Gays in Love: Tim und Kevin

von cmc
KurzgeschichteRomanze / P16 Slash
08.11.2015
08.11.2015
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Für Michi



Du bist meine beste Freundin

Immer für mich da

Mein Fels in der Brandung


Ohne Dich wäre mein Leben so viel ärmer

Du bist ganz tief in meinem Herzen



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Tim

Das schöne Wetter lockt sogar mich raus. Eigentlich bin ich ein notorischer Stubenhocker. Man hat mich schon oft als Nerd bezeichnet, und wahrscheinlich passt das ganz gut. Computer sind mein Leben. Hört sich das komisch an? Für mich nicht. Computer verstehe ich. Bei Programmiersprachen gibt es ganz bestimmte Befehle, die etwas ganz Bestimmtes bewirken. Da gibt es keine Missverständnisse.
Wenn ein Programm nicht macht, was ich will, ist das nicht die Schuld des Programms, sondern meine. Dann hab ich irgendwo ein Zeichen zu viel oder zu wenig gesetzt, das kann ich nachverfolgen und lösen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich den Fehler gefunden habe und alles läuft, wie es soll.
Mit Menschen ist das anders. Nehmen wir nur mal meinen besten Freund Peter. Wir verstehen uns wirklich gut. Aber wenn wir ins Kino gehen und Peter sagt, ich soll den Film aussuchen, dann meint er damit nicht wirklich, dass ich den Film aussuchen soll, der mir gefällt, sondern den Film, der ihm gefallen würde. Dann könnte er ihn doch auch gleich selbst aussuchen.
Oder, wenn er eine Jeans anprobiert und mich dann nach meiner Meinung fragt. Wehe, ich bin der Meinung, dass die Jeans ihm nicht steht. Dann schmollt er eine halbe Ewigkeit. Hallo? Wenn er meine Meinung nicht wissen will, warum fragt er mich dann?
Ich denke, du verstehst, worauf ich hinaus will, oder? Tja, mit Menschen kann ich längst nicht so gut wie mit Computern. Zum Glück stehe ich nicht auf Frauen, denn mit denen soll das ja angeblich noch komplizierter sein. Das kann ich nicht beurteilen, ich bin durch und durch schwul.
Aber mir reicht schon dieses zwischenmenschliche Zeugs mit anderen Männern. Von wegen, Männer sagen, was sie meinen. Oder meinen, was sie sagen. Aber ich schweife total ab. Was wollte ich eigentlich erzählen? Ach ja, das schöne Wetter, das sogar einen Stubenhocker wie mich ins Freie lockt. Genauer gesagt an den Badeweiher, der ein paar Kilometer entfernt in einem Waldgebiet liegt.
Ich bin alleine unterwegs, aber das stört mich nicht. Peter hatte keine Lust auf den Weiher, er bevorzugt das Schwimmbad, das viel näher liegt. Das tun viele Leute, was ich zwar nicht nachvollziehen kann, was aber den angenehmen Nebeneffekt hat, dass selbst bei einer solchen Affenhitze wie heute am Weiher nie viel Betrieb ist. Im Schwimmbad liegen sie jetzt bestimmt wie die Sardinen, da ist kaum Schatten und es kostet Eintritt. Vor allem aber: Es stinkt nach Chlor. Wenn ich eines gar nicht ab kann, ist es der Geruch nach Chlor. Ja, ja, natürlich weiß ich, warum es im Wasser ist. Mögen muss ich das Zeug deshalb trotzdem nicht, oder?
Klar hält das Chlor das Wasser sauber, und im Weiher fehlt dieser Faktor, aber soll ich mir ernsthaft darüber Gedanken machen, was da vielleicht so alles im Badeweiher ist? Zum Glück ist das kein stehendes Gewässer, der Bach, der den Weiher speist, ist klar und sauber. Auch ohne Chemie.
So what? Also auf zum Badeweiher und die vielen Vorteile genießen. Kein Betrieb, deutlich angenehmere Temperaturen im Schatten der Bäume, kühles Wasser und vor allem keine chemischen Gerüche.
Mit dem Auto kommt man da nicht hin, man muss entweder mit dem Rad fahren oder mehr als einen Kilometer laufen, aber das stört mich nicht. Ich sehe das Ganze ziemlich pragmatisch.
Wenn man mit dem Auto direkt dahin fahren könnte, dann wäre dort deutlich mehr Betrieb, oder? Dann wären die ganzen Familien, die unglaublich viel Zeug mit ins Schwimmbad schleppen, wohl lieber am Weiher. Also sehe ich das positiv und richte mich darauf ein.
Ich schleppe auch viel Zeug mit. Laptop, E-Reader, diverse Handtücher, Klamotten zum Wechseln (ich bin mal angezogen in den Weiher gefallen und musste mit nassen Kleidern nach Hause fahren, passiert mir nicht wieder!), eine Luftmatratze mit Pumpe, Strandlaken und eine große Kühlbox. Letztere brauche ich für Getränke, mein Essen und Eis. Letzteres ist meine große Schwäche, und da es am Weiher nun mal kein Kiosk gibt, muss man sich selbst versorgen. Deshalb die wirklich große Kühlbox.
Fragst du dich nun, wie ich das ganze Zeug zum Weiher bekomme, ohne mehrmals laufen zu müssen? Ich bin ein praktisch veranlagter Mensch, es gibt für alles eine Lösung. Meine heißt SCV.
Kennst du nicht? Wundert mich jetzt nicht wirklich, denn das Ding bekommt man nicht im Handel. Das ist eine Eigenkonstruktion. SCV steht für Small Cargo Vehicle. Das hört sich doch deutlich besser an als alles, was man auf Deutsch dazu sagen könnte. Ich finde die Abkürzung schick und das Ding auch. Nicht nur der Plan stammt von mir, gebaut habe ich das SCV auch selbst. Das traut man einem Nerd wie mir vielleicht nicht zu, aber ich bin handwerklich ganz begabt.
Okay, ich spanne dich nicht länger auf die Folter. Das SCV besteht aus einer flachen Holzkiste, darunter ist das Klappgestell von einem alten Kinderwagen befestigt, das ich knallrot lackiert habe. Die gleiche Farbe hat die lange, gebogene Eisenstange mit angeschweißtem Griff, die ich vorne befestigt habe und an der ich das SCV hinter mir herziehe. Cool, oder? Das Ding ist mit ein paar Handgriffen zusammengesetzt, Zeug rein stellen und dann ab an den Weiher.
Dort angekommen habe ich jede Menge Platz zur freien Auswahl. Ich schaue mich um, und als ich einen süßen Blonden entdecke, der mich und mein SCV neugierig anstarrt, habe ich meine Entscheidung ratzfatz getroffen.


Kevin

Boah, was ist das? Der Dunkelhaarige ist echt eine Sahneschnitte. Ziemlich klein und schmal, genau mein Typ. Aber was zur Hölle zerrt er da hinter sich her? Das knallrote Gestell könnte von einem Kinderwagen stammen, darauf ist eine vollgepackte Holzkiste montiert. Ich muss mir das Lachen verkneifen. Okay, die Konstruktion scheint ihren Zweck gut zu erfüllen, aber es sieht total witzig aus.
Eigentlich hatte ich beschlossen, kerlmäßig eine Pause einzulegen, aber der Süße kommt mit seinem seltsamen Gefährt genau auf mich zu, und wenn sich vielleicht die Gelegenheit ergibt … Ehrlich, der Kleine ist einfach zu süß, um ihn einfach wieder von dannen ziehen zu lassen.
Keine drei Meter von mir entfernt bleibt er stehen, grinst mich kurz an und hat im Nu eine breite Luftmatratze samt Pumpe aus dem Karren geholt. In kürzester Zeit hat er die Matratze aufgepumpt, wirft ein Strandlaken darauf und setzt sich.
Er fuchtelt kurz an dem komischen Gefährt rum, das Gestell klappt zusammen und die Holzkiste steht nun wie ein niedriger Beistelltisch neben der Luftmatratze. Eigentlich ziemlich beeindruckend. So komisch das Ding auch aussieht, es ist nicht von schlechten Eltern. Das könnte der richtige Aufhänger sein, um ein Gespräch anzufangen.
»Tolle Konstruktion. Wo hast du das Ding her?«
Über die Schulter wirft er mir ein Lächeln zu und in mir beginnt es zu kribbeln. Erst recht, als der Süße sein Shirt über den Kopf zieht. Er ist wirklich schmal gebaut, fast schon zu dünn. Aber ich finde ihn sexy.
»Selbst gebaut.«
Shit! Was für eine Stimme! Unglaublich tief und samtig hört sie sich an. Das hätte ich bei so einem zierlichen Typ nie erwartet. Angenehme Gänsehaut am ganzen Körper ist die Folge, und ich drehe mich lieber rasch auf den Bauch. So wie er mich anschaut, fischt er zwar am gleichen Ufer wie ich, aber er muss ja nicht sofort mitbekommen, wie sehr er mich anmacht, oder?
»Ziemlich cool«, bringe ich heraus und wieder lächelt er mich strahlend an.
»Danke.« Dieses eine Wort lässt das Kribbeln in mir nicht zur Ruhe kommen. Ich kann den Blick nicht von ihm abwenden, als er aufsteht, die Jeans öffnet und sie über den Hintern nach unten zieht. Wie gebannt klebt mein Blick an ihm. Er hat einen total süßen Arsch. Klein, und dabei doch rund zeichnet er sich unter der Badeshorts ab. Ich kann es kaum erwarten, dass der Süße ins Wasser geht und der Stoff dann nass an seiner Haut klebt. Boah!!!
Als er sich auf die Matratze setzt und an den Schuhen nestelt, schaffe ich es endlich, den Blick abzuwenden. Vielleicht sollte eher ich mal ins Wasser gehen. Ich weiß aus Erfahrung, dass es ziemlich kalt ist, und eine Abkühlung wäre jetzt nicht schlecht. Aber viel lieber will ich mit ihm ins Gespräch kommen.
»Baust du öfter solche Sachen?«, frage ich, sobald er sich bequem auf der großen Matratze ausgestreckt hat. Er wirkt fast verloren auf dem Ding, da wäre noch mehr als genug Platz für mich.
»Nö. Aber du siehst ja, wie viel Zeug ich mitschleppe, da musste ich mir was einfallen lassen.«
»Was hast du denn da alles dabei?«
Er rattert eine ziemlich lange Liste runter, ich kann mir gar nicht alles merken. Aber ein Wort bleibt definitiv hängen: Eis. Ich liebe Eis! Das ist das Einzige, was ich hier am Weiher vermisse: ein Kiosk, an dem man Eis kaufen kann. Mein Blick bleibt an der Kühlbox hängen.
»Eis?«
»Hm.«
»Was für Eis?«
»Vanille und Schokolade. Ich kann mich nie entscheiden, deshalb nehme ich immer einen Behälter von jeder Sorte mit.«
»Du meinst, du hast von jeder Sorte so eine Großpackung mit?«, frage ich verblüfft.
»Hm. Jeweils einen Liter und ausnahmsweise noch ganz voll. Vorhin erst gekauft. Magst du was davon abhaben?«
»Gerne. Was kann ich dir denn im Tausch dafür anbieten?«
»Ich überleg mir was. Was hast du denn zu Essen dabei?« Er deutet auf meine kleine Kühlbox.
»Sorry, nichts. Da hab ich nur Wasser drin. Ich wollte eigentlich nicht lange bleiben.«
»Schade«, murmelt er.
Schade, dass ich nichts zu essen dabei habe oder dass ich nicht lange bleiben wollte? Mit Betonung auf wollte, denn ich werde so schnell bestimmt nicht abhauen, jetzt wo er hier ist.
»Ich könnte nachher mit dem Rad schnell in den Ort fahren und uns was besorgen«, schlage ich vor. »Ich hab heute nichts mehr vor, aber so ganz allein wird mir hier schnell langweilig, deshalb wollte ich nicht lange bleiben. Aber in Gesellschaft ist das etwas anderes.«
Er grinst mich an. »Dann bleib doch einfach hier. Du musst nichts zu Essen besorgen, was ich dabei habe, reicht für uns beide. Brötchen, Nudelsalat und Würstchen zum Grillen. Ich bin übrigens Tim.«
»Kevin, und das Angebot nehme ich gerne an. Aber fair ist das nicht, wenn ich gar nichts beisteuere. Ich bin mit dem Rad innerhalb einer knappen Stunde wieder da.«
Tim schaut mich an und lächelt. »Und wenn ich was anderes im Austausch für das Essen haben möchte?«
»Was denn?«
»Wie wäre es mit einem Kuss?«


Tim

Hab ich Kevin eben im Ernst aufgefordert, mit einem Kuss für das Essen zu bezahlen? Ja, hab ich. Er sieht mich erst total verdattert an, dann lächelt er. Mit einer geschmeidigen Bewegung ist er plötzlich dicht neben mir, stützt sich auf die Matratze und schaut mich durchdringend an.
»Eigentlich zahle ich nicht in Naturalien«, flüstert er. »Aber bei dir mache ich gerne eine Ausnahme.«
Okeee ... Schon liegt sein Mund auf meinem. Ich hätte nicht gedacht, dass er es wirklich tut. Ich habe auch nicht damit gerechnet, dass seine Lippen so weich sind. Es fühlt sich einfach nur gut an, wie er mich küsst. Als er mich mit der Zungenspitze anstupst, gehe ich gerne darauf ein.
Wow, kann der Kerl gut küssen! In Nullkommanichts bin ich steinhart von diesem Kuss, und wenn ich Kevins leises Stöhnen richtig deute, lässt ihn das auch nicht gerade kalt.
Als er schließlich den Kuss beendet, würde ich ihn nur zu gern ganz eng an mich ziehen. Aber wir sind an einem öffentlichen Weiher, und auch wenn hier fast nichts los ist, wir sind nun mal nicht allein.
Kevin holt tief Luft und lehnt die Stirn gegen meine. »Du machst mich total an«, flüstert er. »Ich muss jetzt ganz dringend ins Wasser, mich abkühlen, sonst kann ich für nichts mehr garantieren. Kommst du mit?«
Mehr als nicken kann ich in dem Moment nicht. Er steht auf, streckt mir die Hand hin und zieht mich hoch. Ein Blick genügt. Er ist genauso hart wie ich, kein Zweifel. Das Wasser ist wirklich kalt und hat die erwünschte Wirkung. Allerdings wird mir nach den ersten Schwimmzügen auch schnell wieder warm. Kevin lächelt mir zu und bleibt dicht neben mir.
Als wir nach einer Weile das Wasser wieder verlassen, zieht er wie selbstverständlich seine schmale Luftmatratze dicht neben meine. Während wir plaudern, packe ich mein Picknickgeschirr aus und wir essen eine große Portion Eis. Die Stunden vergehen wie im Flug, irgendwann krame ich den kleinen Einweggrill heraus und wenig später verputzen wir die Würstchen, den Salat und die Brötchen. Mittlerweile ist es früher Abend und das Gelände hat sich geleert. Nur am anderen Ufer des Weihers grillen noch einige Jugendliche.
Keiner von uns macht Anstalten, den Tag zu beenden. Als es dunkel wird, packen die Teenager ihre Sachen zusammen und verschwinden. Jetzt sind wir ganz allein. Die Luft ist immer noch angenehm warm und ich habe absolut keine Lust, den Abend schon zu beenden. Kevin geht es offenbar genauso.
In der Dunkelheit finden sich unsere Hände und ich ziehe ihn zu mir. Auf der Matratze ist mehr als genug Platz für uns beide. Ich will unbedingt noch so einen wundervollen Kuss. Den ganzen Nachmittag über hat sich eine lustvolle Stimmung zwischen uns aufgebaut, die sich jetzt entlädt. Kevins schlanker Körper schmiegt sich an mich, sein Mund auf meinem lässt mich alles andere vergessen.
Wieder von Null auf Hundert in wenigen Sekunden. Ich kann Kevins Härte an meiner Hüfte spüren und will unbedingt mehr. Er offenbar auch, denn als ich ihn auf mich ziehe, stöhnt er leise in den Kuss und reibt sich an mir. Meine Hände gleiten über seinen Rücken, schieben sich tiefer bis zum Bund seiner Shorts und dann darunter. Seine Haut fühlt sich glatt und weich an, die Pobacken hingegen sind herrlich fest.
Er rutscht etwas zur Seite, liegt nur noch halb auf mir, aber ich vergesse meinen Protest, als seine Finger meinen harten Nippel finden. Kevin unterbricht den Kuss, beugt sich über mich und reizt das kleine Knöpfchen mit Zunge und Zähnen. Gleichzeitig streichen seine warmen Finger über meinen Bauch und schieben sich unter den Bund meiner Badeshorts. Ich gebe einen rauen Laut von mir, als er meinen harten Schwanz fest umschließt, daran auf und ab fährt. Sein Daumen verreibt die Lusttropfen auf meiner empfindlichen Eichel und ich hebe fast ab.
Meine Hände schieben seine Shorts nach unten, und wir lösen uns kurz voneinander, um uns ganz auszuziehen. Nackt presst sich sein warmer Körper an mich und ich genieße den Kontakt. Kevin legt sich auf mich, und als er seine harte Erektion an meiner reibt, stöhnen wir beide laut auf. Mit einem leidenschaftlichen Kuss ersticken wir unsere Lustlaute.
Fast gleichzeitig schieben wir beide eine Hand zwischen unsere Körper und Kevin stützt sich leicht ab, um uns mehr Raum zu geben, als wir zusammen unsere harten Schwänze umfassen, uns reiben, bis wir es beide nicht mehr aushalten. Er kommt nur Sekunden nach mir, unser Sperma mischt sich ebenso wie unser lautes Stöhnen.
Keuchend lässt sich Kevin schwer auf mich sinken und hört nicht auf, mich zu küssen. Lange Zeit später liegen wir immer noch eng umschlungen da, küssen uns wieder und wieder. Die Spuren unserer Lust haben wir mit einem der Handtücher weggewischt. Auf das kalte Wasser hatten wir beide keinen Bock.
Kevin löst sich kurz von mir und kramt in meiner Kühlbox. Gleich darauf erschauere ich, als etwas Kaltes um meinen Bauchnabel verteilt wird. Dieser Verrückte schmiert mich mit Eis ein! Aber er leckt es auch gleich wieder weg und ich werde hart, als seine Lippen tiefer gleiten. Er lacht leise, als er es bemerkt, lässt kurz von mir ab und dann umschließt mich sein Mund, den er mit Eis gefüllt hat.
Boah, was für ein wahnsinniges Gefühl! Das kalte Eis jagt mir eine Gänsehaut über den ganzen Körper, sein warmer Mund noch mehr. Das ist definitiv der beste Blowjob meines Lebens. Als ich den Höhepunkt erreiche, schiebt sich Kevin an meinem Körper nach oben, hält mich fest und küsst mich.
»Die Mischung gefällt mir, ich glaube, dabei bleibe ich«, murmelt er an meinem Mund. »Schokoladeneis und du.«


Kevin

Zufrieden schaue ich mich um. Es ist alles vorbereitet. Das Bad sieht ziemlich sommerlich aus, obwohl draußen eisige Temperaturen herrschen. Weiße Weihnachten haben wir zwar nicht, aber es ist wirklich kalt. Mein Süßer kann bestimmt was zum Aufwärmen gebrauchen, wenn er gleich nach Hause kommt.
Seit jenem Sommertag am Weiher sind fast dreieinhalb Jahre vergangen. Dieses Weihnachten ist das erste in unserem gemeinsamen Haus, und wir freuen uns riesig darauf.
Wir sind erst Anfang Dezember hier eingezogen, davor haben wir über zwei Jahre zusammen in meiner alten Wohnung gelebt. Ich bin heilfroh, dass wir jetzt ein wirklich großes Badezimmer haben. Die geräumige Eckbadewanne ist der Knüller, dort haben wir in den letzten Wochen schon viele schöne Stunden verbracht. Dieses Bad ist nur für uns, und auch nur von unserem Schlafzimmer aus zu erreichen. Es gibt ein weiteres Bad für Gäste, hier kommt außer uns niemand rein. Das ist auch ganz gut so.
So wie das Bad heute aussieht, würde wohl jeder nur den Kopf schütteln. Vor der Badewanne ist genug Platz für die große Luftmatratze. Daneben steht das SCV mit der großen Kühlbox. Das Eis ist zwar noch in der Küche im Tiefkühler, aber ich werde es gleich holen, und dann ist die Kühlbox unumgänglich. Hier drinnen herrscht eine Affenhitze, mein Schatz soll ja nicht frieren, wenn ich ihn nachher verwöhne.
Die Tür öffnet sich und Tim steht vor mir. Er schaut sich um und lacht, kommt zu mir und gibt mir einen leidenschaftlichen Kuss. Wie ich diesen Mann liebe!
»Zieh dich schon mal aus, Schatz«, flüstere ich an seinem Mund. »Ich geh nur noch schnell das Eis holen.«
»Schokoladeneis?«, will er lächelnd wissen.
»Was denn sonst? Ich will doch bei meiner Mischung bleiben. Schokoladeneis und du.«

~~~ Ende ~~~