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Ein völlig normaler Schultag

KurzgeschichteHorror / P16 / MaleSlash
Freddy Krueger
03.10.2015
03.10.2015
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"Komm runter Schatz! Frühstück ist fertig." kam es von unten aus der Küche. "Komme gleich Mutter." kam die Antwort von oben. Emilia war gerade dabei sich um umzuziehen. Es war immerhin schon 7 Uhr und sie wollte nicht schon wieder zu spät in die Schule kommen, was sich aber als ziemlich schwierig erwies, da sie in letzter Zeit sehr schlecht schlief.
Es musste an dem Umzug liegen und es würde sich schon bald wieder legen, dachte sie sich.  Also zog sich Emilia die Jeans über ihre ausgeprägten Hüften und schlüpfte schnell in eine saubere Bluse.
Danach kämmte sie sich ihre braunen,  schulterlangen Haare und lief schnell die Treppe hinunter.
"Was gibt's zu essen?" fragte Emilia ihre Mutter. "Spiegeleier auf Toast" anwortete diese.
"Lecker" schmatze Emilia nachdem sie sich gesetz hatte, "ich muss jetzt aber schnell machen, sonst komm ich noch zu spät". Ihre Mutter tadelte sie oft, dass sie nicht immer verschlafen solle, aber gebracht hatte es noch nichts.
Emilia wollte ihrer Mutter auch nichts von den Alpträumen erzählen die sie hatte, seit sie umgezogen sind.
Nicht, dass sie noch dachte, sie wäre verrückt, weil sie immer und immer wieder diesen eine Mann im gestreiften Sweater und mit der Krallenhand sah.
"Nun mach schon, dein Bus ist da" rief ihre Mutter.
Emilia griff ihre Schultasche und rannte raus. Völlig ausser Puste erreichte sie den Bus sogar noch und stieg keuchend ein.
Nach einer 15 minütigen Busfahrt war sie dann endlich angekommen, da rief ihr auch schon eine Stimme entgegen:"Na wenn das nicht mal Emilia "die Schlafmütze" Jones ist".
"Ich freu mich auch dich zu sehen Rebecca", antwortete Emilia lächelnd.
"Gut, dann komm jetzt! Der Unterricht fängt gleich an und vergiss nicht, wir haben Mathe!" meinte Rebecca
"Juhuu" kam es wenig motiviert von Emilia.
10 Minuten später befanden sich alle im Klassenraum und die Lehrerin fing auch schon diekt an:"Also, gesucht ist die Wurzel aus X, wenn wir für Y den Wert 7 haben und die Funktion...."
Mehr bekam Emilia nicht mit. Sie war einfach noch viel zu müde. Ihre fielen sogar schonfast die Augenlieder zux.
Auf einmal hörte sie etwas hinter sich. Sie drehte sich um, und sah wie das Klassenmasskottchen, ein süßes kleines Meerschweinchen namens Schuffi anfing gegen die Gitterstäbe des Käfigs zu rammen. Immer und immer wieder. Doch Niemand ausser ihr schien es zu bemerken, also drehte sie sich wieder in Richtung Tafel und schrie als vor ihr plötzlich der Mann aus ihren Träumen war.
Groß, mit einem rot-grün gestreiftem Sweater, einem Fedora auf dem Kopf, einer verbannten Haut und diesem schrecklichen Metall Krallen Handschuh, den er an der rechten Hand trug.
"Wer nicht aufpasst wird bestraft, der Unterricht ist zum lernen da, süße!" sagte der Mann mit einer krächzenden Stimme und beugte sich zu ihr runter. Sie konnte seinen Atem riechen. Er roch nach verwesung und sie musste fast würgen.
"Hey, Rebecca!" rief Emilia verängstigt.
Keine Reaktion. Merkwürdiger Weise schien keiner diesen komischen Mann zu bemerken, der hier grade aufgetaucht war.
"Wer bist du und was willst du?" fragte sie zitternd.
"Ich bin Freddy Krüger du kleine Schlampe und heute werde ich dir bei bringen wie man dem Unterricht richtig folgt!"
Er lachte diabolisch und tackerte ihr die Augenlider an, ohne, dass sie sich wehren konnte.
Sie schrie, als dann auch noch hinter ihr ein knall zu hören war und sie bemerkte, dass das Meerschweinchen geplatzt war.
"Mir scheint du bist immer noch nicht konzentriert genug, da müssen wir doch noch etwas tiefer eingreifen" lachte Freddy.
So hob er seine rechte Hand und schnitt ihr langsam mit der Klinge am Zeigefinger den Schädel auf.
In dem Moment nahm Emilia ihren Stift und rammte ihn Freddy ins Auge . Der schrie, nur um Sekunden später den Stift rauszuziehen und zu lachen. Es hatte ihm nichts anhaben können.
"Du elender Bastard, lass mich in Ruhe." schrie sie aus vollem Halse.
Doch Freddy packte sie bloss an den Haaren und zog daran. Mit einem leisen "Plopp" löste sich die Schädeldecke und Freddy nahm das Gehirn heraus.
"Mal sehen, das hier kann weg, das hier auch, das auch, das hier, das und das und das, das, das, das sagte er während das Gehirn immer mehr Blut lies.
Nach einigen "Schnipps" und "Schnapps" steckte Freddy ihr, das Gehirn wieder rein und lachte über sein eigenes, kleines Meisterwerk.
Emilia hing nur noch ein Spuckefaden aus dem Mund und ihr lief Blut aus der Nase.
"Hallo, noch jemand da?" kicherte Freddy, "Mir scheint wohl eher nicht, also habe ich meinen Job hier getan".

Zur gleichen Zeit brach in einer der Schulklassen in Springwood ein Theater aus, weil eine Schülerin mitten im Unterricht vom Stuhl gefallen war. Das einzige Anzeichen von dem was wirklich passiert ist war das Blut, das aus ihrer Nase floss.
 
 
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