tame

GeschichteDrama / P18 Slash
05.10.2015
05.10.2015
1
6791
4
Alle
5 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
 
 
Titel:
tame
Fandom:
Sonstige Anime&Manga/Rokka no Yuusha
Typ:
Geschichte, OneShot
Genre:
Drama, ein bisschen Humor, Romanze?
Rating:
P18 Slash, yeah baby!
Inhalt:
Hans crossdresst und Adlet ist ein wenig badass-mäßiger geraten ist als im Original und verfällt dem Auftragsmörder auf den ersten Blick. Me likey.
Autorenkommentar:
Ich bezwecke hiermit in keinster Weise die Verunstaltung der Serie oder der ihr zugehörigen Charaktere. Alles was ich wollte war dass Hans unten liegt, ist das denn ein Verbrechen?! Ich habe ein wenig mit der Sichtweise jongliert, ich hoffe es ist verständlich. Als es an den Lemon ging war plötzlich meine Motivation weg, sodass ich nur mit stimmungsgemäßer Musik im Ohr weiter schreiben konnte, wenn ihr versteht was ich meine. Was ihr sicherlich nicht tut. Das dauerte zwar länger weil ich manchmal unbewusst zuhöre ohne weiterzumachen, bringt aber mehr als wenn ich eine Pause mache und warte bis ich wieder Lust bekomme. Außerdem möchte ich mich offfiziell bei Hans und Adlet entschuldigen. Entschuldigung. I feel like I've done something terrible to this fandom... So, da ich das erste Mal mit den Charakteren gearbeitet und sie vor allem in eine recht außergewöhnliche Situation gebracht habe ist es fraglich ob sie die ganze Zeit IC sind, wahrscheinlich habe ich sie gar nicht mal so gut getroffen. Aber ich habe viel Blut, Schweiß, Tränen und andere Körperflüssigkeiten hier rein investiert, also kann es nur was geworden sein! Und, liebe Leute, ich habe das Ding komplett am Handy geschrieben. Komplett. Jetzt tut mein Daumen weh, aber ich denke es hat sich gelohnt. Erwähnte ich eigentlich schon dass das hier erst der dritte vollständige Lemon ist den ich jeh in meinem Leben geschrieben habe? Nun, ich hoffe angesichts dieser Tatsache könnt ihr mir ein paar Fehlerchen verzeihen. Generell muss ich eigentlich nochmal über das Teil drüberlesen, aber das muss dann halt noch warten. Übrigens, falls die Geschichte Anklang findet stehen schon die Ideen für ein Sequel und das Prequel zu dem Sequel. Fühlt euch jetzt nicht dazu gedrängt ein Review zu schreiben. Fühlt euch genötigt.
Vielen Dank für's Lesen! ;D

~*~








"Sir Adlet, das Mädchen das ihr sehen wollten wartet nun in eurem Zimmer." Der Rothaarige nickte dem Dienstmädchen zu. "Gut. Du darfst gehen." Das Mädchen verbeugte sich und machte sich schnellen Schrittes den Gang entlang davon. Adlet wartete einen Moment lang bis sie weit genug entfernt war, dann schnaufte er. Also hatte er es tatsächlich bis hier her geschafft. Das Personal war nachlässig geworden. Er wandte sich ab und folgte seinerseits dem Flur in die entgegengesetzte Richtung. Eigentlich war es fast schon ein wenig traurig. Hätten die Spione des Königs den Plan des Attentäters nicht vorzeitig aufgedeckt und ihn in Alarmbereitschaft versetzt hätte er sich einen netten Abend mit einem hübschen Mädchen machen können. Oder er wäre eben umgebracht worden. Doch das hätte er, als stärkster Mann der Welt, natürlich auf keinen Fall zugelassen. Dann würde er heute eben einmal etwas früher schlafen gehen. Als er um die Ecke bog und die Tür seines Gemachs in Sichtweite kam ließ er bedacht eine Hand in die Tasche seines Hemds gleiten und zog ein kleines, mit einem Korken verschlossenes Fläschchen heraus. Während er seinem Ziel immer näher kam öffnete er das Fläschchen, schüttete eine der darin enthaltenen gelblich weißen Kügelchen in seine Handfläche und warf sie sich in den Mund. Der unangenehme Geschmack ließ ihn das Gesicht verziehen, aber das war notwendig. Jetzt durfte er nur nicht mehr schlucken. Vor der Tür hielt er inne. Schnell ließ er das Fläschchen in seiner Hosentasche verschwinden. Mit der Pille im Mund konnte er nicht sprechen, aber selbst wenn es sich bei seiner Gesellschaft wirklich um ein Mädchen gehandelt hätte wäre das kein Problem gewesen. Auch wenn er beim anderen Geschlecht normalerweise weiche Knie bekam war das bei diesen Mädchen nicht so, denn da zählte weder seine Person noch sein Charakter. Oft zog er die Mädchen wortlos an sich und sah sie nach der einen Nacht nie wieder. Wenn er so darüber nachdachte fiel ihm auf, dass sein früheres Ich so etwas nie getan hätte. Die Erfahrungen, der Ruhm und das Leben am Hof hatten ihn verändert. Mit einem leichten Kopfschütteln schloss er die Augen und ermahnte sich nicht immer in Erinnerungen zu schwelgen. Er würde es schnell hinter sich bringen. Entschlossen griff Adlet nach dem Türknauf und trat in das Zimmer. Im dämmrigen Licht das im Raum herrschte sah er eine Person nahe dem Bett an der Wand stehen. Sie trug ein weißes, langärmliges Gewand das beinahe bis zum Boden reichte trug langes, dunkelbraunes Haar das ihr in die Stirn fiel. Offenbar hatte der Attentäter sich sogar die Mühe gemacht die Brust ein wenig auszustopfen, doch dick genug um ein Messer oder ähnliches darin zu verstecken war sie nicht. Adlet musterte die Gestalt von oben bis unten. Wo könnte er seine Waffe versteckt haben? Derweil beobachtete ihn der Auftragsmörder von der anderen Seite des Raumes. Da stand er also nun im Türrahmen, der stärkste Mann der Welt, und musterte ihn von oben bis unten. Würde seine Stimme ihn nicht verraten hätte Hans jetzt liebend gern ein spöttisches, "Gefällt dir was du siehst?", von sich gegeben, aber stattdessen unterdrückte er sein hämisches Grinsen und blieb erwartungsvoll stehen. Der rothaarige Mann ließ die Tür hinter sich ins Schloss fallen und kam langsam auf ihn zu, den Blick noch immer auf ihn gerichtet. Er hatte abzuwarten bis er nah genug war, dann würde er zuschlagen. Er blickte zu ihm hoch als Adlet vor ihm stehen blieb und ihn einen weiteren Moment lang mit seinem Blick durchleuchtete. Langsam und unauffällig bewegte er seine Hand näher an seine Messer, die er unsichtbar für die Augen des Rothaarigen unter dem Gewand am Körper trug. Dann, als er zugreifen und seine Zielperson erstechen wollte bevor diese wusste wie ihr geschah, ließ sein Gegenüber eine Hand in seinen Nacken gleiten, packte seine falschen Haare und zog ihn in einen heftigen Kuss. Hans musste zugeben dass ihn das ein wenig aus der Bahn warf, und dass der jungen Mann wusste was er tat und er ihn, wenn er nicht seinen Job zu erledigen hätte, sehr gern noch länger so geküsst hätte. Der Rothaarige drängte ihn an die Wand, zog seinen Kopf nach hinten und zwang seine Zunge in seinen Mund. Der bittere Geschmack, der ihm entgegenstach als Adlet tiefer in seine Mundhöhle eindrang, alamierte ihn und er stieß ihn von sich, doch da war es beteits zu spät und der Schluckreitz zwang die Pille hinunter. Der Rothaarige sprang zurück. Schnell griff Hans nach einem Wurfmesser und schleuderte es nach dem Mann, doch es verfehlte ihn um Längen. Schwach prallte es von der Wand ab und fiel klirrend zu Boden. Seine Glieder wurden innerhalb von Sekunden schwer wie Blei. Verwirrt und überfordert von der Situation taumelte der Attentäter zurück an die Wand hinter ihm und sackte daran zusammen. Adlet spuckte aus. "Hah, das ist ein feines Mittelchen. Meine Zunge ist schon ganz taub." Er wischte sich mit dem Handrücken über den Mund. "Du hielst deinen Plan wohl für so gut dass du unvorsichtig geworden bist." Zähneknirschend funkelte Hans den königlichen Kämpfer unter den zerzausten braunen Haaren seiner Perücke hindurch an. Adlet lachte kurz. "Sieht so aus als hättest du wirklich nicht damit gerechnet dass du auffligst, huh?" Er kam erneut auf Hans zu und ging vor ihm in die Hocke. Mit einem überlegenen, beinahe spöttischen Lächeln legte er eine Hand auf seine Wange und ließ sie langsam nach hinten in die Strähnen seines falschen Haars gleiten während er sagte: "In dem Aufzug willst du doch sicherlich nicht dem Gericht vorgeführt werden, habe ich recht?" Mit einem Ruck zog er ihm die Perücke vom Kopf, warf sie zur Seite und entblößte Hans' echten, blaugrauen Haarschopf. Ein Ausdruck der Überraschung zeigte sich auf Adlet's Gesicht als er sah was dort unter den langen braunen Haaren verborgen gewesen war. Seine Augen verengten sich als er die beiden herabhängenden Katzenohren, die sich anstelle von menschlichen Ohren an beiden Seiten seines Kopfes befanden, eindringlich musterte. Hans schnaufte schwach. "Das Ding war teuer." Der Rothaarige reagierte nicht. Noch einen Moment lang nahm er jedes Detail im Gesicht des Attentäters in sich auf, dann ließ es sich mit einem Seufzen nach hinten sinken und verschränke die Beine zu einem Schneidersitz. "Hah, irgendwie ist es ja auch ein wenig schade. Du bist viel zu hübsch zum sterben." Hans schwieg und versuchte diese Aussage einzuordnen. War es Provokation? Wollte er ihn aufziehen? Woher sollte er denn auch wissen dass Adlet das ernst gemeint hatte? Schließlich entschied er sich für seine zweite Theorie und ließ ein verächtliches Zischen hören. "Das ist also der große Adlet Mayer? Ich kann zwar nicht sagen dass ich viel von dir erwartet habe, aber das enttäuscht mich jetzt." Adlet's Mundwinkel zuckte. Blitzschnell packte er Hans' Kinn, zog seinen Kopf hoch, stützte seine freie Hand auf seinem Knie auf und beugte sich vor. "Und doch ist es mir gelungen dich zu überwältigen. Hans Humpty, den Auftragsmörder, den Attentäter der bereits tausende Male erfolgreich getötet hat und jedes Mal davon kam. Nur ich habe es geschafft dich zu stellen..." Sein Daumen löste den festen Griff und fuhr langsam über die Unterlippe des gelähmten Mannes. "... weil ich der Stärkste bin." Hans befreite seinen Kopf mit einer rückwärtigen Kopfbewegung aus der Hand des Rothaarigen und schnappte danach. Adlet zog sie augenblicklich weg, doch einer seiner Fangzähne streifte den Zeigefinger des Kriegers und hinterließ einen kleinen, feinen Kratzer. Adlet's unverletzte Hand packte seine Stirn, schlug seinen Kopf gegen die Wand und hielt ihn dort während der rothaarige Mann seine Wunde begutachtete aus der nun Blut quoll. "Wie erwartet." Sein Blick fand Hans' unter seiner Hand wütend hervorleuchtende gelbe Augen als er die rote Flüssigkeit von seinem Finger leckte und mit einem für seinen Gefangenen hochgradig provokativen Lächeln säuselte: "Einen Mann wie dich kann man nicht so einfach brechen." Hans wusste erneut nicht ob er das als Kompliment oder als Manipulation auffassen sollte, doch da ließ Adlet auch schon von seinem Kopf ab, stützte beide Ellbogen auf seine Knie, verschränkte die Finger und schaute ihn über seine Hände hinweg eindringlich an, bevor er sie in seinen Schoß sinken ließ und zu sprechen begann. "Ich mache dir einen Vorschlag." Hans' Ohren zuckten, doch er blieb weiterhin stumm und erwiderte fest Adlet's Blick. "Entweder du wirst ausgeliefert und eingesperrt oder schlimmstenfalls sogar hingerichtet, was wohl kaum in unser beider Interessen stehen dürfte, ..." Hans hätte sein Gegenüber schon seit geraumer Zeit liebend gerne angesprungen und seinen Schädel aufgebrochen um herauszufinden was zur Hölle gerade darin vorging, aber stattdessen wartete er geduldig ab was der Rothaarige als nächstes sagen würde. "...oder...", auf Adlet's Züge schlich sich ein selbstsicheres Grinsen, "... du darfst eine Nacht mit dem stärksten Mann der Welt verbringen...", sein Grinsen wurde breiter während sich zwischen Hans' Augenbrauen eine senkrechte Falte bildete, "... und danach gehen wohin du willst."

Ungläubig starrte Hans den Mann vor sich an. Dieses Angebot verwirrte ihn vollkommen, allerdings verstand er jetzt warum Adlet all diese merkwürdigen Dinge gesagt hatte. Er war scharf auf ihn. Sollte er sich darauf einlassen? Er kannte den Mann vor sich nicht, nicht wirklich, und auch wenn er ihn nicht abstoßend oder hässlich fand, eigentlich gefiel er ihm sogar recht gut, war es ihm doch ein wenig riskant sich aus heiterem Himmel auf ein Abenteuer mit ihm einzulassen. Aber auch wenn er keine Garantie hatte dass der Rothaarige ihn nicht anlog, solange er Aussichten auf seine Freiheit hatte war es ihm nur recht. Und selbst wenn er log war Hans sicherlich noch stark genug um ihn auszuschalten wenn er ihm nur nah genug kam. "Du weißt aber schon dass du damit dein Land verrätst?", fragte er vorsichtichtshalber nach, doch Adlet schien das offenbar schon als Zusage zu Variante zwei seines Vorschlags anzusehen und richtete sich auf. "Ja, das ist mir klar." Er stand auf, ging seitlich von Hans erneut in die Hocke und schob jeweils einen Arm in seine Kniebeugen und hinter seinen Rücken. Bevor er den Attentäter jedoch hochhob lehnte er sich näher zu seinem Ohr und fügte flüsternd hinzu: "Das habe ich schon öfter getan." Falls das eine Anmache gewesen sein sollte funktionierte sie nicht, aber Hans war sowieso ziemlich egal was der Rothaarige tat solang er sein Wort hielt. Mühsam, vielleicht etwas zu mühsam hob Adlet den Körper des Mannes an und trug ihn auf sein Bett zu. Innerlich entnervt seufzend schloss Hans kurz die Augen. "Darf ich fragen was du schon alles angestellt hast?" Adlet stieß unmerklich die Luft durch die Nase aus. "Da gab es mal ein Mädchen. Sie zog im Auftrag eines Dämons umher und mordete. Ich wurde geschickt um sie zur Strecke zu bringen, aber stattdessen half ich ihr einen Räuberhauptmann aus den Bergen zu töten und heil wieder zurück zu kehren." Adlet blieb gedankenverloren vor dem Fußende des Betts stehen und betrachtete in einem Moment der Stille die Decke. "Ich war verliebt, zumindest dachte ich das. Am Ende schien es nur der Zauber der Dämonen gewesen zu sein, aber ich denke immer noch ganz gern an sie. Ihr Name war Fremy." Sein Blick wanderte hinunter zu Hans der ihn gelangweilt ansah. "So detailliert wollte ich das eigentlich nicht wissen." Adlet grinste erneut. "Da will wohl jemand gleich zur Sache kommen, was?" Mit Schwung warf er den Auftragsmörder zwischen die Kissen. Da er im Moment kaum Kontrolle über seine Muskulatur hatte landete der, alle Viere von sich gestreckt, etwas unsanft auf den Laken, unterdrückte jedoch ein erschrockenes Miauen. Er musste sich zusammenreißen. Adlet machte sich daran ihm die hochhackigen Sandalen, die zu seiner Verkleidung gehört hatten, auszuziehen und ließ sie achtlos neben das Bett fallen. "Da war dann noch das eine Mal als ich die Prinzessin belogen habe." Er beugte sich über Hans, stützte sich mit einer Hand neben dessen Hüfte ab, zog eins der Messer, deren Versteck er vorhin gesehen hatte als er mit einem von ihnen attackiert worden war, aus dem Gewand hervor und drehte die kleine Klinge in der Hand. "Es ging um einen Abend an dem ihr Leibwächter nicht erschienen war." Er setzte das Messer unter dem Kragen des weißen Gewandes an und suchte nach irgendeiner Reaktion in den Augen des unter ihm liegenden Mannes. Hans blieb abwartend liegen, die Augen auf das im durch die Fenster fallenden dämmrigen Mondlicht matt schimmernde Metall gerichtet. "Ich hatte eine kleine Meinungsverschiedenheit mit ihm...", erzählte der Rothaarige weiter als nichts geschah, "... und es resultierte schließlich darin dass wir miteinander schliefen." Hans wollte schon die Augenbrauen hochziehen als der Mann über ihm mit einem Ruck das Messer durch den Stoff zog und zuckte schwach zusammen als die Klinge nur Millimeter von seiner Haut entfernt das Material durchtrennte. Adlet schnitt das Gewand von oben bis unten auf und redete dabei unbeirrt weiter. "Ich war derjenige der unten lag und er war nicht gerade vorsichtig..." Als er fertig war ließ er das Messer zu den Schuhen fallen, richtete sich kurz ein wenig auf und lachte: "Hah, wieso hätte er denn auch vorsichtig sein sollen?" Er beugte sich wieder hinunter und machte sich daran den Grauhaarigen auszuziehen. "Jedenfalls ist er als wir fertig waren quasi geflüchtet,", er musste leicht grinsen, "Aber er hat etwas vergessen das uns jetzt ganz nützlich sein dürfte."

Als Hans schließlich nackt vor ihm lag betrachtete er ihn einen Moment lang. Er war schlank, sehnig und augenscheinlich sehr wendig, wenn Adlet nicht gewarnt worden wäre und sich keinen Plan zurecht gelegt hätte wäre er in echte Schwierigkeiten gekommen. Seine Muskeln waren ausgeprägt aber nicht zu trainiert, was sie, wenn er sich noch lautlos und flink bewegen wollte, auch gar nicht hätten sein dürfen. Nachdem er den Attentäter aus seinem Gewand befreit hatte war sogar ein Katzenschwanz zum Vorschein gekommen, der das Bild auf eine merkwürdige Art und Weise abrundete. Der Rothaarige schluckte. Er sah noch besser aus als er ihn sich vorgestellt hatte. Er hatte sich hinreißen lassen, aber er glaubte nicht dass er es bereuen würde. Langsam wandte er sich ab und schritt hinüber zu der Holzkiste die in der Ecke zwischen Wand und Bett stand. Während er darin kramte fragte Hans, der seinen Kopf nicht weit genug drehen geschweige denn sich aufsetzen konnte um ihm nachzusehen, es sich aber in seiner momentanen Lage nicht leisten konnte nicht zu wissen wo der Rothaarige sich gerade befand: "Wäre das nicht als würdest du es mit einer Leiche tun?" Von Adlet kam ein belustigtes Glucksen. "Oh, ich bin mir sicher dass Leichen nicht so viel reden." Während er zurück zum Fußende des Betts kam begann er sein Hemd aufzuknöpfen. "Außerdem bist du ja nicht vollständig gelähmt, immerhin konntest du mich noch verletzen." Er ließ das Kleidungsstück elegant von seinen Schulter gleiten und zu Boden fallen, dann widmete sich sein Blick wieder Hans und er warf seine Ausbeute, ein mit einer durchsichtigen Flüssigkeit gefülltes Fläschchen aus Glas das dem in seiner Hosentasche nicht unähnlich sah, kurz in die Höhe bevor er sie mit derselben Hand wieder fing. "Öl", erklärte er, obwohl Hans nicht danach gefragt hatte. Er stellte das Fläschchen auf dem Boden vor dem Bett ab und machte sich daran seine Hose zu öffnen. Hans war die Situation merkwürdigerweise nicht allzu unangenehm, schließlich war ja alles auch nur zum Zweck. Er hörte das Rascheln von Stoff und realisierte langsam dass er das hier nicht hätte tun müssen. Er hätte sich einfach gefangen nehmen lassen, warten können bis die Wirkung des Gifts abgeklungen war und wäre dann ausgebrochen. Allerdings bezweifelte er dass Adlet ihn jetzt noch gehen lassen würde. Er spürte wie die Matratze sich senkte und das von seinen herabhängenden roten Haaren umrandete Gesicht des Kämpfers bewegt sich in sein Blickfeld. Der junge Mann, der jetzt ebenfalls keine Kleidung mehr trug, positionierte sich auf allen Vieren über ihm so dass sein Kopf direkt über dem des Attentäters schwebte. Ein gezwungen wirkendes Lächeln zierte seine Lippen. "Schau doch nicht so", meinte er leise und pustete Hans spielerisch ins Gesicht, so dass dessen Haar aus seiner Stirn geblasen wurde und er die Augen zukneifen musste. Adlet's Mund verzog sich kurz zu einem breiten Grinsen das dann kleiner wurde und zu einem kaum sichtbaren nachdenklichen Lächeln schrumpfte. Hans fragte sich innerlich auf welchen Idioten er sich da nur eingelassen hatte und öffnete mit dem Anflug eines Schmollmundes sein linkes Auge, nur um Adlet's durchdringendem Blick zu begegnen. Der Rothaarige genoss noch einen Moment lang die freie Sicht auf das Gesicht des Grauhaarigen der nun verwirrt auch sein zweites Auge öffnete, dann beugte er sich mit einem geflüsterten, "Du bist wirklich hübsch", hinunter um den Mann unter sich zu küssen. Hans seufzte genervt gegen seine Lippen. "Könntest du das...", brachte er zwischen den schon jetzt nicht gerade unschuldigen Küssen hervor, "... bitte... sein lassen?" Adlet versagte beim nächsten Kuss weil er schon wieder lächeln musste und schloss mit einem frechen, "Nee", die Augen bevor er seine Zunge zum zweiten Mal in dieser Nacht zwischen die Lippen des Auftragsmörders schob und ihn so auffordertete es ihm gleich zu tun. Hans brauchte einen Moment bis er der Forderung des anderen nach kam. Langsam machte sich ein mulmiges Gefühl in seinem Bauch breit, doch er tat es als Erregung ab als Adlet's warme Hand über seine Brust fuhr. Wann hatte ihn zuletzt jemand so berührt? Es war auf jeden Fall viel zu lange her. Mehr unfreiwillig als bewusst drückte er sich der Berührung so weit es seine gelähmten Muskeln zuließen entgegen und erwiderte den Kuss mit mehr Intensität. Der Mann über ihm setzte seine Tätigkeit fort und erkundete seinen Oberkörper. Vorsicht löste er sich aus dem feuchten Kuss und schaute Hans durch halb geschlossenen Lider an. Auch der Attentäter öffnete einen Spalt breit die Augen als Adlet einige Sekunden nichts tat und ihre Blicke trafen sich für einen Moment, dann ließ Adlet sich auf seine Ellbogen sinken, schob eine Hand unter Hans' Hinterkopf in seine graublauen Haare und seine Lippen wanderten von seinem Mund zu seinem Hals. Der Grauhaarige schloss mit einem schon beinahe genießerischen Seufzen erneut die Augen. Auch wenn er momentan keine andere Wahl hatte, es war ganz nett sich auch einmal verwöhnen zu lassen. Auch wenn der Rothaarige ihm vielleicht sogar etwas zu langsam machte fühlte er seine Körptemparatur allmählich steigen. Die heiße Zunge des jungen Mannes fuhr über die Haut unter seinem Kiefer und zog eine feuchte Spur bis hinunter zu seim Schlüsselbein, wo sich der Rothaarige vorsichtig festsaugte. Hans keuchte. Er war sich nicht sicher ob er den Krieger auch gern berührt hätte, doch seine gelähmten Arme nahmen ihm diese Entscheidung ab. Adlet zog seine Hand unter seinem Kopf hervor und er wanderte weiter abwärts zu den Brustwarzen des Auftragsmörders. Sein Blick fixierte Hans' Gesicht als er eine von ihnen behutsam zwischen die Zähne nahm. Die Finger der Attentäters, dessen Hände, da Adlet nachdem er ihn entkleidet hatte seine Arme angewinkelt hatte um mehr Freiraum zu haben, zu beiden Seiten seines Kopfes lagen, zuckten und griffen nach dem Stoff auf dem er lag. Der Grauhaarige versuchte vergeblich die Zähne aufeinander zu pressen als sein Atem erregt hüpfte. Adlet konnte ein halb schadenfrohes, halb dreckiges Grinsen nicht verhindern bevor er seine Lippen dazu zwang sich wieder zusammen zu bewegen und zu saugen anfing. Die Hand mit der er sich nicht auf der Matratze abstützte fand ihren Weg zum anderen Nippel und begann diesen zu bearbeiten. Eine Weile genoss Hans diese Berührungen noch, dann langte es ihm. Er war doch kein Mädchen. "H-Hey", versagte er dabei seinen Atem zu beruhigen, doch Adlet ließ von ihm ab, hob den Kopf und öffnete die Augen. "Das reicht." Der Rothaarige seufzte. "Wie du willst." Er kroch wieder nach oben und stützte sich links zwischen Hans' Kopf und Hand auf seinen Ellbogen auf. "Auf was hast du denn Lust?", fragte er den Auftragsmörder mit dem Anflug eines belustigten Lächelns während er seine rechte Hand zu seiner Hüfte führte. Hans schloss genervt die Augen. "Beeil dich mal ein bisschen", antwortete, befahl er schon fast. Adlet zog die Augenbrauen hoch, bevor er ergeben ebenfalls die Augen schloss. Ohne ein weiteres Wort ließ er seinen Körper auf den des Untenliegenden sinken und schob seine Hand von seiner Hüfte hinter seinen Rücken um ihn noch näher an sich zu drücken. Hans keuchte laut durch den plötzlichen Kontakt und riss die Augen auf als der Kämpfer seinen Unterleib auf seinen presste und ihre halb harten Glieder gegeneinander rieben. "W-Was soll das?", fragte er irritiert bevor ein unterdrückes Stöhnen seinen Lippen entkam als Adlet die Bewegung wiederholte. "Nnh- Nur noch ein bisschen", antwortete der gepresst, doch der Mann unter ihm verstand jedes Wort da sein Kopf neben Hans' gerutscht war als er sich nieder gelassen hatte und er nun direkt in sein Ohr sprach. Der Rothaarige rieb seine Hüfte in einem regelmäßigen Rhythmus gegen die des Grauhaarigen und Hans konnte nicht leugnen dass es anfing ihm zu gefallen. Das Gefühl der Haut des Kriegers auf seiner jagte eine lang vergessene Hitze durch seine Venen und er versuchte kaum seine Laute zurückzuhalten, doch als Adlet begann ihm ins Ohr zu stöhnen fürchtete er vor ihm kommen zu müssen. Der Druck auf seinen Körper erhöhte sich als Adlet sich aufrichtete um seinen Kopf erneut über den von Hans zu bewegen und schaute ihn keuchend und aus feuchten Augen an. Der Attentäter wollte gar nicht wissen wie sein eigenes Gesicht gerade aussah. Adlet's Atem stockte. Er hätte es dem Grauhaarigen bis ins kleinste Detail beschreiben können. Das schweißnasses Haar klebte ihm wild im Gesicht, seine glänzenden Augen waren halb geschlossenen, seine Lippen, durch die erhitztes Keuchen ging, standen einen Spalt breit offen und seine Haut war von der Erregung leicht gerötet. Der Mund des Kämpfers fühlte sich plötzlich trocken an. Verdammt, das war nicht gut. Schnell presste er seine eigenen Lippen in einem stürmischen Kuss, der Hans aus zweierlei Gründen den Atem raubte, gegen die des Mannes mit den Katzenohren, nahm die Bewegung, die er kurz vernachlässigt hatte, wieder auf und verstärkte sie noch indem er den Arm, die bis jetzt um den Auftragsmörder gelegen hatte, unter Hans' Körper hervorzog, ihre beiden Glieder in die Hand nahm und fahrig zu pumpen begann. Hans stöhnte in den Kuss, seine Ohren und Schwanzspitze zuckten und seine Finger gruben sich ins Laken. Jetzt vermisste er es doch die Arme um den Mann über ihm schlingen zu können und bemerkte, dass dieses Gefühl relativ neu für ihn war. Er ließ sich nicht oft dominieren. Normalerweise hatte immer er die Kontrolle über die Situation. Auch im Bett. Aber ob es nun an dem Mann lag der ihn gerade immer näher an seinen Höhepunkt trieb, oder einfach daran dass er gelähmt war, er fühlte sich gut dabei die Zügel aus der Hand zu legen. Das sollte sich jedoch bald ändern. Gerade als er glaubte er würde jeden Moment kommen hörte Adlet auf sich zu bewegen und blieb einen Augenblick lang schwer atmend auf ihm liegen. Dann
erhob sich schwerfällig, kroch zum Fußende des Betts und fischte mit zitternden Fingern nach dem Fläschchen das er dort zurück gelassen hatte. Hans, der mindestens ebenso schwer atmete, beobachtete über seine Brust hinweg und an seiner mittlerweile stolz stehenden Männlichkeit vorbei wie der Rothaarige das Fläschchen öffnete, etwas von dem Öl in seine Hand tropfen ließ und auf seinen Fingern verteilte, das Fläschchen wieder wegstellte und sich wieder ihm zuwandte. Mit einem prüfenden Blick in die Körpermitte des Grauhaarigen, wenn nicht noch ein Stück darunter, Hans konnte es nicht genau sehen, schob er seine Beine auseinander und winkelte das rechte vorsichtig an. Moment. Der Attentäter hatte nicht gedacht dass er der Untenliegende sein würde. Adlet hatte bereits vorher erwähnt dass er schon einmal den passiven Part übernommen hatte, also war Hans davon ausgegangen dass er das auch dieses Mal tun würde. Er hatte das noch nie getan. Zwar wusste er wie es gemacht wurde da er selbst schon mit mehreren Männern geschlafen hatte, allerdings hatte er dabei immer die Rolle des 'Mannes' übernommen, nie die Rolle des 'Mädchens'. Und obwohl er ein erwachsener Mann war stieg bei diesem Gedanken Angst in ihm hoch. "Moment, das-" "Keine Sorge, ich weiß was ich tue", unterbrach ihn der Krieger und führte seine freie Hand zwischen die Beine des Grauhaarigen. Adlet's Worte wirkten in keinster Weise beruhigend auf ihn. Er wollte das nicht. Und das würde er dem Rothaarigen auch unmissverständlich mitteilen. Als ein ölverschmierter Finger seinen Eingang berührte hob er mit aller Kraft die er aufbringen konnte das Bein an das Adlet angewinkelt und festgehalten hatte und setzte einen gezielten Tritt gegen den Kopf des Kämpfers der ihn zwar erwischte, aber so schwach war dass er den Rothaarigen lediglich zur Seite schubste. Schwer atmend versuchte der Grauhaarige von Adlet weg zu rutschen, doch nach dieser Anstrengung gehorchte ihm sein Körper endgültig nicht mehr. Mit klar sichtbarer Furcht und zumindest mentaler Kampfbereitschaft in den Augen starrte er den Krieger zu seinen Füßen an. Adlet richtete sich langsam wieder auf, griff sich an die Stirn, erwiderte fragend Hans' Blick und sagte dann das wohl schlimmste was man in einer solchen Situation sagen konnte: "Ich hätte nicht gedacht dass du noch Jungfrau bist..." Hans' Mund klappte auf. Es war zwar unerhört, aber so sehr es auch hasste das zuzugeben, er hatte Recht, zumindest in dieser Hinsicht. Doch dann hatte er ja seine Beweggründe verstanden und konnte sie berücksichtigen. Doch Adlet dachte nicht mal daran. Ein leichter Rotschimmer legte sich auf seine Wangen während er mit zusammengezogenen Augenbrauen einen Punkt neben Hans auf der Matratze betrachtete. Auch er hasste es sich das einzugestehen, doch der Gedanke daran dem Attentäter seine Jungfräulichkeit zu nehmen gefiel ihm. "Dann müssen wir das wohl ändern." Noch bevor Hans irgendwelche Widerrede äußern geschweige denn überhaupt das ganze Ausmaß dieser Worte realisieren konnte packte der Rothaarige erneut gnadenlos seine Beine, winkelte sie an und kniete sich so hinter ihn hin dass seine eigenen Knie zu beiden seinen von Hans' Hüfte und Hans' Knie zu beiden Seiten seiner Schultern lagen. Hans verkrampfte sich trotz dem lähmenden Medikament in seinem Blut zusehens. "Geht es dir noch gut?! Ich will nicht!!" Adlet legte seine linke Hand auf Hans' Knie und platzierte die rechte wieder zwischen den Beinen des Auftragsmörders. "Irgendwann hättest du so oder so diese Erfahrung gemacht. Außerdem hast du dir das hier ausgesucht, schon vergessen?" Er sagte das zwar, doch ganz wohl fühlte er sich nicht dabei. Vorsicht drückte er mit dem Zeigefinger gegen den Muskelring des Grauhaarigen und versuchte ihn möglichst langsam zu durchbrechen. Doch Hans spannte sich an als der Finger in ihn eindrang und presste die Zähne zusammen. "Ngh! Ich hab- hhg- mich umentschieden! Ich würde lieber ins Gefängnis gehen... als das hier zu tun!" Adlet hielt kurz inne. Er sollte ihn gehen lassen. Der Gedanke den Auftragsmörder zu vergewaltigen widerstrebte ihm, doch er wollte noch nicht aufgegeben. Er war eben doch ein selbstüchtiger Mensch. Langsam führte er den Finger weiter ein und unterbrach sich dabei immer wieder damit Hans sich daran gewöhnen konnte. Als sein Finger vollständig in Hans' Innerem verschwunden war machte eine Pause und warf einen Blick zu dessen Gesicht. Der Attentäter hatte sich komplett verspannt und hätte sich, wenn sein Körper es zugelassen hätte, sicherlich auch gewunden. In Adlet's Brust machte sich ein Ziehen bemerkbar. Hatte er sich damals auch so verhalten? Vorsicht richtete er sich auf die Knie auf, drückte so Hans' Beine an dessen Körper, beugte sich über ihn und rieb dabei aus Versehen sein eigenes hartes Glied am halb erschlafften des Auftragsmörders, hielt jedoch ein Keuchen zurück und ignorierte das schwache Zusammenfahren des Mannes unter sich bevor er seine Lippen auf die des Grauhaarigen legte. Der Kuss war simpel, ohne den Einsatz der Zunge und ohne größere Bewegungen um eine höhere Reibung zu erzeugen, und der Rothaarige schaffte es damit den Attentäter zumindest ein bisschen zu beruhigen. Die bis dahin zusammen gekniffenen Augenlider des Grauhaarigen zuckten und öffneten sich langsam. Adlet löste den Kuss, aber nur so weit dass ihre Lippen sich noch immer fast berührten, und öffnete seinerseits die Augen um den Mann unter sich entschuldigend anschauen zu können. "Ich wollte eigentlich dass du es bei deinem ersten Mal schöner hast. Aber jetzt sieht es so aus als ob es dir genauso ergeht wie mir, huh?" Verwirrung zeigte sich in den bernsteinfarbenen Augen des Auftragsmörders, doch der Rothaarige ging absichtlich nicht näher darauf ein. "Ich verstehe warum du dich gerade so hineinsteigerst, aber wenn du schon kein Vertrauen in mich hast, hab doch Vertrauen in meine Fähigkeiten! Ich bin immerhin immer noch der stärkste Mann der Welt!" Er wusste dass er sein Ziel damit nicht verfehlt hatte als sich auf Hans' Gesicht ein Anflug von Genervtheit zeigte. Seine Mundwinkel formten sich zu einem winzigen Lächeln. "Geht's wieder?" Sofort presste der Attentäter die Lippen wieder zusammen und spannte sich an, jedoch nicht mehr so heftig wie zuvor. Adlet seufzte. "Ich will dir nichts antun. Versuch einfach dich zu entspannen." Er fuhr mit der Zunge über die angespannten Lippen seines Partners und begann damit einen zweiten Finger in den Grauhaarigen einzuführen damit er ihn dehnen konnte. Hans' schmerzerfülltes Keuchen wurde von seinem Mund verschluckt als er seine Zunge wieder zwischen die zitternden Lippen des Katzenmannes schob um ihn abzulenken. Er bewegte seine Finger scherenartig und stieß sie immer wieder in verschiedenen Winkeln in den Grauhaarigen, auf der Suche nach dem Punkt der ihn bei seinem ersten Mal den Schmerz hatte vergessen lassen. Hans gewöhnte sich relativ schnell an den Schmerz, er hatte in seinem Leben als Attentäter schon schlimmeres erlebt. Doch die Tatsache dass da etwas war das an einer solchen Stelle in seinen Körper hinein sollte beunruhigte ihn noch immer. Der Mann über ihm führte einen dritten Finger ein und erneut zog sich Schmerz durch den Unterleib des Auftragsmörders, doch einen Moment später, als er alle drei Finger gleichzeitig tief in den Grauhaarigen drückte, spürte er eine Welle der Erregung durch seinen Körper zucken und stöhnte überrascht auf. Adlet löste sich von ihm und blickte in seine weit aufgerissenen Augen die erst irritiert zu seinem Unterleib huschten und dann zu seinem Gesicht zurück fanden. Adlet lächelte ihn wissend und ein wenig überlegen an, dann berührte er erneut die die Prostata des Mannes und beobachtete seine Augenlider zuflatterten und sich sein Mund öffnete um ein lautes Stöhnen freizugeben. Im Kopf des Rothaarigen arbeitete es. Er hielt Hans für bereit, überlegte allerdings wie er es dann letztendlich machen sollte. Sie befanden sich bereits in einer recht guten Position, allerdings... Vorsichtig zog er seine Finger nach ein paar weiteren Stößen aus dem Attentäter zurück und packte ihn an der Schulter um ihn umzudrehen. Hans offnete keuchend die Augen und wollte ihm einen fragenden Blick zuwerfen, doch da wurde er bereits auf den Bauch gedreht und Adlet tat sein Bestes ihn auf Knie und Ellbogen aufzurichten. Erst als er den Po in die Höhe gestreckt dastand erkannte er was jetzt kommen würde. Adlet hatte sich für diese Stellung entschieden da er mittlerweile nicht mehr glaubte dass Hans währenddessen sein Gesicht sehen wollte, sehr zu seinem Leidwesen, da er den Grauhaarigen sehr wohl gern angesehen hätte. Er positionierte sich auf den Knien hinter ihm und rieb sein Glied mit dem restlichen Öl auf seinen Fingern ein, dann griff er mit beiden Händen nach Hans' Becken und drückte mit seiner Spitze gegen seinen Eingang. Hans' Augen weiteten sich. Sein ganzer Körper verkrampfte sich instinktiv als die Männlichkeit des Rothaarigen langsam in ihm eindrang und ihn Ausfüllte. Die Schmerzen waren nicht mit denen bei den Finger zu vergleichen. Seine Zähne knirschten als er sie fest aufeinander biss und erste Tränen rollten seine Wangen hinunter. Adlet kniff derweil die Augen zusammen und atmete tief und kontrolliert aus. Da Hans sich verspannte war die Enge in die er eindrang schon beinahe schmerzhaft, doch er schaffte es vollständig in ihn einzudringen bevor er sich keuchend vorbeugte und sich und dem Mann unter ihm Zeit gab sich daran zu gewöhnen. Als er die Augen wieder öffnete fiel sein Blick auf die schmerzhaft hochgezogenen Schultern des Grauhaarigen und er konnte nicht anders als einen kleinen Kuss zwischen seine Schulterblätter zu setzen. Hans entspannte sich langsam aber schneller als erwartet, was auch gut so war da Adlet glaubte dass er verrückt geworden wäre wenn er noch länger in dieser Position, in dieser Enge verharrt hätte.
Er richtete sich halb wieder auf, zog sich ohne ein Wort ein Stück aus dem Auftragsmörder zurück, zielte auf den Lustpunk des Katzenmannes dessen Richtung er schon mit seinen Fingern gefunden hatte und stieß fest zurück in den Körper unter sich. Hans entfuht ein erstickter Schrei. Er hatte sich zwar schon vollständig an Adlet in ihm gewöhnt, doch der neue Schmerz und das neue Gefühl das diese plötzlich einsetzenden Bewegungen mit sich brachten überwältigte ihn. Adlet stieß schnell und bereits unregelmäßig in ihn und bewegte seine Hüfte bei jedem mal mit den Händen gegen seine um die Härte zu erhöhen, traf jedoch erst nach einigen vergeblichen Stößen erneut Hans' Prostata. Hans' Körper agierte von selbst, seine Ohren zuckten, er drückte den Rücken durch, warf den Kopf in den Nacken und die Laute die er von sich gab hatten nur noch entferne Ähnlichkeit mit Stöhnen, sie klangen mehr wie eine Mischung aus Schreien, Stöhnen und Miauen. Seine Ellbogen rutschen unter den heftigen Bewegungen die durch seinen Körper gingen nach hinten unter seine Brust, sein Kopf wurde in die Kissen gedrückt und seine Schreie gedämpft und sein Katzenschwanz schlug unkontrolliert umher. Adlet ließ von seiner Hüfte ab und griff danach, was einen weiteren Schauer durch den Körper des Attentäters jagte und ihn kehlig aufstöhnen ließ. Seine Sicht verschwamm,  sein Körper fühlte sich unerträglich heiß an und er grub seine Zähne in den Stoff vor sich um seine Geräusche zu unterdrücken. Der Schweiß perlte über seinen Rücken, sein Unterleib fühlte sich an als würde er glühen und er spürte wie kurz davor er war zu kommen obwohl sein Glied schon eine ganze Weile nicht mehr berührt wurde. Noch ein paar, noch ein paar Stöße und er hätte seinen Höhepunkt erreicht. Doch plötzlich hörte Adlet auf. Erschöpft und schon beinahe wütend versuchte Hans den Kopf zu wenden, doch da zog sich der Rothaarige auch schon aus ihm zurück, er wurde wieder auf den Rücken gedreht und die Silhouette des Kämpfers ragte über ihm auf. Seine roten Augen leuchteten im Mondlicht. Sein Blick, in dem nichts außer purer Lust lag, betrachtete verlangend den Körper des Grauhaarigen, dann fand er die gelb glühenden Iriden des Mannes unter ihm. "Hans." Der Atem des Attentäters stockte. Erst langsam, dann hektisch beugte Adlet sich zu ihm hinunter, verwickelte ihn in einen leidenschaftlichen Zungenkuss, schob seine Beine auseinander, winkelte sie an und drang ohne Vorwarnung erneut in den Grauhaarigen ein. Das erschrockene und erregte Miauen das Hans von sich gab ging direkt in Adlet's Mund über, mischte sich mit dem Stöhnen des Rothaarigen und wurde durch den Kuss erstickt. Nach einigen Stößen traf Adlet erneut den Punkt in seinem Inneren der ihm schwarz vor Augen werden, ihn ins Hohlkreutz gehen und den Kopf mit einem durch den nun unterbrochenen Kuss nicht mehr gedämpften Schrei in den Nacken werfen ließ. Adlet stöhnte nicht minder laut, schaffte es jedoch sich aufzurichten und das Gesicht des Mannes unter sich zu beobachten als dieser kam. Seine Augen weiteten sich. Allein dieser Anblick hätte ihn schon über dir Klippe gezwungen, doch als Hans sich um sein Glied verengte konnte er sich endgültig nicht mehr halten und kam tief im Inneren des Katzenmannes.

Nach Luft ringend lagen die beiden Männer da. Adlet war, nachdem er sich aus Hans zurück gezogen hatte, neben diesem zusammengesackt und betrachtete von der Seite das Gesicht des Auftragsmörders. Seine gelben Augen schlossen sich und sein Atem wurde in Rekordzeit tief und regelmäßig. Vielleicht war der Sex in Verbindung mit dem lähmenden Gift doch ein wenig zu viel für ihn gewesen, er war einfach dreckig wie er war eingeschlafen. Doch auch Adlet hatte nicht mehr die Kraft sich oder ihn noch sauber zu machen und so blieb er liegen und wartete bis der Schlaf ihn übermannen würde. Das letzte was er sah waren Hans' entspannte Gesichtszüge und ein leichtes Zucken seines Ohrs, das letzte was er höhrte war sein ruhiger Atem, das letzte was er dachte war dass er diesem Mann gegen seinen Willen vollkommen verfallen war und das letzte was er fühlte waren seine Augenlider als sie sich schließlich schlossen.


Als Adlet das erste Mal wieder aufwachte hatte er ein Messer an der Kehle und Hans saß mit stechendem gelben Blick über ihm. Die Dunkelheit im Raum verriet ihm dass es noch immer Nacht war, jedoch musste einige Zeit vergangen sein da das Mondlicht nicht mehr durch die Fenster fiel. Und da der Attentäter sich wieder bewegen konnte. Er spürte das kalte Metall an seiner Haut, doch er hatte merkwürdigerweise keine Angst. Ruhig und erwartungsvoll erwiderte er Hans' furiosen Blick, der, als er den roten Augen des Kämpfers begegnete, unwillkürlich weicher wurde. Einen Moment lang schauten sie sich noch in die Augen, dann hob der Grauhaarige die Hand mit dem Messer. Die Klinge bohrte sich nur Zentimeter von Adlet's Ohr entfernt in das Laken. Hans schwang wortlos ein Bein über den Rothaarigen, stieg vom Bett und verschwand aus dem Blickfeld des Rothaarigen.


Als Adlet das zweite Mal aufwachte war es hell, und Hans war verschwunden.
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