Can I trust in my own Heart?

von Sev Snape
KurzgeschichteAbenteuer, Mystery / P12
Angus - Mystischer Ritter der Erde Deirdre - Mystischer Ritter der Luft Garrett - Mystischer Ritter des Waldes Ivar - Mystischer Ritter des Wassers Königin Maeve Rohan - Mystischer Ritter des Feuers
10.10.2015
31.10.2015
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10.10.2015 1.783
 
Huhu,
die Idee kam so spontan und ich musste sie schreiben ^^
Es wird keine komplette FF es werden eher 3 - 4 One Shots die zusammen gehören werden. Ich hoffe es gefällt euch dennoch ^^

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Die Geräusche des Festes drangen nur gedämpft an Rohans Ohren, der alleine in seiner Hütte war und für sich sein wollte.
Maeve war besiegt. Endlich hatte sich sein Schicksal als Draganta erfüllt, oder?
Maeve hatte ihre Niederlage durch ihre Familie bekommen. Lugat und Rohan haben schließlich doch noch zusammen gekämpft um Maeve zu besiegen.
Nun wurde sie auf die Insel Tua Mor verbannt.
Der Ritter des Feuers wusste nicht wirklich was er davon halten sollte, denn sie war doch trotz allem seine Mutter.
So lange hatte Rohan gehofft, dass er seine Familie findet, dass er heraus findet woher er kommt und wo seine Wurzeln liegen, doch als er es erfahren hatte, war es ein Schock für ihn gewesen.
Lugat als sein Halbbruder war noch das geringste Problem für ihn gewesen, auch wenn es wirklich nicht leicht gewesen war ihn davon zu überzeugen, dass Brüder nicht gegeneinander kämpfen sollten. Da war er zu sehr von Maeve verblendet gewesen, die ihn doch nur ausgenutzt hatte um zu gewinnen und am Ende hat sich Lugat doch noch für die richtige Seite entschieden.

Als Rohan jedoch rausgefunden hatte, dass Maeve seine Mutter ist, war er überfordert mit der ganzen Sache und wollte dies nicht wahr haben.
Die ganze Zeit hatte er wissen wollen woher er kam, doch wer ahnte denn bitte, dass ausgerechnet die Frau seine Mutter war, gegen die er die ganze Zeit gekämpft hat? Dies war schon ein ziemlicher Schock für den Ritter des Feuers gewesen und er hatte sich zurück gezogen und doch hatte er sich entschieden in Kells zu bleiben. Wo seine Freunde waren. Angus, Ivar, Garrett und Deirdre. Mit Angus war er aufgewachsen und die anderen waren ihm im Laufe der Zeit auch wichtig geworden. Er konnte sie nicht verraten. Er hatte sich gegen Maeve entschieden, doch war sie wohl recht schnell über diese Enttäuschung hinweggekommen, denn sie hatte nicht mal mit der Wimper gezuckt, als sie sich erneut im Kampf gegenüber gestanden haben. Wahrscheinlich war er ihr überhaupt nicht wichtig und so etwas wie Muttergefühle kannte sie wahrscheinlich auch nicht.
Irgendwie verletzte es Rohan und nun wo sie besiegt war und Lugat gegangen war, um sein Schicksal zu suchen, konnte er nicht glücklich sein und feiern wie all die anderen Leute in Kells, denn endlich war Frieden.
Maeve war fort und somit auch Mider.

Alle feierten ausgelassen diesen Tag, doch Rohan war nicht in Stimmung dazu sich ihnen anzuschließen. Konnte er hier glücklich werden? Der Braunhaarige war zwar hier aufgewachsen und hatte Freunde hier, die auch seine Familie geworden waren im Laufe der Zeit, aber reichte dies auf Dauer?
Er kannte nicht seinen Vater, doch war es eine Frage, ob Rohan diesen überhaupt noch kennen lernen wollte. Hatte er ein gutes Herz, oder war er wie Maeve?
Insgeheim hoffte er, dass wenigstens ein Elternteil ein gutes Herz hatte, doch ob dies so war, wusste er nicht und vielleicht würde er es auch niemals erfahren.

Ein Seufzen verließ die Kehle des mystischen Ritters und er erhob sich schließlich und ging aus seiner Hütter. Nicht weit von hier sah er seine Freunde, die alle gute Stimmung hatten und mit den Bewohnern feierten. Ein leichtes Lächeln umspielte Rohans Lippen, denn er freute sich für sie. Ivar würde bald in sein Königreich zurückkehren, auch wenn er seinen Kelch immer noch nicht hatte und auch Garrett würde wieder nach Regged gehen. Deirdre würde sich auf das Leben als Königin vorbereiten und Angus. Na ja, der bleib eben einfach Angus. Doch was war mit ihm?
Es hatte ihn gefreut, dass die anderen ihn weiterhin vertrauten, als er sagte, dass Maeve seine Mutter war. Er selber hatte an sich gezweifelt. Hatte daran gezweifelt, ob er sich selber trauen konnte. Diese Zerrissenheit war furchtbar gewesen und er hatte es gehasst, doch er hatte für sich selber erkannt, dass er Kells nicht verraten konnte. Seine Freunde waren alles was er hatte und Cathbad, der Druide, der ihn als Kind als Lehrling aufgenommen hatte. Er brauchte sie doch, sie waren seine Familie geworden.

Dennoch wusste er nicht, ob er hier wirklich glücklich werden konnte. Er hätte gerne eine richtige Familie. Wie lange hatte er davon geträumt, doch nun stand er wieder alleine da. Klar, nicht ganz alleine, aber ohne Familie, da Lugat und Maeve weg waren.
Der junge Krieger ging durch das Dorf, achtete jedoch nicht auf die ganzen Leute, die hm auf die Schulter klopften und ihm dafür dankten, dass nun Frieden war. Draganta war eben ihr Held, aber Rohan fühlte sich nicht als Held. Er fühlte sich elend und schließlich führten seine Schritte ihn fort von dem Dorf und zu Pyrens Höhle. Hier hatte er schon immer besser nachdenken können und hier war er alleine, denn alle Leute waren im Dorf und die Temras mitsamt Torc waren auf der Flucht. Torc war das letzte mal in den Wäldern gesehen worden und da sollte dieser Versager auch bleiben.

Der Drache der Wagnis begrüßte seinen Freund mit einem Brüllen und Rohan lächelte leicht. Er mochte den Drachen sehr gerne. Er war einfach wie ein Freund für ihn, auch wenn dies wohl seltsam war.
Der mystische Ritter setzte sich auf einen Stein in der Höhle und vergrub sein Gesicht in den Händen, während er an die Worte seiner Mutter denken musste.
"Nur gemeinsam können wir für hundert Generationen den Frieden bringen"
Hatte sie etwa recht damit? Irgendwie kamen ihm diese Worte immer wieder in den Sinn, doch es war doch Frieden, oder etwa nicht? Maeve war besiegt und verbannt. Nemain. Ja, was diese Hexe vor hatte war eine andere Frage. Sie hatte ihm geholfen Maeve zu besiegen und hatte dann den Kelch an sich genommen und war verschwunden.
Rohan fragte sich, wieso, denn er hatte sich keinen Reim auf dieses Verhalten machen können. Das war einfach so kompliziert gewesen.

Es war einen Tag her und natürlich feierten alle den großen Sieg, doch Rohan wusste nicht, ob es wirklich vorbei war, irgendwie fühlte es sich nicht so an und er konnte nicht mal erklären wieso, es war einfach in seinem Gefühl.
Vielleicht machte er sich auch einfach wieder zu viele unnötige Gedanken darüber. Rohan war schon immer viel zu nachdenklich gewesen und zweifelte zu viel, doch es war einfach seine Persönlichkeit. Er war nicht besonders selbstsicher. Er war eben nicht Garrett, der immer zu selbstsicher und arrogant an die ganze Sache ranging. Rohan wusste, dass es nicht einfach war und das der Gegner noch einen Ass im Ärmel haben konnte. Wieso hatte Nemain den Kelch an sich genommen? Was hatte sie vor? Rohan wünschte, dass er es wüsste und auch ob die Worte von Maeve stimmten, oder nicht, doch nun war sie in der Verbannung und dort konnte die Hexe wohl kaum helfen und sie würde das wahrscheinlich auch nicht wollen, denn immerhin waren sie verfeindet.
Das war keine leichte Situation für Rohan und er hasste es. Er war mal sehr naiv gewesen und hatte sich leicht manipulieren lassen in seiner Anfangszeit als mystischer Ritter, doch das hatte er im Laufe der Zeit ein wenig abgelegt und nun ließ er sich nicht mehr so einfach manipulieren. Er spürte, dass irgendwas nicht stimmte, dass es noch nicht dieser Frieden war, den er bringen sollte.

Doch stimmte dies, oder bildete er sich dies nur ein? Konnte er seinem Gefühl und seinem Herzen überhaupt trauen? Schließlich war er der Sohn von Maeve und das war etwas, mit dem er nicht so klar kam. Es verwirrte ihn und brachte ihn durcheinander. "Pyren was soll ich nur tun?", fragte er Pyren, auch wenn er wusste, dass er keine Antwort bekommen würde. Der Drache der Wagnis stieß nur ein Grollen aus und Rohan schmunzelte leicht. "Ich weiß, du kannst es mir auch nicht sagen. Ich weiß nicht wer ich bin und ob ich mir überhaupt trauen kann", meinte er und seufzte. Würde er das jemals wissen? Er war einfach so verwirrt und das seitdem er herausgefunden hatte, dass Maeve seine Mutter ist.

Er vernahm schließlich ein Geräusch von außerhalb und erhob sich, während seine Hand automatisch zu dem Griff seines Schwertes ging, um sich verteidigen zu können, wenn dies notwendig sein sollte. Man wusste nie. Doch als er die Höhle verließ sah er nur Cathbad, den Druiden.
"Cathbad, was macht Ihr denn hier?", fragte Rohan verwirrt und sah ihn fragend an.
"Ich habe nach dir gesucht, nachdem du einfach gegangen bist und dich niemand finden konnte. Ich kenne dich schon eine ganze Weile. Was ist los, Rohan?", fragte der Druide und sah seinen Lehrling nun an.
"Es ist einfach die ganze Sache. Maeve ist meine Mutter und ich bin deswegen immer noch verwirrt und dann frage ich mich ob wirklich Frieden herrscht, denn irgendwie fühlt es sich nicht so an. Die anderen freuen sich alle, aber irgendwie kann ich mich nicht auch freuen, es gibt so viel an das ich denken muss und das mich verwirrt und mich einfach verrückt macht, aber wahrscheinlich mache ich mir mal wieder viel zu viele Gedanken", erklärte der Ritter des Feuers ernst und konnte dem Druiden nicht mal wirklich in die Augen sehen.
"Du hast recht, Rohan, ich hatte vor kurzem eine Vision und sie zeigte Gefahr. Kells ist in Gefahr, die Insel ist in Gefahr und Tir Na Nog sicherlich auch", sprach der Druide und Rohan sah ihn an. "Nemain?" "Ich nehme es an, ja und sie hat Mider auf ihrer Seite", antwortete Cathbad.
"Dann müssen wir sie besiegen. Wir müssen den anderen bescheid sagen", meinte Rohan und war bereits alarmiert. Wenn eine neue Gefahr ihr Zuhause bedrohte dann würde er kämpfen. Niemals würde er Kells und seine Freunde im Stich lassen. Es war sein Zuhause und egal wie oft er zweifelte an sich, er würde sie niemals im Stich lassen können, denn sie waren ihm ans Herz gewachsen und er lebte hier. Egal woher er kam und wer seine Familie war. Er gehörte irgendwie hier her und sie verließen sich auf ihm. Draganta würde Frieden auf diese Insel holen, egal wie lange es dauern würde, das hatte er sich geschworen und danach konnte er immer noch schauen wohin er wirklich gehörte und was er in der Zukunft machen würde, wenn sein Schicksal als Draganta endlich erfüllt war, doch bis dahin würde es wohl noch ein harter und langer Weg werden, denn Nemain würde sicher nicht leicht zu besiegen sein.

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So der Anfang. Ich hoffe es hat euch gefallen ^.^

Ich liebe Feedback ;)

Lg
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