Das Ende der Menschheit beginnt

GeschichteThriller, Übernatürlich / P18
OC (Own Character)
08.10.2015
13.03.2016
12
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14.10.2015 623
 
Ich wachte auf. Mir tat alles weh, wie immer wenn ich aufwache, das kommt daher, dass die Ketten die um meine Handgelenke und Knöchel gelegt sind viel zu eng sind und bei jeder Bewegung schmerzen.                                                                                                                                                                     Hinter der Glasscheibe stand der Brillenmann und neben ihm stand eine ziemlich junge Frau. Sie hatte hellblonde Haare mit einem leichten Rosaschimmer und eine große Mütze auf dem Kopf. Als ich sie sah beschlich mich ein seltsames Gefühl, irgendetwas stimmt hier nicht, das sagte mir mein Instinkt. Meine Gedanken wurden von der Stimme des Brillenmanns, die ich durch den Lautsprecher hörte, unterbrochen. „Und das ist Nummer 98, sie werden sich in  Zukunft nur um sie kümmern. Heute werden sie zusammen mit drei Kollegen die länge ihrer Vektoren ermitteln. Haben sie alles Verstanden?“. Die Frau starrte auf die Kanone, die immer noch vor mir stand und fragte etwas verwundert: „Ja, aber wieso wird sie mit Kanonenkugeln beschossen und die anderen nur mit Pistolenkugeln?“. Was?! Ich quäle mich hier mit Kanonen ab, währen die anderen Diclonii nur ein paar mickrige Pistolenkugeln abwehren müssen?! „Nummer 98 hat besonders starke Vektoren, eigentlich die stärksten von allen, außerdem ist das keine „sie“, sondern ein es, DAS Monster ist sächlich, also es.“ kam es vom Brillenmann in seinem üblichem bösartigem Tonfall. Das ist doch wohl nicht sein Ernst!? Wütend reiße ich mit meinen Vektoren an den Fesseln. Ich werde ihn in Stücke hacken, ihn zu Tode foltern! Der Brillenmann bemerkte es und sagte: „Es ist aufgewacht. Sie können nun beginnen, ihr Team kommt auch gleich.“, darauf hin verlies er den Raum. „Hallo Seki Kanashimi, ich werde mich ab jetzt um dich kümmern, ich hoffe wir werden uns gut verstehen.“ verkündete die Neue. Ich starrte sie an. Sie hatte meinen Namen gesagt. Nett, aber immer noch ein Mensch. „Was wollen sie von mir?“ fragte ich misstrauisch, ich wusste ja von Anfang an, dass hier etwas nicht stimmt. Sie schenkte mir ein strahlendes Lächeln und die Kanone zerfiel in ihre Einzelteile. „Meine neuen Kollegen kommen gleich, also werden wir uns wohl nicht weiter unterhallten können.“ bei diesen Worten zog etwas an meinen Fesseln und sie zerbrachen. Das war bestimmt ein neues Spielchen der Menschen, es konnte gar nicht anders sein. Ich entschied, mich darauf einzulassen, vielleicht könnte ich so ganz nebenbei ein paar von ihnen töten. Hinter der Professorin öffnete sich eine Tür und drei Männer traten neben sie. Die Männer sahen sofort, dass die Kanone schon wieder zerstört wurde. „Ich weiß nicht wie das passieren konnte“ sagte die Neue mit weinerlicher Stimme. Langsam stand ich auf und machte ein paar langsame Schritte auf die Glasscheibe zu. Die Männer schienen erst jetzt zu bemerken, dass auch meine Fesseln zerstört waren. Der eine begann panisch irgendwelche Knöpfe zu drücken, sofort begannen überall Rote Lampen zu leuchten und aus den Lautsprechern tönten Sirenen. Eine Stahlwand kam aus dem Boden und versperrte mir den Weg. Genervt zerschlug ich sie, die Menschen mussten sich schon etwas Besseres einfallen lassen, wenn sie mich aufhalten wollen, schließlich bin ich der Diclonii mit den stärksten Vektoren. Als ich die Glasscheibe zerstört hatte stellte ich fest, dass die Männer geflüchtet waren, aber die Neue stand direkt vor mir. Sie lächelte immer noch, also hatte sie keine Angst vor mir. Lebensmüde. Wer hat denn keine Angst vor einem Diclonii, der bereit war die Menschheit auszulöschen?! Jetzt war ich aber ein wirklich beleidigt. Als Strafe würde ich sie zusammen mit dem Brillenmann foltern. Aber zuerst wollte ich ein paar Menschen töten. Ich packte sie mit einem meiner Vektoren am Arm und hielt sie so neben mir, dass ich sie gut im Auge behalten konnte. Es schien ihr nichts auszumachen, ein paar Meter über dem Boden zu hängen. Wenigstens störte sie mich so nicht beim morden.