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Familienbande helfen

GeschichteAllgemein / P12
Sophie Brown Titus Kralle
03.10.2015
10.01.2018
4
2.482
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03.10.2015 1.009
 
Sophie saß im Labor von Profesor Rotoskob und sah zu, wie er an einem Mechanischen Arm rum schraubte. Er hatte sie um einen Gefallen gebeten.
„Wofür ist der Arm, Profesor?“
„Der ist für eine unserer Agentinnen. Sie hatte mal beieinen Motorradunfall ihren Arm verloren.“ Scharf zog Sophie Luft ein. Dann stockte sie.
„Wer denn? Ich kenne niemanden im HQ dem ein Arm fehlt.“
„Sie ist eine Under-cover-Agentin. Aber sie meinte der Arm würde Probleme machen.“
„Aso. Wo ist sie denn?“
„Sie  arbeitet in einem Tattoogeschäft in New York.“   Sophie nickte und sah sich den Arm.  Die Hand sah echt aus. Nur die Tatsache, das der Professor die Innenseite des Unterarms geöffnet und an Kabeln  rumdokterte, die sich im Arm befanden machten klar, das es sich um einen mechanischen Arm handelte. Trotzdem Gruselte sich Sophie ein Wenig, bei dem Gedanken, das  es Dinge gab, die nicht das waren, wonach sie aussahen.  
„So, fertig. Jetzt kommst du ins Spiel, Sophie.“  Sie sah ihn fragend an.
„Bring ihr den Arm, Bitte.  Ich hab keine Zeit, denn ich muss auf einen wichtigen Anruf warten.“ die Blonde nickte und nahm den Arm, den Professor  Rotoskop in ein Tuch gewickelt hatte. Ihr schauderte bei dem Gedanken, einen Arm im Arm zu haben. Immer wieder musste sie sich sagen, das es nur eine Maschine ist. Der Professor erklärte ihr, dass sie zwar mit ihrem Onkel nach New York fliegen, aber alleine zur Under-cover-Agentin müsse, weil die sich mal ganz schlimm mit ihrem Onkel zerstritten hätte. Der Professor gab ihr noch eine Stadtkarte, auf der das Geschäft eingekreuzt war und sagte, sie solle nach Tina fragen.

In New York angekommen, trennte sich Sophie von  Gadget und Fino. Sie lief etwa eine halbe stunde, in der sie im Gedränge der Menschen immer wieder hin und hergeschubst wurde. Ihre Gute Laune war, als es dann auch noch zu regnen begann, total im Keller. Ein breiter Mann schubste sie zu Boden und sie hätte um ein Haar den Arm verloren.
„Hey, passen sie doch auf.“
„Was?“ Er drehte sich um und sah sie wütend an.
„Was fällt dir ein mich anzumaulen? Weißt du den nicht wer ich bin?“
„Nein aber ich hab mir weh getan.“ Der mann sah sie mit wutverzerrtem Gesicht an, ehe er sie am Kragen packte und hochhob.  Die Luft wurde ihr Abgeschnürt. Der mann holte aus und Sophie Schloss die Augen und wartete auf den Schlag.  Er kam Nicht.
„Hey, was soll das? Lass mich los!“ Die Stimme des Mannes klang erschrocken. Ängstlich öffnete sie die Augen und sah, wie der Arm des Mannes von einer Frau festgehalten wurde. Sie hatte schwarze haare mit lilanen Strähnen.  Ihre Augen waren sehr dunkel, das Sophie die Pupille nicht von der Iris unterscheiden konnte.
„Was fällt dir ein, ein Mädchen schlagen zu wollen?“ fragte sie.  Der Mann wurde sauer.
„Sie hat mi-“
„Nein, du hast sie angerempelt und mit deinen Quadratlatschen fast zu Tode getrampelt! Lass sie vorsichtig runter und sie zu, das du Land gewinnst, sonst werde ich mit dir Schlitten fahren!“ Der Mann musterte die junge Frau, als würde er abwägen, ob er diese Drohung für wahre münze nehmen sollte. Er glaubte ihr.
Brav setzte er Sophie ab und entschuldigte sich noch, ehe er sich davon machte und in der Menschenmenge verschwand.

„Entschuldige. Das macht keinen guten Eindruck von unserer schönen Stadt.“ Die junge Frau lächelte Sophie an und sie lächelte zurück.
„Darf ich dir meine Hilfe anbieten?“ bei dieser Frage deutete die Schwarzhaarige eine Verbeugung an.  Irgendwie kam Sophie dieses Gesicht bekannt vor, sie konnte nur nicht genau sagen woher.
„Ehm, ja... ich suche ein Tattoviergeschäfft.“
„Bist du nicht noch zu jung dafür?“
„Was? Nein, ich such ein bestimmtes, weil ich einer angestellten da was bringen muss.“  Sophie  entfaltete die Karte und zeigte ihr das Kreuz.
„Ach, ja den kenne ich. Komm, ich bring dich hin.“ damit gingen die beiden Frauen  die Straße runter und waren nach etwa zehn Minuten da.
„Wen suchst du denn?“ fragte die Hilfsbereite. Die Blonde sah sich um. Überall hingen Fotos von Tattoovierungen aller Art.
„Ich suche eine Tina.“
„Was ein Zufall,“ die junge frau lachte und setzte sich hinter den Tresen. Erst jetzt bemerkte Sophie das ihr linker Arm am Ellenbogen aufhörte.
„Ich bin Tina.“ Die Schwarzhaarige lachte. Sophie  bekam eine Gänsehaut. Warum kam ihr Tina so bekannt vor?
„Ich soll die den hier von Professor Rotoskop bringen.“ Sie gab Tina ihren Arm zurück, die ihn mit Freuden annahm.
„Aww, danke Kleine. Bist du extra deshalb vom Hauptquartier bis hier gekommen? Vielen Dank.“  Tinas Augen leuchteten als sie den reparierten Arm sah. Es gruselte Sophie, als die Schwarzhaarige sich den Arm ansetzte und sich dann die Finger bewegten.  Als wäre er  ihr echter Arm, drehte und bewegte sie die Hand. Die Junior-Agentin schauderte.
„Gruselig, wie gut der Professor ist, oder?“ Da war es. Dieses Lächeln. Für einen Moment glaubte Sophie ihren Erzfeind vor sich zu sehen. Sie glaubte kurz, Titus zu sehen.  Dann saß da wieder Tina.
„Okay, ich muss einfach fragen. Warum kommst du mir so bekannt vor?“ Tina sah sie erst überrascht am, dann grinste sie.
„Da kann ich dir nicht weiter helfen. Ich sehe zwar meinem  Cousin sehr Ähnlich, aber ich glaube kaum, das du ihn kennst.“  Sophie nickte, dann meldete sich Fino auf ihrem Holo-Bildschirm.
„Was ist denn?“ Er gab ihr zu verstehen, das ihr Onkel wieder zurück will.
„Ja, ich mach mich auf den Weg.“ Damit  ging sie nach draußen auf die Straße, sie wank Tina noch.
Lächelnd wank sie zurück, dann leuchteten die Spitzen von ihrem Daumen, Zeige- und Mittelfinger in einem hellen Lila auf. Die Schwarzhaarige  drückte diese Drei Fingerspitzen aufeinander, ehe sie sie wieder auseinander spreizte. Ein Holo-Bildschirm, wieder Lila, leuchtete auf und Tina sah in das Gesicht eines Jungen, das dem ihren ähnlich war.
„Hey Kurzer.“ Titus rollte die Augen.
„Musst du mich immer so nennen?“
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