Dance with devils ~ Only you

von Zyalis
GeschichteRomanze, Fantasy / P16
Lindo Tachibana Mage Nanashiro OC (Own Character) Rem Kaginuki Shiki Natsumezaka Urie Sogami
13.11.2015
26.01.2016
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  Dance with devils ~ Only you

Herzlich willkommen zu meiner FanFiction zu Dance with Devils. Da ich den Anime und auch den Mangas einfach liebe, habe ich mich entschlossen, ein FF dazu zu schreiben.

Damit ihr nicht überfordert seid, hier eine Beschreibung des Anime-Plots:
Beschreibung:
"Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält, schau' alle Wirkenskraft und Samen, und tu' nicht mehr in Worten kramen."
Ritsuka Tachibana ist im zweiten Jahr auf der Shikou Schule. Ihren Alltag verbringt sie friedlich mit ihrer Mutter Maria. Auch ihr Schulleben ist alles andere als interessant. Doch dies ändert sich, als sie die Teufel kennengelernt hat ... Teufel, von denen sie geliebt und bewundert wird ...
[…]
Der Anime ist beendet und der Manga (Dance with devils ~ Blight) beginnt erst gerade. Ich werde mich bemühen, alle Charaktere so gut wie möglich zu treffen. Wenn jemand mit der Darstellung eines Charakters unzufrieden ist, schreibe er mir doch bitte.

Charaktere:
• Rem Kaginuki (bzw. Arlond)
• Urie Sogami
• Mage Nanashiro
• Shiki Natsumezaka
• Lindo Tachibana
• Cho Tachibana [OC]
Anmerkung: Das Pairing ist vorerst noch nicht festgelegt! Wünsche und Vorschläge werden gerne entgegengenommen!
Wie ihr merkt, existiert Ritsuka Tachibana in meiner FF nicht. Das kommt nicht daher, dass ich sie nicht mag, aber eine OC lässt sich einfach viel freier gestalten.
Sooooo, jetzt aber genug gelabert ;)
Eine Sache noch: Ich werde wahrscheinlich eher in unregelmäßigen Abständen Kapitel hochladen (wegen Schule, Klausuren, etc.). Ich hoffe, ihr könnt das entschuldigen und seid mir nicht böse, wenn es mal etwas länger dauert. Aber ich gebe mir Mühe! :)
Und jetzt... [Trommelwirbel]... lasst die Geschichte beginnen!

Dance with devils ~ Only you
Chapter 1

|| Mein Leben - unwichtig. Was wichtig ist, bist du. DU bist meine Sonne, um die sich alles dreht. Alles wird von dir angezogen, du strahlst heller als alles existierende Licht. Dennoch - auch die dunkle Seite wird von dir angezogen, um dich zu benutzen. Denn du bist der Schlüssel. Zu einem Vermächtnis, welches gefährlicher als alles ist, was du je gekannt hast. Ein uraltes Geheimnis, das in den falschen Händen alles zerstören könnte, was du liebst. Und du bist der Schlüssel, der dem Dunklen die Türen öffnen kann. Deshalb wollen SIE dich. Lass dich nicht täuschen.
Ich werde dich beschützen. Ich werde immer an deiner Seite sein. Und ich werde jene auslöschen, die versuchen werden, dich zu manipulieren. Auch wenn ich Opfer bringen muss. Auch wenn ich meine Gefühle für dich auf ewig begraben muss. Ich stehe dir bei.
Denn ich bin dein Bruder. ||

[Cho]

Das erste, was ich an ihm bemerkte, war sein Gang. War er vorher leicht federnd und beschwingt gegangen, so lief er nun erwachsener und hielt sich sehr gerade. Auch seine Kleidung war anders. Ein weißes Hemd, eine schwarze Jacke und eine ebenfalls schwarze Hose? Früher hatte er farbige Kapuzenpullover getragen - und nun so was.                               Außerdem trug er keine Brille mehr. Ein Sinneswandel? Neugierig betrachtete ich ihn. Doch, etwas war gleich geblieben: seine roten Haare.
Suchend sah er sich um, dann entdeckte er mich und kam mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf mich zu. «Cho-chan!» Ein wenig erleichtert sah ich zu ihm auf. Zum Glück hatte sich nur sein Äußeres verändert und nicht er selbst. «Nii-san! Schön, dich wiederzusehen! Ich hab dich total vermisst!» «Ich dich auch, Cho.» Dann zog er mich in seine Arme. «Ich hätte es ohne dich in England fast nicht ausgehalten.» Lachend entzog ich mich ihm. «Ach was, jetzt übertreib mal nicht. Soooo lange warst du ja auch nicht weg.» «Doch. Viel zu lange. (...) Sag mal, ist irgendetwas Ungewöhnliches  passiert, während ich fort war?» «Wieso fragst du? Nein, überhaupt nichts. Alles war wie immer: Freunde, Schule, Hausarbeiten...» Beruhigt nickte Lindo. « Gut. Ist Mutter schon weggefahren? Zu ihrer Lesereise, meine ich.» «Ja, leider. Sie wollte dich eigentlich noch mit vom Flughafen abholen, aber das hätte zeitlich nicht mehr gepasst. Aber ich soll dir einen Kuss von ihr geben.» Schon stellte ich mich auf die Zehenspitzen und verpasste Lindo einen Kuss mitten auf den Mund.

Eigentlich wollte ich mich danach wieder von ihm lösen, aber plötzlich legte er seine Arme um mich und drückte mich an sich. Es war fast so, als wollte er den Kuss vertiefen. Ich erschrak. Was um Himmels Willen tat er da? Wir waren doch Geschwister! « Mmhnn!» Verzweifelt versuchte ich, von ihm wegzukommen. Dann ließ er mich auf einmal los. Verwirrt stolperte ich zurück. «Lindo, was sollte denn das? Warum tust du so etwas? Ich... ich weiß gar nicht, was ich sagen soll... ich bin noch ganz durcheinander.» «Cho... » Ein wenig ärgerlich sah ich ihn an. «Also gut, könntest du mir jetzt bitte erklären, was das eben war?» «... das kann ich nicht. Es tut mir leid.» Erst jetzt bemerkte ich, dass er knallrot angelaufen war. Verlegen schaute er zur Seite. «... Ich habe dich nur so lange nicht gesehen und... da haben mich wohl meine Gefühle übermannt.» «Was denn für Gefühle bitte? Ich meine, wir sind doch Bruder und Schwester! Du kannst doch nicht in mich verliebt sein! Und... » Leider bemerkte ich erst jetzt, dass ich sehr laut gesprochen hatte. So laut, dass alle Leute um uns herum stehen geblieben waren und uns anstarrten. In den Gesichtern um uns herum las ich Entsetzen, Ekel und Erstaunen. Oh nein, was jetzt?              

                                 
«Bravo, Bravo! Eine tolle Leistung, die unsere junge Nachwuchsschauspielerin da abgeliefert hat, finden sie nicht auch? Einen kräftigen Applaus bitte!» «Was? Aber ich...» Überrascht drehte ich mich wieder zu Lindo um, der eine begeisterte Miene aufgesetzt hatte und mich mit seinen Augen anflehte mitzuspielen. Und tatsächlich fingen die Leute an, zu applaudieren, zwar erst zaghaft, dann aber immer kräftiger. «Bitte, Cho! Dieser Applaus ist nur für dich!» Kumpelhaft legte er mir den Arm um die Schultern und ich zuckte zusammen. Ich konnte an nichts anderes als den Kuss denken, den Lindo nun aussehen ließ wie eine Schauspielübung.
Seine Lippen waren so weich gewesen... zuerst war der Kuss leicht wie Schmetterlingsflügel, ein Kuss (oder vielmehr ein Küsschen) unter Geschwistern, doch dann hatte er mich an sich gezogen wie ein Ertrinkender und war fordernder geworden. Sachte hob ich meine Hand und strich mit einem Finger über meine Lippen. Sie prickelten immer noch.
Moment mal, was dachte ich denn da? War ich etwa daran, den Kuss schön zu finden? Das konnte und durfte einfach nicht sein! Wir waren Geschwister, was hatte er sich dabei gedacht? War mein eigener Bruder etwa verliebt in mich?
«Komm, Cho. Lass uns abhauen, jetzt ist die beste Gelegenheit. (...) Cho?» «Was? Ah ja, natürlich. Wir sollten uns besser beeilen, bevor wir noch Autogramme geben müssen, wir, die ach so talentierten Nachwuchsschauspieler... », prustete ich los. « Hilfe, unsere Paparazzis verfolgen uns! Lasst uns besser fliehen, mein Fräulein», scherzte Lindo. Anscheinend hatte auch er sich wieder gefangen...                                                        

Plötzlich nahm er meine Hand und zog mich mit sich in Richtung Ausgang. Ich wusste nicht, wieso, aber ich wurde rot. «Mensch, Cho! Reiß dich zusammen, er ist nur dein Bruder», schimpfte ich leise mit mir. «Hast du was gesagt, Cho? Mir kam es vor, als hättest du irgendetwas gemurmelt...» So schnell ich konnte, schüttelte ich den Kopf. «Nein, wieso? Das... hast du dir bestimmt nur eingebildet.» «Wenn du meinst.»
Als wir in die U-Bahn einstiegen, die uns vom Flughafen nach Hause bringen sollte, war er immer noch still. Die gesamte Fahrt herrschte Schweigen zwischen uns. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte und über den Kuss wollte niemand reden. Er stand wie ein riesengroßes Tabu zwischen uns. Trotzdem bemerkte ich, wie Lindo mich von der Seite anstarrte, dann aber seufzte und sich weg drehte. Bemüht, nicht an den Kuss zu denken, starrte ich auf den Boden.


Zu Hause angekommen, ging Lindo gleich hoch in sein altes Zimmer, um seinen Koffer aus zupacken. Ich folgte ihm. Vorsichtig lugte ich durch den Türspalt und sah ihn auf dem Bett sitzen. Wieder seufzte er resigniert. Ich schob die Tür auf und trat ein. «Hey. Kann ich dir beim Auspacken helfen? Natürlich nur, wenn du das möchtest.» Schief lächelnd sah er hoch. «Klar. Warum nicht?» Er stand auf und öffnete den Koffer, der auf seinem Bett lag. Was ich sah, ließ mich nach Luft schnappen. Denn es waren nicht nur Klamotten darin. Kruzifixe, Phiolen mit (Weih-?!)Wasser, mehrere Bibeln und Bücher mit geheimnisvoll aussehenden Siegeln lagen in dem aufgeklappten Koffer. Erschrocken trat ich einen Schritt zurück. «W-was ist das? Sind das exklusive Souvenirs aus England oder was?» Ich lachte nervös, um meine Unsicherheit zu überspielen.
«Nein. Es sind Mittel, um Geister, Dämonen und Teufel auszulöschen und zu vertreiben.» Lindo sah mich nicht an. Verängstigt trat ich noch einen Schritt zurück. «Das ist ein Scherz, oder? Wieso hast du so was in deinem Koffer?... Lindo! Sag es mir!»                                  
Er hob den Kopf und stand plötzlich auf. Und dann stand er vor mir.
«Cho... Es gibt da etwas, das ich dir nicht gesagt habe, bevor ich nach England gegangen bin, um dort zu studieren.» Entsetzt sah ich ihn an. «Und was soll das bitte sein?» «Ich habe an keiner normalen Uni studiert. Sondern an einer Art Schule für Exorzisten. Das bedeutet...» «Eine Exorzistenschule?! Heißt das, du bist jetzt ein Exorzist. So wie diese gruseligen Spinner aus dem Fernsehen? Das kann doch nicht wahr sein, d-du bist doch nur ein ganz normaler Mensch und dazu mein Bruder.» Ich weinte fast. «Cho... hey, jetzt wein doch nicht. Ich versuche ja, es dir zu erklären, aber bitte wein nicht. Bitte. Hör mir einfach nur zu.» Mühsam nickte ich und schluckte die aufsteigenden Tränen hinunter. «Also gut. Ich werde dir zuhören.» Er seufzte. «Okay. Also... von Anfang an...»
«Als ich ungefähr 12 Jahre alt war, kam es zum ersten Mal zum Vorschein.

Es war an einem hellen, sonnigen Tag. Wir waren mit Mutter im Park und genossen das schöne Wetter. Sie war auf ihrer Decke eingeschlafen und so schlichen wir beide uns davon, um Verstecken zu spielen. Ich war dran mit zählen, also zählte ich bis 30 und fing dann an, dich zu suchen. Du hättest dich anscheinend sehr gut versteckt, denn ich brauchte lange, um dich zu finden. Doch als ich dich dann fand, offenbahrte sich mir ein Anblick, der sich in mein Gedächtnis eingebrannt hat. Bis heute.                                                  
 Ich sah dich und einen anderen Jungen in unserem Alter , der dich am ausgestreckten Arm in die Höhe hielt. Außerdem bemerkte ich auf einmal ein violettes Flackern um den Umriss des Jungen herum. Und dann sacktest du auf einmal in dich zusammen, bewusstlos. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Wer war dieser Junge? Und was hatte er mit dir gemacht?
Doch dann tauchte plötzlich dieser Satz in meinem Kopf auf:
Tibi daemon infernum etiam nomen obliteratum ire per virtutem Dei fortius est hominibus et recipitur ab omni malo levis benignos. Mollis diabolum !
Ich kannte die Sprache nicht und doch schien der Spruch das Verlangen erwecken, ihn auszusprechen. Mühsam sprach ich ihn aus, die Laute waren ganz anders.
Zuerst dachte ich, es würde nichts helfen, doch dann erschien auf einmal ein leuchtender Kreis mit vielen Symbolen um euch herum. Der Junge krümmte sich und ließ dich fallen. «Du Narr! Wirst schon noch sehen, was du davon hast, mich in diesem Moment zu stören...» Dann glomm er auf und verschwand. Ich kümmerte mich nicht mehr um ihn und eilte zu dir, die du immer noch blass wie eine Porzellanpuppe und bewusstlos warst. «Cho! Nein! Cho, bitte nicht! Sei nicht tot, bitte nicht. Wach auch, Himoto-chan, ich bitte dich!» Von meinem lauten Gerufe geweckt, kam nun auch Mutter. Sie schlug beide Hände vors Gesicht, als sie dich sah. «Cho! Nein, nein, es kann nicht sein. SIE sind gekommen. Nun wollen sie dich, ich habe es gewusst. Sie halten dich für ihren Schlüssel. Wieso so früh? Wieso?»
«Mutter, was meinst du damit, SIE sind gekommen? Und wieso soll Cho der Schlüssel sein? Ich verstehe gar nichts - zuerst dieser Junge, dann der merkwürdige Spruch in meinem Kopf...» Überrascht sah mich Mutter an. «Ein Spruch? In deinem Kopf?» «Ja, als ich den Jungen mit Cho sah, war da auf einmal dieser Spruch in einer fremden Sprache in meinem Kopf. Ich konnte das Verlangen nicht unterdrücken, ihn auszusprechen.» «Genau, wie Vater gesagt hatte...», murmelte sie. «Mein Großvater? Was hat Großvater damit zu tun?» «Wir werden zu ihm fahren, damit er dir alles erklären kann. Komm.» Vorsichtig hob sie dich hoch und ging zurück zum Ausgang des Parks. Immer noch verwirrt und verängstigt folgte ich ihr.
Bei Großvater angekommen, erklärte dieser mir dann, dass es kein Zufall gewesen war, der die Worte in meinem Kopf hervorgerufen hatte. Ich hatte eine Begabung. Die Gabe, Dämonen, Teufel, Geister und andere finstere Gestalten auszulöschen. Sie war sehr selten und nicht immer voll ausgeprägt. Deshalb sollte ich, sobald ich die Schule abgeschlossen hatte, nach England an eine Exorzistenschule gehen, um dort zu studieren.
Denn ich wollte lernen, dich zu beschützen. Vor allem, was dir Leid zufügen wollte.»

Mit diesem Satz endete Lindo. Ich wollte etwas sagen, doch er kam mir zuvor.                  «Mutter hat mir erklärt, warum genau du so anziehend für das Dunkle bist. Es gibt ein uraltes Zauberbuch, das verbotene Grimmoire.»
«Wieso ist es verboten?», fragte ich. «Es heißt, der Besitzer des Grimmoire würde die ultimative Macht besitzen. Er könnte alles und jeden beherrschen. Deshalb ist es verboten. Niemand weiß, wo es sich befindet. Und aus irgendeinem Grund sollst du der Schlüssel sein.» «Aber ich habe gerade zum ersten Mal von diesem Grimmoire gehört! Wieso sollte ich wissen, wo es ist? Und an jenen Tag im Park kann ich mich auch nicht erinnern. Ich... ich versteht das alles nicht. Wer BIN ich überhaupt?» Lindo seufzte. « Ich weiß es doch auch nicht. Aber ich werde es bald herausfinden, vertrau mir.»


Später am Abend wollte ich gerade schlafen gehen, als ich Lindo bemerkte, der vor meiner Zimmertür wartete. Ich trat auf ihn zu. «Lindo? Ich wollte eigentlich jetzt schlafen gehen. Willst du noch was von mir?» Er verschränkte die Arme und schien angestrengt nachzudenken. «Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll... dieser... dieser Kuss, das hat nichts zu bedeuten. Es ist nicht so, dass ich Gefühle für dich habe, die über das normale Maß hinausgehen. Ich... ich hatte dich einfach nur schrecklich vermisst. Deswegen dieser Gefühlsausbruch. Es tut mir leid, wenn das für dich verwirrend war. Gute Nacht.» Damit verschwand er. «Ach Mensch», seufzte ich. Wenigstens diese Sache schien nun geklärt zu sein.
Lange konnte ich nicht einschlafen und wälzte mich hin und her. Und als ich es doch tat, hatte ich einen merkwürdigen Traum...
[to be contuined...]



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