Touch of darkness

von PinkeKiwi
GeschichteFreundschaft, Übernatürlich / P12
10.11.2015
28.03.2018
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10.11.2015 1.979
 
Hey, ich hatte diese FF schon vor ein paar Jahren hochgeladen, sie dann aber abgebrochen. Nun hat sie wieder mein Interesse geweckt, also habe ich sie etwas überarbeitet. Ich werde nicht sehr nah an der Welt der Bücher bleiben, da ich auch nur die ersten vier oder fünf gelesen habe :), dies ist aber auch schon länger her, also verzeiht mir, falls ich etwas falsch erzähle, ich bin aber gerade dabei das erste Buch erneut zu lesen :) Ich hoffe euch gefällt es trotzdem :)
Johanna

,,Happy Birthday!“, kreischte Leona+Familie in mein Ohr. ,,Danke!“, gähnte ich und wollte wieder meine Decke über mich ziehen. ,,Nein! Nicht einschlafen! Du hast Geburtstag!“, sagte Leona begeistert und zog mich auf die Beine, wo ich mich in einer Gruppenumarmung in meiner Adoptivfamilie wieder fand. Ja, ich war adoptiert. Und ich sah sie als meine Familie an. Sonst kein Kommentar. ,,Schnell puste deine Kerzen aus!“ Unter den erwartungsvollen Augen von meiner Familie pustete ich die Kerzen aus. Ich war sechzehn geworden, da brauchte man solche schwachsinnigen ,,Rituale“ nicht, ach und ich hatte null Bock auf meinen Geburtstag. Aber Leona war total wild auf Geburtstage. Sie liebte es sie zu organisieren und die Deko zu gestalten. Hoffentlich lies sie die grässlichen Papierhüte sein, die mich seit meinem fünften Lebensjahr verfolgten, jedenfalls seit ich zu den Summers gekommen war. An davor konnte ich mich nicht erinnern. ,,Komm zieh dich schnell an und komm runter zum Geburtstagsfrühstück!“, sagte Mom sanft und strich mir über die Schulter. Tapfer nickte ich und sie verließen im Gänsemarsch mein Zimmer. Leona zwinkerte mir zu und in mir kam das Gefühl hoch,dass ich gar nicht wissen wollte wie ihr Geschenk aussah. Seufzend stolperte ich zum Schrank, überlegte dann ob ich nicht den Rest des Tages im Bett verschwinden sollte, aber ich wusste das ich sowie so nicht wieder einschlafen konnte,weil meine Familie mich ja so ,,sanft“ geweckt hatte. Ich hyponotiesierte meinen Kleiderschrank bestimmt eine halbe Stunde lang um ihn dazu zu bringen das perfekte Outfit auszuspucken, ja okay ich wusste nicht was ich anziehen sollte. Letztendlich wurde es eine enge Jeans, ein weißes Pelump Oberteil, eine Statementkette und Anke Boots. Leona würde mich wahrscheinlich für meine Party (eigentlich ihre Party,weil sie sie organisiert hat,wer hätte es gedacht?) in ein neues sexy Outfit stecken, dass ich voll scheiße fand, ich war nämlich eher der bequeme Typ, tausend mal war in schon mit Jogginghose in der Schule gewesen.Und nein, ich war kein Badgirl. Nach der Schlacht mit dem Kleiderschrank, widmete ich mich meiner Frisur. Meine Haare waren lang, glatt und hatten einen Zartbitter Ton. Lange überlegte ich ob ich irgendwas mit ihnen anstellen sollte, was ich aber nicht tat, da ich genau wusste das sie heute Abend genug vom Lockenstab ( natürlich von Leona´s) beansprucht wurden. Hatte ich schon erwähnt das ich meinen Geburtstag hasste? Da zu meinen grünen Augen sowieso kein Lidschatten wirklich passte, klatschte ich mir einfach nur Wimperntusche und ein Lächeln ins Gesicht,damit ich mich dem Tag stellen konnte.

,,Es gibt Pancakes und Blaubeeren!“,begrüße mich Dad und Leona (wer sonst) hielt mir den Teller unter die Nase, während sie selbst bestimmt schon ihren dritten aß. Das meine Schwester gerne aß sah man ihr allerdings auch an. Sie war etwas rundlicher, was sie aber nicht schlimm fand. Oft sagte sie: ,,Lieber rund und gesund,also mager und hager!“ ,,Danke,Leona!“ Ich nahm den Teller und begann selbst zu essen. Mom´s Kochkünste waren einfach himmlisch, man konnte einfach in einer Pancakebadewanne mit Blaubeeren als Badezusatz verschwinden. ,,So jetzt mach doch mal deine Geschenke auf!“, ermutigte mich Mom. ,,If effe erft auf!“, kaute ich und grinste sie an. Dann nahm mich erst das Geschenk von Mom und Dad. Vorsichtig machte ich das Papier auf und erblickte eine schmale Verpackung wo ein wunderschönes Bettelarmband drinnen lag. ,,Wir hoffen,die Anhänger gefallen dir!“ ,,Ja,das Armband ist so wunderschön!“ ,hauchte ich und umarmte sie. ,,Und jetzt meins!“ Leona deutete auf ein unförmiges Etwas. So sehr sie das organisieren von Geburtstagen auch liebte, einpacken konnte sie nicht. Daher machte ich mir auch nicht die Mühe es vorsichtig aufzumachen, sondern riss es auf. Heraus viel ein Kleid. ,,Wehe du ziehst es heute nicht an!“, grinste sie und stopfte sich noch eine Gabel Pancakes in den Mund. ,,Danke!“Kritisch begutachtete ich das Kleid. Es war aber eher ein Oberteil und Rock und wo das Oberteil endete, war erst ein wenig Bauchfrei und dann kam der kurze Rock. Beide bestanden aus türkisen Pailletten. Sag mal wollte die mich umbringen?! So lief ich doch nicht rum! Aber ich kleisterte mir wieder ein Lächeln ins Gesicht und begann das dritte und letzte Geschenk zu öffnen. Dieses beinhaltete die sündhaft teure Tasche, die ich mir schon immer gewünscht hatte. ,,Wow,das ist...echt toll!“, sagte ich verblüfft und blickte meine Familie dankbar an. ,,Hey Joana kannst du mich zur Schule mitnehmen, mein Auto ist noch in der Werkstatt. “,,Ja, klar. Kann ich machen!“, meinte ich, zuckte mit den Schultern und schaufelte eine weitere Gabel Pancakes in meinen Mund.

,,Kommst du Leona? Ich, wir, müssen heute irgendwann auch noch in der Schule sein!“, rief ich von der Haustür aus. ,,Klar, ich komme warte, noch einen Moment!“ ,,Wenn du jetzt noch deine Pancakes isst, fahr ich alleine los!“ Demonstrativ drehte ich mich um und lies sie das Geräusch vom aufschließen meines Autos hören. ,,NEIN! Ich schminke mich gerade!...warte, ja, ich bin fertig!“ Sie lief die Treppe runter und grinste mich an, während sie auf den Beifahrersitz glitt., ,Man, ich freue mich schon sooo auf die Party heute! Es wird dir gefallen!“, schwärmte sie und kramte in ihrer Handtasche nach der Gästeliste. Warum hatte sie die Gästeliste mit? Eigentlich verriet sie mir nie wen sie zu meinem Geburtstag einlud. ,,Sag mal Leona,warum organisierst du eigentlich immer meinen Geburtstag?“ ,,Weil ich weiß, dass du ihn sonst nicht feiern wirst und ein Geburtstag gehört sich gefeiert! Warte ich lese dir jetzt mal die Gästeliste vor:...“ Und schon ratterte sie die Liste runter bis: ,,Stopp!Du lädst Paul ein?Wir sind schon seit fünf Monaten nicht mehr zusammen!Ich bin mit Leon zusammen, falls du das noch nicht bemerkt hast!“ ,,Deswegen ja. Ich dachte ich krall ihn mir mal. Der ist ja sooo hot! Ich verstehe immer noch nicht wieso du nicht mehr mit ihm zusammen bist!“ Ich keuchte empört auf und musste mich räuspern, denn in meinem Hals kratzte es verdächtig. Yeah!Vielleicht wurde ich ja krank. ,,Sag mal möchtest du dich an meinen Ex ranmachen?!“ ,,Jopp,hatte ich so geplant!“, grinste sie. Wütend sah ich sie an. ,,Weißt du wieso wir nicht mehr zusammen sind?“, fragte ich Leona kalt .,,Äh,nö.“ ,,Weil er ein verdammtes kiffendes,saufendes Arschloch ist!“ Ich zitterte beinahe vor Wut, als ich an Paul dachte. Er hatte mich gezwungen ES zu tun, weil er völlig dicht war. Ich hatte ihm aber eine Gescheuert und tata! Wir waren nicht mehr zusammen. Over and Out. Kein Happy End. ,,Ach er hat sich bestimmt gebessert!“ ,,Leona! Du bist so naiv! Menschen ändern sich nicht von heute auf morgen!“,,Das war aber vor fünf Monaten! Und nicht erst gestern!“ Ich seufzte und bog in die Straße der Schule ein. Nach einer langen Pause sagte ich mal wieder was: ,,O.K. Leona! Mach was du willst, es geht mich schließlich nix mehr an!“ ,,Schön das du das auch bemerkst!“, grinste sie. Leona wollte die Tür öffnen, aber ich hielt sie kurz zu. ,,Aber sag später nicht ich hab dich nicht gewarnt!“ Mit den Worten lies ich sie aussteigen und sah zu wie sie zum Gebäude rüber stöckelte. Augen verdrehend folgte ich ihr.

,,Mensch, ich hab gar kein Bock auf Chemie, aber auf deine Party!“, begrüßte mich Laura stürmisch und halb verzweifelt. ,,Hey, dass ist doch nur Chemie!“ ,,Schon vergessen ich stehe auf der Kippe!“ ,,Du hast ne drei.“ ,,Aber trotzdem...“, ,Ich hab ne vier minus und mach mir weniger Gedanken als du. Entspann dich mal!“ ,,Es geht nicht!“ Warum machte Laura denn so ein Drama? ,,Hey,wir schreiben doch keinen Test oder so.“, erinnerte ich meine beste Freundin. ,,Doch.Das ist es ja!“ ,,WAAAAASSSSSS??????“,kreischte ich. ,,Psst! Doch nicht so laut! Sag jetzt nicht du hast es vergessen?!“ ,,Doch. Okay. Ich werde verkacken.“ ,,Sei doch nicht so pessimistisch!“ ,,Bin ich nicht ,ich stell mich nur der Wahrheit!“ Laura verdrehte die Augen und sah zu wie ich panisch meine Chemiesachen heraus zog. ,,Was ist sie eigentlich für eine? Wieso muss an meinem Geburtstag einen Test schreiben, sie weiß genau, wie sehr ich Chemie hasse!“ ,murmelte ich mürrisch.

Jop ich hatte es gewusst. Ich hatte verkackt und mir so meinen restlichen sechsstündigen Schultag versaut, zum Glück hatten wir schon in zwei Stunden Schluss. ,,Hey,Süße bist du da?“, fragte Leon und wedelte mit er Hand vor meinem Gesicht herum. ,,Mmmmh? Oh sorry!“ ,entschuldigte ich mich bei meinem Freund. ,,Was ist denn los?“ ,,Ach, ich hab Chemie so vermasselt und ich steh da jetzt schon voll auf der Kippe! Ich hab keine Lust von der Schule zu fliegen!“ ,,Wir könnten doch mal zusammen lernen!“, grinste er frech. ,,Du bist ja auch sooo viel besser als ich!“ ,,Immerhin hab ich ne glatte Vier, mit Tendenz nach oben!“ Er grinste und fuhr sich verlegen durch die Haare,die sowie so schon in alle Richtungen anstanden. ,,Ach egal!“ Sanft küsste er mich. ,,Hey ihr Turteltauben!“, rief Laura über den Flur. Genervt drehte ich mich zu ihr um: ,,Was willst du?“ ,,Wir haben Entfall!“ Wie sich Laura deswegen freute, klar ich konnte es verstehen, aber wieso musste sie mich deshalb mit Leon stören. Als meine Reaktion ausblieb fragte sie nach: ,,Hast du verstanden?“ ,,Mmhm!“ ,,Wollen wir noch zu Starbucks? Tim und Ole kommen auch noch mit!“ Ich sah zwischen Laura und Leon hin und her. Leckeren Kakao mit Sahne oder chillen zu Hause. Okay Kakao überwog. ,,Sorry, Honey!“ ,,Schon okay! Ich würde auch gehen!“, munterte er mich lächelnd auf. ,,Okay ich komme Laura! Dir viel Spaß bei Physik!“ Schnell küsste ich meinen Freund noch einmal, dann lief ich mit Laura zu Tim und Ole. ,,Happy Birthday, Prinzessin!“ ,begrüßte mich Tim frech. ,,Haha,jetzt hört doch mal mit dem Happy B-day scheiß auf! Das nervt echt!“, beschwerte ich mich, aber die anderen sahen mir trotzdem an, dass ich mich darüber doch ein wenig freute.

,,Guckt mal wer da kommt! Nancy und ihre Tussen Terror Clique!“, flüsterte Laura mir zu und warf Nancy einen fiesen Blick zu. ,,Hey,den Namen gibt es immer noch? Den hab ich das letzte mal in der sechsten gehört!“, warf Ole lachend ein. ,,Ja,den gibt es immer noch und hör auf zu stalken!“ ,,Laura,du sitzt hier mit mir an einem Tisch. Das nennt man nicht stalken, sondern einfach abhängen! “,,Klappe Ole!“ ,,Klappe Ole!“, äffte Tim Laura nach, die ihm dann gegen das Scheinbein, was Tim nicht sonderlich störte. ,,Und welche Farbe von Papierhütchen gibt es dieses mal auf deiner Party?“, fragte Ole frech. ,,Hör bloß auf. Ich glaub ich schließe mich auf dem Klo ein!“ ,,Joana, es ist doch deine Party!“,,Eigentlich Leonas. Sie hat alle eingeladen und alles organisiert.“, verbesserte ich Laura. Sanft strich sie mir über den Arm. Dann unterhielten wir uns weiter über meine Party und über die grässliche Person von Chemielehrerin. Ja okay, sie war keine Schlampe, aber ich hatte echt kein Bock zu fliegen und das wegen Chemie. Plötzlich klingelte mein Handy. ,,Jaah?“ ,, Joana!Wann kommst du denn? Wir müssen uns noch fertig machen!“ ,,Mensch Leona! Die Party ist erst in vier Stunden!“ ,,Die wir brauchen!“, ,Aber ich sitze hier noch bei Starbucks und...“ ,,Komm jetzt! Da kannst du morgen immer noch sitzen und dich toll fühlen, weil du einen völlig überteuerten Kaffee mit falschem Namen gekauft hast.“ ,,Kakao. Wie bist du eigentlich nach Hause gekommen?“, versuchte ich sie abzulenken. ,,Unwichtig und jetzt komm endlich!“ ,,Okay, bis gleich!“Seufzend legte ich auf und verabschiedete mich von meinen Freunden.
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