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The Divine Right (to be wrong)

von Kah Punkt
Kurzbeschreibung
DrabbleDrama, Angst / P12 / Gen
Burton 'Gus' Guster Juliet O'Hara Shawn Spencer
02.11.2015
02.11.2015
1
550
1
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Dieses Kapitel
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02.11.2015 550
 
Title: The Divine Right (to be wrong)
Writer: MrsKritty
Fandom: Psych
Set: Frühe Staffeln.
Characters/Ships: Shawn and Juliet, Gus mentioned / -
Genre: Angst, Drama, Drabble
Warnings: Nicht betagelesen. Aufgrund der Angstyness scheint Shawn zunächst erstmal out-of-character, aber ich finde er hat derlei Momente, nicht mal immer off-camera! ;)

Disclaimer:  "Psych" gehört mir nicht, ich verdiene kein Geld hiermit.
Zusammenfassung:  Juliet denkt, es ist nicht Shawn's Schuld, denn seine Gabe...sie funktioniert so nicht. Shawn denkt, er muss sich gleich übergeben.  

A/N:  Dieses Drabble habe ich vor etwa 1,5 Jahren auf Englisch geschrieben, und ich habe gerade festgestellt, dass ich hier noch keine Stories im Phsych-Fandom hochgeladen habe. Musste ich ändern :) ;)
A/N2:  Die Situation dieses Drabbles ist kein Spoiler und hat im canon nicht so stattgefunden.


The divine right (to be wrong)

„Shawn, du hättest nichts tun können.“
Ihre Stimme war weich und besorgt, ihre Fingerspitzen tupften sanft seine blutigen Hände ab.
Sie fuhr fort, sprach wispernde Worte die er nicht hören wollte, während seine Augen verzweifelt etwas suchten, an das sie sich klammern konnten.
„Es ist nicht deine Sch-“
„Jules.“
Seine eigene Stimme klang rau, seine Stimmbänder schmerzten.
Möglicherweise hatte das Schreien sie ebenfalls zum bluten gebracht? Konnte so etwas passieren?
„Nein, Shawn. Dich trifft wirklich keine Schuld! Du hast es selbst einmal gesagt...Deine Gabe...sie funktioniert so nicht.“
Der Schmerz überraschte ihn, obwohl er das nicht hätte sollen. Er ergriff seinen Magen und überschüttete ihn mit Säure, und ihn schien eine heiße Welle zu verschlucken. Er hatte vielleicht ein kurzes Würggeräusch von sich gegeben, ähnlich einem hysterischen gedämpften Auflachen, aber Juliet ließ sich nichts anmerken, widmete sich einfach weiter seinen geschundenen Händen, mit viel zu sanften Fingern.
„Du konntest es nicht wissen, es funktioniert...es funktioniert so nicht.“
Und plötzlich dachte er, er müsste sich jetzt gleich übergeben. Hier über den Tisch und ihre Hände.
Deine Gabe...sie funktioniert so nicht.
Er hatte keine Gabe. Seine Talente waren nicht einmal ansatzweise übernatürlich. Es gab keine höhere Macht, auf die er die Schuld schieben konnte.
Er war derjenige, der es verbockt, der einen Fehler gemacht hatte. Ihm war etwas entgangen, und nun lag jemand im Koma. Wegen ihm.

Deine Gabe...sie funktioniert so nicht.
Er musste hier raus. Sein Mund öffnete sich, aber die Worte wollten nicht kommen – nur Luft. Juliet hob den Kopf, ihr Blick besorgt aber entschlossen.
„Shawn, es war wirklich-“
„Ich muss gehen.“
Shawn stand auf, ignorierte die Tatsache, dass Jules seine Hände nicht fertig verarztet hatte.Die Stimme atemlos und sein Magen offensichtlich auf der Flucht, ihn von innen heraus auffressend, als er hastig ein paar Schritte Richtung Tür machte.
„Tut mir Leid, Ich...“- habe eine Vision?
Wie konnte Jules, liebenswerte Jules, so naiv sein und ihm glauben? Hellseher? Wirklich?
Innerhalb kürzester Zeit war er durch die Tür gehuscht und hatte die halbe Station durchquert.

Er brauchte Gus. Gus wusste Bescheid. Gus wusste alles, und war nicht naiv und....er wusste es.
Shawn brauchte nicht die Worte Deine Gabe...sie funktioniert so nicht.

Er brauchte Shawn und seine Worte Shawn, du hast etwas übersehen, du hast es verbockt.

Und er brauchte Gus, dass dieser hinzufügen konnte Jeder macht Fehler, Cops machen sie auch. So funktioniert es, Shawn.



___
Ende.
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