Entscheidungen fordern ihren Tribut

GeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P18 Slash
Dauphin Francis Leith Bayard Lord Stéphane Narcisse Mary Stewart OC (Own Character) Sebastian "Bash" de Poitiers
13.11.2015
29.07.2016
13
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Ja ich kann es einfach micht lassen, statt meine bereits laufenden Geschichten zu vollenden, bringe ich schon wieder eine neue Geschichte zu Papier....
Wer eine Francis x Mary Geschichte sucht, der ist hier leider falsch, denn ich bevorzuge Bash an Marys Seite.
Ach ja und ACHTUNG SPOILER zu Staffel 2, inhaltliche Fragen zu dieser Saffel werde ich nur per Mail beantworten.
Viel Spaß mit Kapitel 1:

Nach einem ereignisreichen Tag war endlich Ruhe im Schloss eingekehrt und die meisten der Schlossbewohner schliefen. Nur eine Person war noch auf den Beinen und streifte durch die dunklen Gänge des Schlosses. Bash hatte sein Gemach, in dem Kenna schon schlief, verlassen und war auf dem Weg zu Mary, denn er hatte ein ungutes Gefühl und wollte nachschauen, ob alles in Ordnung war. Seit fremde Männer ins Schloss eingedrungen waren und sich an Mary vergriffen hatten, distanzierte sie sich von den anderen Bewohnern. Bash hatte mit Francis darüber gesprochen, jedoch hatte dieser nur gemeint, dass er ihr Zeit lassen solle und ihm einen giftigen Blick zugeworfen, als Bash sagte, dass er von dem Vorfall wusste, da er angenommen hatte, Mary hätte ihm davon erzählt. Schnaufend erreichte Bash den Gang in welchem Mary ihr Gemach hatte, denn er würde den Rat seines Bruders nicht beherzigen, da er sich Sorgen um sie machte. Francis ignorierte Mary seit dem Vorfall und tat nichts um ihr irgendwie zu helfen und deswegen wollte er für sie da sein, auch wenn sie ihn vermutlich nicht sehen wollte. Als Mary ihm damals gesagt hatte, sie würde Francis heiraten, hatte Bash lange gebraucht, um das zu akzeptieren. Zwar konnte er Kenna, Francis und Mary vormachen, dass er sich damit abgefunden hatte, sich selbst konnte er jedoch nicht belügen, denn Tatsache war, dass er sie immer noch liebte und alles für sie tun würde. Marys Gemach wurde nicht einmal von einer Wache bewacht, stellte er fest, als er dort ankam.

Leise öffnete er die Tür und schaute ins Zimmer. >“ Oh, entschuldige Mary.“<, sagte er, als er sie am Fenster sitzen sah. >“ Ich nahm an du würdest bereits schlafen.“< Er bemerkte wie sie leicht zusammenzuckte und sich dann zu ihm umdrehte. Sie versuchte ihn anzulächeln, jedoch gelang ihr das nicht wirklich. >“ Ist schon gut, Bash.“<, sagte sie und forderte ihn mit einer Handbewegung auf einzutreten. Dieser Aufforderung folge leistend, schloss Bash die Tür hinter sich und setzte sich auf einen Stuhl. Sterling, Marys Hund, den er am Tag ihrer Ankunft aus dem Blutwald zurückgebracht hatte, kam auf ihn zu und beschnupperte ihn gründlich, ehe er ihn mit seiner feuchten Nase an stupste, sodass Bash anfing die Ohren des Hundes zu kraulen, was diesem sichtlich gefiel. Dabei war sein Blick die ganze Zeit über auf Mary gerichtet und er fragte sich, wie er am besten mit ihr sprechen sollte. Glücklicherweise übernahm Mary den Anfang. >“ Und wieso bist du zu solch später Stunde noch unterwegs?“<, fragte sie und riss ihn somit aus seinen Gedanken. >“ Ich war in Sorge um dich.“<, sagte er ehrlich >“ Deshalb wollte ich nachsehen, ob alles in Ordnung ist.“< Mary nickte verstehend und erwiderte >“ Das ist sehr aufmerksam von dir, Bash, jedoch ist deine Sorge unbegründet, denn es geht mir gut.“< >“Und wieso schläfst du dann nicht?“<, fragte Bash und Mary kniff ertappt die Lippen zusammen. >“ Seit jener Nacht.“<, begann sie und setzte sich auf ihr Bett. >“ Sehe ich jedes mal, wenn ich die Augen schließe, das Gesicht des Mannes vor mir. Ich kann die Nähe eines anderen Mannes, geschweige denn meines Ehemannes, nicht ertragen und schon gar nicht eine Berührung, auch wenn sie noch so flüchtig ist. Deshalb gehe ich allen aus dem Weg und versuche mich solange wie möglich wachzuhalten, in der Hoffnung schlafen zu können, ohne von Alpträumen geweckt zu werden.“< Bash hatte ihr aufmerksam zugehört, während sie sich alles von der Seele redete und als sie zu schluchzen begann, fragte er >“ Würde es Eurer Majestät helfen, wenn ich die Nacht über Wache halten und Euch sofort aus einem Alptraum aufwecken würde?“< Für einen kurzen Moment stahl sich ein Lächeln auf Marys Gesicht und sie antwortete >“ Ja, dass würde mir in der tat helfen, vielen Dank, Bash.“< Dieser neigte respektvoll den Kopf, lehnte sich in dem Stuhl zurück und Mary legte sich in ihr Bett und schloss die Augen. Er beobachtete sie und tatsächlich hörte er nach nur wenigen Minuten, ihre regelmäßigen Atemzüge. Offenbar war sie doch erschöpfter, als sie selbst glaubte. Leise erhob Bash sich, ging hinüber zu Marys Bett, deckte sie ordentlich zu und sagte, mit sanftem Ausdruck in den Augen. >“ Schlaft gut, meine Königin.“<

Soo das wars.
Hoffe, auf ein paar Reviews, dann kommt das zweite Kapitel, welches fast fertig ist evtl. schon dieses Wochenende.
Bis bald
WhiteCat93
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