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Du, die meine Welt mit Farbe durchtränkt.

von JCypher
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18
Inu-Yasha Kagome Kikyou Miroku Sango Sesshoumaru
25.10.2015
13.01.2021
28
117.564
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13.01.2021 3.084
 
》"Miroku", der Mönch sah sich fragend um, die so bekannte Stimme ließ sein Herz schneller schlagen.
"Miroku hier", er drehte sich um, weitete seine Augen, als er seine Mutter sah, die ihm warm zulächelte.

Er lief vor, so schnell, dass er über seine Füße stolperte und auf den Knien landete.
Ihr warmes Lachen ertönte, als sie sich vor ihn kniete und sein Gesicht mit ihren warmen Händen umgriff.

"Hast du dir weh getan mein Liebling?", der junge Mann schüttelte den Kopf und ließ sich von ihr aufhelfen.

"Du bist wirklich jeden Tag schöner", säuselte sie und fuhr ihm durch die schwarzen Haare. Miroku lächelte warm und lehnte sich in ihre liebevolle Berührung.

"Und du verdrehst wieder allen Mädchen den Kopf", er folgte ihrem Blick zu den Mädchen, welche an der Hütte standen und ihm zuwinkten, dann aber schüchtern kicherten.

Der Junge grinste ihnen charmant zu, ehe er wieder zu ihr sah. Sie sah ihm sanft entgegen, lachte dann und seufzte "Komm mit mir, mein Liebling"《.


》"Inuyasha!", er sah auf, lächelte langsam, als er Amira auf der Hütte kommen sah und sie ihm offen zuwinkte.
Der Hanyou lief eilig auf sie zu, nahm ihr den Korb aus der Hand und fragte "Hast du mich vermisst?".

Die junge Frau lachte hell und lief neben ihm her, sah in die Ferne und lächelte warm "Ich habe oft an dich gedacht". Der Hanyou grinste zufrieden vor sich hin, stockte jedoch, als sie seine freie Hand ergriff.

Er schluckte und sah zu ihren Fingern, ehe er mit roten Wangen wegsah und den Griff erwiderte.

"Du siehst sehr hübsch aus", murmelte er leise, während er dabei zusah, wie sie die Wäsche in dem Teich wusch.

Sie lächelte schüchtern, strich sich eine Haarsträhne hinter das Ohr und hauchte "Danke", ehe sie weiter arbeitete. Sein Blick blieb dabei auf ihr, seine Nase sog ihren Geruch ein.

"Weißt du, du musst das hier nicht mehr machen", seufzte der Hanyou ehrlich und sah ihr weiterhin ins Gesicht.
"Du kannst mit mir in den Westen kommen".

"Als deine Gemahlin?", Inuyasha errötete sofort vollkommen, wandte ihr den Rücken zu und knurrte "W-Warum sagst du sowas?".
Amira lachte hell, drückte die nasse Kleidung aus und lächelte "Du hast mir nicht widersprochen".

Inuyasha brummte, sah dann aber doch wieder leicht zu ihm und fragte leise "Und wenn?". Sie lächelte ihm offen zu, reichte ihm ihre Hand und hauchte "Komm mit mir".《


》"Sesshomaru! Lass das!", lachte Kagura hell, befreite sich aus seinen Armen und trat einige Schritte von ihm weg, er jedoch folgte ihr schnell, umgriff ihre Hüften und hob sie hoch.

Sie sah lächelnd auf ihn herab, umgriff seine Wangen und erstarrte, als er sie grinsend ins Wasser warf. Sie tauchte auf, sah ihm fassungslos entgegen und strich sich mit ihren keinen Hände ihre Haare aus dem Gesicht, ehe sie knurrte "Warte ab".

Er hockte sich zufrieden ans Ufer, sah ihr überlegen grinsend entgegen und fragte frech "Was ist? Du sagtest dir ist warm"? Sie knurrte, trat auf das Ufer zu und drückte sich auf, ihm entgegen.

Er hob seine Augenbraue, erwartete ihre Lippen auf seinen, doch sie grinste nur "Du auch", damit umgriff sie sein Handgelenk und zog ihn zu sich ins Wasser.

Wie ein nasser Hund schreckte er auf, sah sie durch nasse Haarsträhnen an und hörte ihr offenes Lachen, während sie sich wieder aus dem Wasser drückte.

Eilig ergriff er sie und zog sie zurück zu sich, wandte sie um und hob sie abermals hoch. Er sah zu ihr auf in ihre warmen Augen, umgriff sie feste und hauchte "Du bist wirklich schön".

Ihr liebevolles Lächeln wurde etwas größer, während ihre Finger seine Wangen umspielten und sie hauchte "Komm mit mir".《


Kagome raste durch den Wald, auf ihrem Rücken Kikyou und neben ihr Sango. Ihre Gerüche wurden undeutlicher, ihr Youki wesentlich schwächer. Irgendwas stimmte nicht.

Kagome sprang durch das Gebüsch und zog ihre Augenbrauen etwas zusammen, als sie den alten Tempel sah. Sie ließ Kikyou runter, welche sofort ihren Pfeil zog und konzentriert zu der Tür sah.

Kagome und Sango hingegen gingen mit gezogenen Waffen auf das kleine Gebäude zu. Die Hanyou nickte und sofort riss Kagome die Türe auf. Sie ergriff Sangos Kopf und sprang mit ihr zur Seite.

Sie sah lediglich Spinnennetzte, dunkel und undurchsichtig, die die komplette Tür verklebten und nach ihnen gegriffen hatte. Kagome ergriff ihr Schwert, da hörte sie auch schon "Kagome!", sie wandte sich eilig um, atmete erleichtert durch, als Sesshomaru auf sie zulief, eine Hand an ihre Wange legte und hauchte "Du bist in Sicherheit. Ich habe mir
Sorgen gemacht!".

Ihre Augenbrauen zuckten leicht zusammen, doch sie ging nicht weiter auf seine Worte ein, sondern fragte "Wo sind Inuyasha und Miroku?".

Er zuckte mit den Schultern, legte auch seine zweite Hand an ihre Wange und seufzte "Das ist egal, Hauptsache du bist bei mir".

Kagome riss ihr Schwert hoch und trennte ihm damit die Hände ab. Er brüllte schmerzverzerrt auf und taumelte zurück, starrte auf seine fehlenden Hände.

Sango und Kikyou stolperten zurück, starrten fassungslos zu ihr und verstanden nichts mehr.

Die Youkai trat auf Sesshomaru zu, griff an seinen Kragen und hob ihm ihre Schwertspitze entgegen, ehe sie knurrte "Wer zur Hölle bist du?".

Sesshomaru sah ihr still entgegen, ehe sich seine Mundwinkel verzogen und er zu lachen begann. Sie zog ihre Augenbrauen kraus, als ihr Blick auf seine Unterarme Glitt und die weißen Netze daraus geschossen kamen.

Kagome wollte ihm gerade das Schwert in den Hals rammen, als Sango auf sie zusprang, feste ergriff und mit sich riss, keine Sekunde bevor das Netz sie gepackt hätte.

"Es ist so ein hübsches Gesicht", hörten sie den Youkai Hauchen, ehe er sich ihnen zuwandte und es ihnen eiskalt den Rücken runter lief.

Sesshomarus Gestalt war gewischen, dafür stand nun ein Mann dort, der der einer Spinne ähnlicher war, als einer Person.

Seine Augen waren groß, allerdings hatte er darüber noch ein kleines Augenpaar. Zudem standen ihm seine Eckzähne viel zu weit über seinen Mund heraus.

Kein Wunder, dass er Sesshomarus Gesicht haben wollte.

Sein Kimono riss auf und schwarze, behaarte Beine stießen aus seinem Körper und hoben ihn leicht an. Er war wirklich - ekelhaft.

Kagomes Blick zuckte an ihm vorbei zu dem Tempel. Ihre Youkis wurden immer schwächer. Sie musste wirklich zu ihnen.


》"Wohin mitkommen?", fragte der Mann und legte seinen Kopf leicht schief. Warm fuhr sie ihm über die Wange und hauchte "Willst du nicht für immer an meiner Seite sein?".

Überrascht schluckte er. Natürlich wollte er an ihrer Seite sein, er wollte mehr mit ihr erleben und Erinnerungen schaffen.

"Ich will, aber wohin gehen wir?", sie lächelte offen, deutete hinter sich und lachte warm "Na wohin schon, nach Hause".

"Nach hause", murmelte er und sah gegen ihre ausgestreckte Hand. Sein Blick glitt an ihr vorbei, zu seinem Dorf. Es war hell, so unfassbar warm und es zog ihn an.《

》"Mitkommen?", murmelte Inuyasha und Amira nickte lachend. Sie ließ die Wäsche im Korb sinken, wandte sich ihm zu und hauchte "Nur wir beide, für immer".

Der Hanyou schluckte. Er wollte bei ihr sein, wollte es, seit er sie kennengelernt hatte. Sie war so liebevoll und ehrlich, ihr warmes Herz hatte seines erwärmt, welches er für vereist gehalten hatte.

"Amira, ich muss - zurück. Kagome braucht mich, jetzt wo es mit Sesshomaru so läuft und-"
"Und was? Ich bin nicht Kikyou?"
"So ist das nicht!", widersprach er feste und ehob sich, zog sie mit sich und umgriff ihre Wangen.

"Ich liebe dich, Amira, wirklich!".
Sie lächelte wieder warm, umgriff sanft sein Gesicht und hauchte "Dann komm mit mir. Kagome kommt zurecht und dein Bruder auch. Du hast es verdient glücklich zu sein".

Langsam lächelte auch Inuyasha. Er gab sich den sanften Berührungen hin und nickte dann leicht. Ja, er hatte es verdient und sie machte ihn glücklich. Er musste mitgehen, konnte sie nicht wieder verlieren.《

》"Wohin willst du?", fragte er gegen ihre Lippen, gegen ihr warmes Lächeln. Sanft fuhren ihre Finger über seine Wange, hauchte "Ich will dich bei mir haben, für immer".

Seine Mundwinkel hoben sich, seine Hände lösten sich von ihr und vorsichtig ließ er sie auf ihre Füße.
"Du hast mich doch bei dir".
"Ich will dich für mich allein".
Sesshomaru stockte, sah zur Seite und widerholte leise "Hast du doch".

"Nein", widersprach sie und schüttelte den Kopf, griff an seine Wange und wandte sein Gesicht wieder ihr zu.
"Deine Gedanken sind die Hälfte der Zeit bei ihr".
"Was soll ich dagegen tun?".
"Nichts", lächelte sie warm. Nicht die Art von Reaktion, die er von ihr erwartet hatte.

"Aber ich kann dir helfen", hauchte sie und legte ihre Lippen sanft auf seine, ehe sie sprach "Komm mit mir. Du hast es verdient, glücklich zu sein".
Ja, das hatte er verdammt nochmal und solange sie in seinen Gedanken kreiste, würde er es nicht werden.

Kagura war wunderschön und lebensfroh. Mit ihr könnte er neu anfangen, sie endlich vergessen. Er nickte leicht, ergriff ihre Hand und stimmte zu "In Ordnung".《


Kagome raste vor, während sie versuchte den Spinnennetzen auszuweichen. Fast zeitgleich traf sie mit Sangos Hiraikotsu und Kikyous Pfeil bei ihm an, doch problemlos wehrte er den Pfeil ab, schlug den Boomerang, so wie die Youkai zu Boden.

Sie sah auf, riss ihr Schwert hoch und versuchte sein Bein abzuwehren, doch es drückte mit so viel Druck zu ihr runter, dass sie zischte.

Sie umgriff die Klinge ihres Schwerts und drückte es feste hoch, brauchte so viel Abstand, dass sie aufstehen konnte, doch das Problem behob sich, als Kikyous Pfeil ihm das Bein zerriss. Er brüllte auf, sprang wütend in die Richtung der Miko, doch beide Frauen schnitten ihm den Weg ab.

Kagome sprang auf ihn zu, holte weit aus, als das Netz aus seinem Körper schoss und ihr Schwert feste umgriff. Sie knurrte, wollte es zurück ziehen, doch er schleuderte sie bereits zur Seite.

Sango ließ ihre Krallen wachsen und sprang ebenfalls knurrend auf ihn zu. Sie musste Toketsu holen. Sie wisch seinen Beinen aus, ebenso den Netzen und schnitt das Schwert aus dem Netz, ehe sie es Kagome zu warf, die ebenfalls wieder auf ihn zuraste.

Synchron wischen sie dem Netz aus, rasten auf ihn zu und während Kagome ihm mit dem Schert von dem Spinnenkörper schnitt, hielt Sango seinen Kopf hoch und rief "Kikyou!". Sie spannte ihren Bogen und schoss den Pfeil perfekt plaziert in dem Hals des Youkais.

Sango und Kagome landeten, doch konnten sie nicht auf den Genuss kommen, ihn auflösen zu sehen, denn sie liefen sofort auf den Tempel zu. Kagome riss die Türe auf und sofort erstarrte sie, als sie die Männer am Boden liegen sah. Bewusstlos und mit schneeweißen Tränen.

Kagome lief auf Sesshomaru zu, wandte ihn auf den Rücken und musterte ihn. Er schien, genau wie Inuyasha und Miroku unverletzt. Vorsichtig hob sie seinen Oberkörper an, legte eine Hand an seine Wange.

"Sie stehen unter einem Zauber, wir sollten sie hier wegbringen", erklärte Kikyou nachdem sie den Hanyou sanft wieder hinlegte. Sie nickte eilig, trat aus der Hütte und verwandelte sich.

Sango stemmte Sesshomaru hoch und legte sie auf ihren Rücken, ebenso wie Inuyasha. Sie warf sich Miroku über die Schulter und half Kikyou auf Kagomes Rücken. Diese hielt die beiden fest, ehe Kagome losrannte, gefolgt von Sango.

Von Shippous Geruch angezogen, liefen sie geradewegs in ein Dorf, auf eine Hütte zu. Da Kirara und Shippou sie rochen, liefen sie aus der Hütte und erstarrten, als sie sie sehen.
"S-sind sie-",
"Nein, Shippou", unterbrach Sango ihn und sah dann zu einer Frau, die aus dem Haus trat.

"Oh du meine Güte, Miroku-sama! Sesshomaru-sama!", hauchte sie, was Kagome und Sango aber erstmal übergingen. Viel mehr sprach Kikyou "Habt ihr irgendwo eine kleine freie Hütte?".
"Äh - nein aber ihr könnt sie hier rein bringen".

Sango legte Miroku in der Hütte ab, die von den fremden Frauen verlassen wurde und lief zurück. Sie ergriff Inuyasha und legte ihn neben dem Mann, ehe Sesshomaru folgte und Kagome sich verwandeln konnte.

Kikyou setzte sich zu den Männern und fuhr mit ihren Händen über ihre Körper, während Kagome und Sango im Türrahmen standen und sie musterten.

"Woher wusstest du, dass es nicht Sesshomaru war?", fragte Sango leise, was Kagome ehrlich antworten ließ "Erstens wusste ich, dass er nicht glücklich auf mich zulaufen wird, wenn ich zurück komme sondern wütend ist, dass ich solange nicht da war und zweitens ist Inuyasha ihm nicht egal. Es braucht schon etwas mehr als sein hübsches Gesicht, um mich davon zu überzeugen, dass man Sesshomaru ist".

"Was ist mit ihnen?" Wie geht es Miroku?", fragte Sango eilig, bekam gleich einem beleidigten Blick von Kagome, da sie lediglich von ihm gesprochen hatte.

"Die Netze des Youkais waren mit einer Flüssigkeit getränkt, die sie in eine Art Komatraum versetzen. Es geht Ihnen gut, aber wenn sie nicht aufstehen wollen, werden sie es nicht".

Kagome fuhr sich über die Augen und schnaufte leise. Träume, huh. Die konnten manchmal wirklich schön sein.

"Können wir nicht irgendwas machen?", fragte Sango leise, woraufhin die Miko nickte, in den Raum deutete und erklärte "Wir können reden. Wenn sie unsere Stimmen hören, kommen sie vielleicht zur Besinnung".

Kagome sah von ihr zu Sesshomaru und zurück, fragte dann leise "Wir sollen - mit ihnen reden?", doch die Miko lachte bereits, schüttelte mit dem Kopf und widersprach "Ich denke es reicht, wenn wir drei miteinander reden und sie es hören". Das klang schon viel besser.

Die beiden Frauen traten mit ihrer Freundin rein und setzten sich neben die Männer. Sangos Blick zog sich über den Raum, ihre Augenbraue hob sich. Sie wollte nicht wissen, was sie hier gemacht haben. Shippou legte sich neben Miroku und Kirara neben Inuyasha, wollten für sie da sein.

Kagomes Blick lag auf Sesshomaru, ihre Mundwinkel fielen leicht. Obwohl die weißen Tränen über seine Wange glitten, lächelte er leicht. Er schien glücklich. Sie alle drei sahen glücklich aus.

"Kagome", sie sah zu Sango, welche leicht lächelte und versicherte "Es wird alles gut werden". Die Youkai atmete tief durch, sah wieder zu dem Daiyoukai und widersprach "Das ist es nicht. Aber sie sehen glücklich aus".

"Eifersüchtig?", grinste Kikyou, was sie dunkel Knurren ließ. Sie ergriff den Anhänger ihrer Kette und führte ihn an ihre Lippen.

"Was ist wenn sie nicht aufwachen wollen?", Kikyou schüttelte leicht mit dem Kopf, neigte ihren Blick und antwortete leise "Dann werden sie es nicht".

Kagome erhob sich rasant, wandte sich ab und verkündete "Ich werde Wasser holen und einen Tee machen", damit verließ sie die Hütte und trat eilig vor. Sango sah von der Tür zu Kikyou, welche ruhig lächelte und erklärte "Kagome kann mit Schmerz nicht umgehen".

》Sesshomaru ließ sich von Kagura vorziehen, sein Blick fiel.
Neu anfangen, ohne sie, ohne je wieder an sie zu denken.

Es war über 100 Jahre her, seit dem Vorfall. Langsam musste er ohne sie leben, sie loslassen und Kagura war das beste Mittel dafür.

"Was ist wenn sie nicht aufwachen wollen?"

Sesshomaru stockte. Er zog seine Augenbrauen leicht zusammen und sah sich um. Es war ihre Stimme, dass wusste er, die würde er niemals wieder vergessen.

"Dann werden sie es nicht".

Die Miko? Was - was zur Hölle war los? Sesshomaru löste seine Hand aus ihrer und wandte sich um, sah nichts. Es schien viel mehr so, als wäre die Umgebung plötzlich trostlos.

"Sesshomaru? Was ist los?", fragte Kagura und trat auf ihn zu, legte ihre Hand an seine Wange.

"Ich werde Wasser holen und einen Tee machen".

Der Daiyoukai umgriff das Handgelenk der Youkai und löste ihren Griff von ihm, ehe er rief "Kagome!". Es wurde still. Hatte er es sich eingebildet? Wurde er jetzt vollkommen verrückt?

Er sah zur Seite, zog seine Augenbrauen und sah sich dann um, Kagura war aber weg. Er stand lediglich hier und -

"Kagome kann mit Schmerz nicht ungehen", wieder die Stimme der Miko. Es war nicht so, als Stände sie hier irgendwo und spielte ein Spiel mit ihm. Es war als würde ihre Stimme durch die Umgebung hallen.

Schmerz? Welcher Schmerz? Wieso hatte Kagome schmerzen?

"Der Gedanke Sesshomaru zu verlieren, konfrontiert sie mit so starken Gefühlen, denen sie sich sonst nicht stellen muss. Wenn sie ihn tatsächlich irgendwann verliert, ein zweites Mal, wird sie es nicht überstehen".

Sesshomarus Augen weiteten sich rasant, durch einem starken Ziehen im Kopf ging er in die Knie und presste seine Hand dagegen. Verlieren? Nein. Sie würde ihn nicht mehr verlieren, dass er sich geschworen.《


Der Daiyoukai hob seine Lider leicht, sah gegen eine alte Holzdecke. Der Geruch der Gruppe strich ihm in die Nase, ebenso die von Sango und Kikyou, so wie ein fremdes Youki.

Sesshomarus Blick glitt zur Seite, erfasste die Miko, die mit dem Rücken zu ihm sah, dann Sango. Von ihr ging das Youki aus. Das Ritual hatte also funktioniert.

Mit einem Ruck setzte der Silberhaarige sich so plötzlich auf, dass die beiden Frauen zusammenschreckten. Sie sahen zu ihm, atmeten tief durch. Es sollte sie nicht überraschen, dass er als erstes aufwachte. Er war ein Daiyoukai.

"Wo ist sie?", fragte er und erhob sich, strich sich über das Gesicht und ging dann mit einem "Schon gut", an ihnen vorbei. Bevor er die Hütte aber verließ sah er mit kühlen Blick zu Sango, welche etwas zurück rutschte. Er musterte sie knapp, nickte ihr dann zu und lief aus der Hütte.

"W- war das jetzt nett gemeint oder nicht?", fragte die Hanyou leise, was Kikyou lachen ließ. Sie zuckte mit den Schultern, sah zu den beiden Männern und seufzte "Ich denke es war nichts von beidem. Es respektiert es".
 
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