Whirlpool

GeschichteRomanze / P18
22.11.2015
29.11.2015
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Whirlpool

Sofort, als er in die Einfahrt, des Hauses fuhr, dem Besitz seiner Eltern, spürte Major Frank Sanders, das etwas seltsam war.
Es standen weder Autos da, noch gab es eine blinkende Weihnachtsbeleuchtung, in einem der unzähligen Fenster, ja noch nicht einmal ein Kranz an der Haustüre.
Da seine Mutter, zu den Leuten gehörte, die ihre Weihnachtseinkäufe bereits im August zu erledigen pflegte, war es nicht vorstellbar, das sie nur einkaufen waren, aber eventuell waren sie ja nur Essen gegangen? Doch er glaubte es nicht, denn die Zeitungen mehrerer Tage, und auch die Post, hatten sich bereits angesammelt.

Stöhnend verließ er seinen Wagen, er ging zur Haustüre und hob den Gartenzwerg an, unter dem immer der Ersatzschlüssel lag. Verdammt, von wegen Überraschung, dachte Frank etwas sauer.
Fast Zwanzig Stunden Flug lagen gerade hinter ihm, und das alles um in die freudig überraschten Gesichter, seiner Eltern zu sehen, das er zu Weihnachten auftauchte.

Und nun? kam er in ein verlassenes Haus, ohne Wiedersehensfreude, ohne Weihnachtsmusik und was das wichtigste war, kein warmes Essen auf dem Herd.
Na ja er hätte vielleicht gut daran getan, seine Eltern vor ab zu informieren, das er Dienstfrei bekommen hatte.
Es war für ihn, das erstemal seit drei Jahren, das er Urlaub bekam, und nach hause in die Staaten reiste.
Er hatte sich wie ein Kind auf die Zitronenschnecken seiner Mutter, und den Wein seines Vaters gefreut.

Er wollte sich auch auf den neusten Stand bringen, was die Familie betraf, Dinge wie,, wer war verlobt, wer war schwanger,, usw.
All das Getratsche, was auf Familienfesten so durchgekaut wurde, denn diese kleinen Informationen, gaben ihm immer das Gefühl, das er noch dazu gehörte, und noch immer ein Familienmitglied war.

Frank holte seinen Seesack aus dem Auto, und sperrte dann die Türe auf. Im Inneren war es still, so wie er es richtig vermutet hatte, nur neben der Türe lag ein  hingeworfenes Paar Frauenschuhe, und er nahm leise Musik und plätschernde Geräusche war.,, Mom?” rief er ,, Dad?” Keine Antwort kam.
Frank stellte erst mal  seine Tasche ab, es duftete nach Zitrone und frischer Hefe.
er steuerte erst mal die Terrasse mit Meerblick an, sein Zimmer lag eine Etage höher, ohne Zweifel bot es die beste Aussicht von allen Räumen die es gab.

Es war für ihn stets ein Paradies gewesen, das tosen der Brandung, und der Duft von Mutters selbst gemachten Gebäck. Es war kalt im Haus, der Thermostat war abgestellt, demnach wollten sie wohl nicht so schnell zurück kommen.
Auch war alles aufgeräumt, obwohl er die Katze noch nicht gesehen hatte, war frisches Futter im Napf, er hatte auch ein plätschern und Musik aus dem Verglasten Verandaanbau gehört, und eine Frauenstimme sang schief mit,, Troubel is so.....” Frank musste schmunzeln, er würde ihr einen Punkt dafür geben, weil der furchtbare Gesang von Herzen kam, aber vom können her, viel sie glatt durch. Langsam, öffnete er die Hintertüre es lagen Klamotten überall verstreut auf dem Boden ein Pulli, eine Jeans, ein rotes Spitzenhöschen mit dem passenden BH dazu, seine beschissene Laune, schien sich völlig schlagartig zu verbessern, demnach war die rätselhafte Fremde wohl nackt, im Whirlpool seiner Eltern, vermutete er.
Na vielleicht würde Weihnachten doch noch amüsant für ihn werden, voraus gesetzt natürlich, sie war hübsch.
Er hatte den Bruchteil einer Sekunde, um eine kurze schwarze Lockenmähne, dazu ein Paar weit aufgerissene Grasgrüne Augen, und sinnliche Himbeerrote Lippen zu erspähen.

Bevor sie einen schrillen Schrei von sich gab, der Frank, die Nackenhaare aufstellte, in ihrem ersten Schreck wollte Susi aus dem Pool hüpfen, und um ihr Leben rennen, aber sie war nackt, und vielleicht war es angebrachter im dampfenden Wasser zu verweilen, als die Flucht zu ergreifen.
Nun verschränkte sie die Arme vor ihren nackten Brüsten, und schrie als sei der Teufel hinter ihr her.
Aber der vermeintliche Mörder, der extrem gut aussah, hob beschwichtigend die Hände und lachte sanft, anstatt über sie her zu fallen.

Es war ein leises warmes lachen, was ein warmes Gefühl in ihrem Bauch auslöste.
,, Ich bin Frank Sanders,” übertönte er ihr Geschrei ,, das ist das Haus meiner Eltern.”
Endlich hörte sie auf, und sah ihn mit ihren grünen Katzenaugen groß an. Sie sah ihn an, und spürte das sie rot wurde, das erklärte warum er eine Uniform trug, er sah auch Jop Sanders ein klein wenig ähnlich.
Doch der Mann der gerade vor ihr stand, war eine größere, muskulösere Ausgabe, ihres pensionierten Nachbars.
Jobs Haar war weiß, doch das seines Sohnes glänzte tief schwarz im Licht, und hätte sich Susi nicht so sehr erschreckt vorhin, hätte sie ihn aufgrund der Fotos an der Wand erkannt.

Das war er also dieser Legendere Frank, der aus Fleisch und Blut, und sie schluckte, aus sehr sexy Fleisch vor ihr stand.
Seine Mutter hatte nicht übertrieben, als sie die körperlichen Vorzüge ihres Sohnes angepriesen hatte.
Allerdings, glaubte Susi, das jede Mutter ihren einzigen Sohn für attraktiv hielt, er sah auf den Fotos verdammt gut aus, aber sie wusste von sich selbst, das man mal besser und mal schlechter auf den Dingern rüberkam. Die Bilder die sie von ihm kannte, waren nicht ganz so gut wie das was sie gerade sah, sollte auch der Rest stimmen, was seine Mutter erzählt hatte, dann war Susi schon halb in ihn verliebt gewesen, noch bevor sie ihn sah.

Frank grinste sie an, er hatte einen Gesichtsausdruck der ihren Verstand zu gefährden schien. Sie hoffte das, dass sprudelnde Nass, ihren Körper gut bedeckte, und glitt deshalb noch etwas tiefer ins Becken hinein, ich habe heute Morgen meine Beine gar nicht rasiert, dachte sie gerade. War das denn überhaupt wichtig, meine Güte, sie hatte anscheinend den Verstand verloren. Ihr Gesicht war schon vom heißen Wasser gerötet, aber die zwei Gläschen Wein taten ihr übriges, sie war sich ihrer Verletzlichkeit voll bewusst, sie fühlte sich etwas unwohl so nackt, wie ein Kind das man beim Unsinn ertappt hatte, ja ertappt fühlte sie sich, und es war ihr peinlich.
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