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Weglaufen kann eine Lösung sein - Muss aber Nicht

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Charlotte Slättberg /Sprotte Frieda Goldmann Friedrich Baldwein / Fred Stevan Domaschke / Steve Trudhild Bogolowski / Trude Wilhelm Blödorn / Willi
08.10.2015
06.07.2020
43
62.285
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06.07.2020 709
 
Kapitel 43

Doppeltes Glück

Auf dem Weg nach Hause können Fred und ich es noch gar nicht fassen. Ich bin schwanger! Ich bin wirklich schwanger! Wir sind beide überglücklich und hoffen das jetzt alles ohne Probleme weiter geht bei uns. Aber erzählen wollen wir es noch keinem. Wir wollen die zwei Wochen Hormonspritzen noch abwarten, da es ja doch alles sehr früh ist. Ich weiß wir können uns auf alle verlassen, aber aktuell wollen wir es einfach noch für uns behalten, damit es nicht überall von allen Seiten auf uns einprasselt mit Ratschlägen oder so. Wir wollen die Nachricht selbst erstmal richtig verdauen und dann werden wir natürlich alle einweihen. Ich kann es noch gar nicht fassen und freue mich schon riesig es allen zu sagen.

Natürlich wollen wir jetzt nichts überstürzen. Die Schwangerschaft ist noch sehr früh, aber ich bin froh, dass wir jetzt wissen was los ist mit meinen Hormonen. Die Spritzen nehme ich gerne in Kauf, damit es unserem Krümelchen gut geht. Unserem Krümelchen!

„An was denkst du?“, reißt mich Fred aus meinen Gedanken.
„Ich kann es einfach noch nicht glauben! Unser Krümel.“, antworte ich ihm glücklich.
„Das klingt einfach wunderschön!“, stimmt er mir zu.

Zuhause angekommen essen wir erstmal etwas und planen unsere Urlaubswoche, als es auf einmal an der Tür klingelt. Wir haben beide keinen Besuch erwartet und gehen zusammen zur Tür, vor der Frieda mit Emily steht.

„Das ist ja eine schöne Überraschung. Was macht ihr beiden denn hier?“, begrüßt Fred die beiden.
„Ich dachte, wir kommen euch mal besuchen, da wir euch die letzte Woche nicht gesehen haben. Ist alles gut bei euch? Man hat auch nichts von euch gehört.“, typisch Frieda. Sie ahnt immer wenn was im Busch ist.
„Ja, alles gut. Nur die Arbeit. Es war mal wieder mehr los.“, versucht sich Fred zu erklären. „Aber diese Woche haben wir uns mal Urlaub gegönnt, um etwas zu entspannen. Und bei euch? Auch alles gut? Kommt doch erstmal rein.“

Im Wohnzimmer angekommen, erzählt uns Frieda von der geplanten Geburtstagsfeier für Emily in zwei Tagen. Wahnsinn, dass die Maus schon 1 Jahr alt wird! Das Jahr verging wie im Flug. Sie kann inzwischen sogar schon ein paar Schritte alleine laufen.
Nach einem schönen Nachmittag mit Frieda und Emily falle ich abends müde ins Bett. Es war ein anstrengender und Ereignisreicher Tag für uns. Auch Fred lässt sich nur noch ins Bett fallen und schläft keine 5 Minuten später. Bei mir dauert es auch nicht viel länger, bis ich im Land der Träume bin.

Am nächsten Tag werden wir relativ spät wach und sind endlich mal wieder richtig ausgeschlafen. Das kommt wirklich selten vor.

„Guten Morgen, meine wundervolle Verlobte!“
„Guten Morgen, mein Schatz.“, gebe ich grinsend zurück und küsse ihn auf die Nasenspitze.

Wir liegen noch eine Weile schweigend und kuschelnd im Bett, bevor wir uns für den Tag fertig machen. Beim Frühstück gehe ich mal wieder ein paar Gedanken nach, was mir Fred natürlich direkt ansieht.

„Was ist los, Oberhuhn?“
„Ich mache mir ein paar Gedanken.“
„Das sieht man dir an. Aber über was machst du dir Gedanken. Über die Schwangerschaft?“
„Indirekt.“
„Was heißt denn indirekt?“
„Also wie soll ich es sagen. Wir wollen ja heiraten. Aber wir wollen ja keine Winterhochzeit. Wir wollen ja eigentlich im Frühling oder Sommer heiraten. Aber wollen wir erst nach der Geburt heiraten oder schon während der Schwangerschaft?“
„Das ist eine gute Frage. Was würdest du denn aus dem Bauch heraus sagen?“
„Also ich möchte ungern hochschwanger heiraten. Wenn ich Trude so sehe, sie ist aktuell in der 31. SSW. Ich glaube, da würde mir der Hochzeitsstress zu viel werden und ich möchte es ja in vollen Zügen genießen. Ich will aber auch nicht wirklich erst nach der Geburt heiraten. Der ganze Papierkram wegen Vaterschaftsanerkennung und sowas. Das möchte ich eigentlich gerne vermeiden.“
„Das kann ich verstehen. Wir wollten ja sowieso heiraten. Auch ohne Schwangerschaft. Warum sollen wir auch warten, Oberhuhn? Wir haben lange genug gewartet! Ich will den Rest meines Lebens mit dir verbringen. Ich rufe direkt auf dem Standesamt an, wann der nächste Termin frei wäre! Was sagst du?“
„Du machst mich einfach immer wieder zum glücklichsten Menschen auf Erden! Natürlich sage ich ja. Zu dir würde ich immer und jederzeit ja sagen!“
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