Tame me!

von Kairi1998
GeschichteÜbernatürlich / P12
Elijah Mikaelson Niklaus Mikaelson OC (Own Character) Rebekah Mikaelson
25.10.2015
22.09.2017
36
133462
9
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Dieses Kapitel
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Hey,
Das ist meine erste Fanfiktion. Ich hoffe ihr mögt sie. Ich würde mich riesigen über Rückmeldungen freuen :D
Als kleine Vorwarnung. Ich werde nur manche Charaktere aus the Originals  und TVD klauen.  Manches weglassen oder abändern mal sehen, aber Zusammenhang zur den Serien wird noch erklärt:D Marcel und so werden also nicht vorkommen und Haley auch nicht, ob es sie gibt weiß ich noch nicht:)
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Prolog

Hätte mir jemand gesagt, wie meine nahe Zukunft aussieht hätte ich ihm einen Vogel gezeigt und ihn ausgelacht oder 112 angerufen und ihn/sie, selbst wenn es dabei um mich selber gehandelt hätte, einweisen lassen. Ich meine mein Leben ist, so ungern ich es auch zugebe, langweilig normal. Die gleichen typischen Probleme jedes 17-jähriges Mädchens beschäftigen auch mich. Niemand des anderen Geschlechts mag mich. Mein Selbstbewusstsein ist im Keller. Mein Job ist scheiße. Meine Mutter behandelt mich immer noch wie eine 12-jährige. Ich habe einen fetten Pickel am Kinn bekommen. Bla bla. Ich könnte noch Stunden so weiter machen. Fast alle diese Sachen würden auch auf mich zu treffen, genau wie bei jedem anderen Teenager. Ich bilde mir nicht ein irgendetwas besonderes zu sein. Ich hatte die gleichen Ziele wie allen anderen auch. Einen guten Schulabschluss zu machen. Einen Job, der mir Spaß, zu finden. Mich zu verlieben. Und. Und. Dass nichts davon in naher Zukunft für mich eine Rolle spielen wird, hätte ich nie für möglich gehalten. Auch nicht an dem ach so normalen Sonntagmorgen, als ich mit zwei Fahrradtaschen voller unnötigen Werbepropeskte das Haus verlasse. Ja ich trage als Nebenjob Werbung aus. Na und? Es ist ein ehrlicher und ja ihr habt mich erwischt beschissener Job. Noch ist meine Weltsicht nicht durch irgendwelche arroganten übernatürlichen Arschlöcher aus dem Gleichgewicht gebracht worden. Wie gesagt noch nicht. Aber genau so einer wird früh genug all meine Ziele über den Haufen werfen. Eine Wahl hatte ich nicht. Ob ich das bereue ist jedoch eine ganz anderen Frage.

Kapitel 1

So what if you can see the darkest side of me
No one will ever change this animal I have become
Help me believe it's not the real me.

Mein Kopf wippt im Takt der Musik aus meinen Kopfhörern, während ich gedanklich mit gröle als gäbe es kein Morgen. Da ich in der Öffentlichkeit bin, kann ich leider nicht laut mit singen. Zu Schade, aber die Welt ist einfach noch nicht bereit für meine Gesangskünste. Ich grinse über meinen eigenen Witz, während ich eine weitere Treppe hoch springe, einen Prospekt von den tausenden auf meinem Arm nehme, es falte und liebevoll in den kleinen Briefschlitz stopfe. Dabei musste ich mich tatsächlich bücken, da es einer diesen winzigen Schlitze unten in der Tür ist. Wie geizig kann man bitte sein, sich noch nicht mal einen ordentlichen Briefkasten zu kaufen, obwohl man in einer enormen Villa wohnt! Ich meine wirklich so ein Ding kostet gerade mal 30 Euro, aber diese reichen Bonzen dachten natürlich nicht eine Sekunde an arme Zeitungszusteller wie mich. Ich werde jedes Mal wütend wenn ich diesen Bezirk austeile. Riesige Häuser und keine Briefkästen, sodass ich fast jedes Mal ellenlange Auffahrten hoch schlürfen muss und mich dann auch noch bücken muss, wenn ich einen Rückenschaden davon bekomme klage ich die Pi*sser alle an. Zum Glück bin ich schon fast fertig. Nur noch drei Einfahrten und ein Mehrfamilienhaus. Dann noch eine Straße ohne Bonzenhäuser. Summend hüpfe ich die Treppe wieder hinunter. Ein neues Lied hat angefangen. Mhh. Ich liebe einfach Falling in Reverse. I am insane that is a start. Ja genau das ist es was ich meine. Sie sprechen mir aus der Seele. Meine Füße tragen mich von alleine in die nächste Einfahrt. Sie führt um ein hohes Backsteingebäude herum zu einem Hinterhof, den man von der Straße nicht ganz einsehen kann, und zu einer weiteren Tür mit winzigem Briefschlitz(!). Die Sonne brennt mir in den Rücken. In meinem Kopf sehe ich schon Wassereis und eiskalter Apfelsaft mit Strohhalm. Meine wunderschönen Gedanken werden leider unterbrochen von der absurdesten Szenen, die ich meinem Leben je gesehen habe. Und ich habe eine große Schwester, die sich selber als Queen of Pranks bezeichnet. Ich bleibe wie erstarrt stehen. Immer noch laute Musik in meinen Ohren. Rechts von mir an die Hauswand gepresst steht eine Frau. Sie ist um die vierzig. Kurze blonde Haare. Ihre großen blaue Augen aufgerissen. Voll von Angst. Schmerz und Verzweiflung. Ihr Hände versuchen einen Schrank von einem Mann mit allen Mitteln von sich wegzuschieben. Sie zerren an seinen kurzen blonden Haare, als würde ihr Leben davon abhängen. Ich kann nur seinen Rücken sehen. Sein Kopf ist nieder gebeugt, als würde er sie küssen, aber das tut er nicht. Er saugt an ihrem Hals, wie ein Blutegel. Ew. Fast muss ich lachen. Ist der so geistesgestört, dass er denkt er ist ein Vampir oder was? Ich bitte euch ein Vampir?! Wirklich jetzt. Da kann man echt kreativer sein. Das Thema ist schon seit Twilight, vor allem nach den Filmen, so was von abgegriffen. Okay Dracula hatte noch was drauf, aber der ist ja auch noch von der alten Schule. Ich muss ihr helfen denke ich. Die Prospekte rutschen mir aus der Hand als ich sofort los spurte und die wenigen Meter zwischen uns überbrücke. Warum ich keine Angst habe kann euch echt nicht sagen. Echt nicht. Eigentlich müsste ich doch zittern vor Angst. Der Typ ist ja offensichtlich nicht bei Sinnen, aber ich zögere nicht. Mit meinen jetzt freien Armen reiße ich an dem Kragen von Mr. Reißzahn. Oder eher ich versuche es. Denn er bewegt sich keinen Zentimeter. Wie ein Eisblock. Echt jetzt?! Ich zerre wie eine Verrückte an seinem Shirt und er bewegt sich kein bisschen. Wahrscheinlich hat er meine Anwesenheit nicht einmal bemerkt. Was geht mit ihm ab?! Ein salziger Geruch steigt mir in die Nase. Ich schlucke. Rotglühendes Blut an ihrem Hals. Mein Herz beginnt nun doch endlich zu realisieren in was einer absurden Situation ich mich befinden und klopft schneller. Ich verstärke meinen Griff und ziehe erneut so fest ich kann. Vielleicht sollte ich doch mal trainieren gehen, denn er bewegt sich immer noch nicht obwohl ich mit meinem ganzen Gewicht an ihm hänge. Alles was zerreißt ist eine kleine silberne Kette. Mit einem Klirren fällt sie auf den Asphalt. Ich verliere den Halt und stolpere zurück. Ich muss mir einen anderen Plan ausdenken. Nur was?! Soll ich Hilfe holen? Die Polizei anrufen? An der Tür Sturmklingeln? WAS PASSIERT ÜBERHAUPT HIER?! Das kann nicht real sein! Werde ich verrückt? Ich sollte aufhören Drogen zunehmen davon bekomme ich ja schon Wahnvorstellungen. Das war natürlich nur ein Scherz. Ich bin clean. Meistens zumindest ;) Ein schmerzhafter Schrei gefolgt von einem Wimmern reißt mich aus meinen Gedanken. Das Salzige in der Luft wird von dem etwas vertrieben, das verdammt nach verbrannten Fleisch riecht und ich weiß genau wie das riecht! Vor fast einem Jahr hatte ich aus versehen auf eine Herdplatte gefasst. Das tut verdammt weh! Ich sage es euch und das für viel zu lange. Der Mann stolpert von der Frau weg und fällt fast über meine Beine. Hastig krieche ich zurück. Mein Herz wummert wie die Beats in einem dieser schrecklichen Tanzclubs. Er flüchtet in den Schatten des Hauseingangs und kauert sich an die polierte weiße Tür. Die Frau sinkt an der Wand hinunter zu Boden. Auf allen Vieren krabbele ich zu ihr hin. Mein Kopfhörer sind raus gerutscht und baumeln lose aus meinem Ausschnitt. Der Psychopath kauert immer noch wimmernd im Schatten. Ist er so gestört, dass er sogar Schmerzen dabei empfindet, wenn er denkt das die Sonne ihn verbrennt?! Der Gestank in der Luft straft diesen Gedanken als Lüge. Er ist so penetrant, dass ich mich fast übergeben muss. Gott. Ich hoffe das ist ein Traum! Er ist wirklich FU*CKING verbrannt! Wegen der Sonne! Ist doch auch jetzt egal, sage ich mir selber und krabbele weiter. Kurz bevor ich die Frau erreiche, stoße ich an etwas kaltes. Es ist die Kette, die ich kaputtgemacht habe. Als Anhänger hat sie einen kleinen blauen Stein, der durchzogen ist von goldgelben Adern. Seltsam was könnte man meinen... Nein. Das wäre zu abgedreht. Ein leises Stöhnen lenkt mich ab. Ich schließe meine Faust um den Stein. Etwas sagt mir, ich sollte ihn behalten. Jetzt ist erst mal die Frau wichtiger. Stöhnend lehnt sie direkt von mir. Ihre Augen flattern. Sie ist dabei das Bewusstsein zu verlieren. Wird sie sterben? Oh Gott bitte. Ich hab noch nie eine Leiche gesehen. Was denkst du denn da?! Schreit eine andere Stimme in meinem Kopf. Eine Frau ist dabei ihr Leben zu verlieren. Du musst ihr helfen. Eine andere flüstert : Warum sollte Gott dir helfen? Du warst in deinem Leben nur an Weihnachten in der Kirche und das nur weil deine Mutter dir mit Geschenkentzug gedroht hat. Halt die Klappe, schreie ich mich mental selber an. Mit zittrigen Finger reiße ich Stück von meinem T-shirt ab. Das Reißen des Stoffes hallt seltsam laut von den Backsteinwänden wieder. „Hey!", ich schüttele leicht ihre Schulter und presse mit der anderen Hand den Stoff auf die zwei kleinen Wunden, aus denen immer noch Blut tropft. Soviel Blut. Es rinnt mir warm über die Finger. Der Würgreiz verstärkt sich. „Sie müssen bei Bewusstsein bleiben. Na kommen Sie schon. Öffnen Sie die Augen."Aber ihre Augen bleiben geschlossen. Sie ist so weiß, dass sie jedem Gespenst hätte Konkurrenz machen können. Ursprünglich muss sie mal hübsch gewesen sein. Ihre Augen sind groß und von Lachfalten umgeben. Die Nase lang, etwas zu lang vielleicht. Die Lippen eigentlich voll, aber sogar sie haben keine Farbe mehr. Mein Griff wird fester. Panik macht sich breit. Warum lernen wir nicht in der Schule, wie wir uns in so einer Situation verhalten sollen?! Das wäre doch mal was etwas. Sobald ich nach Hause komme werde ich einen Beschwerdebrief an das Ministerium schicken. Hört mal ihr Trottel da oben. Warum lernen wir nicht, wie wir uns verhalten müssen wenn wir einem Psychopathen gegenüber stehen, der denkt er ist ein Vampir,und einer Frau das Blut aussaugt?! Das wäre doch viel nützlicher als Algebra oder die binomischen Formel. Ein hysterisches Kichern kommt über meine Lippen. Ich bin ja so witzig. Vorsicht Sarkasmus! Ruf die Polizei, fordert der einzige Teil meines Gehirns, das noch halbwegs funktioniert. Ein andere ist damit beschäftigt kreischend im Kreis zu laufen. Der letzte noch übrige Teil schreit hysterisch'BLUT BLUT' und hält meine triefenden Hände in die Luft. Ich glaube es wird Zeit für einen Psychiater, aber erst werde ich dieser Frau das Leben retten! Huch wo kommt den diese Entschlossenheit auf einmal her. Ich taste nach meinem Handy. Schaffe es endlich nach nervenaufreibend langer Zeit, dank meiner motorischen Fähigkeiten, die arg eingeschränkt sind, es aus der Tasche zu ziehen. Leider zittert mein Daumen so stark, dass ich immer wieder die Notruftaste verfehle. Komm schon Wolf, feuere ich mich selber an. „If I were you i would definitly stop that! Considering you want to keep that pathetic little life of yours a little longer", sagt eine tiefe Stimme hinter mir mit britischem Akzent. Ja mit einem verkackten BRITISCHEN Akzent. Ich liebe ihn. Also den Akzent, aber diese Stimme klingt so eiskalt wie eine Brise im tiefsten Winter. Da kann man den Akzent gar nicht genießen. Ich drehte mich langsam um. Was kommt denn jetzt?! Ehrlich gesagt bin ich noch nicht mal überrascht. Was habe ich nur für eine blühende Fantasie in meinen Träumen. Vor mir oder eher über mir steht ein Mann. Fast noch ein Junge. Nicht älter als 22. Seine Haare sind hellbraun glatt, aber leicht verwuschelt. Sie fallen in seine hohe Stirn, die genervt gerunzelt ist. An ausgeprägten Wangenknochen ist der Schatten eines Bartes zu sehen. Sein Gesichtszüge sind markant und hart. Seine Lippen voll. Seine Nase gerade. Ja er ist gerade zu perfekt. Wie ein Racheengel. Seine Augen glühen dunkelblau und ich habe recht. Er ist ein verdammt wütender Racheengel. Zumindest den verspannten Kiefermuskeln zufolge und dem Mund, der ein wütender Strich ist. Er strahlt eine
unglaubliche Autorität aus, sodass ich mich am liebsten in eine Ecke verkrochen hätte. Seine Wut liegt schon fast greifbar in der Luft. Leider hat dieser ganze 'Vorfall' anscheinend mein Gehirn gegrillt oder meine Angst Reserven haben sich aufgebraucht, denn aus irgendeinem Grund sage ich mit soviel Sarkasmus wie ich aufbringen kann: „Let me guess. Your are biggest and badest of them." Ein kleines Kichern kommt mit über die Lippen. Jap eindeutig durchgedreht. „ Everybody get ready. His highness the almighty king of vampires is here to save his misfortunated servant from a little girl." Dann breche ich in lautes Gelächter aus. Sein Blick ist einfach zu köstlich. Wo ist meine Kamera, wenn man sie braucht. Das ist eindeutig ein Traum, also lasst mich ein bisschen Spaß haben. Nicht in einer Millionen Jahren ist das hier real. Denn es gibt weder Vampire. Noch Tageslichtringe oder eher Ketten!
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Ist es wirklich ein Traum? Na wie werden sehen. Ich hoffe ihr mögt das erste Kapitel und es passiert nicht zu viel auf einmal. Wenn ihr irgendwelche Fehler findet sagt es mir gerne. Rechtschreibung ist nicht so meine Stärke :D sorry über die Teile in englisch, weil er kommt ja aus England deswegen dachte ich er sollte englisch sprechen.  Aber der Rest wird auf Deutsch übersetzt sein auch wenn er in Englisch redet :) Kleiner Tipp es spielt in Deutschland deswegen denkt sie auch auf Deutsch und so...
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