Pieces Between (Übersetzung)

GeschichteDrama, Romanze / P12
Ahsoka Tano CT-7567 / Captain Rex
29.10.2015
18.10.2017
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Diese wunderbare Geschichte gehört nicht mir (wer hätte das gedacht?). Sie ist lediglich eine Übersetzung von Pieces Between auf fanfiction.net  von Queen die mir auch hierfür ihre Erlaubnis gegeben hat.
Die Originalgeschichte könnt ihr hier nachlesen: https://www.fanfiction.net/s/5356150/1/Pieces-Between
Sowie das Profil der Autorin: https://www.fanfiction.net/u/39336/Queen

Für die Beta-Lesung hat mein Vater hergehalten und die Geschichte ist nicht eins zu eins übersetzt, weil sich manches was im Englischen geil klingt im Deutschen keinen Sinne ergibt. Wünsche euch viel Spaß beim lesen.
LG Anemonenfisch
P.S. Das war mit Abstand das längst Vorwort das ich bis jetzt gehalten habe!


It started out as a feeling
Which then grew into a hope
Which then turned into a quiet thought
Which then turned into a quiet word

And then the word grew louder and louder
`Til it was a battle cry….

“The call”, Regina Spektor


Ahsoka wusste nicht, ob sie wütend oder dankbar sein sollte.

Beim Betreten der Krankenstation sah sie sich um, suchte inmitten der gleichen Gesichter nach dem, das ihr bekannter war als alle andere. Sie fand Rex auf einem Bett liegend, schlafend. Obwohl seine Verletzungen verheilt zu sein schienen, war er immer noch kreidebleich und seine Augenbrauen waren leicht zusammengekniffen, als würde er immer noch den Schmerz des Heilungsprozesses spüren. Er sah weit besser aus, wie das letzte Mal als sie ihn gesehen hatte: auf einer Trage weggebracht, verletzt von ihrer jüngsten Mission. Es waren immer zu viele Verluste. Zu viele wurden zum Schiff gebracht um in Bactatanks zu enden, zu viele füllten die Krankenstation nach dem Kampf. Zu viele beerdigt. Zu viele zurückgelassen.

Rex nahm ein unnötiges Risiko auf sich, als er ihr zu Hilfe eilte; was sie mit einer Mischung aus Erleichterung – es waren so viele Droiden – und Ärger über das Risiko, das er in Kauf nahm – sie hatte sie unter Kontrolle, mit ein bisschen mehr Aufwand als sie mochte, aber danke. Zusehen zu müssen wie er mutig einen Schuss abfing, obwohl er nicht hier sein sollte, ließ ihr fast das Herz stillstehen. Es war nie leicht Klone fallen zu sehen, aber Rex war ein besonderer Freund.

Sie seufzte, ließ ihre Hand in seine gleiten und gab ihr einen kurzen, beruhigenden Druck. „Tu so etwas nur nie wieder“ sagte sie ihm und sah dann zu wie er sich rührte, trübe Augen sich öffneten und letztendlich an ihr hängenblieben.

„Commander?“

„Hey. Tut mir leid, habe ich dich geweckt?“ Er schüttelte leicht den Kopf während er langsam aus dem Schlaf auftauchte und sein Blick klarer wurde. „Du warst etwa einen Tag im Bactatank,“ sagte sie ihm. „Schuss in die Brust.“

„Erinnern Sie mich nicht“ murmelte er, während er seine Stellung veränderte, um es sich etwas gemütlicher zu machen. „Die Mission?“

„Nun, wir haben es lebend geschafft.“ Dann, hinzufügend, während sie ihm einen ernsten und finsteren zu warf. „Gerade noch. Du musst vorsichtiger sein. Du wärst heute fast getötet worden.“

„Tut mir leid, Sir.“ Sie übersah fast das kleine Lächeln, das über seine Lippen zuckte und die Änderung des Tonfalls von einer höflichen Entschuldigung zu einer vagen Nachsichtigkeit, als ob er sie bevormunden würde.

Sie sah ihn finster an. „Ich meine es ernst Rex.“

„Nur versucht zu helfen, Kleines.“

„Ich brauche dich nicht bei der Hilfe deines frühen Todes.“ Sie versuchte das Gespräch etwas zu lockern, nicht wirklich auf Streit aus und so fügte sie mit einem leichten Lächeln hinzu. „Außerdem, wer könnte dich ersetzen?“

Rex lachte ein wenig. „Und wer könnte Sie ersetzen Commander? Sie sind ein Jedi. Ich bin ein Klon. Bei allem nötigen Respekt, dafür wurden wir geboren. Mich könnte man leicht ersetzen.“

Sie wusste es. Die Klone, Rex eingeschlossen, wurden geboren um zu Kämpfen, zu Verteidigen und schlussendlich für das Wohl des Krieges zu sterben, für das Wohl der Republik. Sie stand neben ihnen und riskierte mit ihnen jeden Tag ihr Leben, nicht war? Kannte ihre Namen, kannte die Unterschiede zwischen ihren Gesichtern und Personalitäten. Sie wusste wieso sie geschaffen wurden, was aber nicht heißen musste, dass sie es mochte. Er war mehr wert, als er selbst glaubte.

„Du bist für mich unersetzbar!“ fauchte sie ihn an, plötzlich verärgert. Die Worte hörten sich laut in der Krankenstation an und das leise Summen der Maschinen schien den Raum zu füllen. Erschreckt von ihrer eigenen Stimme, sah sie sich um. Ein Medidroide war in seiner Bewegung erstarrt, starrte sie an, bevor er eilig weiterging. Ahsoka errötete. „Das war laut.“

Rex versuchte ein Lachen zu unterdrücken, und als Ahsoka ihn wieder ansah, sagte er „Danke.“

In diesem Moment bemerkte sie, das sie immer noch seine Hand hielt und irgendwann während den letzen Momenten, er angefangen hatte auch ihre zu halten.
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