In der nächtlichen Stille

KurzgeschichteRomanze / P12
Jem Carstairs Tessa Gray Will Herondale
29.10.2015
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..........  " Ihr braucht hier nicht rumzustehen, wie die ölgötzen. Folgt mir. Ich bringe auch zu euren Zimmern." In einem der vielen Gänge blieb Aloyis stehen und meinte an Jem gerichtet." Deine Verlobte schläft doch bei dir oder?" Jem wusste genau wie Will und ich, dass wenn er ablehnte, Aloyis Fragen stellen würde. Also nickte er nur und zog mich mit ins Zimmer. Die Möbel waren allesamt mit dem Familienzeichen der Starkweather's gekennzeichnet.

Wir stellten unsere Koffer ab und sahen uns an." Tessa, es macht dir doch nichts aus?" Ich lächelte nur.

Als Jem kurz bei Will war, zog ich mir ein blaues Nachthemd an. Es ging mir bis zu den Knöcheln und hatte lange Ärmel, dafür aber ein hübsches Dekoltèe. Meine Haare Band ich zu einem Lockeren Zopf.

Nachdem Jem wieder da war, gingen wir runter in den Salon, wo schon ein paar Sandwiches standen.

Unten setzte ich mich gegenüber von den Beiden und ich konnte Wills Blick auf mir spüren. Dieser löste sich erst , als Aloyis Starkweather in den Raum kam.

Das Essen verließ schweigend, bis Aloyis schließlich sagte: " Es ist schon sehr spät und ich bin auch sehr müde. Die Reise muss sehr anstrengend gewesen sein. Morgen können wir über eure Fragen reden. Gute Nacht."

Jem, Will und ich standen auf und gingen wieder auf unsere Zimmer, während sich die beiden unterhielten, betrachtete ich die Schönen Bilder. Es war wirklich sehr schön und auch sehr einladend hier.

Jem schloss die Zimmertür und zog sich um. Ich nahm ein Buch aus meinem Reisekoffer, welches ich auf das Bett legte. Plötzlich spürte ich James hinter mir. Ich konnte es an seinem warmen Atem in meinem Nacken spüren." Auf welcher Seite möchtest du schlafen?" Ich drehte mich um und öffnete leicht meine Lippen, doch er beugte sich vor und kam langsam auf mich zu. Ich nahm flüchtig wahr, dass er kein Shirt oder Hemd anhatte.

Sanft legten sich seine Lippen auf meine und öffneten sich. Ich war erst total überrascht und geschockt, doch es gelang mir, mich ein wenig zu entspannen. Ich ließ meine Hände über seinen Oberkörper fahren und legte sie schließlich auf seine Schultern, während er seine Hände um meine Taille legte und mich zu ihm ran zog. Der Kuss wurde inniger und ich verschränkte meine Hände in seinem Nacken, um ihn näher an mich zu ziehen. Seine Hand wanderte hinauf zu meinen Haaren und lößte dass Blaue Band, welches meine Haare zusammen hielt. Dann wanderte sie wieder zurück an meine Taille, sein Mund jedoch begab sich von meinem Kinn hinunter bis zu meinem Schlüsselbein und dann zu meiner Schulter. Er schob den Stoff meines Nachthemdes beiseite, küsste die freigelegte Haut und ich warf den Kopf in den Nacken. Sein Mund, mit dem er kleine küsse auf meiner Schulter verteilte, hinterließ eine fast brennende Spur auf meiner Haut. Ich konnte ihn einfach nicht von mich stoßen, wollte überhaupt nicht, dass er aufhörte. Ich wusste das es sich nicht gehörte und dass es ein sehr großer Fehler war, doch in diesem Moment war logisches Denken nicht gerade meine Stärke. Jemand klopfte an der Tür und wir fuhren auseinander. Jem öffnete die Tür und Will kam herein.

Die beiden diskutierten jetzt schon eine Weile, weshalb ich mich aufs Bett setzte und nachdachte. Sie diskutierten darüber, was sie als nächstes machen wollen. Meine Gedanken schweiften ab, zu dem Kuss. Wieder und wieder wiederholte ich in Gedanken diesen Kuss. Ich wurde Rot, was ich daran merkte, dass mein Gesicht sich heiß anfühlte. Doch weder Jem, noch Will bemerkten es. Sie waren Gerade dabei, die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Ich konnte mich also in Ruhe meinen Gedanken hingeben.

Durch das Geräusch einer sich schließenden Tür, schreckte ich hoch und stand auf. Jem kam auf mich zu und nahm mein Gesicht in die Hände. "Ich hoffe, dass du mir mein Verhalten von vorhin nicht böse nimmst. Ich weiß auch nicht so recht, was  mich da überfallen hat. Es tut mit leid und und ich bitte um Entschuldigung." Sagte er völlig ernst, während er mir in die Augen schaute.  " Ich... Es ist... Schon in Ordnung." Etwas anderes wollte nicht über meine Lippen kommen. Er nickte und löschte das Licht. Schlafen tat ich in dieser Nacht nicht wirklich erholsam.

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Ich hab gerade Geschichten wiedergefunden, welche ich vor 2 Jahren geschrieben habe und dachte mir, dass ich diese hier mal hochlade. Ich hoffe sie gefällt dem einen oder anderen. Eventuell schreibe ich Irgendwann nochmal eine Fortsetzung. Vielleicht hätte ja jemand Interesse daran.
Liebe grüße
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