Lives of three Worlds

GeschichteAbenteuer, Romanze / P12
Chiho Sasaki Emi Yusa Sadao Mao Shiro Ashiya
07.10.2015
07.11.2015
4
8.963
2
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07.10.2015 1.746
 
Hallo meine Lieben. Danke dass ihr auf diese Story geklickt habt, ich hoffe sie wird euch gefallen :)
Ich möchte nur anmerken, dass ich das aus freien Stücken schreibe und ich mich nicht an Mythen oder Sagen halte, noch dazu auch wenn etwas in der Story vor kommt was nicht in The Devil is a Part-Timer existent ist, ist es das in der Story. Schließlich will ich nicht direkt die Serie wiederholen sondern meinen Gedanken freien lauf lassen. An der Handlung werde ich vorerst nichts verändern, allerdings werdet ihr dann schon lesen was von mir hinzu gedichtet wurde und was nicht. Ich hoffe es gefällt euch trotzdem.
Aber nun viel Spaß beim Lesen
gglg amy dreyar!









„Bringt sie fort von hier. Schnell. Keiner darf sie sehen“. Eine Stimme hallte durch die großen Hallen. Das schreien eines Babys war zu hören, doch alle ignorierten es. „Jawohl My Lord Aguares. Ich bringe sie so weit fort wie nur möglich“. Kurz bevor das Baby verschwinden würde, kam der Lord noch einmal zu ihr. Behutsam legte er eine Kette um ihren Hals, welche einen Wimpernschlag später in dem Körper des kleinen Wesens verschwand. „Diese Kette wird dich schützen und eines Tages zu dem machen, was du wirklich bist“. Leise sprach er seine letzten Worte zu dem Säugling ehe das Kind für immer aus seinem Sichtfeld verschwand. „Meine Tochter“ flüsterte er, bevor er sich auf den Weg machte an der Spitze seiner Truppen das Schlachtfeld zu betreten.
Währenddessen entschwand eine Gestalt im dunkeln durch ein Portal in eine andere Welt mit dem kleinen Bündel in seinen Händen.
Auf der anderen Seite angekommen, schockte ihn zunächst diese parallel Welt, dennoch musste er sich auf seine Aufgabe konzentrieren. Hektisch blickte er in alle Himmelsrichtungen, wusste aber nicht wo er das stark kreischende Bündel ablegen sollte, oder ehr konnte. Skeptisch betrachtete er die sich bewegenden Transportmittel, welche für seinen Geschmack ziemlich seltsam aussahen. Er hatte den Drang sich die Ohren und Nase zu zuhalten, aufgrund der äußerst hohen Lautstärke und des alles andere als erfrischenden Geruchs in dieser Welt.
Noch dazu spürte er wie seine Kraft schnell nach ließ. So schnell er konnte landete er auf dem Boden um nicht noch mehr Kraft zu verlieren. Es würde nun schon schwer werden wieder zurück zu kommen. „Was muss das nur für eine Welt sein in der meine Magie so starke Verluste erleidet?“.
Kurz blickte er auf das Mädchen in seinen Armen hinab. Sie schrie nicht mehr, sondern sah sich faszienert diese Welt an.
Er achtete nicht weiter drauf, sondern fing nun an in eine Richtung zu laufen. Möglichst weit weg von dem Lärm.

Nach einiger Zeit bemerkte der Diener, dass seine Magie anfing zu schwinden. Er musste das nervige Bündel los werden so schnell er konnte.
Da er nicht wusste wohin, legte Er Sie schließlich ab vor einer art Haus bei dem er zufällig stehen blieb. In der zwischen Zeit war das kleine Mädchen bereits eingeschlafen. Noch einmal sah er auf sie herab. „Wir werden sicherlich noch einiges von dir zu hören bekommen“. Nach diesem Satz war er verschwunden, auf dem Weg in seine Welt. Was er nicht mehr mitbekam, dass sich eine ältere Dame neugierig an das kleine Mädchen heran pirschte. Je näher sie der Kleinen kam, um so stärker fing die Kette welche sie von ihrem Vater hatte an zu leuchten. „Was haben wir denn da?“. Die Stimme der alten Dame klang Neugierig aber keines Wegs überrascht, beinahe schon erleichtert. So als hätte sie solch eine Merkwürdigkeit bereits gesucht.
„Seltsames Kind“. Die etwas breitere Dame sah sich einmal um, ob die denn eine Person sehen konnte die eventuell zu dem kleinen Wesen in ihren Armen gehörte, jedoch fand sie niemanden, daher beschloss sie das Kind mit zu sich zu nehmen.





Was allerdings über den Wolken im Himmelsreich zu der Zeit geschah ahnte keiner von den Dämonen.

Lord Aguares war kurz nach der Geburt mit seiner Tochter verschwunden, zurück ließ er seine einztige Liebhaberin Syntha. Eigentlich war es keinem Dämon gestattet das Himmelsreich zu betreten, schon gar nicht dem König, allerdings wurde diese Geburt als Ausnahme quittiert. Was keiner wusste, es existierte ein zweites Baby. Dies wurde allerdings erst festgestellt als Aguares bereits verschwunden war.
Syntha war am Boden zerstört das sie nur einen kurzen Blick auf ihre erstgeborene werfen konnte, allerdings konnte sie sehen, dass sie grüne Augen hatte, dieselben grünen Augen wie die Mutter selbst, doch konzentrierte sie sich auf ihr zweites Kind als sie die schreie hören konnte.
Ihr hätte es klar sein müssen, dass der Dämonenlord kein nutzen aus Gleichberechtigung zog. Sie hätte wissen müssen, dass sie ihr Kind nicht lange zu Gesicht bekommen hätte, auch wenn er zu Beginn nicht sehr angetan war von der Botschaft eines gemeinsamen Säuglings. Daher wunderte es sie überhaupt nicht,dass er nicht einmal ein Wort mit ihr gesprochen hatte. Sie war nur Mittel zum Zweck. Warum sie sich überhaupt auf ihn eingelassen hatte, konnte sie sich nicht einmal selbst beantworten. Allerdings wollte sie auch überhaupt nicht weiter darüber nachdenken. Sie hatte Glück im Unglück. Ein zweiter kleiner Spross lag in ihren Armen. Ruhig. An ihrem Köpfchen konnte man bereits erkennen, dass sich schwarze Haare bildeten. Als das kleine Wunder ihre Augen aufschlug zuckte die Mutter kurz zusammen.
Ihre Augen waren rot!
Nach einem kurzen Schockmoment lächelte sie allerdings leicht. „So meine kleine, dann kommst du wohl nach deinem Vater meine kleine Tyana“.



Es vergingen wenige Stunden in denen Syntha mit sich selbst zu ringen schien ob sie nun dem Vater bescheid sagen sollte oder nicht, immerhin war sie ebenfalls seine Tochter, doch er hatte ihr erstgeborenes und Syntha wollte sich gar nicht vorstellen was da unten mit Ihr geschehen mag.
Während dieser Gedankenspiele kam auf einmal ein Bote herein gestürmt.
„Lady Syntha ich habe hier etwas für euch“.Durch den unerwarteten Besuch geweckt, fing das kleine Mädchen an zu Weinen. Für einen kurzen Moment verärgert starrte sie den Boten an ehe sie das Kind beruhigte. Als diese wieder stiller wurde, konnte die Junge Dame auch den Zettel entgegen nehmen. „Er ist für mich? Von wem?“ Ihre erste Frage wurde mit einem Nicken bestätigt, ihre zweite allerdings nur mit einem unwissenden Blick beantwortet. „Gut. In Ordnung“ daraufhin verschwand der Bote wieder.
Die junge Mutter entfaltete das Stück Pergament vorsichtig. Einen Blick ließ sie über die Botschaft huschen und schon begann sie leicht zu lächeln was aber keines Falls ihre nicht mehr ganz so strahlenden Augen erreichte.
Sie legte das Pergament zur Seite und kuschelte sich in ihre Kissen ein. Mit dem Gedanken  an die geschriebenen Worte schlief sie schließlich mit ihrer Tochter im Arm ein.

>Meine Tochter heißt also Lulia<.


Von den Geschehnissen in dem Dämonenreich bekam sie nichts mit, weder von den Kriegen, noch vom Verschwinden ihrer Erstgeborenen.

Wenige Tage später erreichte sie jedoch die Nachricht, dass der Dämonenkönig Aguares gefallen sei.
Von ihrer Tochter wurde nichts berichtet, keinerlei Neuigkeiten.

Sie rechnete schon mit dem Schlimmsten.
Sie begab sich zwar immer noch Geschwächt aber Mutig auf den Weg in die Unterwelt. Tyana hatte sie bei Freunden unter gebracht.
Sie hatte erfahren, dass die Kriege auf Ente Isla stattfanden. Dort traf sie schließlich auch ein. Doch was sie sah, war nicht rein, war nicht schön, war nicht friedlich. Es war Krieg und Verderben. Aguares soll bereits gefallen sein?

Als sie sich durch die Menge prügelte mit immer größer schwindenden Kraft, wurde sie von so manchen Augenpaaren erkannt und dass nicht nur von Engeln. Der Bote des Lords der Unterwelt hatte sie ebenso erkannt. Seine Schwäche für diese Frau kam wieder auf. Er wusste was sie hier wollte, auch wusste er, dass sie von Aguares Tod in Kenntnis gesetzt wurde, daher versuchte sie ihr Baby zu finden.
Kurz spielte er mit dem Gedanken ihr zu sagen, dass ihre Tochter Tod sei, doch auch wenn es sich für einen Dämon jämmerlich und schwächlich anhörte, so konnte er den Schmerz in ihren Augen nicht mit ansehen der nach solch einer Kunde eintreten würde.
Während seinen Gedankengängen konnte er seinen Blick nicht von ihr nehmen. Unbwusst lief er ihr Schritt für Schritt nach. Er hatte sogar vergessen, dass er sich mitten auf einem Schlachtfeld befand.
Und es kam ihm zu Gute dass er stehts sein Auge auf sie geworfen hatte. Ein Mitstreiter seiner Seits hatte nämlich vor ihr ein Schwert durch das Herz zu rammen wenn er sich nicht beeilte. Syntha bemerkte es noch nicht einmal.
Er versuchte den Angreifer mit seiner Magie zu entfernen, doch kam ihm genau in diesem Moment ein lästiger Gegner entgegen welcher durch zufall dann den Schuss abbekam.
Als er dies bemerkte und dann wieder freie Sicht auf das Spektakel vor seinen Augen hatte, sprintete er. Er sprintete so schnell er konnte nach vorne. Gerade noch Rechtzeitig. Das Schwert durchbohrte ihn und nicht den lieblichen Körper seiner Liebsten. Eigentlich sollte es ihm nichts ausmachen solch ein Kratzer, allerdings bemerkte er schnell, dass dies keine harmlose Klinge war.
Seine Beine gaben nach und er sackte in sich zusammen. Den verwirrten Blick seines Mitstreiters beachtete er gar nicht. Sein Blick lag auf dem hübschen blonden Engel, welcher gerade ebenfalls schockiert zu ihm hinunter sah. „Wa..was zum..?“. „Syntha sag bitte nichts. Bitte lass mich sprechen“. Der treue Diener sammelte seine letzen Kräfte um noch sauber und deutlich sprechen zu können. Die Augen der einztigen geliebten des verstorbenen Lords lagen still auf ihm und warteten etwas angespannt auf eine Erklärung.
Der Retter in Not konnte nur leicht lächeln. „Ich weiß warum du hier bist, aber es bringt dir nichts nach ihr zu suchen. Hörst du? Sie ist nicht hier. Nirgends in dieser Welt. Sie ist weit fort wo keiner sie je finden wird. Wo keiner von unserer Art auch nur Kontakt mit ihr aufnehmen wird. Bitte glaube mir. Ich würde dich nicht belügen. Ich selbst habe sie fort gebracht. Geh also wieder. Schnell. Bitte meine geliebte“. Nach diesen Worten brach der Diener zusammen und stand auch nicht wieder auf.
Syntha´s Augen füllten sich mit Tränen. Alles was sie heraus brachte waren leise Worte. „Warum hast du sie nicht zu mir gebracht?“. Voller Wut schlug sie auf viele Dämonen ein, bis sie schlussendlich an Kraftmangel zusammenbrach.


Sie wachte erst wieder auf als sie Sicher in einem Weichen Bett lag. Ihre zweite Tochter im Arm, was bedeutete, dass sie bei ihren Freunden war. Es dauerte nicht lange bis die Tür auf ging.





Sooo das war das erste Kapitel.
Hat es euch gefallen?
Würde mich über Kommentare oder Verbesserungsvorschläge sehr freuen
gglg amy dreyar <3
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