Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

25 Tage im Leben von Dinah und Greaseball

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / Het
Dinah Greaseball
14.11.2015
01.05.2018
6
4.738
1
Alle Kapitel
20 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
14.11.2015 769
 
Soo, seit September 2014 schreibe ich jetzt an diesem Projekt (http://forum.fanfiktion.de/t/27183/1). Es geht einfach um 30 Tage im Leben meines OTP's (One true pairing). Allerdings habe ich fünf Tage raus genommen, zu denen mir nichts eingefallen ist. Ich bin zwar noch lange nicht fertig mit Schreiben, aber ich wollte unbedingt wieder etwas posten :D Also, viel Spaß :)

------------------------------

Dinah sah sich aufgeregt um. Sie wartete auf Greaseball.
Er hatte sie kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft in den Park bestellt. Sie kannte ihn schon länger vom Sehen, allerdings hatte er sich nie für sie interessiert. Und wenn doch, dann hatte er das ziemlich gut verheimlicht.
Zwar war der Speisewagen verwundert gewesen, als sie eine SMS vom aktuellen Champion bekommen hatte, aber natürlich hatte sie sofort zugesagt. 
Denn sie hatte sich schon vom ersten Augenblick an in ihn verliebt. Als sie gerade auf ihr Handy sehen wollte, kam der Diesel um die Ecke auf sie zugerollt. Dinah’s Herz begann schneller zu schlagen, aber sie versuchte, sich nichts anmerken zu lassen.
„Hallo Schönheit“, begrüßte Greaseball sie. „H..hey“, antwortete sie nervös, was den großen Diesel zum Lachen brachte. „Du fragst dich sicher, was ich von dir will, oder?“, sagte er dann mit einer Stimme, die Dinah fast schmelzen ließ.
Sie brachte gerade noch ein Nicken zu Stande, zu mehr war sie im Augenblick nicht fähig.
Greaseball fuhr fort, ohne das zu beachten: „Naja, ich brauche für die WM eine Partnerin. Eigentlich wollte ich mit Pearl fahren, aber dann bist du mir in den Sinn gekommen.“
Pearl. Der 1.Klasse-Wagen war Dinah’s beste Freundin, schon seit Ewigkeiten. Und sie war unglaublich hübsch. Kein Wunder, dass sie die erste Wahl des Amerikaners gewesen war.
„Und..warum fragst du dann mich?“, fragte sie nach einer Weile. Greaseball lächelte leicht.
„Weil ich dich interessanter finde. Pearl kennt doch jeder. Aber du..“ Er verstummte und sah ihr in die Augen.
Das Herz des Speisewagens klopfte so laut, dass sie sich fast schon wunderte, warum Greaseball es nicht hörte. „Also?“, fragte er.
„Ich..ähm..ja! Ich würde sehr gerne mit dir fahren“, erwiderte sie. Sie konnte immer noch nicht glauben, dass er sie wirklich gefragt hatte. Sie! Dinah, den Speisewagen!
Der Diesel lächelte. „Wie wärs, wenn wir uns etwas besser kennen lernen? Wir könnten etwas essen gehen oder..durch die Gegend rollen?“ Das Waggonmädchen nickte. Sie war nicht fähig, etwas zu sagen. 
Greaseball nahm ihre Hand und zog sie sanft hinter sich her. „Das muss ich unbedingt den Anderen erzählen“, dachte Dinah aufgeregt, als sie ihm etwas mühselig folgte, denn der Diesel hatte ein ziemliches Tempo drauf. „Also Dinah. Dann erzähl mir mal etwas über dich“, forderte er sie auf. Etwas irritiert sah sie ihn an. „Was möchtest du denn wissen?“ „Alles. Alles, was dir einfällt. Hast du zur Zeit einen Freund? Hattest du einen Freund? Alles, was wichtig ist“ Dinah musste sich ein Kichern verkneifen. Greaseball war bekannt dafür, dass er den Wagenmädchen reihenweise den Kopf verdrehte. Wollte er jetzt wissen, wie seine Chancen bei ihr standen?
„Ähm..nein, ich hab keinen Freund. Aber ich hatte mal einen. Ist schon eine Weile her. Und du?“
Greaseball lachte. „Oh, ich hatte schon viele Freundinnen. Aber keine war so hübsch wie du.“ Der Speisewagen errötete.
Sie kamen an einem See an. „Was meinst du, sollen wir eine Pause machen?“, fragte die Lok. „Ja, gerne.“ Innerlich seufzte Dinah erleichtert auf. Es war ziemlich anstrengend, mit Greaseball Schritt zu halten.
Der Diesel ließ sich ins Gras fallen und zog sie mit sich. Ungeschickt landetet sie auf ihm. „Oh nein, tut mir Leid!“, rief sie und wollte wieder aufstehen, aber Greaseball hielt sie fest. „Gar kein Problem, Schönheit“, antwortete er und lächelte sie an.


Dinah sah in seine Augen. Erst jetzt fiel ihr auf, dass er wunderschöne dunkelbraune Augen hatte, die zu funkeln schienen. Für einen Moment vergaß sie, zu atmen.
„Du hast also keinen Freund. Hm. Vielleicht lässt sich das ja ändern.“ Noch ehe sie etwas darauf erwidern konnte, zog er sie näher an sich ran und küsste sie.
Im ersten Moment wusste der Speisewagen nicht, was geschah. Doch sie schloss die Augen und erwiderte den Kuss. Ihr ganzer Körper kribbelte, sie bekam überall Gänsehaut und ihr Magen schien Polka zu tanzen. Es war, als würde die Welt um sie herum stehen bleiben. Sie hörte weder die Vögel zwitschern, noch die Enten im See planschen oder den Wind in den Bäumen. In diesem Moment zählte nur Greaseball.
Der Kuss kam ihr vor wie eine Ewigkeit, als der Diesel sich von ihr löste.
Er lächelte sie an und sie lächelte zurück.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast