Flames Of Love

GeschichteRomanze, Familie / P18 Slash
07.11.2015
07.11.2015
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Das grelle Licht der aufgehenden Sonne schimmerte matt durch das angelehnte Scheunentor herein. Verschlafen drehte ich mich zu ihm um. Wie jeden Morgen lag er dicht an mich gekuschelt und schlief, tief und fest. Atmete gleichmäßig und ruhig. Ich musste lächeln. Er sah so süß aus, wenn er schlief. So unschuldig und kindlich. Wie ein Prinz, der sehnlich darauf wartet, wachgeküsst zu werden. Von mir. Seinem kleinen Zauberer, wie er mich immer nannte. Ein Kosename, mit dem ich endloses Glück verband. Der mir jeden Tag aufs Neue bewusst machte, dass wir beide zusammengehörten. Der mich spüren ließ, dass er mich liebte. Wirklich liebte. Egal ob es verboten war. Egal ob die anderen uns dafür verspotten würden, wenn sie es herausfanden. Wenn sie herausfanden, in welcher Beziehung wir beide neuerdings zueinander standen. Dass uns plötzlich mehr verband als wir beide anfangs geglaubt hatten. Dass es auf einmal echte Liebe war. Natürlich hatten wir beide uns lange dagegen gewehrt. Natürlich wussten wir, dass das, was wir taten, etwas verbotenes war. Aber genau das war es ja, was uns so daran reizte. Das war der Grund, warum es zwischen uns beiden gefunkt hatte. Natürlich spielten unsere neu entwickelten Gefühle füreinander dabei auch eine Rolle und bildeten letztendlich den entscheidenden Faktor dafür, dass wir uns ineinander verliebt hatten. Aber gleichzeitig war es auch dieser Reiz gewesen, der uns dazu gebracht hatte, es miteinander zu versuchen. Der Reiz des Verbotenen. Der Reiz, etwas auszuprobieren, was sich kein anderer außer uns je getraut hätte. Dieser Reiz war mitunter Schuld daran gewesen, dass es zwischen uns passiert war. Dass wir uns geküsst hatten. Uns verliebt hatten. Und letztendlich auch miteinander geschlafen hatten. Wir waren ihm einfach erlegen. Ohne Rücksicht auf unsere Vernunft oder irgendein moralisches Verbot. In der Nacht, in der wir uns zum ersten Mal geliebt hatten, war uns all das egal gewesen. Wir hatten unseren Verstand und unser Sittlichkeitsempfinden abgeschaltet und es einfach getan. Ohne uns die Frage zu stellen, ob es richtig oder falsch war. Ohne Bedenken zu haben, was andere davon dachten und hielten. Wir hatten jegliche Zweifel und Ängste beiseite geschoben und einfach auf unser Verlangen gehört. Auf das Verlangen nach Zärtlichkeit. Nach Zuneigung. Auf unser gegenseitiges Verlangen nacheinander. In dieser Nacht hatten wir beide längst begriffen, was wir neuerdings füreinander empfanden. Dass sich zwischen uns längst mehr als freundschaftliche Sympathie entwickelt hatte. Das hatten wir beide schon lange gespürt. Doch bis zu dieser Nacht hatte sich keiner von uns getraut, dem anderen die Wahrheit zu sagen. Weil wir beide uns bis dahin eingeredet hatten, dass es verboten war. Dass es schlicht und ergreifend verboten war, derartige Gefühle für den eigenen Bruder zu entwickeln. Und nichtsdestotrotz war es passiert. Dippy und ich – wir hatten uns verliebt. Wir hatten uns richtig ineinander verliebt. Da war nicht mehr nur die typische Geschwisterliebe, die bisher zwischen uns existiert hatte. Vielmehr war daraus eine Begierde geworden. Ein sehnsüchtiges Begehren nach gegenseitiger Nähe. Ein intensives Verlangen danach, uns gegenseitig zu spüren. Zu berühren. Intimitäten auszutauschen. So lange Zeit hatten wir uns gegenseitig eindeutige Zeichen dafür gegeben. So lange Zeit hatten wir beide versucht, zu begreifen, was da eigentlich mit uns und vor allem in uns vorging. Hatten versucht, zu verstehen, warum wir so füreinander empfanden. So lange Zeit hatten wir uns gegen die Gefühle gewehrt, die wir eindeutig füreinander empfanden. So lange hatten wir uns geweigert, zu akzeptieren, dass wir verschossen waren. Dass wir eindeutig ineinander verschossen waren. Doch es war definitiv so. Auch wenn wir es lange Zeit verleugnet hatten. Auch wenn wir versucht hatten, unser Verlangen auszuschalten und so zu tun, als wäre nichts. Auch wenn es vor allem mir stets unheimlich schwer fiel, mich in seiner Nähe zu beherrschen. Doch ich hatte versucht, stark zu bleiben und mir nichts anmerken zu lassen. Aus Selbstverleugnung.
Damals, lange Zeit bevor das zwischen Dippy und mir angefangen hatte, war ich schrecklich einsam gewesen. Ich hatte mich immer wertlos gefühlt und geglaubt, dass es auf der ganzen Welt nicht einen Einzigen gab, der sich für mich interessierte. Niemanden, der ein ernsthaftes Interesse daran hatte, mit mir zu gehen. Liebe war für mich keine Emotion gewesen, sondern stets das, was andere hatten und ich nicht. Natürlich gab es hier und da mal jemanden, der mir wirklich gut gefiel, keine Frage. Doch wenn ich denjenigen dann mit meinen Empfindungen konfrontierte, bekam ich immer wieder denselben Spruch zu hören: „Lass uns Freunde sein“. Egal, bei wem ich mein Glück auch versuchte, ständig wurde ich zurückgewiesen und manches Mal sogar ausgelacht. Irgendwann kam ich dann an den Punkt, an dem ich die Liebe aufgeben wollte, da ich zu der festen Überzeugung gelangt war, niemals einen Partner zu finden. Oft flüchtete ich mich nach einem missglückten Liebesgeständnis zu Dippy und schüttete ihm mein Herz aus. Er war der einzige, der in dieser Hinsicht Verständnis für mich zeigte. Das lag mitunter auch daran, dass Dippy bei der Partnersuche genauso wenig erfolgreich war wie ich. Zwei Jahre unseres Lebens verbrachten wir beide damit, nach unserem Traumpartner Ausschau zu halten und waren deprimiert über jeden Fehlschlag, den wir über uns ergehen lassen mussten. Schon damals hatte ich diese innige Verbindung zu ihm gespürt und die Art, wie er mir immer wieder Mut machen konnte, wenn ich kurz davor war, aufzugeben, bewundert. Schon damals hatte ich es geliebt, in seinen Armen zu liegen und Trost von ihm zu bekommen. Hatte es geliebt, von ihm gestreichelt zu werden. Doch damals war ich nicht in der Lage, zu begreifen, dass da längst mehr zwischen uns war und tat seine Streicheleinheiten, die er mir zuteilwerden ließ, als brüderliche Zuneigung ab. Damals wusste ich noch nicht, dass er längst an dem Punkt angekommen war, an dem er mehr für mich fühlte als nur das. Auch wenn er mir in der darauffolgenden Zeit des öfteren Zeichen gegeben und Andeutungen gemacht hatte, hatte ich es damals noch nicht realisiert. Dafür war ich viel zu fixiert darauf, meine große Liebe zu finden, als dass ich hätte erkennen können, dass ich sie bereits vor mir hatte.
Auch in der Zeit danach, in der Dippy mir weitere Andeutungen zukommen ließ, hatte ich nicht verstanden, was er eigentlich von mir wollte. Am Anfang waren es nur doppeldeutige Bemerkungen gewesen, die er mir gegenüber geäußert hatte. So hatte er zum Beispiel einmal gesagt, dass er gar nicht verstehe, warum die Mädchen nach einem Hengst wie mir nicht verrückt waren. Ich hatte das lediglich als Versuch empfunden, mir Mut zu machen und mich ein bisschen aufzubauen. Auch als er mich als bildschön und unwiderstehlich bezeichnet hatte, war ich lediglich geschmeichelt gewesen und hatte die Wahrheit hinter seinen Worten nicht erkannt. Selbst als er mir gesagt hatte, wie verdammt sexy ich seiner Meinung nach wäre, hatte ich geglaubt, dass lediglich übertrieb, um mich abzulenken und zu ermutigen. Dass das sein völliger Ernst gewesen war, erfuhr ich erst viel später. Denn wie sich herausstellte, war er zu diesem Zeitpunkt bereits zu der Erkenntnis gelangt, dass er mehr für mich fühlte. Dies ließ er mich auch mehr oder weniger durch unterschiedliche Gesten spüren. Vor allem dann, wenn ich ihm nach einer gescheiterten Liebeserklärung mal wieder mein Herz ausschüttete. Zu Anfang hatte er mich lediglich in den Arm genommen und sich dicht an mich herangeschmiegt. Natürlich bedeutete diese Art der Berührung für ihn damals mehr als für mich. Ich empfand es stets nur als natürliche brüderliche Handlung und wunderte mich deshalb auch nicht, als es irgendwann nicht mehr nur bei diesen Umarmungen blieb. Denn einmal, nach einem weiteren missglückten Date, nahm er mich nicht nur in den Arm, sondern fing an mich zu streicheln und zu berühren. Für mich war das nicht weiter schlimm, im Gegenteil: Ich genoss es und sagte mir, dass das einfach seine Art war, mir Trost zu spenden. Aber irgendwann blieb es nicht mehr nur bei Berührungen am Oberkörper. An einem Abend legte er mir seine Pfote auf den Bauch und fing an mich zu streicheln, so wie all die Male zuvor. Doch dann wanderte er mit seiner Pfote immer weiter abwärts, bis er schließlich zwischen meinen Beinen ankam. Damals wahrscheinlich mehr zufällig als wirklich gewollt, streichelte er mir sanft darüber, was mich vor Schreck hochfahren ließ. Hastig entwand ich mich aus seinem Griff und blickte ihm verwundert und verwirrt in die Augen. Daraufhin lief er blutrot an und senkte seinen Blick auf den Boden. Auch wenn ich mehr als durcheinander darüber war, beschloss ich, besser nichts zu sagen, um ihn nicht noch mehr in Verlegenheit zu bringen und kuschelte mich wieder in seine Arme. Trotzdem wollte mich diese Sache nicht so richtig loslassen, denn in den darauffolgenden Tagen machte ich mir immer häufiger Gedanken darüber. Schließlich entschied ich jedoch für mich selbst, dass es lediglich ein blöder Zufall gewesen war und rein gar nichts zu bedeuten hatte. Zumindest dachte ich das so lange, bis wir beide uns eines Nachts am See verabredet hatten. Dippy hatte gemeint, dass es unbedingt etwas gäbe, worüber er mit mir sprechen und was er mir zeigen müsste. Ich war zwar etwas irritiert darüber, dass er sich unbedingt am See mit mir treffen wollte und nicht in der Scheune, so wie jedes Mal, wenn wir etwas zu klären hatten. Schließlich ließ ich mich aber darauf ein, immerhin war er mein Bruder und ich vertraute ihm voll und ganz. Wenn er also etwas wichtiges mit mir bereden wollte und sich dafür extra am See mit mir verabredete, dann hatte das mit Sicherheit auch einen guten Grund. Und damit behielt ich auch Recht.
Überpünktlich erschien ich in dieser Nacht am vereinbarten Treffpunkt, wo Dippy bereits auf mich wartete. Eilig lief ich zu ihm hinüber und nahm neben ihm am Seeufer Platz. Ich fragte ihn, was es nun so wichtiges gäbe, dass er sich dafür extra hier mit mir treffen wollte. Daraufhin meinte er, dass er gerne ein Gespräch unter Brüdern mit mir führen wollte und es niemand anderen etwas anging, was wir beide besprachen. Schließlich begann er damit, mir einige Fragen zu stellen. Unter anderem wollte er wissen, ob ich denn nun schon einen Partner in Aussicht hätte, was ich enttäuscht verneinte. Daraufhin rutschte er ein Stück näher an mich heran und bedeutete mir, mich in seine Arme zu kuscheln. Zwar war ich etwas verwundert darüber, kam seiner Aufforderung aber schließlich nach. Kurzerhand fing er wieder damit an, mich sanft zu streicheln, während sich ein Lächeln auf sein Gesicht legte. Als ich ihn fragte, was denn los wäre, meinte er nur, dass ich so unglaublich süß aussehen würde. Geschmeichelt über das Kompliment errötete ich leicht, woraufhin er noch breiter lächelte. Nachdem er mir eine Zeit lang schweigend über den Bauch gestreichelt hatte, setzte er schließlich zu einer weiteren Frage an. Er fragte mich, ob ich schon jemals in meinem Leben intimen Kontakt gehabt hätte und gleichzeitig spürte ich, dass er eine Erektion bekam. Ich wollte mich aufrichten, wurde jedoch sanft von ihm zurückgehalten. Dann legte er mir wieder seine Pfote auf den Bauch und rutschte immer tiefer hinunter, bis er schließlich wieder zwischen meinen Beinen ankam. Wieder wollte er mich festhalten, als ich mich aufrichtete, doch diesmal wehrte ich ihn ab und nahm dann neben ihm Platz. Für einen kurzen Augenblick starrte ich auf seinen Intimbereich, um mich zu vergewissern, dass ich mich nicht getäuscht hatte. Nein, definitiv nicht. Er hatte ohne jeden Zweifel eine Erektion bekommen. Aber warum? Ich verstand beim besten Willen nicht, was er in diesem Augenblick so erregend finden konnte. Noch einmal warf ich einen Blick auf seine Intimzone und obwohl ich nicht begreifen konnte, warum er ausgerechnet jetzt eine Erektion hatte, fand ich es auf irgendeine Art und Weise schön. Nein, mehr noch: Es machte mich richtig an. Je länger ich ihn anstarrte – genauer gesagt seine Erektion anstarrte – desto mehr spürte ich, wie ich selbst eine bekam. Als er das bemerkte, fing er an breit zu grinsen und bedeutete mir, mich wieder neben ihn zu legen. Zuerst wollte ich nicht und wehrte mich dagegen, als er versuchte, mich an meiner Pfote zu sich heranzuziehen. Doch als er mir zuflüsterte, wie schön er das fände, gab ich meinen Widerstand auf und schmiegte mich wieder an ihn heran. Für einen kurzen Moment sahen wir uns in die Augen, dann drückte er mich fest an sich und zog mich in einen langen, heißen Kuss. Ich war vollkommen überrumpelt, trotzdem wehrte ich es in diesem Augenblick nicht ab. Im Gegenteil: Auf eine seltsame Art und Weise schien es mir zu gefallen und ich spürte sogar, dass meine Erektion härter wurde. Als Dippy den Kuss löste, beugte er sich nah an mein Ohr heran und flüsterte: „Ich liebe dich“. Dann drückte er mich mit einem Grinsen sanft nach unten ins Gras und legte seine Pfote um meinen Steifen. Ich stöhnte kurz auf und wehrte ihn ab. Daraufhin streichelte er mir sanft über den Bauch und beugte sich zu mir herab. Mit funkelnden Augen flüsterte er mir zu: „Lass es uns versuchen“. Als er das gesagt hatte, hockte er sich wieder auf mich und legte abermals seine Pfote um meinen Steifen. Wieder stöhnte ich auf, während ich mich innerlich fragte, was ich hier eigentlich machte. Ich stand kurz davor, mit meinem eigenen Bruder zu schlafen. War ich eigentlich noch ganz bei Sinnen? Und war das überhaupt erlaubt? War das, was er gerade mit mir machte, nicht von Gesetzeswegen verboten? Ruckartig schlug ich seine Pfote weg und setzte mich wieder hoch. Das konnte ich doch nicht tun! Das durfte ich nicht! „Komm Wizzer“, flüsterte Dippy und legte mir die Pfote auf die Schultern. Nein, dachte ich. Das durfte ich nicht. Ich konnte nicht mit meinem eigenen Bruder schlafen. Das war doch verboten! Unfähig, etwas zu sagen, spürte ich, wie er mir immer näher kam und schließlich zog er mich in einen weiteren sinnlichen Kuss. Meine Gedanken spielten in diesem Moment verrückt. Dippy war mein Bruder. Wir durften uns nicht küssen. Und erst recht nicht miteinander schlafen. Es fühlte sich so falsch an, ihn zu küssen. Einerseits. Doch andererseits musste ich gestehen, dass er es ziemlich gut konnte. Verdammt gut sogar. Er verstand es, meine Zunge sanft mit seiner zu umspielen, sie regelrecht zu streicheln. Noch ehe ich wusste, was ich eigentlich machte, fing auch ich an, seine Zunge zu umkreisen und drückte ihn dabei mit den Pfoten näher an mich heran. Nach einiger Zeit löste er den Kuss schließlich und lächelte. Doch es war nicht das typische Lächeln, das er sonst immer hatte. Dieses war anders, wirkte so zärtlich – und auch verführerisch. Es sagte mir, dass er genau wusste, was er wollte und nicht eher aufgab, bis er es bekam. Auch wenn ich nicht wusste, woran es lag, aber in diesem Augenblick klinkte sich mein Verstand völlig aus. Dieses Lächeln hatte mit einem Schlag alle Zweifel und Ängste von mir abgeworfen. Ich wollte es jetzt auch. Ich war bereit, den Versuch zu wagen und mit ihm zu schlafen. Wieder drückte er mich sanft ins Gras und lächelte mich dabei nach wie vor sinnlich an. „Keine Angst“, flüsterte er und beugte sich zu mir herab. „Das wird dir bestimmt auch gefallen“. Mit diesen Worten legte er erneut seine Pfote um meinen Steifen und fing an, ihn vorsichtig zu streicheln. Mir entfuhr wieder ein leises Stöhnen, was Dippy nur noch breiter grinsen ließ. Ich stöhnte noch lauter, als er seinen Griff verfestigte und sein Tempo beschleunigte. „Das gefällt dir, was?“, rief er mit einem Grinsen. Dann beugte er sich an meinen Intimbereich heran und leckte mit der Zunge sanft über meine Schwanzspitze. Mein gesamter Körper vibrierte, als er mit kreisenden Bewegungen darüberglitt. Ich konnte spüren, wie meine Lust sich steigerte und wusste, dass ich das nicht mehr lange aushalten würde. „Dippy!“, stöhnte ich laut, während er anfing, mit seiner Zunge noch schneller über meine Spitze zu lecken. Schließlich hielt er für einen kurzen Moment inne und sah zu mir auf. „Gefällt dir das?“, wiederholte er. „Möchtest du mehr?“. Ich stöhnte zur Antwort und er legte mir wieder seine Pfote um den Schwanz. Mit rhythmischen Bewegungen streichelte er mir erneut darüber und ich stand kurz davor zu explodieren. „Oh Dippy, ich...“, rief ich, als ich meinen Höhepunkt erreichte. Ich schrie regelrecht vor Lust und krallte mich im Gras fest, als ich schließlich kam. Unzählige Spritzer meines Spermas landeten auf Dippy und bedeckten seinen gesamten Körper. Die ersten beiden trafen ihn genau ins Gesicht. Ein paar weitere landeten auf seinem Bauch. Der Rest spritzte direkt in seine Pfoten, die er nach wie vor um meinem Schwanz gelegt hatte. Für ein paar Sekunden lag ich regungslos da und atmete heftig ein und aus. Ich konnte gar nicht richtig fassen, was da gerade passiert war. Dann blickte ich vorsichtig zu Dippy auf, der mich mit einem breiten Grinsen ansah. „Das war unglaublich, Wiz“, sagte er und leckte vorsichtig seine Pfoten sauber. Ich antwortete ihm nicht, da ich noch nicht richtig begreifen konnte, was gerade passiert war. Dippy – mein Bruder Dippy – hatte mich zum Orgasmus geführt. Und mir hatte es gefallen. Mehr als das: Es war einmalig gewesen. Noch während ich darüber nachdachte, überfiel er mich erneut mit einem Kuss. Wieder streichelte er meine Zunge sanft mit seiner und ich machte genau dasselbe mit ihm. Nach einigen Augenblicken löste er den Kuss schließlich und grinste. „Komm, Wiz“, sagte er. „Runde zwei“. Mit diesen Worten bedeutete er mir, aufzustehen und mich umzudrehen. Ich hatte zwar keine Ahnung, was er vorhatte, trotzdem tat ich, was er verlangte. Er stellte sich hinter mich und warf mir einen lustvollen Blick zu. „Bereit?“, fragte er und grinste noch breiter. „Wofür?“, wollte ich wissen, da ich ihm nicht ganz folgen konnte. „Für Runde zwei“, antwortete er und streichelte mir mit der Pfote über mein Hinterteil. „Keine Angst“, fügte er hinzu, während er seinen Steifen gegen meinen After drückte. „Ich bin auch ganz vorsichtig, ich versprech's“. Mit diesen Worten rammte er seinen Schwanz in mich hinein und ich stieß einen lauten Schmerzensschrei aus. Dippy grinste nur und schob sich immer weiter vorwärts. Mit rhythmischen Bewegungen stieß er sich vor und zurück, dann wieder vor und wieder zurück. Heiße Tränen flossen mir über die Wangen und ich schrie unter Schmerzen. „Willst du mehr?“, rief Dippy und ohne meine Antwort abzuwarten, stieß er sich wieder ein Stück vorwärts. Erneut stieß ich einen Schrei aus, eine Mischung aus Lust und Pein. Auch wenn es höllisch wehtat, was er gerade mit mir machte, wollte ich trotzdem nicht, dass er aufhörte. „D-Dippy“, stieß ich unter Tränen hervor. „N-nicht a-aufhören“. Er legte mir seine Pfoten auf den Rücken und stieß sich ein weiteres Stück vorwärts, dann wieder ein kleines Stück zurück. „Sag meinen Namen“, forderte er und rammte mir seinen Schwanz noch tiefer hinein. „Sag mir, was du willst“. „Dippy!“, schrie ich vor Lust und Schmerz. „Ich will m-mehr!“. Er grinste selbstzufrieden und stieß sich wieder vor und zurück. Nach einiger Zeit fing er schließlich an zu stöhnen und wir stießen beide einen Schrei aus, als er tief in mir abspritzte. Es kam mir vor, als würde ein ganzes Meer in mich hineinfließen. Heiße Tränen liefen meine Wangen hinunter. Aber nicht, weil es mir so wehtat, sondern weil ich es so sehr genoss.
Es war das erste Mal, dass jemand so etwas mit mir machte und nie hätte ich mir vorstellen können, was das für ein unbeschreibliches und intensives Gefühl war. Wir atmeten beide heftig und schell, als er seinen Schwanz schließlich aus mir herauszog. Dann grinste er mich zufrieden an und flüsterte: „Na los, Wiz. Mach ihn sauber“. Noch ehe ich dazu kam, etwas zu erwidern, stieß er meinen Kopf gegen seinen Steifen und ich fing schließlich an, ihn abzulecken. So wie er es mit mir gemacht hatte, kreiste ich vorsichtig mit der Zunge um seine Spitze herum, was ihn wieder zum Stöhnen brachte. „Wizzer“, rief er erregt und presste seinen Schwanz noch tiefer in meinen Mund hinein. „Oh – ah – Wizzer“. Ich umkreiste seinen Schwanz einmal komplett mit meiner Zunge. Es fühlte sich komisch an, etwas derartiges zu tun. Gleichzeitig genoss ich aber den leicht säuerlichen Geschmack seines Spermas in meinen Mund. „Nicht aufhören, Wiz!“, rief Dippy erregt und stöhnte laut. Seiner Forderung nachkommend, umspielte ich seine Eichel sanft mit meiner Zunge und steigerte dann mein Tempo, so wie er es auch bei mir gemacht hatte. Nach einigen Minuten stöhnte Dippy schließlich und kam noch einmal. Eine heiße Ladung seines Spermas spritzte mir in den Mund und ich versuchte, so gut es ging, alles hinunterzuschlucken. Doch ich schaffte es nicht. Sein Samen tropfte mir links und rechts aus den Mundwinkeln und landete im kühlen Gras. Dippy stöhnte erneut, als er seinen Schwanz wieder aus meinem Mund herauszog. „Brav“, sagte er mit einem Grinsen und küsste mich. Dabei leckte er mir vorsichtig die Reste seines Spermas von den Lippen. „Ganz brav, Wizzer“, rief er und stieß mich rückwärts ins Gras. Dann legte er sich neben mich und bedeutete mir, mich an ihn zu kuscheln. Ich schmiegte mich an seine Brust, während er mir über den Kopf streichelte. Gleichzeitig spürte ich, wie heiße Tränen in mir aufstiegen. Heiße Tränen der Freude. Noch nie zuvor hatte mich jemand auf diese Weise geliebt, wie Dippy das gerade getan hatte. Er und ich – wir hatten wirklich gerade miteinander geschlafen. Noch nie hatte mir jemand gezeigt, wie schön es sein konnte, intimen Kontakt zu haben. Sicher, am Anfang hatte es ziemlich wehgetan. Vor allem, da Dippy ziemlich heftig vorgegangen war. Aber trotzdem hatte ich es genossen. Unendlich genossen. „Wiz?“, fragte Dippy, der meinen glasigen Blick natürlich bemerkte. „Wiz, alles okay?“. Ich antwortete ihm nicht, sondern fing stattdessen an zu schluchzen. „Hey Wiz“, rief Dippy und streichelte mir über die Pfoten. „Es tut mir Leid, wenn ich dir wehgetan habe“. „Oh Dippy“, antwortete ich und lächelte unter Tränen. „Du hast mir nicht wehgetan. Es ist einfach... es war so schön“. „Ja, wirklich?“, fragte er nach und lächelte ebenfalls. Ich bejahte es mit einem Nicken. „Unglaublich schön“, setzte ich hinzu und küsste ihn auf die Wange. „Ach Wiz, mein Kleiner“, erwiderte er und streichelte mir über die Wange. „Ich liebe dich“. „Ich dich auch“, flüsterte ich ihm ins Ohr und er stieß ein überraschtes Keuchen aus. „Was?“, fragte er ungläubig. „Ich liebe dich auch“, wiederholte ich und küsste ihn zärtlich auf den Mund. Überrumpelt löste er den Kuss ruckartig und starrte mich an. „Wirklich jetzt?“, fragte er noch einmal. „Mhm“, antwortete ich. „Ich liebe dich, Dippy. Ich liebe dich wirklich“. „Dann wärst du bereit, so etwas wie heute Nacht zu wiederholen?“, fragte er und grinste breit. Wieder nickte ich. „Ja“, antwortete ich. „Jederzeit wieder“.

„Dippy“, flüsterte ich ihm ins Ohr. „Dippy, mein Süßer“. Er stieß ein verschlafenes Murren aus und blicke mich schließlich gähnend an. „Hey“, sagte ich und streichelte ihm über den Kopf. „Hey“, erwiderte er und schmiegte sich dicht an mich. „Wie hast du geschlafen?“, wollte ich wissen, während ich ihm meine Pfoten um den Körper legte. „Gut“, antwortete er und lächelte. „Aber in deinem Arm kann ich ja nur gut schlafen“. „Süß“, erwiderte ich und gab ihm einen Kuss auf die Wange. „Du, Dippy“, setzte ich nach kurzem Schweigen an, da es dringend etwas gab, worüber ich mit ihm sprechen musste. „Ja, mein Hübscher?“, fragte er und setzte sich auf. „Ich habe letzte Nacht sehr viel über uns nachgedacht“, antwortete ich. „So?“, fragte er verwundert. „Ja“, antwortete ich zögernd. „Dippy, du weißt, dass ich dich über alles auf der Welt liebe. Dass es niemand anders für mich gibt als dich. Und dass ich dir unendlich dankbar dafür bin, dass du mir gezeigt hast, wie schön die Liebe ist“. „Aber...?“, warf Dippy dazwischen. „Aber ich mache mir Gedanken, was passiert, wenn die anderen es herausfinden“, antwortete ich. „Wir beide wissen, dass wir füreinander bestimmt sind, aber das werden die anderen nicht verstehen. Wenn sie herausfinden, was zwischen uns ist, dann...“. „Wiz“, unterbrach er mich und legte ein Lächeln auf. „Niemand wird das mit uns beiden herausfinden, das verspreche ich dir“. „Aber wenn doch“, entgegnete ich. „Was, wenn uns jemand zusammen erwischt?“. „Das wird nicht passieren“, wehrte er ab. „Ich verspreche es dir“. „Wirklich?“, fragte ich unsicher. „Wirklich, Wiz“, antwortete er und streichelte mich. „Keiner wird von unserer Liebe erfahren“. „Wirklich nicht?“, fragte ich noch einmal. „Nein“, antwortete er und küsste mich auf die Wange. „Das bleibt unser kleines Geheimnis“.
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