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† Time to say goodbye… †

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / Gen
L
05.10.2015
05.10.2015
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† Time to say goodbye… †

~Sometimes… it isn’t easy to say goodbye…~
Er war dir so wichtig… Und erst, als du dich von ihm verabschieden musstest, war dir klar geworden wie schwer das eigentlich war. Du fragtest dich wann du ihn nun endlich wieder sehen konntest… wann du ihn endlich wieder bei dir haben konntest. Wann nur…?


Seufzend nipptest du an deinem Tee, in welchen du drei Stücke Zucker getan hattest und sahst danach zu dem Detektiven, der in seiner gewohnten Position vor dir auf einem Sessel saß und gerade die neusten Morde Kiras durchging. Als du den berühmten Detektiven L das erste Mal getroffen hattest, wusstest du sofort, dass er etwas Besonderes war... Dementsprechend warst du nicht überrascht gewesen, als du erfahren hattest, dass er L war. Du konntest dich noch ganz genau dran erinnern. Er hatte dich in ein Hotel bestellt, was dich schon etwas gewundert hatte. Doch dort warst du auf ein Team aus Ermittlern gestoßen und der Schwarzhaarige, den du für Hideki Ryuga gehalten hattest, gab dir seine wahre Identität preis und hatte die angeboten gemeinsam mit ihm zu ermitteln. Du hattest natürlich sofort eingewilligt und seitdem warst du so gut wie jeden Tag immer zu ihm gekommen, um ihn zu unterstützen. Du hattest zwar immer gewusst, dass dein Vater ebenfalls bei der Polizei arbeitete, aber nicht, dass er Mitglied im Sonderteam war, das gegen Kira ermittelte. Auch, wenn du dir Sorgen um deinen Vater machtest, warst du froh, dass er auch mitermittelte. So wusstest du immer wann das nächste Treffen war und hattest auch gleich eine Mitfahrgelegenheit. Regentropfen prasselten gegen die Fensterscheibe und hin und wieder erhellte ein Blitz den dunklen Nachthimmel. Es war schon relativ spät, aber das machte dir rein gar nichts aus. Du trankst kurz wieder einen Schluck von dem Tee, der dank den Zuckerwürfeln darin ziemlich süß schmeckte. Dein Blick heftete sich wieder auf L, der konzentriert auf seine Aufzeichnungen sah und sich dabei hin und wieder eine der Pralinen nahm, die auf dem Tisch lagen. Insgeheim hattest du Gefühle für den Schwarzhaarigen, aber du hattest noch nie eine Gelegenheit gefunden ihm das zu sagen.

~Sometimes… it isn’t easy to say goodbye…~
Schon so lange schlug dein Herz schneller, wenn du an den Schwarzhaarigen Detektiven dachtest… Du liebtest ihn und das war dir schon seit eurer ersten Begegnung bewusst gewesen. Wann würdest du ihn endlich wieder küssen können und ihm auch sagen was du wirklich für ihn fühltest? Wann nur?


„So komme ich auch nicht weiter“, Ls Stimme riss dich aus deinen Gedanken und du sahst kurz auf. Der Detektiv legte die Aufzeichnungen beiseite und schenkte sich stattdessen wieder etwas Tee ein, wobei er auch gleich zu der Dose mit Zuckerwürfeln griff, um mehre Würfel in seinen Tee plumpsen zu lassen. Erst war es nur einer, aber schließlich wurden es drei und vier… bis sich schließlich acht Zuckerwürfel in seiner Teetasse befanden. Inzwischen warst du daran gewöhnt, dass L so viele Süßigkeiten aß und auch seinen Kaffee und seinen Tee nur mit vielen, wirklich vielen Zuckerwürfeln darin trank. Außer euch beiden befanden sich nur noch dein Vater, Light und Herr Yagami im Raum. Die anderen waren bereits gegangen, da es schon relativ spät war. „Kira ist schlau“, sagte nun Light, der vor einem Rechner saß und sich gerade irgendetwas durchlas, „Es war uns doch schon von Anfang an klar, dass es nicht einfach wird ihn zu schnappen, oder?“ Du stelltest deine Tasse auf den Tisch und nicktest danach, auch wenn du Light nicht trautest. Schon, als du das erste Mal mit ihm gesprochen hattest, hattest du den Verdacht, dass er Kira sein könnte. „Wir sind doch aber schon ziemlich weit gekommen“, warfst du danach ein, „Wir wissen, wo sich Kira ungefähr aufhält und dass er ein Schüler oder Student sein muss... Außerdem haben wir doch Higuchi schon entlarvt… Denkt immer daran, dass sich das Death Note nun in unseren Händen befindet und wir somit auch schon wissen was Kiras Waffe ist.. Das ist doch schon mal ein großer Fortschritt, oder? Ich bin mir so sicher, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis wir Kira gefunden haben und er danach seine gerechte Strafe bekommt“ Laut L warst du ihm eine große Hilfe gewesen Higuchi zu überführen, was dich so sehr gefreut hatte… u wolltest Kira auf alle Fälle finden und einfach wissen was er für ein Mensch war… du wolltest wissen wieso er diese ganzen Menschen überhaupt umbrachte und was er eigentlich im Schilde führte. Das Death Note war die wohl grausamste Mordwaffe, die es gab. Eigentlich wolltest du den dazugehörigen Shinigami immer eher ignorieren, aber das war schwerer als gedacht… Nun seufztest du kurz und beschlosst nicht länger darüber nachzudenken, sondern sich stattdessen wieder auf L zu konzentrieren. Der Detektiv nickte nun und lächelte dich kurz an.
„(Name) hat recht… wir werden Kira finden. Immerhin siegt die Gerechtigkeit am Schluss doch immer, nicht wahr?“, meinte er und während er das sagte, sah er lächelnd zu dir.
Dein Herz schlug automatisch schneller und auch du musstest nun lächeln. Du warst dir so sicher, dass er Kira schnappen würde… Immerhin war er ein Mörder und musste hingerichtet werden. So hattest du schon länger von Kira gedacht, auch wenn er nur Verbrecher hinrichtete. Ein Mord war immer noch ein Mord. Dennoch wolltest du wissen was Kira zu dem ganzen einfach anstiftete und wieso er das alles tat… Du beschlossest erst einmal ein Gespräch mit Kira zu führen, wenn ihr ihn erst einmal gefunden haben würdet.
„Light und ich müssen heute aber schon früher los“, meinte nun Herr Yagami und sah von seinem Sohn zu L. Light stand sogleich auf und nickte kurz. Misstrauisch sahst du ihn an und ließest dir alles noch einmal durch den Kopf gehen

~Sometimes.. It isn’t easy to say goodbye…~
Hättest du nur früher gewusst, dass eine Regel nicht wahr war… dann wäre das alles nicht passiert und ihm würde es gut gehen. Du sehntest dich so sehr nach seiner Nähe… wann würdest du diese nur wieder spüren können? Und wann würdest du ihm endlich sagen können, was alles passiert war und ihm alles erklären können? Wann nur?


Diese verdammte Regel… Im Death Note stand eine Regel, die besagte, dass, wenn man einen Menschen mit dem Death Note getötet hatte, nach dreizehn Tagen einen weiteren Menschen hineinschreiben musste, da man sonst selbst sterben würde. Dank dieser Regel waren nun alle von Lights Unschuld überzeugt, da er einige Wochen in Haft gesessen war und ständig unter Beobachtung gestanden war… und dennoch wolltest du einfach nicht glauben, dass er unschuldig war – genauso wenig wie L. Ihr beide wart oft die letzten, die die Ermittlungen am Abend verließen, da ihr immer noch gegen Light ermitteltet und das die anderen nicht wirklich mitbekommen sollten. Daher war es auch oft so, dass du nicht mit deinem Vater mitfahren konntest, wenn er nach Hause fuhr und daher von L zu deinem Zuhause gebracht wurdest, wenn ihr vorher noch lange ermittelt hattet. Du erinnertest dich noch ganz genau an letztes Mal, als er dich hingebracht hatte. Er hatte dich sogar noch in den Arm genommen und dir eine gute Nacht gewünscht. Du würdest aber so gerne ein weiteres Mal von ihm umarmt werden… Du sahst wieder zu L und seufztest leise, sodass es keiner hören konnte. Du wünschtest dir nichts sehnlicher als ihn zu küssen und bei ihm zu sein. Light und sein Vater verabschiedeten sich noch von euch und verließen danach auch schon den Raum. Nun wart ihr nur noch zu dritt. Dein Vater, L und du. Aber wie du deinen Vater kanntest, würde er auch nicht mehr allzu lange hier bleiben, sondern bald schon Feierabend machen und nach Hause gehen. Immerhin kanntest du doch deinen Vater.
„Ich muss sozusagen wieder bei null anfangen“, beschwerte sich der Detektiv, „Dabei war ich mir doch so sicher, dass Light Kira ist… Doch diese Regel… sie zeigt mir, dass dem nicht so ist“ Du wusstest ganz genau, dass L immer noch glaubte, dass Light Yagami und Kira die ein und selbe Person war und du warst dir auch sicher, dass dem so war. Dein Vater seufzte kurz und trank danach seinen Kaffee aus.
„Ryuzaki“, begann er gleich, „Ich weiß ganz genau, dass Sie Light verdächtigt haben und sicherlich auch immer noch tun… aber ich bin fest von seiner Unschuld überzeugt.. diese Regel beweist uns das doch… wir werden Kira aber sicherlich finden…“
„Natürlich… Mit ihrer Tochter (Name) an unserer Seite werden wir Kira mit Sicherheit schnappen. Mit ihrer Hilfe konnten wir Higuchi überführen und sie hat uns schon sehr weitergeholfen. (Name) ist ein echt kluger Kopf“, bestätigte L nun, woraufhin du leicht rot wurdest, aber versuchtest dies zu verbergen. Dich freute es jedes Mal so sehr, wenn er dir ein Kompliment machte, was aber eher selten vorkam… leider. Auch du trankst deinen Tee aus und sogleich fragte Watari dich, ob du nicht noch einen haben wolltest. Du nicktest gleich und er nahm dir die Tasse aus der Hand, um dir nachzuschenken. Danach nahmst du gleich wieder drei Zuckerwürfel und ließest diese in den Tee plumpsen. Du nahmst die Tasse in beide Hände und mit einem Mal wurde es so still im Raum, dass man deutlich die Regentropfen an die Scheiben der Fenster prasseln hören konnte. Hin und wieder konnte man auch das Grollen des Donners vernehmen. Du wolltest nicht, dass es so still war, da dich das irgendwie beunruhigte, aber du wusstest einfach nicht was du sagen solltest. Schon so oft wolltest du eigentlich etwas sagen, aber kein einziges Wort kam dir über deine Zunge. Du hattest aber noch so viel zu sagen… du musstest L noch so viel sagen

~Sometimes… It isn’t easy to say goodbye…~
So viel hattest du doch noch zu sagen und so vieles konntest du ihm nicht mehr sagen…. Dir hatte die Zeit dazu gefehlt… und nun war es zu spät. Wann konntest du ihm denn endlich alles sagen? Wann konntest du ihm denn die Fragen stellen, die dir schon so lange auf der Zunge gebrannt hatten, aber du nie die Chance dazu bekommen hattest ihm diese zu stellen. Wann nur…?


Du öffnetest deinen Mund, um etwas zu sagen, aber wie so oft kam kein einziges Wort über deine Lippen. L… wann würdest du ihm denn endlich sagen können was du für ihn empfandst…  Du wolltest es endlich loswerden… du wolltest, dass er es endlich wusste. Doch nun konntest du es ihm so oder so nicht sagen, da dein Vater hier war und du es ihm sicherlich nicht vor ihm sagen würdest. Du wusstest immerhin weder wie dein Vater, noch wie L darauf reagieren würde. Du konntest nur hoffen, dass du irgendwann einmal die Gelegenheit bekommen würdest es ihm zu sagen… Irgendwann, wenn ihr mal wieder unter euch wart und wenn euch sonst keiner zuhören konnte. Ja, du beschlosst es ihm zu sagen, wenn ihr das nächste Mal alleine wart. Wer wusste schon wann es das nächste Mal sein würde? Keiner wusste was als nächstes geschehen würde oder was in naher Zukunft so alles mit einem passierte. Du hattest das Gespräch von deinem Vater und L gar nicht mitbekommen, da du in deinen eigenen Gedanken versunken gewesen warst… Doch nun saß dein Vater wieder an einem Computer und suchte irgendetwas. Du konntest allerdings nicht sagen was, da du nicht aufgepasst hattest. L hatte stattdessen seinen Daumen an die Lippen gelegt und begonnen auf seinem sowieso schon viel zu kurzen Fingernagel heurmzukauen… wie immer eigentlich, wenn er nachdachte. Also gingst du auf ihn zu und nahmst vorsichtig seine Hand von seinem Mund weg.
„Hör lieber auf damit, weil dein Fingernagel sowieso schon viel zu kurz ist“, ermahntest du ihn dabei und lächeltest ihn kurz sanft an. L nickte nur kurz und rührte danach mit einem Löffel in seinem Tee herum, bevor er die Tasse zu seinen Lippen führte und gleich mal einen großen Schluck trank. Du spürtest jedoch dabei seinen Blick auf dir, weshalb du auch kurz zu ihm sahst. Tiefschwarze Augen trafen auf deine und für einen Moment verlorst du dich in diesen. Man konnte anhand seiner Augen nie erkennen was er gerade fühlte oder was gerade mit ihm los war. Nur die dunklen Augenringe sagten etwas über ihn aus – und zwar, dass er fast nie schlief, sondern immer bis spät in die Nacht hinein ermittelte. Einmal hatte L dich tatsächlich mal mit in „Wammy’s house“ genommen. Dort hattest du seine Nachfolger getroffen. Near, Mello und auch seinen dritten Nachfolger Matt. Nears Augen hatten dich sehr an die von L erinnert… Dennoch fandst du Ls Augen immer noch schöner und wie gerne würdest du viel länger in diese schauen. Aber du wusstest ganz genau, dass das nicht ging… Immerhin musste er sich auf die Ermittlungen konzentrieren.
„(Name)“, hörtest nun du die vertraute Stimme deines Vaters, „Ich werde dann nach Hause gehen… bleibst du noch etwas länger hier oder kommst du schon mit mir mit?“
Du erkanntest sofort die Gelegenheit mit L alleine über alles sprechen zu kommen und setztest zu einer Antwort ab, aber L kam dir auch schon zuvor: „Mir wäre es lieber, wenn (Name) noch ein wenig hier bleiben würde… sie ist mir eine große Hilfe… ich werde sie später auch wieder nach Hause bringen“ Du nicktest sofort, woraufhin auch dein Vater einwilligte und dich noch kurz auf den Scheitel küsste, bevor er sich verabschiedete. Du sahst ihm noch kurz hinterher und danach wieder zu L. Die tiefschwarzen Augen des Detektiven waren auf dich gerichtet und auch du sahst nun wieder zu ihm. Das war deine Chance…

~Sometimes… It isn’t easy to say goodbye~
Deine Chance… deine Chance alles zu sagen, was du sagen wolltest… deine Chance es ihm zu erklären was du eigentlich wirklich für ihn fühltest… deine Chance einfach mal alleine mit ihm reden zu können. Du wolltest sie um jeden Preis ergreifen…. Doch wann würdest du wieder alleine mit ihm reden können? Wann würdest du wieder in seine tiefschwarzen Augen sehen können, die dich so faszinierten… Wann nur?  


„L…. ich“, begannst du, aber er schnitt dir das Wort ab: „Es ist bald Zeit, um auf Wiedersehen zu sagen…“
Leicht fragend sahst du ihn an, wobei du deinen Mund wieder schlosst und deinen Kopf leicht schief legtest. Das verstandst du nun irgendwie nicht. Was wollte er dir denn nun damit sagen? Fragend sahst du ihn weiterhin an und trankst nun auch die zweite Tasse Tee aus. Nun hattest du das Gefühl doch etwas Traurigkeit in seinen Augen sehen zu können.
„Kira wird mich bald töten“, war seine Antwort, woraufhin sich deine Augen weiteten. Was hatte er gerade gesagt? Und warum war er sich da nur so sicher? Das gefiel dir nicht… das gefiel dir ganz und gar nicht… Doch schon fuhr L auch fort: „Ich habe das so im Gefühl… Ich bin mir sicher, dass dem bald so sein wird… und… ich möchte dir davor noch etwas sagen…“ „Ja?“, fragtest du gleich und spürtest Tränen in deinen Augen brennen. Du wolltest aber nicht, dass er sterben würde… du wolltest das ganz einfach nicht. L machte aber keine Anstalten weiterzusprechen, sondern ging einfach auf dich zu und nahm dein Gesicht in beide Hände, bevor er dir immer näher kam und schließlich seine Lippen auf deine legte. Das kam so plötzlich, dass du erst einmal inne hieltst, aber dann gleich den Kuss erwidertest. Das war das, was du schon immer wolltest… das war das, von dem du schon so lange geträumt hattest. Du legtest deine Hände um seinen Nacken und zogst ihn noch etwas näher zu dir.
„Ich liebe dich….“, flüsterte L, nachdem er den Kuss gelöst hatte, „Ich liebe dich, (Name). Ich war mir nur nie sicher, ob ich dir das sagen kann oder wie… ich… ich liebe dich nun schon länger… es tut mir so leid, dass ich dir das sage, nachdem ich dir gesagt habe, dass ich vermutlich bald sterben werde…“
Du unterbrachst ihn, indem du ihn noch einmal kurz küsstest.
„L… ich liebe dich auch….“, erwidertest du und spürtest eine Träne über deine Wange rinnen, „Ich…  ich fand nur nie den richtigen Moment, um dir das zu sagen… verdammt…“ Er strich dir deine Träne sanft mit dem Daumen weg und drückte dich danach an sich. Du kuscheltest dich an ihn und versuchtest für diesen einen Augenblick einfach alles um dich herum zu vergessen… einfach alles…
„Auf Wiedersehen…“, flüsterte er danach leise, „Ich sage nicht leb wohl… sondern ich sage auf Wiedersehen…“

~Sometimes… It isn’t easy to say goodbye…~
„Auf Wiedersehen“ hat eine ganz andere Bedeutung als „Lebe wohl“. Es bedeutet, dass man sich irgendwann wiedersehen wird… und irgendwann wieder vereint sein kann. Wann würde dieses Wiedersehen wieder sein? Wann würdest du wieder deine Lippen auf seine legen können? Wann nur?


Am darauffolgenden Tag war L verstorben… er wurde von Kira getötet. Du hattest ihn in deinen Armen gehalten und so viele Tränen für ihn vergossen… Du hattest dich die ganze Zeit über gefragt warum es ihn erwischt hatte und nicht dich… Doch du hattest dich sofort dafür entschieden weiterhin gegen Kira zu ermitteln und L zu rächen… Jedoch warst du nicht bei Light geblieben, der nach Ls Tod  „L“ wurde. Nein, du hast Near bei den Ermittlungen geholfen. Seine Augen hatten dich einfach so sehr an die von L erinnert und du warst dir sicher, dass er Kira ebenfalls finden konnte. Tatsächlich konntest du ihm dabei helfen Kira zu finden … und tatsächlich war die Vermutung von L und dir richtig gewesen… Light war tatsächlich die ganze Zeit über Kira gewesen. Nach dessen Tod standest du nun vor Ls Grab und sahst auf den Grabstein und auf die Blumen von diesem.
„Du hast ‚auf Wiedersehen‘ zu mir gesagt“, begannst du und wieder füllten Tränen deine Augen, „Und nun verstehe ich auch was du damit sagen wolltest… wir sehen uns wieder, L… und das schon sehr bald…“ Du hattest dir geschworen Kira noch zu überführen… dann konntest du wieder zurück zu L gehen. Du hattest seine Worte erst verstanden, als du dich mal mit Near unterhalten hattest… und nun wolltest du L unbedingt wiedersehen… nur wann?

Sometimes… you have to say goodbye to someone… but remember… goodbye means, that you will see this person again…
Wann würdest du ihn wieder sehen können? Wann würdest du ihn wieder küssen können? Wann würdest du ihn wieder umarmen können? Wann würdest du wieder mit ihm sprechen können? Wann würdest du wieder in seine Augen sehen können? Wann würdest du ihm endlich wieder alles sagen können, was dir auf deiner Zunge brannte… Die Antwort ist einfach... jetzt…  Du beschlosst nun zu ihm zu gehen und ein unendlich langes und schönes Leben mit ihm zu führen… Vielleicht ist es manchmal nicht einfach „auf Wiedersehen“ zu Jemanden zu sagen… aber es bedeutet doch immer, dass man ihn irgendwann wieder sah, oder?  



Meine erste „du“ FanFiktion ^^
Ich hoffe sehr, dass es euch gefallen hat :)
Ich bin am überlegen, ob ich vielleicht mehr Reader FFs schreiben werde… und vielleicht werden auch welche folgen ^^
Ich würde mich sehr über ein Feedback (ob Lob oder Kritik ) freuen, da dies meine erste Reader FF ist  n.n
GLG Emily1005
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