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Besuch aus Amerika

von Phean
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Daisuke "Davis" Motomiya und Veemon Hikari "Kari" Yagami und Gatomon Ken Ichijouji und Wormmon Miyako "Yolei" Inoue und Hawkmon Takeru "T.K." Takaishi und Patamon Wallace/Willis und Terriermon und Lopmon
14.11.2015
27.12.2019
68
163.884
10
Alle Kapitel
101 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
27.04.2017 1.807
 
Guten Morgen ihr Lieben :)

ich hab mich extra beeilt, damit ihr nicht bis heute Abend 20 Uhr warten müsst - oder so.
Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei allen herzlich bedanken, die kommentieren - es freut mich immer sehr, eure Meinung zu erfahren :)
Dann will ich euch auch gar nicht lange warten lassen, da ich weiß, dass sich viele auf das hier gefreut haben ;)
also dann :) mögen die Spiele beginnen :D

Liebe Grüße
Phean




~   *   ~




Samstag, 28. Dezember




Schon den gesamten Tag waren die Mädchen mehr als aufgeregt. Mimi freute sich einfach nur ihre amerikanischen Freunde wiederzusehen. Sora wollte einfach wieder einen schönen Abend verbringen. Miyako sah es als erneuten Versuch Ken näher zu kommen. Diese Geschichte geriet in letzter Zeit in den Hintergrund, da sie viel im Laden hatte helfen müssen. Vor Weihnachten war er immer überlaufen und sie mussten alle zusammen helfen. Hikari wollte auch einen schönen Abend verbringen und sie freute sich auf Gatomon.

Gerade richteten die Mädchen die Snacks an und waren vollkommen in Gedanken versunken. Koushiro machte die Musik fertig und die Jungs ruhten sich aus, nachdem sie die Getränketische gerichtet hatten. Als er die Anlage fertig hatte, schaltete er bereits die Playlist für den heutigen Abend an. Er hatte genug Musik für den gesamten Abend dabei. Nachdem Mimi das erste Lied hörte, zog er Sora mit sich auf die Fläche, die sie zum Tanzen frei gehalten hatten und wirbelte sich mit ihr im Kreis. Amüsiert beobachtete der Nerd sie dabei, sowie auch die anderen. Hikari und Miyako lachten, dabei stellten sie die letzten Tische aus Digitamamons Restaurant auf und deckte sie mit den Tischdecken ab. Es war genug Platz für alle Sachen. Nun würden sie nur noch auf die eingeladenen Digiritter warten.
Koushiro blickte sich bereits nach diesen um und erkannte auch die ersten dabei. Die Anlage war auf einer leichten Anhöhe und so konnte er schnell sehen, wenn sich jemand näherte. Das mussten Dingo und Dien sein, sowie ein paar ihrer Freunde und Partner. „Hey Joe … Cody …“, gab er den zweien Bescheid. Diese sahen auf. „Joe … Cody …“, lächelte Dingo als er sie entdeckte. Der australische Digiritter trat zu ihnen und hielt in seiner Hand eine Tasche. „Dingo, hallo“, Joe erhob sich und reichte dem Neuankömmling die Hand. „Guten Tag“, begrüßte ihn auch Cody und verbeugte sich. Hinter ihm tauchten noch ein paar andere Digiritter auf, die Dingo ihnen vorstellte. Cody erinnerte sich diese gesehen zu haben. Es waren allesamt australische Ritter.
Dien ging weiter und erkannte Koushiro. Sie begrüßten sich und unterhielten sich ein klein wenig. Es folgten weitere Begrüßungen sowie logistische Phrasen. Die anderen Digiritter brachten Essen und Getränke mit und alles musste aufgebaut werden. Das hatten vorzugsweise Miyako und Mimi übernehmen wollen. Doch als die Jüngere ihren Namen hörte und sich den Gesichtern umwandte, was es um sie geschehen. Wildes Gekreische und Rufe nach Sora kamen als nächstes. Miyako fiel zuerst Anna, dann Lola und zuletzt Yuri in die Arme.
„Wie schön es ist, endlich normal mit euch reden zu können“, freute sich Miyako und wusste gar nicht wo sie anfangen sollte, „wie geht es euch? Seid ihr gut hier angekommen? Habt ihr Spaß? Ach quatsch, ihr seid gerade erst angekommen und natürlich seid ihr gut angekommen, das sehe ich ja. Also wie geht es euch? Habt ihr Spaß?“, eine Hand legte sich auf ihre Schulter. „Ganz ruhig“, lachte Sora und begrüßte auch die drei russischen Digiritter. Diese wirkten etwas überrascht von dem, was sie von Yolei hörten. „Sie ist nicht immer so, nur wenn sie aufgeregt ist“, erklärte Sora. Miyako war mit einem Schlag ganz hibbelig geworden und konnte gar nicht mehr ruhig stehen, sie wollte so viel reden und vor allem viel fragen, aber sie wollte die drei auch nicht verschrecken. Doch es war einfach toll in der Digiwelt zu sein, dort konnten sie sich alle miteinander unterhalten. Das war eigentlich schon Luxus. Aber sie freute sich. Sie wollte unbedingt ganz viel Zeit jetzt mit ihnen verbringen. Doch die drei verabschiedeten sich für den Moment noch einmal und wollten sich etwas umsehen. Im Gegensatz zu ihnen waren die ausländischen Digiritter nie in die Digiwelt gekommen. Das war auch für sie aufregend. Auch wenn Digitamamons Restaurant und der anliegende See nur ein sehr kleiner Teil der Welt waren. Und schließlich wollten sich die Digiritter auch untereinander kennenlernen. Vielleicht würden so neue Freundschaften entstehen.


❀  ❀  ❀



„Hallo“, hörte Koushiro eine ihm entfernt bekannte Stimme. Neugierig sah er von seinem PC auf und entdeckte drei sich ähnelnde Gestalten. Einen Moment brauchte er noch, dann erinnerte er sich an die Chinesen. Diese wandten sich allesamt suchend um. Er erinnerte sich, was bei ihrem Erlebnis damals passiert war. Sie waren alle zusammen um Hikari herumgelaufen. Nun sah sich der Nerd auch suchend nach der Brünetten um. Er entdeckte sie weiter unten bei den anderen Mädchen, Takeru und Cody. Dann drehte er sich zu den Älteren, „du … vielleicht solltest du mal auf Kari achten“, sagte er knapp. „Was meinst du?“, kam es grummelnd von dem Brünetten. Noch immer hatte er einen leichten Drang sich von Koushiro fernzuhalten. Demnach war er auch etwas skeptisch, was der Rothaarige hier von sich gab. Koushiro erwiderte den Blick einfach, er hatte sich damit abgefunden der Böse zu sein – zumindest für den Brünetten. Alle waren gegen ihn. Doch jetzt war er sowieso nur wieder mit Mimi befreundet. Vielleicht würde es ja wieder besser werden. „Die drei“, Koushiro deutete auf die Chinesen, „wollen sicher zu Hikari und das nicht nur um ‚hallo‘ zu sagen. Sie wollen sie sicher in den Aarm nehmen“, dehnte er und hoffte einfach Taichi würde wissen, was er meinte. Doch der sah ihn ratlos an. Keine Reaktion. „Sie wollen wohl was von ihr“, murmelte Yamato und sofort zuckte Taichis Kopf in seine Richtung. „Was?“, seine Stimmlage ging nach oben, „die drei von ihr?“, auch er deutete auf die Digiritter, „alle drei?“ Yamato sah ihn nachdenklich an, sah zu Koushiro und den dreien, dann wieder zu seinem Freund, „anscheinend und sie haben sie gefunden.“ „Das können wir nicht zulassen“, schrie Davis aus und riss sich aus dem Gespräch von Ken einfach los. Sofort waren die Brünetten auf den Beinen und stürmten voraus. „Ich rette sie.“ „Nein, Davis, das ist meine Aufgabe.“


❀  ❀  ❀



„Hikari“, sangen die Hoi Brüder und hatten die Brünette schließlich erreicht. Diese lächelte sie freundlich an. „Guten Tag“, verbeugte sie sich. Sie wurde von Mimi bereits darauf hingewiesen, dass sich drei Digiritter näherten. Nachdem niemand gesagt hatte, dass er sie kannte, erinnerte sich Kari an sie. Sofort machte sie ein rötlicher Schimmer auf den Wangen der drei bemerkbar und ein zufriedener Gesichtsausdruck entstand. „Hikari“, begann der Jüngste von ihnen, „wie geht es dir?“, er trat näher und sah sie erwartungsvoll an. „Gut“, lächelte sie und wich etwas zurück. „Hikari“, kam nun auch der Mittlere auf sie zu, „es ist schön dich zu sehen“, grinste er. „Ja, es ist auch schön euch zu sehen“, der Versuch eines leisen Lachens wollte über ihre Lippen, jedoch stockte sie schon wieder. „Hikari“, war es nun der letzte, der ebenfalls näher kam, „hast du einen Freund?“
Karis Augen weiteten sich bei der Frage und schlagartig war sie puterrot. Die Köpfe von Sora, Mimi und Miyako wandten sich ihr zu, hatten sie das zuvor noch belustigt verfolgt. Sie waren gespannt, was die Jüngere antworten würde. Ob sie lügen würde? Sie hatte doch gar keinen Freund. Währenddessen waren auch Taichi und Daisuke angekommen und ihnen fiel die Kinnlade runter. Der Jüngere der Beiden wollte schon vortreten und sie als seine Freundin bezeichnen, wenn sie das auch noch nicht wären, aber das wäre zumindest eine Heldentat. Auch Taichi wollte dazwischen gehen, aber vielmehr um den Dreien eine Lektion zu erteilen. Stattdessen legte sich ein Arm um die Schultern des Mädchens. Sofort entspannte sie sich und sah zu dem Älteren auf. „Ja, hat sie“, Takeru grinste und machte mit der Hand um ihre Schulter ein Peace-Zeichen. „Ich bin ihr Freund“, er beugte sich zu ihr und nutzte ihre kurze Starre und legte seine Lippen auf ihre.
Taichi und Daisuke erstarrten. Die Vorfreude der Hoi Brüder wich der Enttäuschung und die anderen Mädchen waren ebenso verwirrt wie alle anderen, die diese Szene verfolgten. Als Hikari bemerkte, was gerade geschehen war, wollte sie sich von Takeru befreien, doch der verfestigte seinen Griff und zog sie enger zu sich. Ihren ersten Widerwillen legte das Mädchen ab und krallte sich in das Shirt des Gegenübers. Schwer atmend löste sie sich von ihm und versteckte ihr Gesicht an seinem Hals. „Wir wollten es doch noch geheim halten“, flüsterte sie nicht ganz so leise, wie sie gemeint hatte es zu tun. „Wie bitte?“, schrie Davis aus. Die Brüder waren vergessen. „Was wolltet ihr?“, mischten sich auch Mimi und Yolei lautstark ein. „Ich weiß, aber irgendwann kann ich es nicht mehr geheim halten“, gab Takeru ebenso leise zurück. Das Paar war gerade in ihrer Welt gefangen. „Aber ich wollte auch nicht, dass sie es so erfahren“, Kari hob den Kopf und blickte ihren Freund gequält an. „Ich weiß, aber es ist wie ein Pflaster, dass du einfach schnell abziehst“, lächelte er und strich ihr mit der Hand über die Wange. „Ein Pflaster ist gut, das würde mich jetzt ablenken“, mischte sich Taichi ein und verschränkte die Arme vor seinem Körper. Da erst waren die anderen für das Paar wieder hörbar und auch sichtbar. Sie zuckten zusammen und sofort war Karis Aufmerksamkeit auf Tai gelenkt. „Bruder“, stotterte sie und lächelte ihn an. „Er ist nicht das größte Problem“, knurrte Mimi und trat auf ihre andere Seite. „Misch du dich da nicht ein, das ist eine Familiensache“, brummte Taichi. „Ja ist es, unsere! Mädchen halten zusammen und was sagt ihr da jetzt mit geheim halten?“ Hikari wandte den Kopf hin und her und sah schließlich zu Takeru auf. „Ich wollte es geheim halten“, murmelte sie dann, während sie in die leuchtend blauen Augen sah. „Weil es mir falsch erschien, vor Miyako glücklich zu sein. Ich wollte erst ihr helfen“, sie sah zu ihrer Freundin, die sie entsetzt ansah. „Aber …“, entgegnete die Lilahaarige, „Hikari, das macht mir doch nichts, du hättest nichts geheim halten müssen. Ich hätte mich für euch gefreut.“ Die Mädchen sahen sich an, dann lächelten sie. „Seit wann geht das schon?“ Wieder zuckte das Paar zusammen und zwang sich zu einem Lächeln. „Ende September?!“, kam es von Hikari. „WIE BITTE?“, schrieen die Mädchen und Davis aus. „Ach an dem einen Abend?“, Taichi kratzte sich am Hinterkopf. „Ja …“, erwiderte Hikari leise. „Mh … Dann war das doch kein Traum.“ „Du hast es mitbekommen und für einen Traum gehalten?“, Mimi zog eine Augenbraue hoch. „Er war etwas angetrunken“, erklärte die Jüngere Yagami. „War ja klar“, winkte die andere Brünette ab. „Aber jetzt erzählt“, lächelte Sora, dunkel erinnerte sie sich an ein Gespräch mit Takeru um diesen Zeitraum herum.
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