Das Haus im Wald

von MaryPines
GeschichteAllgemein / P18
Naomi Nakashima OC (Own Character) Sachiko Shinozaki Seiko Shinohara
09.10.2015
09.10.2015
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Es regnete heftig. Der Waldboden war matschig und nass. Ich und meine beiden Freundinnen Naomi und Seiko liefen schon seit Stunden durch diesen Wald, doch wir fanden den Weg nach draußen nicht mehr wieder. Unsere Schuluniformen waren komplett durchnässt und mir war kalt. Wir liefen immer tiefer in den Wald und es wurde immer dunkler. Plötzlich kamen wir an einer alten Holzhütte vorbei. "Lass uns nachsehen ob dort jemand wohnt. Vielleicht können wir dort bleiben bis der Regen aufhört.", meinte Naomi. Wir gingen langsam auf das Haus zu. Man hörte jedes kleinste Geräusch und jedes einzelne Blatt unter unseren Füßen knirschen. Es war ein bisschen gruselig, weil das Haus nicht so aussah, als ob dort jemand wohnte. Bei jedem Regentropfen der auf meinen Arm tropfte, zuckte ich zusammen. Wir bewegten uns in Zeitlupe und das Haus schien bei jedem Schritt den wir auf es zu machten, ein wenig nach hinten zu hüpfen. "Wer von uns soll an die Tür klopfen?", fragte Seiko, nachdem wir einige Minuten schweigend vor der Tür standen. "Ich werde es tun!", erwiderte ich tapfer, aber mit leicht zitternder Stimme. Darauf fragte Naomi besorgt: "B-bist du dir sicher das du da anklopfen willst?" Sie hatte Angst. Genauso wie Seiko und ich. "Ja,", antwortete ich darauf, "denn ich will nicht das einer von euch beiden etwas passiert." Ich näherte mich mit zitternden Knien der Tür. Mein Herz klopfte mir bis zum Hals und ich musste mich zusammenreißen, um nicht schreiend wegzulaufen, aber ich klopfte an die Tür. *knock, knock, knock*, hallte es aus dem Inneren der Hütte wieder und Seiko und Naomi erschraken. "V-vielleicht wohnt niemand dort. Lasst uns bitte gehen ich ha-", fing Naomi stotternd an, doch sie wurde von den Knarren der Tür unterbrochen. In der Tür stand ein kleines Mädchen. "Ich... Ähm wir wollten ob wir hier vielleicht warten können, bis der Regen aufgehört hat, weil wir den Weg nach Hause nicht mehr wiederfinden und wir bei dem Regen nicht so viel sehen können.", meinte ich zu dem Mädchen, doch sie reagierte nicht. Sie machte mir ein bisschen Angst und ich wusste nicht, ob es wegen ihren langen schwarzen Haaren, die ihre Augen verdeckten, und dem roten, zerrissenen Kleid war oder wegen der Schere in ihrer Hand. Nach einiger Zeit, in der das Mädchen wahrscheinlich überlegt hatte, ob sie uns reinlässt oder nicht, zog uns das Mädchen ins Haus und schloss die Tür. Ich hatte ein ganz mieses Gefühl, denn dieses Mädchen sah echt gruselig aus, aber es war nett von ihr, dass sie uns reingelassen hat. "Danke dass du uns reingelassen hast, kleine! Ich bin Seiko und wie heißt du? Wo ist eigentlich deine Mama? Bist du ganz alleine hier?", fing Seiko an sie voll zu labern. "Seiko! Frag die Kleine doch nicht so aus! Wie würdest du dich fühlen wenn ich dich so ausquetschen würde, hm?!", meinte Naomi streng und Seiko antwortete: "Ich würde es toll finden, wenn Naomi-chan mich ausquetschen würde!" Das Mädchen sagte immer noch kein Wort, sondern starrte ins leere. Dann fing sie an gruselig zu lächeln und ging mit der Scheren in der Hand auf Seiko zu. Als sie vor ihr stand, streckte sie die Schere zu Seiko hin. "Na kleine, möchtest du mit mir etwas basteln?", fragte Seiko mit einem freundlichen, warmen Lächeln auf ihren Lippen. Das Mädchen ignorierte Seiko, ging noch einen Schritt auf sie zu und wollte mit der Schere auf sie einstechen, doch ich war schneller und hielt ihren Arm fest. "Warum machst du das?! Das ist gefährlich, also lass das!", ermahnte ich sie, doch sie stieß mich einfach weg, ging wieder auf Seiko zu und stach ihr mit der Schere in die Brust. Seiko schrie auf und das Mädchen stach weiter auf sie ein, bis Seiko auf dem Boden lag. Naomi und ich waren starr vor schreck. Das Mädchen hockte sich neben die am Boden liegende Seiko und schnitt Seikos Zunge aus ihrem Mund. Danach ging sie auf Naomi zu und als sie vor ihr stand murmelte sie: "...Augen..." Dann stach sie auch auf Naomi ein. Es dauerte nicht lang bis diese auch auf dem Boden lag. Dann stach sie erst in Naomis Auge und schnitt danach auch ihre Zunge raus. Als nächstes ging sie langsam auf mich zu.
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