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Gamer! Chatter! Lover! Vol.3

GeschichteAllgemein / P16
Alexy Armin Castiel Kentin Nathaniel OC (Own Character)
01.11.2015
05.02.2016
14
9.428
3
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Dieses Kapitel
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08.12.2015 723
 
Am nächsten Morgen fühlte sich Chris wie gerädert. Ihr tat alles weh und ihr Kopf schmerzte. Ihre tiefen , dunklen Augenringe zeugten von einer unruhigen Nacht. Doch sie wusste, dass sie das Ganze beenden konnte. Obwohl es Montag war, blieb Chris zu Hause. Sie schien sich etwas unterkühlt zu haben und lag mit einer akuten Bronchitis im Bett. Eingekuschelt lag sie zwischen mehreren Dakimura und ihrem  uralten Bisasamkissen. Vielleicht war es besser so. Sie wollte Armin in diesem Moment nicht sehen. Es würde ohnehin nichts ändern. Ein Klopfen riss sie aus ihren Gedanken.

„Herein!“ Rief sie halbherzig und die Tür begann sich zu öffnen. Zu ihrer Verwunderung, war es ihr Zimmernachbar, der eine Tasse dampfenden Tee in der Hand hielt.
„Du bist echt lästig. Trink den Tee und pass auf, dass du hier nicht alles voll keimst, du Bazille.“ Chris lächelte nur schwach: „ Wie sehr habe ich deine liebenswürdige Ader vermisst, Castiel. Man könnte fast meinen wir wären Geschwister.“ Der Gedanke tröstete sie ein wenig.
Grummelnd stellte er den heißen Tee auf ihren Schreibtisch und verließ das Zimmer so schnell, wie er es betreten hatte. Castiel verhielt sich seltsam, doch Chris konnte sich keinen Reim daraus machen. Auch Michael, Chris' Vater,  besuchte seine Tochter noch schnell, ehe er zur Arbeit aufbrach. Behutsam setzte er sich zu ihr aufs Bett und strich ihr liebevoll durch ihr Haar. Chris wusste nicht, dass sich Michael die Schuld dafür gab. Er glaubte ihr zu viel zuzumuten und das sie deshalb krank wurde. Wehleidig sah er zu seiner Tochter.
„Glaubst du, es ist in Ordnung, wenn ich dich allein lasse? Ich könnte auch einfach im Büro anrufen und...“ Doch Chris ließ ihren Vater nicht ausreden. Das Letzte, das sie wollte war Mitleid.
„Ich bin 17 Jahre alt... Ich denke, ich schaff' das.“ Unbewusst glitt Chris' Blick zur Uhr. Offenbar hatte sie gelogen, doch selbst Michael war es nicht aufgefallen.
„ Brauchst du noch irgendwas?“ Wollte er wissen als er in auf der Schwelle der Zimmertür stand.
„ Ja. Ich brauche eine Kirche,“ Chris hielt für ein paar Sekunden inne, „ Ich werde Viktor heiraten.“
Entgegen ihrer Erwartungen freut sich ihr Vater nicht. Kaum hörbar atmete Michael aus. Wahrscheinlich war es die enttäuschende Gewissheit, doch er bald seine einzige Tochter verlieren würde. Leise zog er die Zimmertür ins Schloss und ließ Chris allein.

Robins traf derweil alle notwendigen Vorbereitungen für ihren Plan in dem alten Schuppen hinter der Schule. Dort konnte sie ungehindert arbeiten. Das dachte sie zumindest. Denn jemand anderes suchte diesen Ort auf, um in Ruhe zu rauchen.

„Kannst du mir mal verraten, was du da treibst?“ Für den Hauch einer Sekunde zuckte Robin zusammen. Zunächst dachte sie, ein Lehrer hätte sie erwischt, doch sie kannte diese Stimme. Sie würdigte ihn keines Blickes und starrte weiterhin konzentriert auf ihren Plan. Nicht ganz unschuldig daran war die peinliche Situation von gestern. Schon bei dem Gedanken daran, drehte sich alles bei ihr im Kopf.
„Ich hab zu tun.  Denk wo anders über dein Leben nach.“ Konterte Robin, obwohl sie es eigentlich nicht so meinte. Sie konnte schlichtweg nichts mit diesen neuen Gefühlen anfangen, weshalb sie sie einfach leugnete.
„Fahr mal runter, Kleine. Ich komme fast jeden Tag hierher und habe Stammrecht. Wenn hier jemand die Fliege macht, dann du.“ Erklärte Castiel, während er sich seine Zigarette anzündete. Robin wirbelte herum und stemmte ihre Hände an ihre Hüfte. Wütend funkelte sie den Rothaarigen an und nahm ihm die Zigarette aus dem Mund, die sie auf den Boden fallen ließ und zertrat.
„Es gibt Wichtigeres als deine Sucht. Das ist ohnehin nicht gut für dich.“ Gab Robin nur zurück und drehte sich wieder zu ihrem Plan um.
„Das klingt ja fast so, als würdest dich um mich sorgen.“ Castiels unterschwelliges Grinsen blieb nicht unbemerkt. Gerade als sich Robin zu ihm umdrehen wollte, bemerkte sie, dass sich Castiel über ihre Schulter lehnte und ihren Plan studierte. Noch nie war  ihr ein Junge so nah gewesen, mit Ausnahme von Armin und Alexy. Aber die beiden waren ja....speziell. Erneut begann sich alles in Robins Kopf zu drehen und sie wurde sichtlich unsicher.
„D-Das geht dich nichts an.“ Hektisch riss sie den Plan an sich und erntete einen abschätzenden Blick von ihm.
„Du machst da Pläne von meiner zukünftigen Stiefschwester. Natürlich geht mich das was an.“ Meinte er nur.
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