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Crimson Peak - Never Apart

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
20.10.2015
25.01.2016
7
5.599
4
Alle Kapitel
25 Reviews
Dieses Kapitel
8 Reviews
 
 
20.10.2015 567
 
Hi da draußen! Das hier wollte ich unbedingt schreiben, als ich aus dem dem Kino gekommen bin. Der Film, Crimson Peak hat mich völlig, aber völlig gefesselt und auch etwas verwirrt. Aber die Story ist so endlos gut gemacht. Ich möchte erwähnen, dass ich jegliche Beziehungen zwischen Geschwistern, die in diese Richtung gehen nicht unterstütze, ich fand die Dynamik nur sehr interessant. Genug gerede, jetzt viel Spaß beim Lesen!! PS: Wer den Film noch nicht gesehen hat: Seht ihn euch an!! Er ist wirklich zu empfehlen.


-Allerdale Hall, England- ca. 1901-


Thomas Sharpe starrte in die drohende Dunkelheit des langen Korridors. Er hasste dieses Haus und doch liebte er es. Er verabscheute es und doch brauchte er es ebenso. Es war sein Zuhause. Alles was er kannte. Und es versank ganz langsam. Es starb offensichtlich.

Die schwarz-hölzernen, spitzen Ranken und Borten, Verzierungen und Linien der Wände waren vertraut und gefährlich zugleich. Das Haus schien zu atmen. Noch lebte es. Seit jeher lebte es.

>Thomas...Thomas...sei ein artiger Junge...sei still, geh, niemand will dich hören, niemand will dich ansehen...< Lange nebelartige, knochige Finger lugten durch die Tür rechts von ihm. Drückten sie auf. Die Stimme war kalt und rau. Leblos, lieblos, ganz und gar herzlos. Eilig griff er nach dem Kerzenständer und lief zum Kamin in der Eingangshalle. Er wünschte es wären Trugbilder.

Der Winter war gekommen und lullte Allerdale Hall ein. Nun war es wieder Crimson Peak. Für ihn war es schon immer Crimson Peak gewesen; seit er denken konnte. Er konnte kaum glaubten, dass sie es hier überlebt hatten. Der Winter ließ den Schnee draußen stürmen. Durch das undichte Dach rieselten mehr und mehr Flocken. Es war trotz loderndem Feuer kalt wie Eis. Die Wände seufzten. "Thomas?" die Stimme hinter ihm war heute von erstaunlicher Sanftheit geprägt. Er drehte sich um und erwartete insgeheim ein schreckliches Trugbild, dass die Geister erschaffen hatten um ihn zu quälen. Doch da war sie.

Das lange, dichte Haar, so schwarz und seidig wie eine sternenlose Nacht. Die Haut so blass und makellos wie der Schnee, der draußen lag. "Lucille." flüsterte er. Sie trug eines ihrer eng anliegenden, opulent vernähten Kleider mit filigranen Stickereien. Sie sah aus wie ein unantastbares Kunstwerk.
Ein sanftes Lächeln, so selten auf ihren Lippen, machte sie noch schöner, als vor wenigen Momenten. Sie kam auf ihn zu.

Thomas hörte dieses grauenvolle Murmeln an seinem Ohr, als würde jemand direkt neben ihm stehen. Es war nicht real. Es war nicht echt. >Das darf nicht wahr sein, ihr elenden Monster, WER seid ihr?! WIe entrückt ist euer verkommener Geist?<  Kreischen in seinem Kopf. Stimme jener, die nicht mehr war und doch verweilte. Er spürte Lucilles Blick auf ihm.

"Was ist los?" Sie hatte ihre Arme um seinen schlanken und doch muskulösen Körper gelegt, ihr Gesicht lag an seinem schwarzen Jackett. "Nichts." murmelte er und schloss die Augen. Thomas war immer wieder erstaunt wie schnell er sich entspannte, wenn er Lucille in der Nähe wusste. "Ist es wegen ihr?" "Wem?" "Edith." Der Name schwebte im Raum und Thomas merkte wie er sie trennte.



Tbc. Das war ein minimaler Einstieg, ich weiß, aber was nicht ist kann ja noch werden. Bis zum nächsten Kapitel. Vielen Dank an alle Leser! Bin auf eure Meinungen gespannt. LG eure AnnyVeritas.
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