I'll never give up

GeschichteMystery, Romanze / P18
Hänsel Mina
26.10.2015
22.12.2015
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Chapter one: I live

Mit schmerzverzerrtem Gesicht falle ich zu Boden, kurz nachdem Muriel mich mit ihrer Attacke in der Magengrube trifft. Ich spüre nur schwach, wie Hänsel mich auffängt und in seinen Armen hält. "Mina! Halt durch!", sagt er zu mir und streicht mir über die Wange. Ich zittere und kann mich vor Schmerzen kaum rühren. "Da gibt es noch etwas, was ich dir sagen möchte....", sage ich schwach und merke schon, wie vor meinen Augen langsam alles verschwimmt. "Ja sag es mir. Alles was du willst.", sagt er ruhig und blickt mich besorgt an. Mein Anblick muss ihm das Herz zerreißen. "Leg diese Schlampe um. Mach sie fertig. Versprich es mir...", sind meine Letzten Worte, bevor ich in die Ewige Dunkelheit hineingleite...

Langsam schlug ich die Augen auf. Schwaches Licht dringt an meine Augen. Ich sehe nicht viel in dem kleinen Raum. Langsam blicke ich mich um. Es ist warm und der Kamin ein paar Meter vor dem Bett in dem ich liege erwärmt den Raum. Ich lebe. Ich kann es kaum glauben. Ich dachte schon, es seie vorbei. Ich bin wohl nur ohnmächtig geworden. Das muss es sein. Ich höre, wie langsam quietschend die Tür der Waldhütte auf geht. Hänsel kommt in den Raum und gibt frisches Holz in den Kamin. Er war wohl gerade Holz hacken. Er steht mit dem Rücken genau vor mir. Seine breiten Schultern versperren mir die Sicht auf die roten Flammen in dem Kamin. Da dreht er sich um und sieht mir direkt ins Gesicht. Er lächelt. Dann beugt er sich über mich und streicht mir über die Wange. Genauso wie auch kurz vor meinem vermeintlichen Tod. "Ich wusste, dass du es schaffst.", sagt Hänsel und wirkt total erleichtert. Ich kann es selbst kaum glauben, nur knapp dem Tod entronnen zu sein. Fast war ich ums Leben gekommen. Wegen Muriel. An dem Gedanken schnürt sich mir die Kehle zu. Und die Scham steigt in mir hoch, weil ich schwarze Magie benutzt habe.

Ich schlucke den bitteren Kloß in meinem Hals einfach hinunter. Ich lebe. Und Hänsel ist bei mir. Das ist das Einzige, was zählt. "Wie lange war ich weg?", frage ich und sehe ihn erwartungsvoll an. "Drei Tage.", sagt Hänsel. "Es hat eine Weile gedauert bis dein Körper das Heilmittel richtig verarbeitet hatte.", ergänzte er. Ich lächelte. "Danke dass du mir das Leben gerettet hast.", sage ich glücklich. Jetzt hat er mich schon zum zweiten Mal gerettet. Das ist kaum zu glauben. "Ich bin so froh dass du lebst!", sagt er nur und da küsst er mich auch schon. Überglücklich erwidere ich seinen zärtlichen Kuss. Jetzt wird nichts mehr passieren. Bestimmt nicht.

To be counted...
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