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20 Worte, die an alles erinnern

von Smaraya
Kurzbeschreibung
Aufzählung/ListeDrama, Schmerz/Trost / P12 / Gen
Inori Yuzuriha Shu Ouma
20.11.2015
20.11.2015
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20 Worte, die an alles erinnern


20 Worte, mit denen alles begann

Inori streckte mir auffordernd ihre Arme entgegen. Ein roter Faden war kunstvoll um ihre Finger geschlungen und bildete zwischen ihren Händen ein Muster.
„Vielleicht kannst du es schaffen, wenn du es versuchst. Aber du wirst es niemals schaffen, wenn du es nicht versuchst.“

♦ ♦ ♦


19 Worte, die beinahe alles beendet hätten

Ich blickte sie mit großen Augen an, begierig nach einer Antwort. Ich rückte näher zu ihr, griff erwartungsvoll nach ihrer Hand … Sie zog sie weg, ehe ich sie berühren konnte.
„Er gab mir einen Namen. Ich hatte nichts und er gab mir einen Namen. Ich kann ihn nicht verlassen.“

♦ ♦ ♦


18 Worte, die ehrlicher nicht sein konnten

Klirrende Kristalle umwanden ihren Körper und hüllten sie bereits fast vollständig ein. Doch die Erinnerung blieb bis zuletzt und Worte, die tief aus ihrem Herzen kamen, verließen ihre zarten Lippen.
„Er litt, zweifelte, machte Fehler und schämte sich für seine Hässlichkeit. Ich liebe Shu, weil er menschlich ist.“

♦ ♦ ♦


17 Worte, die mich hinters Licht führten

Ich schluckte den Kloß in meinem Hals hinunter und stellte schließlich doch die Frage, die mir keine Ruhe ließ. Doch ihr zu Boden gesenkter Blick verriet mir bereits die Antwort, die ich eigentlich gar nicht wissen wollte.
„Was ist mit „Ich bleibe für immer bei dir“?!“
„Gai trug mir auf, dir das zu sagen.“

♦ ♦ ♦


16 Worte, die ich einfach aussprechen musste

Ich stieß Mana von mir, die mit großen Augen verständnislos zu mir aufsah. Sie war zu weit gegangen, viel zu weit.
„Sie sieht dir vielleicht ähnlich und klingt wie du, aber sie ist anders! Sie ist menschlich!“

♦ ♦ ♦


15 Worte, die mich über sie nachdenken ließen

Haruka lächelte, als ich ihre Meinung bestätigte. Nach kurzem Zögern setzte ich noch etwas hinzu, was mir erst in diesem Moment über Inori klar wurde.
„Sie ist viel stärker als ich. Aber manchmal scheint sie auch wirklich schwach zu sein.“

♦ ♦ ♦


14 Worte, die nie ausgesprochen wurden

Nachdem Inori allein aufgewacht war, schoss ihr nur ein Gedanke durch den Kopf und sie wusste, dass sie es nun nicht mehr länger hinauszögern durfte. Sie hatte die Kontrolle nicht das erste Mal verloren, aber erst jetzt war sie sich sicher.
„Ich kann so nicht weitermachen. Sonst endet es damit, dass ich ihn schließlich töte …“

♦ ♦ ♦


13 Worte, die die Welt für mich bedeuteten

Sie hielt mich fest in ihrer Umarmung, während unaufhörlich Tränen über meine Wangen flossen und all die Verzweiflung und Angst hinwegspülten, die gedroht hatten, mich aufzufressen.
„Auch wenn du dich selbst hasst … Ich werde immer an deiner Seite sein.“

♦ ♦ ♦


12 Worte, die mich in den Abgrund blicken ließen

Wir saßen schweigend beieinander. Wir brauchten nur gegenseitig unsere Nähe, keine vielen Worte. Die Blumen um uns herum strömten einen betörenden Duft aus und das Gras, auf dem wir saßen, fühlte sich weich und saftig an. Es schien alles so friedlich, doch in meinem Inneren stand ich vor einer tiefen Schlucht.
„Ich frage mich, ob ich eines Tages die Konsequenzen dafür tragen muss.“

♦ ♦ ♦


11 Worte, die die dunkle Wahrheit verschleierten

Ich hastete die Treppe auf der Suche nach Inori hinauf, als sie mir plötzlich entgegen kam. Ganz langsam und ganz ruhig, während ich erst wieder zu Atem kommen musste.
„Hat dich jemand angegriffen?“
„Alles in Ordnung, mir ist niemand begegnet.“

♦ ♦ ♦


10 Worte, die uns den Alltag versüßten

Sie ging vor mir in die Hocke und stützte ihren Kopf auf ihre Hände, während ich am Boden liegend versuchte, den Roboter unter Kontrolle zu bringen. Als sie mich mit ihren großen roten Augen ansah, galt jedoch meine ganze Aufmerksamkeit ihr.
„Hey, Shu …“
„Was?“
„Ich verhungere.“
„Was möchtest du denn?“
„Reisbällchen.“

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9 Worte, die das Schicksal herausforderten

Erstaunt blickte ich in Hares strahlendes Gesicht, die ganz begeistert von ihrer Idee schien. Doch ich lehnte den Vorschlag entschieden ab, ohne auch nur einen Moment darüber nachdenken zu müssen.
„Ich bin der Letzte, der jemandem Befehle erteilen sollte.“

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8 Worte, die beinahe die Welt zum Einsturz brachten

Inoris Augen weiteten sich entsetzt, als die unheilverkündenden Töne an ihre Ohren drangen. Sie schlang ihre Arme fest um ihren Oberkörper, als wollte sie verhindern, einfach als Kristall zu zerspringen, während das Monster in ihr sich seinen Weg nach draußen bahnte.
„Es ist das falsche Lied! Sie wird erwachen …!“

♦ ♦ ♦


7 Worte, die ein Band zwischen uns knüpften

Sie schwebte langsam von oben herab, während ich mich mit großen Sprüngen durch die Luft von unten auf sie zubewegte. Schon lange, bevor wir uns berührten, trafen sich unsere Blicke, die uns stumm verrieten, wie glücklich wir in diesem Moment waren, die Nähe des anderen zu spüren. Sie war gekommen, da sie wusste, dass ich sie brauchte, und doch stellte ich ihr die Frage.
„Ist es okay, auf dich zu vertrauen?“

♦ ♦ ♦


6 Worte, die Einsamkeit spürbar werden ließen

Inori kauerte vor dem Bildschirm und sang. Fest drückte sie den kleinen Roboter an ihre Brust und schmiegte sich an ihn, als ob er ihr das geben könnte, was sie mit jeder Faser ihres Herzens vermisste, ohne es zu verstehen.
„Warum fühle ich mich so kalt?“

♦ ♦ ♦


5 Worte, mit denen ich ihr Herz in tausend Kristalle zersplittern ließ

Sie sprach ihre Bitte aus und hielt mir das Datenspeichergerät auf der bloßen Handfläche entgegen. Doch als Inori meinen Namen aussprach, sah ich nicht sie vor mir. Erinnerungsfetzen stürmten auf mich ein und raubten mir fast den Verstand. Entsetzt schlug ich ihre Hand weg. Ihr Lied zerschellte klirrend am Boden.
„Weg von mir, du Monster!“  

♦ ♦ ♦


4 Worte, die ein Leben veränderten

Die Explosion schleuderte Inori zu Boden, doch sie rappelte sich wieder hoch. Entschlossen war sie bereit, alles zu tun, was nötig war. Auch wenn sei ein Monster war … Auch wenn sie nur falsche Gefühle hatte … Für sie gab es nur ein Ziel. Und sie würde es erreichen.
„Weil ich ich bin!“

♦ ♦ ♦


3 Worte, die nichts als Leere hinterließen

Gais Frage verhallte im Raum, als der Kristall um Inoris Körper sich langsam schloss. Ihre roten Augen, die kurz zuvor noch so voller Leben von ihrem Liebsten gesprochen hatten, blickten nun gefühllos ins Leere.
„Wer ist Shu?“  

♦ ♦ ♦


2 Worte, die ich nicht mehr sagen konnte

Ihr Gesicht, das so zufrieden und fröhlich aussah wie noch nie, verschwand langsam in der Ferne. Eine unsichtbare Kraft zwang uns auseinander und ließ mich meinen Gedanken nicht mehr aussprechen, den meine Seele hinausschreien wollte.
„Bleib hier!“

♦ ♦ ♦


1 Wort, das Anfang und Ende vereinte

Der rote Faden leuchtete hell zwischen ihren Händen und mit einem Lächeln auf dem Gesicht bot sie mir das Muster dar, was unsere Seelen für immer vereinen sollte.
„Nimm!”
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