Hakuouki bloodred Moon

GeschichteMystery, Romanze / P18
Hajime Saito OC (Own Character) Soji Okita
10.10.2015
02.01.2018
16
24.115
 
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10.10.2015 1.004
 
Prolog

Der blutrote Mond strahlte hell in der sternenklaren Nacht. Die Stille der Nacht wurde plötzlich von klirrenden Geräusch von aufeinander treffenden Schwertern und Todesschreien unterbrochen.
„Versteck dich, meine Liebe. Ich werde dich gleich wieder rausholen. Sei ein braves Mädchen und hör auf zu weinen.“
Das kleine schluchzende Mädchen hielt sich fest am Kimono ihrer Mutter fest. In ihren Arm hatte sie das Schwert ihres Vater umklammert, der seine Tochter mit seinen giftgrüne Augen traurig an sah.
Langsam hob die junge Frau die Diele auf den Boden und offenbarten einen kleinen Raum, der so groß war, dass sich eine Person darin verstecken konnte. Dann nahm sie ihre Tochter und setzte sie in den kleine Raum.
Ein Lächeln zierte das Gesicht der Blondine, als sie die Diele wieder zuschob: „Öffne nicht die Diele, bevor der Kampf geendet hat und nimm nie deine Augenklappe ab, okey.“
Verängstigt nickte das Mädchen und schob sich in die letzte Ecke des Raumes.
Schritte ertönte über dem Mädchen mit den verschiedenfarbigen Augen und sie hörte, wie Türen gewaltvoll zu Boden krachten.
„Wo ist das Mädchen?“ schrie eine Männerstimme.
„Das werde ich dir doch nicht verraten!“ hörte sie die laute Stimme ihres Vaters.
„Du hast hier nichts zu sagen, Mensch,“ fauchte die Männerstimme erneut. Das klirren von Schwertern war zu hören und instinktiv drückte das kleine Mädchen das Schwert ihres Vaters fester in die Arme. Als etwas zu Boden knallte, hielt es das Mädchen mit den verschiedenfarbigen Augen nicht mehr aus. Sie hob leicht die Diele hoch und erschrak als sie das Blut überall auf den Boden sah. Dann richtete sie ihren Blick zum Fenster und stolperte zurück, so dass sich die Diele wieder schloss. Tränen bildeten sich erneut in den Augen des Mädchens, aber sie versuchte ein schluchzen zu unterdrücken.
„Hatte dieser Oni wirklich, Vater...oh Vater!“
Schritte erklangen über ihren Kopf und sie zuckte erneut zusammen.
„Hatte er mich gehört? Bitte öffne nicht die Diele.“
Als hätte man ihre Bitte erhört entfernten sich die Schritte. Einige Zeit rührte sich das Mädchen nicht. Es hatte Angst von anderen entdeckt zu werden. Schließlich öffnete sie doch die Diele und kletterte hinaus.
„Vater!“ schrie das die Schwarzhaarige und eilte zur Seite ihres Vaters. Als sie das ganze Blut am Körper ihres Vaters sah und die glasige Augen erblickte, schrie sie niedergeschlagen auf.
„D-das durfte einfach nicht wahr sein.“
Ihr Körper begann zu zittern und richtete ihren Blick kurz zum Fenster. Sie konnte ihren Blick nicht von dem merkwürdigen violett, blau, weißen Flammen abwenden. Diese Flammen zogen die Schwarzhaarige förmlich an und ohne das sie es wollte eilte das Mädchen aus dem Haus.
Überall, wo das Mädchen vorbeilief erblickte die Schwarzhaarige brennende Häuser, Flammen schlugen ihr entgegen und eine unglaubliche Hitze stieg ihr entgegen. Sie keuschte als das Mädchen das merkwürdige Licht erreichte.
Wenig später erkannte die Schwarzhaarige von wem dieses merkwürdige Licht ausging. Ihre Mutter und ein unbekannter Mann standen sich gegenüber. Beide hatten weiße Haare, goldene Augen und Hörner hatten sich auf ihren Stirnen gebildet. Plötzlich waren die beiden verschwunden. Das einzige, was dem jungen Mädchen sagte, dass die beiden noch da waren, war das klirren von aufeinander schlagenden Schwerter.
Als das kleine Mädchen ihre Mutter wieder war nehmen konnte, rannte sie zu ihr: „Mutter! Vater ist--“
„Verschwinde meine Liebe!“ rief die Frau und sah ihre Tochter entsetzt an.
Der Mann lachte auf und gab jemanden ein Handzeichen: „Da ist ja das verfluchte Kind. Ergreift sie!“
Mit weit aufgerissenen Augen hörte die Schwarzhaarige auf den Befehl ihrer Mutter und rannte Richtung Wald. Doch sie kam nicht weit, da sich ein Mann ihr in den Weg stellte. Schnell drehte sich die Schwarzhaarige um, um in die andere Richtung zu laufen, aber auch dort war er schon und lachte: „Versuch nicht zu fliehen. Dann mach ich es auch kurz und schmerzlos.“
Verzweifelt sah sich das Mädchen um.
„Was soll ich jetzt machen? Nehme nie die Augenklappe ab hatte Mama gesagt. Sehe nie zum Vollmond es könnte zu viel für dich sein. Habe ich eine andere Wahl.“
Entschlossen blickte die Schwarzhaarige den Mann an und legte eine Hand auf ihre Augenklappe.
Langsam zog sie diese hoch und öffnete das Auge. Automatisch richtete das Mädchen zum blutroten Mond und spürte plötzlich ein verlangen, das immer stärker wurde, als sie den Mond weiter betrachtete.
Stechende Schmerzen durchfuhren ihren Körper und sie fuhr kurz zusammen. Ihre Atmung wurde schneller. Die pechschwarzen Haare wurden schneeweiß und ihr rechtes Auge färbte sich von einem giftgrün zu einem leuchtenden Gold. Hörner wuchsen aus ihrer Stirn und die merkwürdigen Lichter umgaben sie.
Der Mann wich zurück: „Was für eine unfassbare Aura. Wie kann ein halber Oni nur so eine Aura besitzen?“
Immer noch sah das Mädchen den Mond an, sie nahm ihre Umgebung überhaupt nicht war und als sie kurz die Augen schloss verschwanden all ihre Sinne.

„Lauf weg!“
Die Stimme ihrer Mutter rief das Mädchen in die Welt zurück und sie richtete den Blick auf ihre Mutter, die angelaufen kam, dann auf ihre Umgebung. Egal wohin die Schwarzhaarige sah überall waren Flammen zu sehen. Der Geruch von frischen Blut stieg ihr in die Nase und das verwunderte Mädchen musterte ihre Kleidung und ihren Körper. Sie erschrak, ihr blauer Kimono war blutrot verfärbt und ihre Hände klebten.
„Was war passiert? Habe ich das alles getan?“
„Lauf weg,“ rief ihre Mutter erneut. Erst zu spät bemerkte das junge Mädchen, warum ihre Mutter geschrien hatte. Die Schwarzhaarige schrie, als ein Katana auf sie runter donnerte.
„Du dreckiger Bastard! Fahr zur Hölle! Du wirst nicht nur die Zukunft zerstören, sondern auch die Vergangenheit!“
Das verängstigte Mädchen kniff die Augen zu und wartete auf ihr Ende. Sie schlug die Augen erst auf, als sie das Geräusch von einem Schwert hörte, das sich in Fleisch bohrte.
Tränen liefen dem Mädchen über die Wangen. Das Schwert hatte sich durch die Brust ihrer Mutter gebohrt.“
„M-Mutter?!“
Mit aller letzter Kraft gab die Frau ihrer Tochter die Anweisung: „L-lauf weg...und bleib am Leben.“
Panik überkam das Mädchen und sie rannte davon.
„Mutter, Vater.“
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