born into bad news

von Lilli
GeschichteAllgemein / P12
Erin Lindsay Henry "Hank" Voight Jay Halstead
05.10.2015
24.07.2016
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Disclaimer: Maddie ist ein erfundender Charakter meinerseits.  Sie lebt in dieser Geschichte seit 4 Jahren bei Jay und Erin, wird jedoch vom gesamten District aufgezogen. Zu Beginn der Geschichte weiß sie  im Gegensatz zur gesamten Undercover Einheit nichts über ihre Vergangenheit und hat ihre eigene Geschichte verdrängt.
Erst als sie durch Zufall ihre Akte im Archiv findet, begibt sie sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit.

Diese Geschichte ist erfunden. Erin und Jay sind genau wie in der Serie um die 30 Jahre alt. Ähnlichkeiten mit eventuell real existierenden Personen entsprechen dem Zufall.
Die Handlung wird abwechselnd aus den Sichtweisen der verschiedenen Personen geschildert.

Ich wünsche viel Spaß und würde mich wie immer über Kommentare freuen!


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-Erin Lindsay-


„Sie ist weg. Verschwunden“, rief ich aufgebracht in das Großraumbüro, weshalb mich meine Kollegen lediglich mit verwunderten Blicken musterten.

Offenbar schien niemand zu begreifen, was es mit meinen Worten auf sich hatte.
Antonio legte die Fotos der Tatverdächtigen bei Seite, sah mich genau wie Atwater, Ruzek und Olinsky verwirrt an.

„Was heißt hier weg?“

Ich atmete tief ein und aus. Das durfte nicht wahr sein.
Hank, der gerade von seiner Mittagspause zurückkam, blickte mit weit aufgerissenen Augen in meine Richtung.  Genau wie Jay, der nun ebenfalls verstört  von seinem Papierkram nach oben aufsah

„Maddie sitzt nicht mehr im Auto. Sie sollte dort auf mich warten und ich kann ihre Akte nicht mehr finden. Burgess wollte die Unterlagen morgen ins Archiv weiterleiten. Darunter sind alle Daten, die wir vor 5 Jahren in Kooperation mit dem Jugendamt gesammelt haben.“

„Ja und?“, wollte Adam wissen, der offenbar nicht wusste, was es damit auf sich hatte. Panisch und mit dahin gehaspelten Worten sorgte ich für Klarheit.

„Darin steht alles über ihre gesamte Kindheit. Der Vorfall mit ihren Eltern, die Vergangenheit über ihren Vater. Wenn sie das jetzt gelesen hat“, erklärte ich unserem Team schockiert und griff mit zitternden Händen nach meinem Smartphone.
Nur die Mailbox. Sie hatte ihr Handy ausgestellt.

„Oh Gott.“
Mein Freund und Arbeitskollege stützte den Kopf auf die Hände, sprang dann besorgt von seinem Schreibtisch auf.

„Sie weiß es. Verdammt, jetzt ergibt das alles Sinn“, kombinierte Jay und blickte nachdenklich aus dem verschneiten Fenster.

„Die Frage nach dem Referat. Ich dachte, sie will für die Schule recherchieren.“

„ Nicht dein ernst oder? Du hast sie im Nebenraum allein gelassen? Sag mal bist du wahnsinnig?“

Jay schlug mit der Faust gegen die Wand, weil er sich über sich selbst ärgerte.

Wütend blickte ich ihm entgegen. In seiner Leichtsinnigkeit hatte unsere 12 jährige allein im Nebenraum gearbeitet und hatte bei der Gelegenheit direkte Einsicht auf die Ordner. In einem Raum, in dem fein säuberlich alle Akten der vergangenen Fälle in Regale einsortiert waren.
Mittlerweile kam Bewegung in Hanks Körper. Eine Tatsache, die mir in der angespannten Situation Hoffnung verschaffte.

„Wo ist die Kopie? Ich will eine Kopie dieser Unterlagen.“

Aber Burgess und Roman sahen nur kleinlaut auf den Boden.

„Das geht nicht Sargeant.“

„Wie bitte?“

„Wir haben die Ablichtungen am Freitag nach Philadelphia geschickt.“

„Das ist mir egal. Dann ruft dort an. Jetzt! Sofort!“, schrie er zunehmend lauter, während sich
innerhalb des Raumes eine gespenstische Ruhe ausbreitete.

„Sie ist auf dem Weg zurück. Sie sucht nach ihrer Vergangenheit. Sie will wissen, was damals passiert ist.“

Mittlerweile kämpfte ich mit den Tränen. Ungläubig was hier gerade geschah.
Voight dessen Gesicht sich zunehmend verfinstert hatte, handelte nur noch wie mechanisch.

„Lindsay? Halstead? Ihr haltet euch einsatzbereit und sucht in der Umgebung ab. Sobald wir die Adressen in der Akte haben, treffen wir uns dort. Und Burgess und Roman, ihr macht in Philadelphia Druck. Wenn die Kleine um diese Zeit allein unterwegs ist, ist sie definitiv in Gefahr…
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