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I still dream of you - Minho und Cassy

GeschichteAbenteuer, Sci-Fi / P16 / Gen
Gally Minho Newt Thomas
07.10.2015
22.11.2015
68
146.207
49
Alle Kapitel
150 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
24.10.2015 2.608
 
Das Kapitel ist etwas sehr melancholisch geworden, aber ich hatte bis eben Besuch und jetzt ist so still und leise in meiner Wohnung, dass ich etwas Deprimiert bin ;/
Aber emotionale Kapitel sind meist sehr gute Kapitel ;)
Viel Spaß
*-*
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Kapitel (37) Aufwachen und verwirrt sein

Ich konnte mich an Licht erinnern. Licht, welches die Konsistenz und Farbe von Watte hatte, hinter der die Sonne aufging. Flauschig, warm, milchig und ein leichter gelbstich. Diese Watte hatte mich umarmt und sofort war die Kälte der letzten Tage verschwunden. Ich bekam wieder Luft und atmete so viel es ging ein, auch wenn mir eine kleine Stimme zuflüsterte, dass ich eigentlich nicht mehr atmen brauchte. Das Wort Tod kam mir nicht in den Sinn. Aber ich hatte den Tod auch immer mit einer Menge Blut, dem Kreischen der Griewer und einer Kreissäge verbunden. Nie mit zerfetzen Lungen und dem Gefühl zu ertrinken.
Tatsächlich konnte ich mich nur noch an meine Todesart erinnern. Aber was davor passiert war... es war wie ausgelöscht. Es zählte nicht mehr. Im Tod ist das Leben irrelevant.
Daher war ich erstaunt gewesen, dass ein Bild vor meinem inneren Auge aufgetaucht war. Ein blonder Junge hielt ein ausgemergeltes Mädchen in den Armen. Er bebte und flehte das Mädchen an zurückzukommen, von wo auch immer.
Dies war der Moment gewesen, wo die Stimme erklungen war. Ich kannte diese Stimme, wenn ich auch nicht genau wusste woher.
"Du musst dich entscheiden", hatte sie geflüstert. Wie ein Windhauch war sie durch meinen Kopf getanzt.
"Ich muss mich entscheiden?", war meine ebenso geflüsterte Antwort gewesen.
"Du darfst gehen. Zurück. Wenn du willst."
"Wäre es wie hier? Warm und gemütlich? Sicher?"
"Nein. Du wirst Schmerzen erleiden, die dich wünschen lassen, du wärst jetzt gegangen. Unfassbare Schmerzen. Schmerzen, die dein Herz auffressen werden, bis du es nicht mehr aushältst."
Ich sah hinunter. Andere Jungen waren aufgetaucht. Das Mädchen wurde nun von einem dunkelhaarigen Jungen gehalten, sie hing wie eine Stoffpuppe in seinen Armen. Ein Gegenstand mit blauer Flüssigkeit funkelte im Feuerschein.
"Warum sollte ich zurückkehren, wenn es mir hier besser ginge?", hatte ich gefragt.
"Das darf ich dir nicht sagen. Du bist einen Kampf verwickelt, einen Kampf zwischen dem Licht und der Dunkelheit. Hier ist das Licht. Es ist warm und wohlig, sicher und für die Ewigkeit. Es ist ein Versprechen, das auf jeden Fall gehalten wird. Dort unten jedoch ist die Dunkelheit. Sie wird dich tintenschwarz verschlingen, wird dir körperliche und seelische Schmerzen zufügen und dich entzwei reißen."
Der Junge kam mir bekannt vor. Die Art wie er den Kopf schief legte und wie seine Finger über ihre Wange strichen. Seine Lippen bewegten sich und mit einiger Anstrengung konnte ich die Wörter entziffern: Bitte, Cassy.
Ich zuckte zurück. Das war ich dort! Ich war diese leblose Gestalt in den Armen des Jungen. Dessen Namen geisterte in meinem Kopf herum, ich konnte ihn nur nicht fassen. Aber in meiner Brust wurde ein Feuer ausgelöst, welches mich mehr wärmte als das wohlige Warm um mich herum. Es drang bis in meine Fingerspitzen, bis in den hintersten Winkel meines Herzens.
Ich nickte. "Okay."
"Okay was?"
"Okay, ich habe mich entschieden."
Ich musste zu Minho zurück.

Der Schmerz schoss pulsierend durch meine Adern. Sie standen in Flammen, hell lodernd und nichts konnte sie lindern.
Mir rollte eine Träne über die Wange, doch ich durfte nicht aufgeben mit Kämpfen. Ich durfte den Schmerz nicht die Überhand gewinnen lassen.
Sie würden mich von den Schmerzen befreien, ich wusste es.
Bitte, helft mir, flüsterte ich in Gedanken. Bitte.  
Bitte. "Minho." Bitte. "Newt." Bitte. "Gally."
Die Kälte schlug über mir zusammen und ließ mich innerlich gefrieren.

Ich wappnete mich gegen den Schmerz, doch dieser blieb aus. Natürlich, meine Muskeln, Knochen und Sehnen taten sehr weh, als wäre ich Monate im Labyrinth herumgerannt. Aber ich bekam Luft. Weniger rasselnd und ohne das innerliche Glucksen, welches mich immerzu begleitet hatte. Das war das Schlimmste gewesen. Das Gefühl zu ertrinken. Ich war an meinem eigenen Blut in meinen eigenen Lungen ertrunken. Es gab nichts Deprimierenderes.
Versuchsweise drehte ich den Kopf und als eine Schwindelattacke ausblieb, setzte ich mich auf. Fuhr mir durch die Haare. Angewidert sah ich an mir herunter. Meine Kleidung starrte vor Dreck und schlackerte um meinen Körper. Ich roch wie alle Schweine Berta auf der Lichtung. Und meine Haare waren ein Vorhang fettiger, blonder... Nudeln.
Plötzlich blieb mein Blick an einer Gestalt hängen, die tief schlafend auf einem Stuhl saß.
Ich brauchte etwas um zu realisieren, was mich an Minho so verschreckte. Abgesehen davon, dass auch er abgenommen hatte, lag seine Stirn in Falten und seine Hände waren zu Fäusten geballt. Er sah aus wie ein in die Ecke getriebener Tiger. Ein kranker Tiger, den nur noch der Gnadenschuss erwartete.
Vorsichtig stellte ich die Füße auf den warmen Boden. In der Ecke stand noch immer der Heizofen und die Luft war stickiger als bei den Schlitzern im Schlachthof. Ganz langsam, wie in Zeitlupe, suchten meine Füße den Weg zu Minho. Meine Fingerspitzen legten sich an seine Wange und unwillkürlich sammelten sich Tränen in meinen Augen. Was hatte ich getan? Was hatte die Krankheit in mir und mein Tod bloß verursacht? Dies war nicht mehr der Hüter der Läufer. Dies war höchstens der ausgemergelte Hüter der Schwapper. Höchstens!
"Minho?", flüsterte ich. "Hey, Läufer, schlag die Augen auf!"
Mein Daumen bewegte sich auf seiner Wange und Minho schlug abrupt die Augen auf. Setzte sich gerade hin und blinzelte verwirrt. Immerhin. Seine Augen waren noch voller Glanz und Leben. "Na geht doch", lächelte ich. "Da sind die wunderschönen Augen ja."
Diese richteten sich auf mich und ich erkannte eine Flut von Emotionen darin, welche mein Herz schneller schlagen ließen.
"Cassandra!", hauchte er und zog mich in seine Arme.
Tief sog ich seinen Läufergeruch ein. Genoss das Gefühl seiner Haare auf meinem Gesicht und seiner Arme um meinen Schultern. "Hallo Läufer", sagte ich leise. "Hast du gut auf alle aufgepasst?"
Als Antwort rollte ihm eine einzelne Träne über die Wange. Himmel, mein starker, arroganter Läufer weinte! Das war ja nahezu schockierend. Dann zog er mich wortlos zurück in die Arme. Ich schlang die Arme um seinen Rücken und barg das Gesicht an seiner Schulter. Seine rechte Hand grub sich in meine Haare. Das leichte Zittern, was von ihm ausging, ließ so viel Liebe in mir aufsteigen, dass ich mich von ihm löste und sein Gesicht in die Hände nahm. "Ich lasse dich nicht allein", flüsterte ich. "Das weißt du doch, oder?"  
Seine Mundwinkel zogen sich zu einem Lächeln hoch. "Natürlich weiß ich das", antwortete er mit seltsam kratziger Stimme. Erneut zog er mich an sich, diesmal um mich zu küssen. Ich merkte, dass Minho keine Ahnung hatte, wie er mit mir umgehen sollte, weshalb der Kuss für meinen Geschmack etwas zu kurz ausfiel. Stumm drückte er nur seine Stirn an meine. Hielt mich minutenlang einfach so fest.
"Wo sind die anderen?", fragte ich.
"Unten. Ich... Ich wollte sie nicht hier haben. Jeff und Clint wussten nicht, wie sie dich wachkriegen konnten und Newt... Newt macht mich verrückt, wie immer. Entweder sitzt er einfach so da und starrt stundenlang in die Leere oder er jagt die ganze Zeit über wie ein Irrer im Kreis umher."
"In eine Tüte hyperventilierend?"
"Nein." Erneut lächelte Minho geradezu scheu.
Langsam wurde ich innerlich unruhig. Irgendetwas stimmte hier nicht. In seinen Augen, seinen Worten und seiner Mimik lag so viel Trauer, die ich mir kaum erklären konnte. Ich verschob meine innere Unruhe und erwiderte sein Lächeln. "Ich ziehe mich an und begrüße die anderen und dann will ich duschen."
"In Ordnung."
Mehr sagte er nicht. In Ordnung.

Gedankennotiz: WAS ZUR HÖLLE IST HIER LOS?

Auf einem anderen Stuhl neben meinem Bett lag frische Kleidung. Ein weiter Pullover – seltsam, ich meinte mich an Sommertage erinnert zu haben – und eine lockere Hose. Andererseits, saß mir die Todeskälte noch immer in den Knochen, der Pulli war eigentlich doch nicht so schlecht... Meine fettigen Haare knotete ich zu einem hohen Dutt auf.
Minho beobachtete alles stumm und geradezu abwesend. Seine Augen waren in die Ferne gerichtet und als es an die Schuhe ging, musste ich ihn dreimal bitten mir diese zu binden, bevor er reagierte. Wenn er so ins Labyrinth ging, würden die Griewer bereits mit Salz und Pfeffer auf ihn warten.
Als er mir den zweiten Schuh gebunden hatte, kam er vor Erschöpfung kaum noch hoch. Ich zog ihn neben mich aufs Bett und drehte sein Gesicht zu mir. "Minho, magst du mir sagen, was los ist?"
Er schüttelte den Kopf und erneut stiegen ihm die Tränen ins Gesicht, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte. "Ich kann dir das nicht sagen. Das muss Newt machen."
"Ist ein neues Mädchen auf die Lichtung gekommen und du hast festgestellt, dass du mich doch nicht liebst?", fragte ich mich hochgezogener Augenbraue.
"Nein."
"Dann ist es nur halb so wild", sagte ich ruhig.
Der Blick in seinen Augen erinnerte mich wieder an den Tiger. Fast erwartete ich, dass Minho aufspringen und gehetzt ins Labyrinth fliehen würde, nur um mich nicht sehen zu müssen. Mein Herz zog sich vor Schmerz zusammen.
"Lass uns hinunter gehen", schlug ich vor.
Der Abstieg dauerte gefühlte Stunden. Himmel. Mir war nicht schwindlig, aber mein Körper war noch so geschwächt und die Gliederschmerzen so stark, dass ich wie ein Kleinkind Schritt für Schritt ganz bewusst gehen musste. Wir brauchten geschlagene fünf Minuten bis zur Tür.
Ich stöhnte. Bis ich wieder ins Labyrinth würde gehen können, würden Jahrtausende vergehen. Falls ich wieder ins Labyrinth könnte. Falls meine Lunge es aushielt. Falls ich nicht nach drei Schritten in Ohnmacht fiel, aufgrund von Atemnot. Eine Menge falls auf dem Weg zurück als Läuferin.
Weitere zehn Minuten gingen für die Treppe drauf. Minho fragte mich mehrmals, ob er mich tragen sollte, aber ich lehnte jedes Mal ab. Ich wollte das selbst tun. Und zudem griff seine Passivität auf mich über. Ich hatte kein Bedürfnis mehr nach Körperkontakt.
Zitternd und keuchend lehnte ich mich an das Treppengeländer. Sonst war der Weg nicht so lang gewesen... Wobei es mich beruhigte, dass die anderen endlich wieder ein Leben außerhalb des Krankenraumes führten. Es war nicht heilungsfördernd, wenn einen auch noch das schlechte Gewissen plagte.
Als wir uns der letzten Stufe näherten, hörte ich leises Stimmengemurmel. Draußen regnete es in Strömen – die Tür des Gehöfts stand etwas auf – und augenscheinlich hatten sich die Lichter in ihre Zimmer und in ihre Hängematten verkrochen. Ein leises Bellen war zu hören und Wau kam um die Ecke gerannt.
"Hey, Strolch!", sagte ich leise und erfreut. "Na, wie geht es dir? Hast du brav alle auf Trab gehalten?"
"Er ist kaum von deiner Seite gewichen", sagte Minho. "Aber auch ihm wurde irgendwann zu warm dort oben."
Ich rang mir ein Grinsen ab, aber Minho nahm es mir nicht ab. Ich sah es daran, wie sein gefälschtes Lächeln ebenso in sich zusammenfiel.
"Wau!", rief eine Stimme, die ich schmerzlich vermisst hatte, leicht genervt aus. "Komm wieder her! Sonst fällt Minho bei Schichtwechsel über dich, wenn du vor der Tür liegst!"
Ich schlappte einer Schnecke gleich um die Ecke und salutierte mit einem schiefen Grinsen im Gesicht. "Cassandra, Mädchen für alles, meldet sich zum Dienst zurück", sagte ich leise, weil meine explodierende Lunge nicht mehr zu ließ.

Gedankennotiz: Brauche... dringend... neue... Lungen...

Mehrere Augenpaare richteten sich auf mich. Zu meinem Erstaunen legte sich eine Stille über den Raum, die eher gespenstisch war. Vielleicht verfolgte mich mein Gestank... "In Ordnung, ich gehe und komme noch einmal wieder", sagte ich und hustete. "Dann erwarte ich zumindest eine erfreute Stimme." Ich deutete zur Treppe. "Moment..."
Die Sofaecke unten im Gehöft war super gemütlich. Nicht zu vergleichen mit Minhos Bett, aber doch nett. Gally und Newt saßen auf einem Sofa, Alby in einem der Sessel. Bratpfanne war nirgends zu sehen, aber seine Schürze lag auf dem Tisch, er war augenscheinlich nur kurz weg.
"Blume..." Newt raffte sich auf und blieb einfach auf der Stelle stehen. Wie Minho schien auch er nicht zu wissen, wie er mit mir umgehen sollte. Aber ich konnte endlich erkennen, warum sie nicht in Jubel ausbrachen. Sie waren alle überfordert. In ihren Gesichtern spiegelte sich Freude, Fassungslosigkeit, Erleichterung und doch... etwas Traurigkeit war dabei, wenn ich sie auch nicht richtig deuten konnte. Meine innere Unruhe stieg.
Ich stützte mich an der Wand ab, weil meine Beine kurz schwankten.

Gedankennotiz: Von den Toten zurückzukehren ist gar nicht so toll. Alle sind eher verwirrt.

Newt machte einen Schritt auf mich zu. Und noch einen. Ohne Krücken. Ich kam ihm entgegen und schlang die Arme um seinen Hals. "Du läufst!", flüsterte ich.
"Und du atmest", erwiderte er trocken.
Wieder einmal spürte ich, wie sehr ich Newt in meinem Leben brauchte. Er war meine persönliche Sonne. Ich ließ ihn los und musste die Tränen zurückdrängen, die sich hinter meinen Augenlidern ansammelten und die auch in Newts Augen glitzerten. Zu meiner Überraschung beugte er sich vor und gab mir einen Kuss auf die Wange.
Meine Kerle waren doch fähig tiefere Emotionen als Arroganz und Hunger zu empfinden. Wow. Nun liefen mir doch die Tränen über die Wange.
"Du hast sie zum Weinen gebracht, Strunk!", rief Gally aus und sprang auf. "Lass mich das Chaos mal beseitigen."
Gally hob mich spielend hoch und wirbelte, schleuderte, warf mich durch die Gegend. "Du brichst mir alle Knochen", lachte ich. "Das wäre verdammt... kontraproduktiv."
"Oh Gott, sie ist da. Sie ist wieder da", rief Gally aus, ließ mich aber wieder herunter.
"War ich denn weg?", grinste ich.
Schließlich wollte ich mich Alby zuwenden, doch dieser hatte sich bereits zum Gehen gewandt. Er nickte mir zu. "Schön, dass du wieder da bist", sagte er und verließ das Gehöft.
Jetzt machte es Klick. Das war nicht nur Trauer in den Augen der Jungs. Das war Betreten.
"Habe ich etwas angestellt?", fragte ich. "Ich meine... an alles kann ich mich nicht mehr erinnern."
Newt, Gally und Minho warfen sich eben einen solch betretenen Blick zu.
"Wir sollten gehen", murmelte Minho an Gally gewandt.
"Nein, bitte!", hielt ich ihn zurück. "Ihr macht mir Angst. Sagt mir, was los ist."
Newt drückte mich auf den Sessel und setzte sich selbst auf die Tischkante. "Ich erzähle dir alles", sagte er sanft. Zwang mich ihn anzusehen, während Minho und Gally das Gehöft verließen. Einer von ihnen, als sei er gebrochen.
"Newt, was ist passiert!", schrie ich ihn beinahe panisch an. Meine Lunge vertrug meinen hektischen Atem eher weniger gut und ich musste husten.
"In Ordnung, Blume, ganz ruhig!", befahl Newt. "Ganz ruhig." Dann schluckte er und nahm meine Hände in seine. "Cassy, dass du zurück bist, ist kein Zufall. Die Schöpfer wollten sich an dir und Minho rächen. Und deine Rückkehr hatte einen Preis. Einen hohen Preis."
Meine Augen wurden groß und ich meinte zu spürten, wie pures Grauen aus ihnen sprach. Newt sah es auch, er schloss kurz die Augen und musste sich abwenden. Dann holte er tief Luft und begann zu erzählen.
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