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Weglaufen kann eine Lösung sein - Muss aber Nicht

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Charlotte Slättberg /Sprotte Frieda Goldmann Friedrich Baldwein / Fred Stevan Domaschke / Steve Trudhild Bogolowski / Trude Wilhelm Blödorn / Willi
08.10.2015
22.03.2021
45
63.449
21
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Dieses Kapitel
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19.03.2021 479
 
Hallo ihr Lieben,
Kaum zu glauben aber wahr, ein neues Kapitel von mir für euch.
Zwar ein kurzes, jedoch wollte ich es schon spannend halten.

Viel Spaß beim Lesen und bis ganz bald. Versprochen!
Liebste Grüße
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Kapitel 44

Herzensangelegenheiten

Morgen ist Emilys großer Tag. Die süße Maus wird schon ein Jahr alt! Und nicht nur das! Fred und ich haben einen Termin auf dem Standesamt bekommen. Natürlich werden wir noch nicht heiraten. Aber morgen kriegen wir gesagt, welche Unterlagen wir einreichen müssen und welche Termine noch frei sind. Ganz alleine möchten wir nicht heiraten. Wir möchten unsere Familien und Freunde dabei haben, das ist uns beiden sehr wichtig.

Aber erst einmal müssen wir den Termin abwarten. Vielleicht haben wir dann auch schon einen Termin und können es bald allen erzählen. Natürlich können wir auch noch keinem sagen, dass wir bald heiraten möchte, denn dann würden uns alle fragen, warum denn so schnell. Daher warten wir alles einmal ab. Aber ich muss gestehen, dass Warten nicht meine beste Eigenschaft ist. Ich hoffe, ich verplappere mich morgen auch nicht. Schließlich ist es Emilys großer Tag.

Der Tag vergeht auch wie im Flug, da Fred und ich einfach die Zweisamkeit genießen und über alles mögliche reden. Das haben wir auch lange nicht mehr gemacht.

Am nächsten Tag stehen wir zeitig auf und machen uns fertig für Emilys Geburtstag. Frieda möchte gerne alle beim Frühstück dabei haben, weil die kleine sehr an allen hängt und jeder für sie da sein möchte.

Der Geburtstag, wie auch die restliche Woche vergingen wie im Flug. Noch 4 Tage, dann habe ich alle Hormonspritzen überstanden. Auch nach einer täglichen Spritze bin ich immer noch kein Freund davon. Aber ich weiß ja, für was ich das aushalte. Oder eher für wen.

Ich bin gerade auf dem Rückweg vom Arzt als ich an unserem Lieblingscafé gegenüber vorbei gehe und ruckartig stehen bleibe. Ich gehe nochmal ein paar Schritte zurück und traue meinen Augen kaum. Ich sehe Sabrina dort sitzen. Ich sehe sie eindeutig, da sie mit dem Gesicht zur mir sitzt. Ihr gegenüber ein Mann. Und bei diesem wird mir schwindelig. Die beiden halten Händchen und turteln, das kann man bei beiden an deren Körpersprache erkennen und dann wird es noch intimer. Sabrina lehnt sich über den Tisch und küsst ihn. Ich sollte mich für sie freuen, aber das kann ich leider nicht. Denn sie küsst keinen geringeren als Fred. Mir wird übel, heiß und schwindelig. Die Tränen schießen mir in die Augen und ich fange an zu rennen. Nur noch weg und nach Hause. Aber kann ich es überhaupt noch so nennen? Will ich dort überhaupt hin?

Über die Schluchzer hinweg, bekomme ich gar nicht mit, wie zwei vertraute Stimmen nach mir Rufen. Ich renne einfach immer schneller. Einfach nur noch weg. Vielleicht geht dann auch das Bild in meinem Kopf und der damit verbundene Schmerz weg.
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