wenn sich alles ändert...

GeschichteFamilie / P12
Sophie Koch Sören Petersen Susanne Kaspary
09.10.2015
28.01.2019
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Dies ist meine erste DSE Fanfiktion. ich würde mich sehr über Reviews freuen.
Wenn ihr Anregungen und Verbesserungsvorschläge habt, dann sagt mir bitte bescheid.  


Ich stand vor dem Haus, wenn man es überhaupt noch Haus nennen konnte. Um mich herum sah man überall nur die Feuerwehr. Stechende Flammen raften aus den zerbrochen Fensterscheiben und das Haus, welches einst so schön war, welches das Traum einer jeden Kleinfamilie war, zerfiel so langsam in Staub und Asche. Ich sah die zwei Leichensäcke in sicherer Entfernung liegen und mich packte ein gewaltiger Schmerz mitten ins Herz.
Dieser Moment wenn man nichts mehr realisiert, nichts mehr wahrnimmt, einfach in sich selbst gefangen  und hilflos ist, genau dieser Moment tritt grade ein. Ich blicke verwirrt um mich herum, doch alles was ich sah waren gestresste Feuerwehrleute, Polizeikräfte und Rettungssanitäter. Ich wartete darauf den dritten Leichensack zu sehen um endlich traurige Gewissheit zu haben. Ich wollte nicht so verloren hier rumstehen. Ich wollte irgendwas tun und sah mich ein weiteres Mal um.
Ich schaute wieder zum Haus, welches mittlerweile noch schlimmer aussah als noch vor einer Minute. Dann sah ich wie einer der Feuerwehrmänner aus den Flammen kam. Erst als ich etwas genauer hinsah, erkannte ich, dass er etwas auf dem Arm hielt. Doch anders als ich zuvor erwartet hatte trug er es nicht zu den bereits dort liegenden Leichensäcken, sondern zu einem der Krankenwagen. Jetzt erlöste ich endlich aus meiner Starre.
Ich rannte zum Krankenwagen und stellte mich sofort neben den Feuerwehrmann, der das Mädchen, welches er auf dem Arm hatte auf eine Wiege legte. Ich schaute ihn er. Er lächelte mich ganz sanft an. „Sie lebt.“ antwortete er leise auf meine ungestellte Frage. Ich nickte ihm zu und spürte, wie mir die Tränen an der Wange herunterliefen. „Sie muss sofort ins Krankenhaus. Möchten sie mitfahren?“ fragte mich der Notarzt. Ich nickte und stieg ein. Ich setzte mich auf den Stuhl neben der Liege und strich meiner Nichte sanft durch die Haare. Sie hatte Asche und  Kohle im ganzen Gesicht und rührte sich nicht.
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