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Die Spieluhr

von -Madara-
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteAllgemein / P12 / MaleSlash
Crixus Gannicus Illithya Laeta Saxa Sura
05.10.2015
05.10.2015
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Seid gegrüßt!

Spartacus... Meine neue Sucht, wenn man so möchte...
Es sind meine ersten Schritte in diesem Bereich, daher... Wenn ihr Fehler findet, haut sie mir um die Ohren. Dann kann ich es nächstes Mal besser machen.

Leider gehört die Serie nicht mir und die Idee hinter dem Projekt >Zufällige Songfic< auch nicht. Hier einmal der Link:
http://forum.fanfiktion.de/t/8376/3

Die Lieder, die mein PC hier ausgewählt hat... Ja, er hätte kreativer sein können. Wie auch bei meinen anderen Beiträgen habe ich wieder nur innerhalb der Zeit geschrieben, die das Lied lief. Danach habe ich dann nur noch die ganz groben Schnitzer ausgebessert.


Das Messer – Subway to Sally

Gannicus stieß ein leises Seufzen aus.
Er war sich nur zu stark bewusst, dass nur einige wenige Mauern ihn von Drago und Melissa trennten. Ein beinah unangenehmer Druck in seinem Hinterkopf.
Seine Entscheidung war gefallen. Er würde den Ludus verlassen und würde Batiatus bitten, dass er an Tullius verkauft wurde. Um von Drago fort zu kommen und so Abstand zu der Lüge zu gewinnen, die er gezwungen war Tag um Tag zu erzählen.
Und um Abstand zu Melissa zu bekommen. Melissa, die er mehr begehrte als er dufte. Mehr, als gut für ihn war.
Eine scheinbare Ewigkeit verging, ehe Gannicus sich zu diesem Entschluss durchringen konnte. Doch es war besser so.



Schlaflied – Subway to Sally

Vielleicht waren sie zum ersten Mal wirklich frei.
Die Schlacht gegen Marcus Crassus hatten sie verloren. Spartacus war tot und viele, so viele, waren an der Straße nach Rom gekreuzigt.
Doch sie lebten. Nur zu wenige hatten überlebt, doch Agron und Nasir zählten dazu und sie hatten noch immer einander.
Irgendwie würde es weitergehen. Irgendwie würden sie einen Weg finden.

Die Nächte an der Straße waren kalt, doch die körperliche Nähe spendete ihnen ein wenig Wärme.
Sanfte Berührungen und geflüsterte Worte, wann immer sie halbwegs unbeachtet von den wenigen anderen Überlebenden waren, die noch immer mit ihnen gemeinsam unterwegs waren.
Erst einmal mussten sie einen Ort finden, an dem sie bleiben konnten. Alles andere musste warten.



Give you what you like – Avril Lavigne

Gannicus lachte und dieser kehlige – vielleicht immer ein wenig falsch klingende – Laut verursachte Saxa eine Gänsehaut.
Eigentlich ging sie mit einem anderen Mann. Eigentlich. Oder vielleicht auch schon nicht mehr, wenn man bedachte, dass sie mit Nemetes schon länger nicht mehr das Lager geteilt hatte.
Der ehemalige Gladiator und Gott der Arena hatte ihre Aufmerksamkeit gewonnen und Saxa zeigte ihm dies nur zu gerne.
Und schnell hatte sie bemerkt, dass da in dem oberflächlich so sorglosen Mann, der gerne zu viel Wein trank und mit zu vielen Frauen herumhurte, eine ganze Menge mehr steckte.
Etwas, dass eine Saite in ihr zum Klingen brachte, wie es schon lange keinem Mann mehr gelungen war. Und auch keiner anderen Frau, wenn sie ehrlich zu sich selbst war.

Doch bis Gannicus das irgendwann selbst erkannt hatte, dass Saxa nicht seinen Körper sondern ihn wollte, würde sie ihm geben, was er wollte.



Summertime Sadness – Lana Del Rey

Ihr Gemahl war zum Kampf gerüstet. Für den Kampf, den er in den Hilfskohorten der Römer, führen würde.
Doch Sura wurde das Gefühl nicht los, dass sie ihn nicht wieder sehen würde. Dass es das letzte Mal war, dass sie ihn küssen und in die Arme schließen konnte.
Und es war so viel mehr als nur ein Gefühl. Vielleicht war es schon eher eine Vorahnung.
Sie blickte in seine vertrauten und so geliebten blauen Augen und fand darin einen Spiegel ihrer eigenen Gefühle.
Sura wusste, dass er sie ebenso sehr liebte, wie sie ihn. Sanft legte sie eine Hand an seine Wange und stellte sich etwas auf die Zehenspitzen, um ihn zu küssen.
Er schloss die Arme um sie und zog sie noch näher an sich.
Wenn sie doch nur für immer so würden verharren können. Jeden Augenblick, den er fern von ihr verbrachte, wäre ein Augenblick zu viel. Ein Augenblick mehr, den sie bereuen und verfluchen würde.
Doch sein Schicksal hielt Großes für ihn bereit… Großes und Schreckliches.
Und irgendwie war Sura klar, dass sie ihn würde gehen lassen müssen. Obwohl er nicht mehr der umherstreunende und ungezähmte Rüpel war, als den sie ihn kennen gelernt hatte… Eine gewisse Ruhelosigkeit war möglicherweise geblieben.
Und bis er wieder zurückkehrte und sie ihn in die Arme schließen konnte – und sei es nur für einen Moment – würde sie zu den Göttern beten.



Jetzt oder nie – Oomph!

Crixus lag auf dem Rücken und blickte an die Plane des Zeltes hinauf.
Im Lager war eine gewisse Ruhe eingekehrt, die von der fortschreitenden Stunde kündete. Naevia neben ihm schien schon seit einiger Zeit zu schlafen, war ihr Atem doch ruhig und gleichmäßig geworden. Von Träumen schien sie bislang verschont zu sein.
Doch Gedanken raubten Crixus den Schlaf.
Spartacus war sein Bruder. Es war inzwischen nicht mehr nur die unliebsame Tatsache, die es gewesen war, als sie noch unter dem Dach von Batiatus gelebt hatten.
Dennoch hatte Crixus das manchmal beinah übermächtige Gefühl, dass es ihn und Spartacus auseinander trieb.
Sie hatten in den vergangenen Monaten so oft Seite an Seite gekämpft, hatten so viele scheinbar aussichtslose Situationen gemeistert und waren endlich so etwas wie frei. Doch schienen ihre Wege sich zu trennen.



Ich will deine Seele – Oomph!

Ashur beobachtete Lucretia, die Frau deren Leben er gerettet hatte, als Spartacus sie zum Sterben zurückgelassen hatte. Die Frau, deren Besitz er und die anderen Gladiatoren und Sklaven gewesen waren. Und die nun immer mehr zu seiner Sklavin wurde, wenn auch auf eine subtilere Art und Weise, die kein Brandmal erforderlich machte.
Er hatte sie für Gaius Claudius Glaber unentbehrlich gemacht, hatte sie mit Informationen versorgt und immer wieder daran erinnert, dass er sie nun in der Hand hatte.
Oh ja… Lucretia Batiatus war sein und es würde nicht mehr lange dauern, bis er den Prätor ganz offen darum bitten konnte.
Darum bitten konnte, dass Lucretia auch auf dem Papier seine Ehefrau wurde, so wie er sie in seiner Zelle doch schon zu seiner Frau gemacht hatte.



Heavy in your Arms – Florence and the mashine

Vielleicht sollte es sich wie Verrat anfühlen, war es doch Spartacus gewesen, der ihren Gatten getötet hatte. Und nun teilte sie mit ihm das Lager.
Doch er war nicht, wie Laeta erwartet hatte. Und ihr Leben war auch nicht mehr, wie sie es erwartet hatte.
Sie wusste nun, wie es sich anfühlte, wenn man gebrandmarkt wurde. Und das, obwohl sie doch frei geboren war. Wie so viele andere auch, wie Laeta in Gesprächen mit den anderen Rebellen erfuhr – Saxa, Crixus, Agron und Spartacus selbst. Sie alle waren frei geboren worden, hatten ein Leben gehabt und eine Zukunft.
Von den Römern war ihnen diese auf die eine oder die andere Weise genommen worden.
Als Kind versklavt oder zum Sterben in die Arena geschickt.
Da kam ihr ihr eigenes Schicksal beinah leicht vor. Beinah, denn die unsichtbaren Ketten, die mit dem Brandmal auf ihrem Arm einhergingen, wogen schwerer, als sie sich jemals hatte vorstellen können.



Demons – Imagine Dragons

Schweigend und mit vor der Brust verschränkten Armen blickte Spartacus auf das Lager der Rebellen, das zunehmend im Schnee zu versinken schien.
Gannicus stand schweigend an seiner Seite, in der Hand einen Krug aufgewärmten Weins. Wo auch immer er den schon wieder herbekommen hatte.
Doch Spartacus hatte schon lange aufgehört sich zu Fragen, woher Gannicus seinen Wein bekam. Dies wussten vermutlich nur Gannicus und die Götter.

Mit einem leisen Schnauben schob Spartacus den Gedanken zur Seite und richtete seine Gedanken wieder auf das vor ihm liegende Problem.
Wenn sie zu lange hier blieben, dann würde Crassus sie zwischen der aufgebauten Palisade und seiner Armee aufreiben. Oder sie erfroren vorher oder verhungerten.



Straßenräuberlied – Die Streuner

Mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen beobachtete Nasir Agron – seinen Mann. Ein Gedanke, der sich noch immer ein kleines bisschen fremd anfühlte.
Agron wirkte entspannt, trank und lachte zusammen mit seinen Stammesbrüdern Lugo, Saxa und einigen anderen deren Namen Nasir noch keine Gelegenheit hatte sich zu merken.
Je mehr Wein die Germanen tranken, desto lauter wurden sie.
Nasir wurde das Gefühl nicht los, dass das Straßenräuberleben, das sie momentan führten, ihnen irgendwie zusagte.
Wagen überfallen, ihnen den Wein nehmen, und abends gemeinsam trinken.



Labyrinth – Oomph!

Schweigend blickte Ilithyia hinaus in die Nacht, die sich über Capua gesenkt hatte.
Die Tränen der vergangenen Stunden hatten ihre Wangen gerötet und erhitzt hinterlassen. Doch einer Lösung hatten sie Ilithyia nicht näher gebracht.
Die Welt schien vollkommen auf den Kopf gestellt, obwohl sie doch geglaubt hatte, die Fäden fest in den eigenen Händen zu halten.
Varinius hatte ich von ihr abgewandt. Ihr Vater war getötet worden. Und Gaius hatte sie verstoßen und behandelte sie von oben herab.
Gaius und sie selbst waren zu Monstern geworden. Nichts war mehr vorhanden von der Liebe, die sie geteilt hatten. Nichts außer Erinnerungen.
Ilithyia wusste, dass sie in diesem Spiel, in dem sie gefangen war, endlich wieder Oberwasser gewinnen musste, wenn sie nicht untergehen wollte.
Lucretia stand an ihrer Seite und war ihr eine treue Ratgeberin, ihr einziger Lichtblick. Und doch hatte sie ihr geraten, sich mit Gaius gut zu stellen, um so das Leben zurückzugewinnen, dass sie einmal hatte.
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