[Projekt ~ Oneshot-Alarm] No.13 - Niemals

KurzgeschichteHumor, Schmerz/Trost / P6
Brad Crawford / Oracle Farfarello / Jay / Berserker Nagi Naoe / Prodigy
11.11.2015
11.11.2015
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Disclaimer: Mir gehört nichts. Die Idee stammt aus dem Projekt. Lediglich der Text entspringt meinen Tasten und wirren Gedanken ^_~

A/N: Beitrag zum Projekt Oneshot-Alarm. 50 voneinander unabhängige Oneshots mit bestimmten Vorgaben, die der Reihe nach abgearbeitet werden müssen. Updates erfolgen unregelmäßig, je nach Laune...


~*~


OS 13: Ihr nehmt fünf Worte aus eurem Lieblingssong (bei englischen Songs natürlich ins Deutsche übersetzen) und bringt diese im OS unter (Worte, nicht Sätze!)



A/N: Lieblingssong. Lieblingssong! Ja ne ist klar -__- ich habe ungefähr 100 Lieblingssongs, davon locker 50, zu denen ich sowieso was schreiben wollte... *schnauf*
So nach ner Woche warten, kann ich mich immer noch nicht entscheiden und ich hab jetzt einfach mal Shuffle gemacht *hehe* and the winner is.... *trommelwirbel*
Niemals – Farin Urlaub Racing Team. Aha. Okay. Na gut. Wenns sein muss ;) (Gosh... i love it... Ich lege dir mein Heeeeeerz zu Füßen *mitschmetter* Was hast du mit mir gemaaaaacht??! *kreisch*) Öhm, sorry... *hust* geht schon wieder... Muss mir ja nur fünf Worte rauspicken ^_~ Jetzt ist die Authors Note länger als der Text XD


FURT ~ Niemals (Youtube)


aus dem Text verwendete Wörter:

Nacht ~ weh ~ Herz ~ litt ~ vergessen






Niemals




Die Nacht zieht an ihm vorbei. Gedankenverloren starrt er aus dem Fenster, seine Hände schließen sich langsam zu Fäusten, öffnen sich wieder, schließen sich erneut. Warum tut es nur so verdammt weh? Warum? Niemals hätte er gedacht, dass ein Verlust ihn so sehr schmerzen würde. Sein Herz wurde ihm aus der Brust gerissen, als er ihn verlor. Er litt Höllenqualen. Welch Ironie... Ausgerechnet er, der sonst keinen Schmerz fühlen kann, ging hier gerade fast drauf, weil er das Wichtigste in seinem Leben gehen lassen musste. Er kämpft die Tränen nieder. Nicht schon wieder... was soll sein Team von ihm denken, wenn er hier in Emotionen aufgelöst Sturzbäche heulte? Es war vorbei. Er war alt genug, um die harte Wahrheit zu ertragen wie ein Mann. Aber... er hatte ihn geliebt. Aufrichtig. Sein Leben würde nie wieder so sein wie vorher. Sie hatten alles geteilt. Bett und Tisch und... alles eben!
Farfarello fährt sich müde durch die Haare. Nie wird er den Verlust überwinden – nie... Er wird ihn nie vergessen können.
Seine Zimmertür öffnet sich und Crawford tritt mit ernstem Gesichtsausdruck zu ihm ans Fenster.
Der Amerikaner legt ihm eine Hand tröstend auf die Schulter und der leichte Druck bringt etwas der niedergekämpften Gefühle nach oben. Brad zereisst es beinahe das Herz, als er in das mit Tränen gefüllte Auge sieht. Warum hatte er das nicht kommen sehen? Warum? Er hätte ihn warnen können, dann hätten sie Farfarellos Liebling daheim gelassen und alles wäre noch gut, aber jetzt... Er ist so... verloren. Das ist nicht sein Berserker. Nur ein Schatten seiner selbst...
„Wir... wir finden einen Ersatz für ihn, okay?“, versucht er ihm gut zuzureden, aber Farfarellos Auge weitet sich in Hass und Unglaube.
„Was? Ich habe ihn geliebt! Man kann ihn doch nicht einfach ersetzen, wie... wie... eine kaputte Tasse!“, Brad seufzt lautlos. Gut, das war wahrscheinlich zu früh gewesen... aber wenn er wartet, bis die Trauer vorbei ist, dann wird die Wut hervorkommen und das gäbe ein Blutbad sondersgleichen. Nicht auszumalen, was der Ire in seiner blinden Raserei anrichten würde!
Die Vision kommt so heftig, dass er sich keuchend am Fensterrahmen abstützen muss, um nicht umzufallen. Nahezu zeitgleich kommt Nagi strahlend ins Zimmer gerast.
„Ich hab ihn!“, triumphiert der Jüngste und Farfarello hüpft umgehend von der Fensterbank.
„Wo ist er? Wie geht es ihm?“, stellt er gleich die dringendsten Fragen und bestürmt den Telekineten, „Mein Schatz! Da bist du ja!“, strahlend reißt er ihm seinen Liebling aus den Händen und drückt ihn an sich. Endlich! Oh... nein, Gott gewiss nicht... sei Dank! Er hat ihn wieder! Was wäre das für ein Leben gewesen... ohne ihn... er wäre verloren gewesen! Aber jetzt muss er erst mal sehen was sein Goldstück für Schäden davon getragen hat. Sicher hat er Verletzungen von dem tiefen Sturz, der fast sein Ende bedeutet hat... Aber er ist wieder da, wo er hingehört und das ist das Einzige, was zählt!
Crawford seufzt erleichtert durch, als die Nachwirkungen der Vision abklingt und er Farfarello strahlend und überglücklich wiederfindet. Dem Nagi sei Dank, sind die Beiden wieder vereint...
Farfarello und sein Lieblingsdolch.



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