Blut ist dicker als Wasser

GeschichteAllgemein / P6
Ferdinand von Walter Lady Emilie Milford Luise
13.11.2015
13.11.2015
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13.11.2015 309
 
Luisa Fernandez betritt müde ihr kleines Haus nach einem anstrengenden Arbeitstag. Drinnen ist ihre Mutter Maria Fernandez und wartet ungeduldig mit dem Essen auf ihre Tochter. Luisa kommt in die Küche und lässt ächzend ihre Tasche auf den Tresen fallen. Sie sieht den vorwurfsvollen Blick ihrer Mutter. ,, Es hat länger gedauert. Tut mir leid. Ich habe die Schicht von einer Kollegin übernommen und anscheinend müssen alle Menschen in der Umgebung freitags einkaufen gehen“, jammert sie. Ihre Mutter steht auf und verschränkt ihre Arme. ,,Luisa du musst keine doppelnden Schichten einlegen! Du bist noch so jung. Du solltest abends rausgehen und Spaß haben. Maria Fernandez konnte zwar  harsch wirken aber sie liebte ihre Tochter abgöttisch und Luisa sie auch sonst würde sie jawohl nicht gute Miene gemacht als ihre Mutter sie jeden Abend fragt ob es ihr schmeckt“. Es gab einiges was Luisas Mutter konnte, aber kochen gehörte nicht dazu. Das heißt aber nicht das sie das kochen jemals aufgeben würde. Nein, die Fernadez geben niemals auf. Nachdem Essen, bei dem niemand über   und die Arbeit sprach und Luisa versuchte den Auflauf herunter zu würgen, machte sich die junge Frau auf um ins Bett zu gehen. ,, Luisa“, wurde sie von ihrer Mutter aufgehalten ,,Du weißt das ich morgen auf einem Fest kellnern muss und für morgen ist eine der Kellnerinnen ausgefallen. Also wenn du Lust hast kannst du mich morgen begleiten und musst nicht wieder eine doppelte Schicht schieben.“ Luisa missfiel der Gedanke bei reichen Schnöseln zu kellnern, aber gegen den besser bezahlten Job hatte sie nichts. Schließlich könnte sie sich dann eine doppelte Schicht ersparen und wäre somit ihrem Traum ein Stück näher. Sie nickte ihrer Mutter zu und ging dann ins Bad um sich fertig fürs Bett zu machen. Müde und geschafft legte sie sich ins alte Bett aus Kindertagen und schlief auch sofort vor Erschöpfung ein.
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