dem Spiegel lag. Der Kommode, an der sie als Kind und Jugendliche so viele Male gesessen hatte und ihre Stücke geprobt hatte. Der Spiegel, mit dem sie ihre Freunde aus dem Labyrinth so unzählige Male gerufen hatte und sie gekommen waren. Der Spiegel, den sie seit so langer Zeit nicht mehr benutzt hatte, weil das Reale Leben sie eingeholt hatte... Sie öffnete den Gruppenchat und ihr Gesicht verfinsterte sich bei jedem geschriebenen Wort ihrer "angeblichen" Freundinnen mehr und mehr... Jill: Ohw, ohw. Ich habe gerade von Daniel erfahren, dass Du mit ihm Schluss gemacht hast. Cloe: WAAS? Was ist denn nun schon wieder passiert? Ist alles in Ordnung bei Dir? Jill: Sarah hat Daniel dabei erwischt wie er mit Margie aus O.C rumgemacht hat... Cloe: Nicht im Ernst? Becca: Oh Süsse, das tut mir so leid. Aber wir haben es Dir so häufig gesagt, dass Daniel nicht der Richtige ist... So Sorry :,( Jill: Und ich hab Euch allen schon ein Mal gesagt, man muss mit der Zeit gehen. Heute ist es völlig normal neben dem regulären Partner noch was anderes im Feuer zu haben XD Cloe: Jill, es können nicht alle so sein wie Du >:( Jill: Komm runter Cloe, das ist die neue Zeit. Sarah kann noch lange darauf warten, dass ihr Märchenprinz kommt und sie abholt und zu seiner Prinzessin macht. Werdet endlich erwachsen!!Becca: Jill, Du bist echt gemein. Cloe: Sarah, hör nicht auf Jill. Ruf mich nachher an und erzähl mir alles in Ruhe, ja? Ich bin für Dich da HUGS Becca: Ich ebenso <3 HUGS Jill: Oh, man, ich hätte nicht gedacht das ihr zwei ebenso verschrobene prüde Hühner seid wie Sarah... CIAO. Ich gehe zurück in die REALE Welt und schicke euch eine Postkarte... Jill hat die Gruppe verlassen! Becca: Man, die ist ja drauf... Cloe: Hat bestimmt ihre Tage XD XD Becca: XD ;) :P - Also Sarah, wenn was ist, melde Dich einfach bei uns. Wir sind für Dich da <3. Vergiss die blöde Kuh. Die hat einfach ein Schuss weg. HUGS Cloe: Genau. Wir sind für Dich da. Ruf an Süsse HUGS <3 Becca verlässt die Gruppe! ... Cloe verlässt die Gruppe!

Sarah hielt sich die Hand an den Kopf und schloss die Augen `Ihr wollt das ich euch jedes kleineste Detail erzähle? Für WAS? Um es erneut durchzumachen, wie dieses Schwein...? Denkt nicht mal im Traum daran...` sie öffnete die Augen und sah sich im Spiegel an. Erschöpft liess sie sich auf ihren Stuhl sinken und ihr Blick schweifte über die alten Fotoaufnahmen ihrer Mutter. Ein kurzes, dennoch trauriges Lächeln log über ihre Lippen. Dann blieb ihr Blick an ihrer Spieluhr hängen. Es war das einzige, das nicht aus dem ehemaligen Kinderzimmer verschwunden war. Die Worte von Jill flammten in ihrem Gedächtnis auf: Sarah kann noch lange darauf warten, dass ihr Märchenprinz kommt und sie abholt und zu seiner Prinzessin macht. Werdet endlich erwachsen!! Sarah verzog ihr Gesicht und schloss die Augen während sie die Spieluhr fest umschlossen hielt. `Auf meinen Prinzen wartend, der mich zu seiner Prinzessin macht und wie eine Prinzessin behandelt... Eine Prinzessin...` Sie schlug die Augen auf und verzog traurig das Gesicht: `Eine Prinzessin...` Dann riss sie ihre Augen auf und ihr stockte der Atem als für einen Moment ein Bild vor ihren Augen auftauchte. `ER... Würde er sich an mich erinnern...?` Sie schüttelte den Kopf. Wie konnte sie nur in so einem Moment an IHN denken. Und doch...

Sie begann wieder das Lied, das sie im Kopf hatte zu summen und hielt ihre Spieluhr fest in den Armen. Ganz von allein bewegten sich ihre Lippen und sie begann eine Textpassage zu singen: "There`s such a sad love..." Dann summte sie wieder und ihr liefen wieder die Tränen über das Gesicht. JA, er war Grausam gewesen. Ja, sie hatte damals Angst vor ihm gehabt. Aber sie war damals 15 gewesen. Sie hatte nicht verstanden was er damals von ihr wollte. Hatte nicht verstanden was er gemeint hatte, als er zu ihr sagte: "Ich erbitte doch so wenig. Lass mich Dich doch leiten. Du kannst alles haben. Alles was Du willst. Du brauchst mich nur zu fürchten, nicht zu lieben. Wenn Du tust was ich sage, bin ich Dein Sklave..." Vielleicht hatte er ihr damit damals etwas sagen wollen. Nur was? Sie war nie ganz schlau aus ihm geworden. Einerseits war er Liebevoll zu ihr, andererseits hatte er sie das Fürchten gelehrt. Er hatte sie mit einem Pfirsich verzaubert, hatte mit ihr getanzt und ihr mit seiner Musik mitgeteilt, dass er für sie da sein würde, wenn die Welt fiel. Dass er sich verliebt... Das hatte er ihr gesungen. Er wollte ihre Morgen Gold malen. Ihr Valentins Abende spinnen und ... Ihr Kopf drehte sich, während sie jede einzelne Strophe durchging. Sie war damals noch so jung gewesen. Sie hatte keine Erfahrungen mit Männern gehabt und hatte nicht bemerkt, was er ihr hatte mitteilen wollen. Und als sie in diesem verhexten Treppenhaus gewesen war und Toby gesucht hatte... hatte er da nicht ebenfalls versucht ihr auf seine verschrobene Art mitzuteilen, dass er sie Liebte?

Seufzend blickte sie in den Spiegel und stellte die Spieluhr zurück an seinen Platz. Sie sah die Frau an, die sie geworden war und für einen kurzen Moment sah sie das junge Mädchen, das sie vor 5 Jahren gewesen war. Wie es voller Träume gewesen war, ihre Augen glitzerten und nur so funkelten. Dann verschwand dieses Bild wieder und sie blickte wieder in ihr jetziges Spiegelbild und sah eine junge Frau mit geröteten, müden Augen, ohne Glanz... ohne jeden Funken Träume mehr. Plötzlich durchfuhr sie eine Idee: "DAS ist es." rief sie auf und schlug mit der Faust auf den Tisch der Kommode. Diese wackelte leicht und ihr Spiegelbild verzerrte sich. Sie schnappte sich eine Jacke und stand auf: "Ich muss zurück... ich muss zurück und ich muss ihn finden!" plötzlich war sie wieder voller Elan. Die Müdigkeit und Trauer fiel ab von ihr und sie sah in den Spiegel zurück. Dort sah sie jetzt eine Frau, die nur so vor Kraft strotzte. "Aber zuerst..." Sie drehte sich um und suchte sich ihre Sachen zusammen, schlüpfte aus ihrem Shirt und der Jogginghose und zog sich normale Klamotten an. Ein frisches Shirt, ein Pulli, falls es kalt werden würde, Socken, eine Hose und festes Schuhwerk. Doch dann hielt sie wider inne: "Ich weiss ja gar nicht wie..." Sie sank auf den Boden zurück und all ihr Mut verliess sie für eine Sekunde. "Das BUCH...!!" Sie raffte sich auf und begann das Buch zu suchen, in dem sie damals gelesen hatte und das ihr Theaterstück werden sollte. Sie kramte in jeder Schublade und durchwühlte ihre Schränke nach dem kleinen Buch. "Verdammt, wo hab ich es nur hingetan?" Sie stampfte mit dem Fuss auf: "Das ist nicht Fair!" Sie schlug sich die Hände vor den Mund. Das hatte sie schon lange nicht mehr gesagt. Früher, hatte sie das ständig. Doch seit sie erwachsen war nicht mehr. Sie sah zu ihrem Bett. Vielleicht lag es ja dort irgendwo? Sie kniete sich hin und hob die Decke an: "Komm schon... wo bist Du?" Sie tastete umher und verrenkte sich immer weiter. Rutschte hin und her und dann stiessen ihre Finger gegen einen Gegenstand, den sie sofort packte. Sie zog es hervor und erblickte den speckigen Ledereinband mit der goldenen Schrift, die langsam abblätterte. In grossen Buchstaben standen dort eingeprägt: LABYRINTH. Triumphierend hielt sie es hoch: "Ja, Ja, Ja!" jubelte sie und drückte es kurz an ihre Brust heran. Dann schlug sie es auf und blätterte wild darin herum: "Wo ist es nur... wo ist es nur?" Sie suchte eine bestimmte Textpassage heraus. "Da ist es!" jubelte sie erneut und prägte sich den Text ein. Dann drückte sie das Buch wieder an ihre Brust und kniff die Augen zu: "Ich wünschte... Ich wünschte mir... " sie kniff die Augen so fest zusammen, das sich langsam kleine Punkte vor ihren Augen bildeten: "Ich wünschte, die Kobolde würden kommen und mich mitnehmen. JETZT und in diesem MOMENT...!" Sie hielt die Luft an und wartete...

"Sarah?" Sie schlug die Augen erschrocken auf und drehte sich um und erblickte ihren kleinen Bruder Toby, der in ihrem Zimmer stand und sie verwirrt ansah. "TOBY! Was machst Du in meinem Zimmer. RAUS! SOFORT!" schrie sie und stand auf. Doch ihr kleiner, mittlerweile 5 Jahre alte Bruder gab nicht nach und ballte die Fäuste: "Was machst Du da?" fragte er sie und sah sie wütend an: "Ich dachte ja schon immer das Du komisch bist, aber DAS gerade ging echt zu weit... Warte weiss Mum es?" Er sah sie immer noch ernst an. Sarah schloss das Buch und legte es eilig auf der Kommode ab, dann drehte sie sich um und beugte sich zu ihm runter: "Weisst Du was, es ist mir egal was sie denkt. Sie ist nicht MEINE Mutter!" antwortete sie ihm schnippisch und bereute das gesagte im selben Moment. Toby sah sie mit einem prüfenden Blick an. Dann raschelte etwas. Das Geräusch kam direkt von unter ihrem Bett und Beide drehten sich zu der Quelle um. Sarah spürte wie ihr der Schweiss auf die Stirn trat. Sie musste Toby aus dem Zimmer bekommen, ehe die Kobolde auf die Wahnwitzige Idee kamen ihn auch noch mit zu nehmen... Mal wieder. Sie musste sich etwas einfallen lassen, sonst würde er nie gehen. "Was war das? Ist das etwa wieder eines Deiner neuen "Haustiere"? Mum wird ausflippen." rief Toby und wollte geradewegs auf ihr Bett zu rennen. Sarah hielt ihn gerade noch rechtzeitig auf, indem sie ihn am Arm packte: "Toby... Nein, es ist Nichts. Okay?!" Seitdem Merlin, der schon alt gewesen war, vor 2 Jahren friedlich eingeschlafen war, hatte Sarah immer wieder ihre Freunde aus dem Labyrinth zu sich gerufen, um die Trauer um ihren geliebten Freund und Begleiter zu verarbeiten. Ein Mal war ihre Stiefmutter hineingekommen und Sir Didymus war nicht rechtzeitig in Deckung gesprungen. Ihre Stiefmutter war total ausgeflippt und hatte geschimpft, dass Sarah eine "Ratte" in ihrem Zimmer versteckt hielt. Sarah musste aufgrund dieser Erinnerung ihre Augen verdrehen. Toby hielt jedenfalls kurz inne, während Sarah hoffte und bangte, dass nicht gleich ein Kobold hervorspringen würde. Doch dann befreite er sich aus ihren Armen und lief zu ihrem Bett. "Toby...!" rief ihm noch Sarah hinterher, da hatte er sich auch schon hingekniet und blickte runter.

Enttäuscht kam er wieder hoch: "Da ist ja gar nichts..." Sarah strich sich erleichternd über die Stirn: "Piuh..." Da hatte sie ja noch mal Glück gehabt, anscheinend hatte ihr Spruch nicht gewirkt. Toby kam wieder zu ihr und Sarah versuchte ihn heraus zu bugsieren: "Siehst Du? Keine kleinen Monster die mich fressen wollen, keine Ratten oder sonstiges Getier, also wenn Du dann bitte aus meinem Zimmer gehen würdest...? Und ist es nicht schon spät? Müsstest Du nicht langsam mal im Bett sein?" Sie schob ihn vor sich hin und als sie an ihrem Schrank vorbeikamen, rumpelte es lautstark, die Türen schlugen auf und eine Gestalt purzelte heraus. Toby erschrak so sehr, dass er sich von Sarah loszerrte und begann zu schreien: "AAAAHHH!! Mum!! Dad!!!" Sarah bekam ihn gerade noch so zu fassen und hielt ihm den Mund zu: "Hör auf so zu schreien, Toby!" zischte sie und lauschte ob sie das poltern der Füsse ihrer Stiefmutter hören konnte, die die Treppe hinauf eilte. Doch es blieb alles still. Mit Ausnahme von Toby: "Hmmm Hnnn HMMMM!" schrie er gegen ihre Hand und windete sich in ihrer Umarmung. Dann packte sie ihn und drehte ihn herum. Er wollte schon gerade wieder los schreien als Sarah ihm erneut den Mund zuhielt: "Toby. STOPP. Sei still. Kein Grund zur Panik. Bitte hör auf zu schreien." Toby wurde ganz starr vor Angst und nickte. Sie nahm vorsichtig ihre Hand weg und wartete darauf, dass er gleich wieder losschreien würde. Doch er stand so unter Schock, das er sie einfach nur mit weit aufgerissenen Augen ansehen konnte. Dann schluckte er und zitternd begann er zu flüstern: "Du... Du bist... eine... Eine Hexe..." zischte er einige Oktaven höher, aber leise. Sarah schüttelte den Kopf, verdrehte die Augen und sah ihn an, ein kurzes Schmunzeln auf ihren Lippen: "Himmel Und ich dachte ich hätte eine blühende Fantasie... Toby, es ist alles in Ordnung. Ich verspreche es." Doch noch während sie das sagte, wusste sie, dass sie sie log. Denn wer wusste schon, wer sie dort erwarten würde in ihrem Zimmer. Welcher Kobold gekommen wäre um sie zu holen. Vielleicht war es ja auch ER höchstpersönlich...?

"Hoggle?" rief Sarah erstaunt auf als sie sich nun umdrehte um nachzusehen wer ihr Besuch war. Dieser rieb sich seine Stirn und kam mühsam wieder auf die Beine: "... Verdammich, tut das weh. Autsch..." Er klopfte sich gerade seine Flickenhose ab und drehte sich hin und her: "Wo hab ich denn... Wo ist denn bloss... Meine Mütze abgeblieben...?" Er beachtete Sarah und Toby gar nicht. Das war Sarah ja schon von ihm gewohnt. Sarah begann zu kichern. "Ah, da ist sie ja." Hoggle beugte sich vor und griff seine Mütze. Diese schlug er ein paar Mal in der Luft aus und klopfte sie dann mit der Hand ab. Dann setzte er sie sich wieder auf und drehte sich um: "Ah, Ja." Toby klappte der Mund auf: "WOW..." Sarah konnte nicht mehr still sitzen bleiben, sie kam auf den Zwerg zu und nahm ihn in die Arme. Dieser wurde fast von ihr umgerissen und beschwerte sich auf seine liebevolle grummelige Art: "Also wirklich, so geht das doch nicht." Dann liess sie ihn los und Hoggle zupfte sich an seinen Klamotten und rümpfte die Nase: "Also wirklich. Das ist ja wohl die Höhe" beschwerte er sich und sah eingeschnappt weg. Sarah kicherte wieder: "Ach Hoggle, mein lieber Hoggle. Erkennst Du mich denn nicht? Ich bin es doch, Sarah." Sie zupfte an seinem Arm. Hoggle grunzte eingeschnappt und blinzelte kurz mit einem Auge. Dann blinzelte er noch mal und dann machte er beide Augen auf und sah sie erstaunt an: "Sarah? Du liebes bisschen... Sarah... Bist Du das wirklich?" Er betrachtete sie von oben nach unten und Sarah nickte freudig: "Ich bin es mein lieber Hoggle. Glaubst Du mir etwa nicht?" Sie kniete sich nieder und sah ihn an. Hoggle kratzte sich an der Stirn und blickte sie schief an: "Ist denn das die Möglichkeit. Du bist aber gewachsen... Du bist... Du bist ja... eine Frau...!" stiess er aus und riss die Augen weit auf. Sarah begann zu lachen. Dann sah Hoggle an ihr vorbei und erblickte Toby. dieser zuckte zusammen als Hoggle vor sich her murmelte: "Dann ist das... das ist ja nicht die Möglichkeit... Ist das etwa...?" Sarah drehte sich zu Toby um, der sich in die Ecke ihres Zimmers verschanzt hatte: "Ja das ist er." Sagte sie nur. Toby schluckte kurz und erwartete schreckliches.

Dann stand der Kobold direkt vor ihm. Er war nicht viel Grösser als er selbst. Der kleine Mann, den Sarah Hoggle genannt hatte blickte sich Toby genauestens an. "Mhhh... mhhh ja, das ist wirklich erstaunlich..." Er hob Toby`s Arm und untersuchte diesen grüblerisch und miesepetrig drein blickend. Toby, der noch immer nicht glauben konnte was hier vor sich ging starrte den kleinen Mann namens Hoggle an. "Er ist ja fast so gross wie ich... hmmm dabei war er noch so klein, als wir ihn das letzte Mal entführt hatten... hmmm hmm, erstaunlich, sehr erstaunlich... hmmm." Hoggle Kratzte sich am Kinn, an der Stirn und am... Allerwertesten. Dann begann er zu schnüffeln und Toby klappte vollends der Mund auf: "ALSO nun ist aber Schluss. Ich bin doch keine Laborratte." Toby stiess den komisch knarzig aussehenden Mann von sich und stemmte die Arme in die Hüfte: "Was erlauben sie sich eigentlich?" patzte Toby ihn an und Hoggle sah ihn mit einer hochgezogenen Augenbraue an. "Und was heisst hier eigentlich "Als wir ihn das letzte Mal entführt hatten"?? Haben sie mich entführt?? Wann war das? Sie werden mächtig Ärger bekommen mit der Polizei Mister, Jawohl." Steigerte sich Toby in seine Ansprache hinein und baute sich immer weiter vor dem Mann auf. Hoggle machte einen Schritt auf ihn zu und Toby schrumpfte sofort wieder ein: "Nun, JUNGE!" blaffte Hoggle zurück: "Sei froh machen wir das nicht mehr. Jawohl?!" Toby nickte zitternd: "Okay." kam kleinlaut von ihm zurück. "Und ich heisse Hoggle." sagte Hoggle und verschränkte die Arme vor seinem Körper. "To-By." kam es leise aus Toby heraus und Hoggle Blinzelte ihn an. Dann reichte er ihm die Hand und schüttelte diese, während er lachte und Toby einen kräftigen Klaps auf die Schulter gab: "Na also, geht doch. Schön Dich kenn zu lernen, jetzt wo man mit Dir reden kann ist es viel einfacher mit Dir zu kommunizieren. Damals hast Du ja nur geschrien und geschrien und geplärrt wie ein Baby... Aber jetzt können wir Freunde sein." Toby klappte der Mund auf und sah verwirrt drein. Er sah zu Sarah hinüber, aber die schien gerade vollkommen weggetreten zu sein....

Sarah stand bangend vor den Schrank und sah diesen schmachtend an. `Wo bleibt er nur...?` fragte sie sich. Von dem Trouble, der hinter ihrem Rücken stattfand bekam sie nichts mit. Hoggle kam zu ihr und wartete mit einem abschätzenden Grinsen im Gesicht, die Arme vor sich verschränkt: "Ich sehe, Du schaust Dich nach jemandem um und wartest darauf das dieser jemand kommt." sagte er abschätzig und sah wieder grimmig drein. Sarah drehte sich fragend zu ihm um: "Er wird nicht...?" Hoggle stemmte die Arme in die Hüfte und sah sie aus einem Auge an, das andere hatte er zusammengekniffen, was ihm einen griesgrämischen Anblick verlieh: "ER ist nicht hier und ER wird auch nicht kommen!" sagte er grimmig. Sarah fasste sich an die Brust: "Was? Ja, aber... Warum nicht?" Hoggle genehmigte sich ein selbstgefälliges Grinsen: "Du klingst angeschlagen deswegen." Sarah sah ihn empört an, wurde aber dennoch rot im Gesicht. Hoggle kniff wieder ein Auge zu und sah sie aus dem anderen an: "Tja, lass Dir eins gesagt sein Kindchen. Seine Königliche Hoheit wird keinen Fuss mehr ins Land der Menschen setzten. Seit dem Das Königreich angegriffen wurde und er von seinem Thron gestossen wurde." Zufrieden nickte Hoggle. Sarah wurde ganz bleich im Gesicht: "Was?" rief sie aus und sah Hoggle an. Doch dieser bequemte sich nicht dazu, ihr weitere Informationen zu geben und sah weg.

Sarah fasste sich an ihr Herz. Was war nur passiert? Sie kniete sich nieder und packte Hoggle bei den Schultern und rüttelte ihn: "Bitte Hoggle, mein lieber Hoggle. Bitte sag mir doch endlich was ist denn passiert? Ich muss es erfahren. Ich muss es wissen... Bitte Hoggle!" flehte sie ihn an und Hoggle verdrehte seufzend die Augen und gab nach: "Na schön, Kindchen, aber ich sag Dir eines. Dir wird nicht schmecken was ich Dir gleich zu sagen habe." Er kniff wieder die Augen zusammen und atmete tief ein. Sarah sah ihn an und ihre Hände, die noch immer auf den Schultern ihres Freundes lagen, begannen zu zittern. Dann schlug Hoggle die Augen auf und sah sie fest an: "Wenn man sich hier mal hin setzen könnte, wäre das schon mal ein guter Anfang." grummelte er und Sarah sah sich um. Dann liess sie ihn los: "Oh, natürlich, verzeih mir mein lieber Hoggle." Sie kramte einen Sitz-Sack aus ihrem Schrank hervor und legte diesen neben Hoggle ab. Der räusperte sich und setzte sich in das Kissen hinein. Zuerst schwankte und wankte er, dann versank er beinahe in dem Kissen. Grummelnd und fluchend versuchte er sich von diesem Ungetüm zu befreien. Als er endlich die optimale Position fand und vorsichtig den Sack ansah.

Toby musste sich das Lachen verkneifen. Sarah sah ihn streng an, doch auch sie musste sich die Hand vor den Mund schlagen. Es sah einfach zu lustig aus, wie der alte Kobold mit dem Sack zu kämpfen hatte. "Bekommt man hier denn nicht ein Mal mehr was zu trinken angeboten?" fragte Hoggle und verschränkte die Arme grimmig vor sich. Toby sprang sofort auf und rannte zur Tür: "Ich bin gleich wieder da. Nicht ohne mich anfangen..." Und damit war er auch schon aus dem Zimmer. Sarah sah ihren Bruder noch erstaunt hinterher. Sie hörte wie er die Treppen runter jagte und blickte dann wieder Hoggle an. Dieser hatte wieder seine grimmige Miene aufgesetzt, die Augen zugemacht und wartete. Sarah seufzte und machte es sich auf dem Fussboden, mit einem Kissen von ihrem Bett, bequem. Sie konnte nur auf Toby warten. Innerlich dachten sie sich tausend schlimme Sachen zusammen. Dann hörte sie wie jemand die Treppe hinauflief. Das konnte nur Toby sein. Dieser kam mit einem Korb unter dem Arm, in dem 3 Flaschen Cola und 3 Plastikgläsern von Toys Story drin lagen, zurück. Sarah nahm eine Flasche heraus und sah Toby tadelnd an. Doch dieser grinste nur und zuckte mit den Schultern. Sarah schüttelte den Kopf und öffnete die erste Flasche zischend.

Dann schenkte sie Hoggle ein Glas ein, der das Glas in die Hand nahm und die dunkle Flüssigkeit, die so komisch vor sich hin sprudelte, misstrauisch betrachtete. Erst als Sarah und Toby von dem Getränk kosteten, genehmigte er sich auch einen Schluck und musste sofort niesen, weil ihn die Bläschen in der Nase kitzelten. Dann stiess er auf und Toby und Sarah fingen an zu lachen. Doch das Lachen verging ihnen als Hoggle sie grimmig und zornig ansah: "Entweder ihr hört auf zu lachen, oder ich sag kein einziges Wort mehr." drohte er ihnen. Vorsichtig nahm er einen weiteren Schluck. "Schmeckt gar nicht mal so übel." grummelte er und Sarah und Toby sahen sich beide grinsend an. Hoggle räusperte sich: "Also dann... Es war nämlich so..." begann er.

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