The Legend of Shadei

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
Cynder Malefor OC (Own Character)
29.10.2015
29.10.2015
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The Legend of Shadei



„Es wird Zeit, du musst jetzt gehen.“
„In Ordnung. Ich bin bereit.“
„Du weißt, wohin dich deine Reise führt.
Wenn du dort bist, gibt es kein Zurück mehr.“
„Ich bin mir dessen bewusst. Ich werde meine Aufgabe erfüllen.“
„Gut. Dann geh hindurch, durch das Portal und kehre erst zurück, wenn du deine Aufgabe erfüllt hast.“
„Verstanden. … Lebt wohl.“


Mit knappen Worten endete das letzten Gespräch zwischen dem Ältesten und weisen Drachen Litherius und einer Drachin, deren Mission unsere Geschichte entscheidend verändern sollte. Sie stammen vom Planeten Lynaga mit dem wir seit jeher Kontakt pflegten, doch als die Konflikte vor zehntausend Jahren gegen den Dunkelmeister begannen, brach unsere Verbindung ab und unsere Kräfte versiegten. Es geschah vor wenigen Minuten, als sie ihren Heimatplaneten verließ, doch wir hörten ihre Worte kurz nach dem sie durch das Portal schritt. Denn erst dann öffnete sich unser Buch und wir sahen wie die Legende begann.


Langsam verblasste die Schwärze, Farbe füllte unser Bild in einem noch immer schemenhaften Schein und wir erkannten dennoch wo wir uns befanden. Es war die Konvexität in der die ausgewachsene Drachin sich nun befand, deren Erscheinungsbild wir ebenso unklar erkennen konnten. Mittels eines Wurmloches reiste sie von ihrem zu unserem Planeten, wobei die Konvexität lediglich eine Zwischenstation war. Sie agiert als Tor um zwischen den Welten zu reisen, doch war die Drachin nun erst die zweite Person die seit einigen tausend Jahren die Konvexität beschritt. Eine monumentale fliegende Insel aus massiven rubinroten Stein zog unsere Blicke auf sich. Unzählige Risse durchfuhren die trostlose Oberfläche wie Narben die die Zeit hinterlassen hatte und nur ein Objekt, das mittig auf der Insel stand, war Zeugnis der unheimlichen Aura die der Ort ausstrahlte. Vier schwarze steinerne Tore ähnlich wie die eines Burgtors, standen parallel aneinander und bildeten ein Quadrat in dem ein gigantischer Strudel aus lila Energie von oberhalb und unterhalb der Insel hinein strömte. Leises Rauschen, wie bei einem Sturm, vernahm man aus der Ferne und man spürte angesichts dessen Anblick, dass man lieber auf Abstand bleiben sollte. Gewaltige Kräfte von unvorstellbaren Energiemengen herrschten im Mittelpunkt der vier Tore und trotz allem wehte kein Wind im leeren Raum. Die Unterseite der Insel war übersät mit stalaktitenähnliche Gesteinsformationen, die zum Zentrum hin immer dicker und länger wurden und so gigantische Ausmaße annahmen, dass es selbst einem ausgewachsenen Drachen schwer fallen würde, würde er seine Flügel um einen legen und versuchen wollen, seine Flügelspitzen auf der anderen Seite zu berühren. Viele kleinere Bruchstücke umgaben die Insel, von der im Laufe der Jahrtausende immer mal wieder ein Teil ab brach. Es schien, als würde all dies im Weltall schweben, zwischen Sternenstaub, uns bekannten Planeten und der fernen Sonne. Und Leben gab es dort auch. Quallen, die größer sind als jeder Drache jemals werden kann, bestehend aus Licht und Energie, die sich durch den scheinbar leeren Raum fortbewegten. Gigantische walähnliche Kolosse geformt wie ein Ballon, die aus gelatineartige Masse bestanden und einen Panzer auf dem Rücken trugen. Zwei große gelbe Augen besaßen, je eins auf einer Seite, mit schmalen Pupillen die immer geöffnet waren. Und einem Schweif den es hinter sich herzog, aus schwach leuchtender Energie mit tausenden kirchgroßen hellen Punkten die wie Sterne aussahen. Es gab noch unzählige andere Lebensformen die im Weltall schwammen, so könnte man sagen, doch die beiden Exemplare waren so weit wir sehen konnten, die größten unter ihnen. Sie alle schwimmen in der Schwerelosigkeit genauso, wie die Lebewesen in unseren Meeren sich fortbewegen. - Uralte Legenden besagen, dass das Weltall in Wahrheit überhaupt nicht leer ist, sondern mit irgendetwas gefüllt, wie das Meer mit Wasser. Eine Masse die wir mit unseren Sinnen nicht aufspüren können, was über unser normales 4 Dimensionales Denken hinaus geht. Und alle Planeten, Sterne und Gesteinsbrocken darin schwimmen, von dessen einige von irgendeiner Kraft, die wir uns nicht erklären können, an ihren rechten Platz gehalten werden. - Unzählige Geheimnisse rangen um diese Welt, die parallel in mitten unserer existiert und wir uns in keinster Weise erklären können, wie sie funktioniert. Diese Konvexität befindet sich in unserem Sonnensystem weit draußen im All, zwischen Lynaga, dem Heimatplaneten von Litherius und der Drachin, unseren Planeten, Tinyp und dem am naheliegendsten und dunkelsten Planeten, dem Finsterreich. Doch so sternenklar der Himmel auch nur werden kann, könnten wir den Ort niemals betrachten, da er sich in einer anderen Dimensionsebene befand.


Das Portal, durch das sie hier her gelangte, hatte sich bereits geschlossen. Auf einer kleineren Plattform am Rande des Komplexes stand sie, von wo sie nun auf das Tor zusteuerte, die Flügel fest entschlossen ausbreitet, an der Kante absprang und zur anderen Plattform hinüber glitt. Dort angekommen landete sie zunächst möglichst weit weg von den beeindruckenden Toren und dem enormen Strudel und hielt einen Moment lang inne. Jeder von ihnen war gekrönt von sechs krallenförmigen Spitzen, die in die Höhe ragten. Der Torbogen war zur Mitte hin leicht spitz, wo ein dunkel lila leuchtender Kristall eingefasst war, der schwach pulsierte. Auf einem Sockel, der nur ein Viertel so hoch war wie die Tore, standen die etwa zehn Meter hohen und fünf Meter breiten beeindruckenden Bauten zu denen jeweils eine Treppe führte. Genug Platz, so dass ein Drache problemlos hindurch könne. Sie hatte diesen Ort noch nie zu vor gesehen, nur davon gehört und doch verschwendete sie nun keine Zeit mehr sich umzusehen. Zielbewusst und angstlos trat sie vor einem der Portale. Im Torbogen unterhalb des lila Kristalls eingraviert, stand ein Schriftzug mit dem Namen unserer Welt in der sie gehen musste. Es war eine uralte, ausgestorbene Sprache mit seltsamen Symbolen aus Linien und Punkten. Nur eine Hand voll Lebewesen waren imstande diese alten Zeichen deuten zu können. Nach dem sie sich vergewisserte das richtige Tor zu nehmen, holte sie mit ihren Maul einen leuchtenden lila Kristall unter ihren Flügel hervor, den sie zuvor leicht anhob. Sie setzte ihre Pranke auf den Antritt und bestieg das Bauwerk, bis sie den Kristall unmittelbar vor dem Eingang ablegen konnte. Anschließend schob sie ihn mit ihrer Pranke hinein, worauf hin er verschwand. Darauf folgte ein dumpfer Knall im inneren der Tore, wie bei einer Sprengung unter der Erde. Sie setzte ein paar Schritte zurück, bis zur ersten Stufe der Treppe und betrachtete einen Moment lang den Strudel, durch den ein Impuls in die Höhe jagte. Dabei sah sie nach oben auf und verfolgte die Welle mit ihren Blicken, bis diese am Ende des Strudels versiegte. Nun wurde das Portal mit Energie versorgt, mit dem sie jetzt ans Ziel gelangen konnte. Sie senkte ihren Kopf und sah in die Energiewand aus einem großen Spektrum an lila Farben, die das Tor ausfüllten.


Es war so weit, die Zeit ist bereit. Gleich betrat sie eine Welt in der sie noch nie zuvor eine Pranke gesetzt hatte. Eine Welt von der sie bislang nur wage Erzählungen erfahren konnte. Die Drachin bestieg nun erneut die Treppe und trat vor das Tor. Den ersten Schritt setzte sie hinein, steckte ihren Kopf in die lila Energie und folgte sogleich mit dem nächsten Bein. So lief sie weiter ohne Widerstand, bis sie vollständig verschwand. Somit endete unsere Anwesenheit in der Konvexität und die Schwärze füllte erneut unsere Blicke. Gleich im Anschluss begann ein helles Aufleuchten von vielen verschiedenen Farben, in einem engen Strudel, in das wir mit ungeheurer Geschwindigkeit durch Raum und Zeit jagten. Lauter zischende und wuschende Geräusche ertönten von allen Seiten um uns herum. Wunderschön und beängstigend zu gleich war dieses Ereignis, was nur wenige Sekunden währte, bis schlussendlich alles in einem grellen Blitz und einen ohrenbetäubenden Knall endete. Dann sahen wir für einen Moment wieder schwarz. Eine Sekunde der Stille und es folgte wieder ein heller Schein, worauf hin sich ein Raum- Zeitriss in unsere Welt öffnete. Ungefähr zwanzig Meter Durchmesser besaß dieser, war spiralförmig und erhellte die nähere Umgebung in einem gleißenden Licht. Im Uhrzeigersinn rotierte der Riss äußerlich gemächlich, während sich der Kern rasend schnell um die eigene Achse drehte. Unsere Blicke entfernten sich ein wenig von ihm und wir erkannten, dass sich dieser auf einer halb vertrockneten Wiese befand. Auf einem Hügel irgendwo in mitten einer Savanne, von wo aus wir in weiter Ferne den Rand eines Waldes erkennen konnten. Doch unsere Aufmerksamkeit blieb stets auf den Raum- Zeitriss, denn nun trat die Pranke der Drachin zum Vorschein. Mit hohem Tempo, etwa so schnell wie ein Affe seine Feinde jagt, verließ sie den Riss. Wir jedoch nahmen den Augenblick wie in Zeitlupe wahr, da jeder Moment sich in uns einprägen sollte. Und mit ihrer Pranke folgte Stück für Stück das vordere Unterbein, woraufhin auch ihr Kopf weiter oben erschien. Wegen dem hellen Licht des Raum- Zeitrisses, waren wir geblendet und konnten noch immer das Aussehen der Drachin schwer erkennen. Mehr und mehr entrann sie ihm, bis die Umrisse ihres Halses zu erkennen waren, bis ihr zweites Vorderbein auftauchte und bis sich diese beiden Körperteile mit dem Erscheinen ihrer Brust verbanden. Nun verließ sie auch für uns langsam immer schneller werdend den Riss, bis die Zeit ihren gewohnten Gang einnahm. Und so trat sie auch rasch mit ihrer ersten Pranke auf den Boden auf, woraufhin die Zweite folgte. Ihre mächtigen Schwingen behielt sie leicht ausgebreitet, um das Gleichgewicht zu halten und größeren Luftwiderstand zu leisten. Schnell wurde klar wie grazil sie sich bewegte. Trotz ihrer Größe und ihrem Gewichts, wirkte sie elegant und leichtfüßig zugleich. So fing die Drachin mit ihren Vorderläufen den Schwung teilweise ab und setzte mit ihren Hinterbeinen nacheinander auf, worauf sie anschließend einige Schritte aus lief. Da stand sie nun, majestätisch und anmutig im hell strahlenden Schein, wie ein Engel der vom Himmel gesandt wurde, derer Schönheit sich kaum beschreiben ließ. Ein von unten bis oben vollkommen einheitliches weißes Schuppenkleid, bedeckte ihren durchtrainierten, geschmeidigen Körper. Ihre Pranken und Klauen waren belegt von einer edlen schwarzen Rüstung mit goldenen Umrandungen, die so widerstandsfähig war wie keine Andere. Sie glänzte in der Sonne wie frisch poliert und bot der Drachin unaufhaltsamen Schutz. So wie ihre Hinterläufe die bis zum Kniegelenk auf, von mehreren aneinander hängenden Platten geschützt wurden. Auch ihre Schultern waren von dieser hochwertigen Rüstung bedeckt, die mit einer Brustplatte verbunden sind. Diese reichte bis hoch zum Schlüsselbein und verlief über mehrere Platten, die wie Schuppen übereinander lagen, das ganze Brustbein entlang. Die Brustplatte war außerordentlich flexibl und schränkte die Atmung der Drachin in keinster weise ein. Ebenso ihr Rücken, genau wie die Hüfte und ein Teil ihres Schwanzes war von der selben Anordnung der Platten besetzt, von der jede einzelne Gold umrandet ist. Zu guter Letzt trug sie einen Helm, der perfekt auf ihren Kopf angepasst wurde. Er schützte das Nasenbein, die Wangen sowie die Schädeldecke und den Bereich um ihre Augen, die so blau und klar, wie der Himmel am helllichten Tage wolkenlos war. Leicht nach unten gezogene Brauen und der starre Blick, war unter dem Helm das einzige Indiz, auf ihren entschlossenen Ausdruck. Diese einzigartige hochwertige Rüstung sollte sie schützen vor den Feinden die sie erwartet. Doch sollte sie ihre Bewegungsfreiheit und ihre Schnelligkeit auch nicht zu sehr beeinträchtigen. Sie sollte leicht und allzweck mäßig einsetzbar sein und auf ihrem Weg längere Zeit überdauern. Unter der Rüstung trug die Drachin auch ein Geschirr aus robusten goldbraunen Leder, an dem sie auf beiden Seiten eine Tasche besaß, ein paar Schlaufen und Schnüre, so wie ein langes Seil, das auf der rechten Seite befestigt war. Das war ihre Ausrüstung die sie für diese Mission mitnahm, jedoch trug die Drachin noch etwas Anderes bei sich. Etwas privates, was nicht nur für die Mission gedacht war. Es handelte sich hierbei um eine Kette die sie um ihren Hals trug. Sie bestand aus vergoldeten Kettenringen, die leicht abgenutzt waren, an denen ein eiförmiger lila Kristall hing. Er war auf höchsten Niveau geschliffen und von so makelloser Gestalt, dass kein anderer Kristall sich mit ihm messen konnte. Aus seinem Zentrum strahlte ein Leuchten aus, das langsam und schwach pulsierte.


Da stand sie nun. Standhaft und anmutig wie eine Göttin, die als Kriegerin eine neue Welt betrat und sich in dieser umsah. Ruhig und gelassen sah sie an einem warmen Herbsttag vom Hügel aus hinunter auf die weite Ebene der Savanne. Ein lauer Wind wehte lies das Gras sanft daher schaukeln während die Sonne strahlend froh hoch oben am Himmel tronte. Dieser trug wenige, doch große und dicke Cumuluswolken. Am Boden in weiter Ferne, führte ein Fluss quer über das Land, an den sich gerade eine große Herde an Tieren bewegte. Dahinter am Horizont, hohe Berge die aneinander gereiht eine Gebirgskette formten. Die Drachin Atmete tief durch ihre Nüstern und sah zum Himmel hinauf. „Ein schöner Planet“, dachte sie sich. Kaum von ihrem Heimatplaneten zu unterscheiden. Während die Drachin dort stand, ging sie in Gedanken noch mal das Wichtigste durch, was Litherius ihr sagte. Er sprach aus seiner alten rauen Kehle,
„Du wirst nach Tinyp reisen um den Dunkelmeister auf zu suchen, der für das dortige Chaos verantwortlich ist. Seit Zehn Jahrtausenden herrscht ein immer widerkehrender Krieg gegen ihn und die Affen, die sich ihm anschlossen. Ein Jahrtausend ist nun bald vollendet und das Jahr des Drachen rückt immer näher, an dem ein lila Drache geboren wird, der mit unvergleichlichen Kräften unvorstellbares vollbringen soll. Er soll sogar in der Lage sein die Zeit zu beeinflussen. Laut den alten Pergamenten beginnt mit seiner Geburt das Zeitalter des Friedens und der Ruhe. Sie werden von den anderen Drachen hoch geachtet, doch von einigen Völkern verachtet. Denn der Dunkelmeister ist einer von ihnen. Er ist der erste lila Drache der auf die Welt kam und wegen seiner Machtgier verbannt wurde. Nun ist er zurück gekehrt um erneut die Geburt des lila Drachen zu verhindern, bevor dieser dazu fähig ist, ihn zu stürzen. Das Land wird erneut von seinen zahlreichen Untertanen umpflügt, die Drachen werden abermals von seiner Macht zurück gedrängt und suchen verzweifelt Schutz.“
Sprach er kräftig und setzte nach einen Atemzug fort.
„Sie setzen all ihre Hoffnung in den lila Drachen und verstecken das Ei so gut sie nur können. Wir haben lange genug zusehen müssen ohne das arme Land unterstützen zu können, nun ist es an der Zeit, dass du dich auf den Weg machst und dich ihm anschließt.“
Sagte er und senkte seine Stimme.
„Gewinn sein Vertrauen und finde heraus welche Pläne er verfolgt. Sammle alle Informationen bezüglich des Krieges, dem Dunkelmeister und den Affen. Gehe bis zum Anfang der Geschichte zurück und erfahre wie alles begann, bis hin zum großen Ziel, wonach der Dunkelmeister strebt. Jede Kleinigkeit ist entscheidend, kein Detail darf ausgelassen werden, du musst gründlich sein.“
Betonte er deutlich und vermittelte mit seinem Ausdruck die Wichtigkeit dieser Mission.
„Es handelt sich um einen Drachen der keineswegs unterschätzt werden darf, deshalb können wir nur dann gezielt eingreifen, wenn wir alles wissen. Mein persönliches Interesse liegt besonders auf sein Alter, denn wenn der Krieg gegen ihn vor zehn Jahrtausenden begann, müsste er eben so alt sein. Es müssen wahrhaft finstere Mächte am Werk sein, kläre auf wie er so alt werden konnte. Deine Kette wird dir und deinem Gedächtnis dabei helfen. Wenn es dir möglich ist, und auch nur im äußersten Notfall und nur, wenn du dir dabei ganz sicher bist, versuche den Dunkelmeister zu töten. Riskiere jedoch nicht zu viel, gib Acht und setzte dein Leben nicht leichtfertig aufs Spiel.“
Schloss er ab und betonte seine folgenden Sätze mit Gefühl.
„Ohne hin ist deine Mission die wohl gefährlichste unserer Geschichte, doch zu gleich auch die wichtigste aller Zeiten. Wir dürfen niemals unseren Nachbarplaneten und natürlich auch deren Bewohner verlieren. Von deiner Mission hängt alles ab. Wir können nichts unternehmen, falls du scheitern solltest. Ich weiß, dass du dir darüber im klaren bist und das wusstest du auch bevor du dich freiwillig dafür gemeldet hast. Und genau aus diesen Gründen, weil du die Beste bist, übergeben wir dir die Verantwortung - um den Willen der Ahnen, dass diese dich nicht erdrücken soll - und schenken dir somit die Ehre unsere Welten erneut zu verbinden.“
Er ließ eine kurze Pause, um seinen letzten Satz hervorzuheben und große Wirkung zu verleihen.
„Nur ich hoffe, du bist dir auch dann noch deiner Aufgabe bewusst, wenn du zur Mutter wirst. … Mögen die Ahnen mit dir sein und dir Kraft schenken.“


Sie dachte lange über seine Worte nach und überlegte ständig wie sie die Herausforderung meistern sollte, bevor sie zur Reise antrat. Schließlich schloss sich der Raum- Zeitriss hinter ihr und wurde somit rasch immer kleiner. Da sah sie kurz über ihre Schulter und sagte im Gedanken bezüglich auf das Wurmloch durch das sie flog,„Wunderschöne Bilde waren das.“ bis dieser verschwand und es nun eindeutig war, dass es kein Zurück mehr gab. Ruhig und nachdenklich blieb sie und wendete sich wieder nach vorn, auf die Berge blickend. Ein leichtes Lächeln überkam sie, bis sie schließlich ihre Schwingen spreizte, schneller werdend voran lief und sich ein mal kräftig vom Boden abstieß um in Richtung der Berge zu gelangen.
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