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Besuch aus Amerika

von Phean
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Daisuke "Davis" Motomiya und Veemon Hikari "Kari" Yagami und Gatomon Ken Ichijouji und Wormmon Miyako "Yolei" Inoue und Hawkmon Takeru "T.K." Takaishi und Patamon Wallace/Willis und Terriermon und Lopmon
14.11.2015
27.12.2019
68
163.884
10
Alle Kapitel
101 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
30.11.2015 1.758
 
Hallo meine Lieben :)
ich freue mich, dass ihr wieder hierher gefunden habt :)
die Kapis kommen vorerst 2x im Monat, weil es sonst auf einen Schlag 4 Kaps gibt und dann dauert es 4 Wochen bis zum nächsten... und das will ich nicht ... wenn ich mal mehr vorgeschrieben habe, dann können wir gerne darüber diskutieren, aber momentan ist es mir so lieber^^
Und dann noch kurz: Danke für die Kommentare und Favos :) hab mich sehr gefreut^^
So, jetzt bin ich fertig :D
Liebe Grüße
Phean
~   ~   ~   ~   ~



Donnerstag, 20. Juni


„Hey Leute“, rief Davis in die Runde und hob die Hand, bevor er sie wieder sinken ließ. Er suchte nach seiner Liebsten, welche gerade in ein Gespräch mit Yolei vertieft war. Genervt seufzte er auf. Dann suchte er seinen besten Kumpel. Ken unterhielt sich mit Takeru und Cody. Na wenigstens eine gute Sache. Dann brauchte er noch einmal Kraft, „seht mal wen ich mitgebracht habe“, er trat zur Seite, sodass Willis an ihm vorbei konnte. Dieser begann zu strahlen, als er die zwei Mädchen auf der Bank entdeckte und stürmte zu ihnen. Erschrocken sah Davis ihm nach. Ihm brannte sich ein Bild ein. Er erinnerte sich an den Abschied von dem Blonden. Er hatte Hikari geküsst. Ein mulmiges Gefühl machte sich in ihm breit, er war doch nicht nur gekommen, um mit der Braunhaarigen Zeit zu verbringen? Er hatte zwar gesagt, er wollte alle einmal wieder sehen, doch sollte das eine Lüge gewesen sein?


„Hallo Kari, hallo Yolei, schön euch wiederzusehen“, grinste Willis die beiden Mädchen an. Beide lächelten zurück und grüßten. „Was machst du hier, Willis?“, wollte Kari von ihm wissen. „Naja“, er überlegte kurz, „Davis habe ich gesagt, dass ich euch alle einmal wiedersehen wollte“, er machte eine kleine Pause, „aber eigentlich“, er beugte sich etwas vor, seine Stimme wurde leiser und er wandte sich an Yolei, „wollte ich nur dein Lächeln einmal wieder sehen.“ Die Lilahaarige kreischte auf, schnappte sich ihre Tasche und Karis Hand und stand in einem Zug auf. Sie zog die Jüngere schnellen Schrittes hinter sich her, welche sich gerade so noch ihre Tasche schnappen konnte. Gut zwanzig Meter weiter blieben sie stehen, aber auch nur, weil Kari mehrmals Yoleis Namen sagen musste.

„Was ist denn los?“, wollte die Braunhaarige von ihrer Freundin wissen, die offensichtlich mit ihren Nerven kämpfte. Sie ging zwei Schritte in die eine Richtung, kehrte beim dritten um und dann zwei in die Andere. „…ich…. Was soll das? Was macht er hier?“, sie konnte ihre Gedanken nicht ordnen. „Yolei“, flüstere Hikari den Namen ihrer Freundin, die nun stehen blieb und kraftlos ihre Arme hängen ließ. „Ich weiß nicht was ich machen soll, was meint er damit?“ „Ach, der scherzt doch nur“, lächelte die Braunhaarige. „Aber… wenn nicht? Ich … ich will doch … ich will Zeit mit …“ „Um was geht es dir?“ „Ich will Zeit mit Ken verbringen“, platzte es schließlich aus der Brillenträgerin heraus. Ihre Stimme wurde weinerlich. Hikari trat näher und schlang ihre Arme um die Größere. Diese legte den Kopf auf die Schulter, welche sie nun zum Anlehnen hatte. „Das weiß ich“, flüsterte sie.


❀  ❀  ❀



Verwirrt beobachteten die Jungen die zwei Mädchen aus der Ferne. Wie von selbst griff Takeru nach seinem Handy und tippte eine kurze Nachricht an seine beste Freundin. Er wartete und beobachtete sie weiterhin. Derweil war Davis zu ihnen getreten. „Hey Leute“, murrte er und schlug in die Hand ein, welche ihm Ken entgegen hielt. „Hi, wer ist das?“, wollte der schwarzhaarige wissen. „Ein Freund aus Amerika, Willis“, erklärte Cody. „Ah.“ „Ja“, knurrte Davis. „Hey Leute“, lachend kam der Blonde zu ihnen gelaufen und legte gleich seinen Arm um die Schulter der Anführers, „was läuft?“, breit grinsend sah er in die Runde, „was ist denn mit den Zweien los?“ Willis deutete mit dem Daumen über die Schulter auf die Mädchen. In diesem Moment vibrierte Takerus Handy, welches er immer noch in der Hand hielt. ‚Mädchenprobleme, wir gehen schon einmal vor.‘ ‚Ist gut‘, tippte der Träger der Hoffnung und sah auf. Das Mädchen winkte ihm noch zu und dann machten die Beiden sich auf den Weg.

„Wieso gehen Kari und Yolei schon?“, wollte Davis verwirrt von dem Blonden wissen, er wusste ganz genau, dass dieser mit ihr geschrieben hatte. „Sie gehen vor.“ „Dann lasst uns doch auch gleich aufbrechen, wenn Davis jetzt da ist, brauchen wir nicht länger hier bleiben“, meinte Cody und wartete auf eine allgemeine Zustimmung.


❀  ❀  ❀



„Mach dir keine Gedanken“, versuchte Hikari immer noch die Ältere aufzumuntern. „Aber, ich will doch …“ „Still!“, forderte die Kleinere sie auf und hob dabei drohend einen Finger, „wenn wir Zauberfee Mimi gleich vom Flughafen abholen, schildern wir ihr dein Problem, dann wird sie sich aufregen, dass wir sie gleich nerven, aber dann wird sie sich darum kümmern.“ Perplex betrachtete Yolei sie und lächelte dann, genau wie ihre Freundin. „Ja, da hast du wohl recht, aber sie wird sich doch nicht allzu sehr einmischen?“ „Oh doch, wenn du nicht aufpasst, sagt sie dir noch wie du deine Lippen beim ersten Kuss bewegen sollst und wenn nötig, macht sie dir es noch vor“, kichernd lief Hikari weiter, während die andere stehen geblieben war. „Ich will aber nicht, dass sie Ken küsst“, ihr Blick gab Fassungslosigkeit wieder. „Das war doch nur ein Witz. Sie kann es auch an dir zeigen.“ Hikari zwinkerte, während die andere sie immer noch fassungslos anstarrte.

Die Braunhaarige lief die paar Schritte zurück und griff sich die Hand von der Älteren. Sie mit sich ziehend lief sie weiter.


„Entschuldigt“, Hikari winkte den Anderen zu. Die älteren Digiritter warteten bereits am Flughafen und auch Davis und die Anderen waren bereits da. „Wieso seid ihr schon da?“, wollte die Braunhaarige überrascht von Cody wissen. „Tja, Geheimnis“, grinste Takeru. „Die Zauberworte heißt Abkürzung und nicht auf Davis hören“, meldete sich Cody zu Wort.

„Tai war genauso“, lachte Sora auf und klopfte dem Braunhaarigen auf den Rücken. „Bitte was?“ „Ja, ihr ähnelt euch zu sehr“, pflichtete ihr Matt bei. „Das ist manchmal fast schon gruselig“, die Orangehaarige verzog ihr Gesicht. „Teilweise denke ich, ich hab zwei Brüder“, seufzte Hikari. „Ihh... wenn ich mir das so vorstelle, nicht schön“, Takeru lachte auf. „Aber gut für eure Mutter und mich, dann könnt ihr den Kartoffelsaft trinken“, Izzy trat zu der Gruppe. Bis eben hatte er sich mit Joe unterhalten. „Oh, Izzy, wann kommt sie denn eigentlich?“, wollte nun Miyako wissen und ging zu dem Rothaarigen. Willis war ihr schon wieder auf die Pelle gerückt und hatte sich zwischen sie und Kari gedrängt. Sehr zum Leidwesen von Davis, der sich beleidigt davon abgewandt hatte und nicht mit ansehen konnte, wie der Blonde seiner Angebeteten nahe war. Allerdings entging ihm so, dass gar nicht seine Liebste angestarrt wurde, sondern die Brillenträgerin. „Sie müsste in wenigen Minuten ankommen, dann dürfte es allerdings noch einmal etwa fünf Minuten Minimum dauern bis sie ihren Koffer hat.“ „Ach so, aber wir ... können doch … rein … gehen...“, immer wieder sah sich die Jüngere nach dem Blonden um, der schon wieder näher trat, „BITTE!“ Sie schrie fast und holte alle aus ihren Gedanken. Erschrocken stellte sie fest, dass alle sie anstarrten. Ein Kloß setzte sich in ihrem Hals ab und ihr Gesicht lief rot an. Ohne groß darüber nachzudenken packte sie Izzy am Arm und rüttelte kurz an diesem. Nach dem ersten Schock, den er bekommen hatte, lief er verwirrt los und in die Vorhalle des Flughafens. Hikari lief ihnen gleich hinterher und winkte den Anderen zu, dass sie kurz warten sollten.


„Yolei, was hast du denn?“, immer noch sichtlich verwirrt und überfordert beugte sich der angehende Informatiker runter. Die Lilahaarige war drinnen schließlich zusammengesackt und in die Knie gegangen. Sie war den Tränen nahe und konnte sie nur mit Mühe zurück halten. „Yolei“, flüsterte Kari ihren Namen und ließ sich neben ihr nieder. „Hikari, was ist denn los?“, Izzy hatte die Hoffnung aus der jüngeren Schwester seines Freundes etwas rauszubekommen, da die andere nicht reden wollte. „Ach Izzy, das ist zu kompliziert“, seufzte sie und lächelte, „tut mir Leid.“ „Muss es nicht, ich bin nur ...“ „...verwirrt? Ja! Ich doch auch“, jammerte die Brillenträgerin. Nun verstummte der Rothaarige völlig und war mit seinem Latein am Ende – oder welche Sprache er auch immer benutzen wollte. „Ist schon in Ordnung, Izzy“, lächelte Hikari liebevoll und legte ihren Arm um Yolei, „jetzt komm hoch, wir machen uns später Gedanken über dein Problem. Du hast dich doch so gefreut, dass Mimi wieder kommt“, sie halt der Älteren auf die Beine, die schließlich nickte. „Ja, was soll schon mein Problem, wir wissen ja nicht einmal, ob es ein Problem ist“, grinste sie dann zurück. „Genau.“ „Also … auf geht’s! Wo kommt sie raus?“, rief sie voller Tatendrang. „Die Frage ist nicht, wo ich rauskomme, sondern, dass ich bereits hinter dir stehe, liebe Yolei!“


„Mimi“, lachend fiel ihr Hikari in die Arme, „schön, dass du wieder da bist.“ „Ja, das find ich auch“, entgegnete sie. „Hallo Mimi“, fuhr Izzy fort und umarmte seine Freundin ebenfalls. „Sei gegrüßt, mein Lieblingschaot.“ „Hey, ich dachte das sei Joe?“, beschwerte sich der Rotschopf. „Auch“, zwinkerte das Mädchen lächelnd. „Mimi“, rief Sora und stürmte auf die Braunhaarige zu und warf sie fast um. Lachend lagen sich die Freundinnen in den Armen und wollten einander schon gar nicht mehr los lassen. „Hey Mimi“, Matt drückte sie kurz und Joe brach bei der Umarmung fast in Tränen aus. Die Beiden verband doch einiges. Schnell hatte sie auch Davis, Ken, Cody und Takeru begrüßt. Dann sah sie auf und entdeckte den Braunhaarigen der noch fehlte. Ihr rutschte das Herz in die Knie und ihr kam es plötzlich so vor, als wäre es wärmer geworden. Langsam ging sie auf ihn zu. Er lächelte sie schräg an wie immer. Fast gleichzeitig hoben sie ihre Arme und für sie viel zu kurz drückte er sie an sich. „Schön, dass du wieder da bist, Mimi“, nuschelte der ehemalige Anführer in ihre Haare. „Ich freu mich auch.“ Als sie sich löste, lächelten sie sich noch an, dann wandte sie sich um. „Und du bist?“, sie legte den Kopf schief, während sie den Blonden Jungen musterte. „Hi, ich bin Willis“, grinste er breit und hob die Hand. „Ah … schön dich kennen zu lernen.“ „Find ich auch … Ich schließ mich mal der allgemeinen Meinung an und sage auch, dass es schön ist, dass du hier bist … aber darf ich fragen wieso?“

„Mimi“, erklang eine weibliche Stimme. Kurz wandte sich die Angesprochene um, „ich komm gleich, Mama“, rief sie zurück und grinste dann breit, „weil ich endlich wieder hier bin und hier bleiben werde.“
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