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Das Licht am Ende der Nacht

GeschichteDrama, Familie / P16 / Gen
Peter Caine
01.10.2015
30.03.2017
11
36.775
 
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13 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
19.11.2015 2.910
 
Hey, hallo!

So und hier kommt das Kapitel 9. Ich wünsche euch viel Spaß! Es zu schreiben hat mir hier und da wirklich Probleme gemacht und 100% zufrieden bin ich noch immer nicht, aber vermutlich hat meine Freundin Recht und ich -Achtung Zitat- „stelle mich nur wieder an“ -Zitat Ende-
Entscheidet selber und richtet dann über mich und diese Zeilen. In jedem Fall ist es mit 5 Seiten eines der kürzeren Kapis. Glaube ich zumindest.

LG Nyra



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KUNG FU

IM ZEICHEN DES DRACHEN



------Angriff und Verteidigung------


Nach der Rückkehr vom Polizeirevier saß er alleine mit seiner Tochter in der Wohnung, Maya war unterwegs, einkaufen. Er ergriff die Chance und suchte das Gespräch mit seiner Tochter, doch alles was er erfuhr war, dass es ihr gut ging und sie Maya mochte. Er wusste wohl das sie ihm nicht alles sagte, aber immerhin log sie ihn auch nicht an. Maya wollte eben die Wohnung verlassen um zur Schule aufzubrechen, damit sie wenigstens noch den Nachmittagsunterricht mitbekam, da stand Kermit in der Tür, sein ernster Gesichtsausdruck ließen bei ihm alle Alarmglocken losschrillen, auch Mae Lin schien augenblicklich besorgt zu sein.

„Kermit?“

„Ich... ähm... es tut mir Leid, dass ich hier so reinplatze aber... wir... nun ja, wir haben...“, er seufzte, atmete tief durch und schaute ernst zu Mae Lin, er hasste diesen Teil der Arbeit besonders wenn es dabei um Minderjährige ging, oder womöglich Kinder, Familie von Freunden betroffen waren.
„Mae Lin, du... du warst gestern Abend mit... mit einer Lucinda Smith zusammen?“

Peter sah seine Tochter nicken und wie sie ihre Tasche sinken ließ, sehr langsam nickte sie zum zweiten mal. Der Shaolin trat hinter sie und legte einen Arm auf die Schulter seines Mädchens, seine Augen richteten sich derweil wachsam auf seinen Freund und Kollegen. „Kermit? Was ist passiert?“
„Heute Nacht wurde Lucinda vermisst gemeldet und vor einer guten Stunde haben Kollegen sie gefunden...“, der Detective ließ den Rest seines Satzes unvollendet. Aber Peter kannte diesen Blick und auch seine Tochter hatte begriffen, sie war herumgewirbelt und ihm in die Arme gefallen. Sie weinte. „Ich... ich hatte... ich hatte gestern dauernd so... so ein Gefühl ich... aber ich hatte doch mein Handy nicht mut, konnte nicht anrufen und... die ganze Zeit schon, wenn ich... wenn ich mit ihr gegangen wäre, wenn...“
Peter drückte sein Mädchen fest an sich und warf Kermit einen Blick zu. Der Polizist ging an ihnen vorbei und blieb vor der offenen Dachterassentür stehen. Er strich derweil über den Rücken seiner Tochter und versuchte sie zu beruhigen. Ganz allmählich gelang es ihm sie zu beruhigen und schniefend schaute sie auf, wischte sich über die Augen. Peter umgriff das Gesicht seiner Tochter, küsste ihre Stirn. „Wärest du dort gewesen, womöglich... wäret ihr beide...“
Mae Lin schaute ihn erschrocken an. Sie umarmte ihn erneut und drückte sich an ihn, dann ganz plötzlich zuckte sie zusammen, drückte sich von ihm weg und sah an ihm vorbei.

„Was... ich meine... was, wenn die Männer gestern, was wenn....“
Peter dem eben ein Ähnlicher Gedanke gekommen war, hob den Blick und schaute hinüber zu Kermit. Er sah ernst zurück und nickte. „Tatsächlich passt die Beschreibung einer Frau, über einen Mann, der Lucinda in sein Auto gezerrt haben soll mit der des Blonden Mannes überein, der dich angegriffen hat, Mae Lin. Es... ähm... tut mir Leid, Peter.“
Er nickte und strich seinem Mädchen durch das Haar. Sie blickte unruhig zur Tür. „Aber... wollten die dann sie, oder... mich? Dad? Wir... wir haben Jacken getauscht.“
„Kermit? Könnte jemand die beiden vertauscht haben?“, fragte er.
Sein Kollege schüttelte den Kopf. „Also niemand, der nicht blind und taub ist.“, antwortete er und sah sie beide fest an. „Maes Stimme ist deutlich heller und ihr Haar schwarz, sie hat diesen leicht asiatischen Touch. Lucinda sieht... sah eher europäisch aus, ihre Haare mittelbraun hatte sie blond gefärbt.“
Peter atmete tief durch. „Wieso dann? Die beiden haben nur diese eine Hausarbeit zusammen geschrieben.“, sagte Peter.
Kermit zuckte die Achseln. „Ich... würde dir ja Polizeischutz vorschlagen aber... ich denke bei dir und deinem Vater kann ich mir das sparen?“
Peter nickte. „Sie wird nicht alleine bleiben.“, antwortete er und zog seine Tochter unweigerlich in seine Arme. Mae Lin schaute ihn an und zuckte zusammen, als unten im Haus eine Tür zuschlug. „Ich meinte das durchaus ernst, Vater oder ich werden hier sein. Ruhig.“
Mae Lin nickte und Kermit verabschiedete sich, mit dem Versprechen sich zu melden, so bald sie etwas wussten.

Als wenig später Kim Cho kam, um einige Kräuter auszuliefern, bat er den jungen Mann dem Ehrwürdigen ausrichten zu lassen, das Caine ihn brauche. Kim Cho versprach die Bitte auf den Weg zu geben und verabschiedete sich wieder. Peter warf seiner Tochter einen kurzen Blick zu, Mae Lin hatte nach nur wenigen Minuten aufgegeben sich mit Übungen des Kung Fu zu beschäftigen und sich stattdessen ihren Zeichensachen gewidmet doch auch da kam sie nun schon seit zwanzig Minuten über die ersten Striche nicht hinweg. Er seufzte und hoffte sein Vater würde bald kommen. Er wollte seine Tochter zu gerne ablenken und sie mit sich hinaus nehmen. Aber solange sie nicht wussten, wer die Männer waren, was ihre eigentliche Absicht gewesen war, so lange wollte er auch Maya, die vom Einkaufen zurück war nicht alleine lassen und im Moment schlief die Schwangere in ihrem Zimmer.
„Mae Lin, komm! Geh mir beim Kochen zu Hand.“
Wenig überzeugt nickte seine Tochter und kam zu ihm. Er ahnte den Grund, ihr war bewusst, dass er sie nur ablenken wollte. Lächelnd schaute er sie an. „He, Kermit und die anderen finden sie.“
Mae Lin nickte nur und nahm ihm die Paprika ab, stumm begann sie das Gemüse zu waschen und dann in feine Striefen zu schneiden.

Sie wollten sich eben zum Essen hinsetzen, als...

„Du hast nach mir geschickt Soh...“

„GRANDPA!“
Mae Lin sprang auf und jagte auf ihren Großvater zu, gerade so als flüchte sie in seine Arme. Peter sah ihr besorgt nach, während sein eigner Vater seine Arme um die Enkelin schloss. „Hey, Kleines. Was ist es, dass dir derart Angst macht?“
Doch das Mädchen schüttelte nur den Kopf und schien sich tiefer in die Arme des älteren Caine flüchten zu wollen, Peter hatte dennoch die Rückkehr ihrer Tränen bemerkt. „Peter.“, der Blick seines Vaters war ernstlich besorgt. „Was ist passiert?“
„Sie wurde gestern auf dem Heimweg angegriffen, drei von Shintaros Enkeln, unter ihnen sein Ältester haben ihr beigestanden und Kermit, der mit den Kollegen in der Bar unten war, hat einen Teil der Männer verhaftet, allerdings... wurde ihre Freundin, mit der sie gestern Abend zusammen war und die sich weigerte mit ihr zurückzufahren ermordet. Es sieht danach aus, als haben sie das Mädchen nicht beabsichtigt getötet und versucht die Leiche verschwinden zu lassen.“
„Du glaubst die Männer...“
Peter nickte und Caine schwieg, fasste das Kinn seiner Enkelin und hob es sanft an, zwang sie damit ihn anzusehen. „Jetzt bin ich ja hier. Dein Vater und ich, werden nicht zulassen, das Maya und dir etwas geschieht. Mmh?“
Mae Lin nickte und schaute ihn unsicher an. „Isst du mit uns?“
„Gerne. Wo ist Maya?“
„Ich hole sie.“, Mae Lin verschwand hinter ihrem Großvater im Flur, die Tränen noch nicht ganz getrocknet.

Der alte Caine trat auf den Jüngeren zu. „Was... vermutest du?“
„Da ihre Schulkameradin bereits tot war, als sie angegriffen wurde, das Mae Lin ihr eigentliches Ziel war, oder aber sie hofften die andere Familie zu erpressen, der Vater hat Geld und sie wollten mit Mae Lin nur den Eindruck erwecken beide Kinder zu haben.“
Der Ehrwürdige nickte. „Was hast du vor?“
„Ich möchte mit Mae Lin raus in die Stadt, Kermit wird uns begleiten, aber ich...“
„Du willst Maya nicht alleine lassen.“, sie nickten synchron und Caine legte Peter eine Hand auf die Schulter. „Sei unbesorgt Sohn, ich werde hier sein.“
Peter nickte, wollte etwas sagen, schwieg dann jedoch da Maya und Mae Lin in diesem Augenblick herein kamen. Gemeinsam nahmen sie am Tisch Platz und begannen zu essen. Anschließend überredete Maya das Mädchen dazu mit ihr draußen eine Runde Halma zu spielen. Während Mae Lin mit einer Decke und dem Spiel hinaus lief sah Maya in die Richtung von Vater und Sohn und zwinkerte, ehe sie dem Mädchen folgte. Sie hatte vor dem Essen sehr wohl bemerkt, das die beiden Shaolin ein Gespräch abgebrochen hatten, als sie mit Mae Lin eingetreten war.

Peter nickte ihr dankbar zu.
„Ihr... seit inzwischen sehr gut eingespielt. Ihr... kennt einander gut.“
Er nickte und schloss die Augen, fuhr sich über das Gesicht: „Manchmal... denke ich... zu gut.“
„Zu gut?“, sein Vater runzelte die Stirn und Peter seufzte, ohne den Älteren anzusehen. Er stand auf und begann wegzuräumen. Eine Weile war es zwischen ihnen still ehe der Jüngere die geschuldete Antwort gab: „Sie und... ich. Dad, was... ich meine, ich denke ich hätte jemanden suchen sollen, der sie aufnimmt.“
„Wieso denkst du das? Mae Lin und Maya scheinen einander gut zu tun.“
„Ja und... mir irgendwie auch. Aber... es ist nicht richtig.“, Peter stemmte die Hände auf die Arbeitsplatte. „Was... ist an Gefühlen falsch, mein Sohn?“, fragte Caine und stand plötzlich hinter ihm, legte eine Hand in seinen Rücken.
„Sie ist... schwanger, Dad.“
„Ja, ich weiß.“ Peter seufzte und drehte sich herum, sah seinen Vater nun doch an. „Ich bin nicht... wie früher, ich...“
„Ich denke...“, der Ältere hob die Schultern und ließ sie beim ausatmen wieder sinken, „...sie weiß wie du bist. Sie kennt nur... den Shaolin Peter Caine, nicht wahr?“
„Schon aber... sie ist schwanger, was wenn es nur die Hormone sind, das sie... wie soll ich mir sicher... nein. Nein es ist...“
„Sind das... nicht vielleicht nur... Ausflüchte? Die Angst... sie zu verlieren, oder Mae jemanden zu nehmen den sie mag, wenn es... nicht klappt? Ich meine wer kann sich schon sicher sein? Und... worüber?“

Peter schloss die Augen, schaute dann aus dem Fenster zu den beiden Personen auf die Dachterrasse. „Vielleicht.... wo-möglich,... vielleicht hast du Recht.“, er ließ den Kopf sinken.
„Manchmal... ist es besser auf das Herz zu hören Peter und weniger hier rauf.“, Caine tippte seinem erwachsenen Sohn an die Stirn.
Peter nickte langsam und sah erst nach draußen, dann zurück zu seinem Vater. „Ich denke, ich rufe Kermit an, das wir hier bleiben, dass letzte mal haben die beiden Stundenlang gespielt.“
„In dem Fall... wobei kann ich dir helfen, Sohn?“
Peter lächelte. „Die Kräuter oder der Einkauf?“, fragte Peter zurück.
Der Ältere dachte kurz nach und grinste dann. „Der Einkauf.“
„Die Liste hängt am Apothekenschrank.“
Caine nickte und ohne viele weitere Worte verschwand er mit der Liste. Peter ahnte, dass er seinen Vater die nächsten Stunden nicht sehen würde. Vermutlich würde er mit vielen ein Gespräch beginnen und zugleich versuchen etwas über die Angreifer herauszufinden. Er lächelte und widmete sich seinen Kräutern. Er wusste zu gut, dass er es ebenso getan hätte, wäre er gegangen.

Tatsächlich war er längst fertig und hatte unten mit einer Meditation begonnen, während seine Tochter oben in ihrem Zimmer Musik hörte und Maya sich vermutlich schlafen gelegt hatte. Als jetzt die Tür öffnete wusste der Shaolin sofort um die Gefahr, deutlich spürte er die Veränderten Schwingungen die ihn erreichten und blieb doch ungerührt sitzen, er atmete tief ein, rief erst nach seinem Vater, dann warnte er Mae Lin.

x


Sie hockte oben auf ihrem Boden und betrachtete ihre Zeichnung au einem neuen Blickwinkel. Im Moment war sie sich noch gar nicht so sicher, ob sie mit ihrem Bild zufrieden sein wollte, oder noch nicht. Einem Einfall folgend griff sie nach ihrem Stift neben sich und beugte sich vor, setzte die dünne, weiche Miene auf das Papier...
Mae Lin!
Sie hielt inne, lauschte. Hatte ihr Vater sie eben gerufen? Sie schüttelte den Kopf und beugte sich wieder vor. Nein, sicher nicht, er hätte inzwischen noch einmal gerufen. Mit einem kurzen schwungvollen Strich war das Grundgerüst für die Blume fertig, welche ihr Bild vollenden würden. Sie nickte und begann damit ganz eben die Blütenblätter anzuzeichnen, als sie erst etwas zu hören glaubte und sich in der nächsten Sekunde sicher war. Das Windspiel über der Tür zum Hauptraum war gerade unruhig erklungen. Sie runzelte die Stirn.
Mae Lin!...
„Vater.“, jetzt war sie sicher.

Sie zog sich ohne jedes Geräusch ans andere Ende ihres Zimmers zurück, öffnete die rückwärtige Tür nur gerade soweit, das sie hindurch schlüpfen konnte und schob sie wieder zu. Rasch schaute sie sich um, schlich dann weiter durch ihr eigenes Bad und die kleine Kammer, schob zitternd die Wandabdeckung dort weg und lauschte. Aus Richtung ihres Zimmers hörte sie Schritte, leise Stimmen, aber im Korridor schien es ruhig. Sie zog die Abdeckung wieder an ihren Platz und drückte gegen scheinbar feste Wand. Der geheime Eingang öffnete sich und sie kroch raus. Sie stand gerade erst, als sie jemand packte.
Sie versteifte sich, grinsend zerrte ihr Angreifer sie herum. Sie sah ihm grinsend ins Gesicht. „Such dir jemand anderen.“, zischte sie, entwand sich seinen Arme und warf ihm eine Ladung Sand aus der Wand entgegen, ehe sie zweimal nach ihm trat und er rücklings über die Brüstung in den unteren Flur stürzte. Sie wollte runter, wusste einfach das ihr Vater dort war, doch...
„Nicht schlecht Kleine. Aber... wir sind in der Überzahl.“
Sie warf einen flüchtigen Blick hinter sich zur Treppe.

„Vergiss es. Deinen Vater, den Cop, um den kümmern sich meine Männer.“

Mae Lins anfängliche Sorge verschwand jetzt nahezu vollends, obwohl einer der Männer Maya fest im Griff hielt. Cop? Die haben... keine Ahnung... „Wie gut, das er auf sich aufpassen kann.“, kommentierte sie seine Drohung, „ich hoffe ihre Leute und Sie mögen Schwedengardinen?“
„Werd nicht frech, Kleine! Und sei brav, wir müssen dir dann noch nicht gleich weh tun, sondern erst wenn dein Großvater uns nicht gibt was wir suchen. Den Weg zum Kaiser...“
„Sing Ling?“, sie schüttelte den Kopf, „Niemand, auch nicht mein Großvater würde Ihnen das verraten. Wir alle, schützen den Kaiser.“
„Ich wette du... wirst deinen Großvater umstimmen.“

Mae Lin war sich plötzlich sicher ihren Vater zu spüren, seine Gegenwart, ganz nah. Sie schüttelte den Kopf. „Ich wette, das können Sie gleich mit meinem Vater ausdiskutieren.“, sagte sie und schloss die Augen, konzenrtierte sich.
- Jetzt!
Sie nickte und griff den Mann hinter sich an, viel zu überrascht, um sich direkt zu wehren landete er auf dem Boden und sie wirbelte zum Zweiten herum. Schon war ihr Vater an ihr vorbei. Sie wich dem Mann vor sich aus, krachte gegen die Wand als er sie hart traf und keuchte.

>Nicht Stärke und Schnelligkeit sind Wichtig. Ausdauer und Beobachtung entscheiden, du... musst deinen Gegner kennenlernen< erklangen Caines Worte in ihrer Erinnerung, gefolgt von denen ihres Vaters >Verwirre ihn, spiegel seine Bewegungen und dann greife an.<

Sie nickte, atmete tief ein und löste sich von der Wand bezog Position gegenüber ihrem Angreifer, veränderte ihre Haltung. Sein Spiegelbild, beobachten, nachahmen, ich bin... sein Spiegel!
Mit etwas Mühe gelang es ihr seine Bewegungen sehr rasch aufzunehmen und seine Angriffe damit zu blocken, ihr Angreifer schien wirklich irritiert, dass sie ihn wieder und wieder abblocken konnte. Sie nutzte es aus, schlug und trat zu. Der Mann fiel. Sie drehte den Kopf, ihr Vater streckte die Hand aus, der Typ, der Maya hielt wurde gege die Wand geschleudert. Sie aber stand. Mae Lin lief zu ihr und umfasste ihren Arm, Maya sah sie besorgt an. Sie schaute beruhigend zurück.
Gerade als ihr Vater sich dem letzten zuwandte kamen noch zwei Typen mehr und der Typ den ihr Vater eben fortgeworfen hatte war mit zwei weiteren auch wieder da. Sie keuchte. Sie schob sich vor Maya, als sie einen Schatten aus den Augenwinkeln sah und im nächsten Augenblick stand ihr Großvater vor ihr und Maya. Erleichtert atmete sie aus.

Der Kampf dauerte nicht lange und am Ende hielt ihr Vater den Anführer fest an den Boden gepresst am Hals. „Wer seid ihr? Was wollt ihr von Caine? Was von dem Mädchen?!“
„Die Sing Wah, bekommen dich Alter Mann! Den Kaiser und den Eingang zu Shambala.“, der Mann grinste frech. „Wir sind zu viele und irgendwann... bekommen wir das Mädchen...“
„Sicher nicht. Ich bin Shaolin, wie meine Väter vor mir, niemals besiegt ihr das Licht!“, sie trat vor, wollte zu ihrem und Mayas Angreifer, doch ihr Großvater hielt sie zurück und ihr Vater riss den Mann auf die Füße. „Ich bringe ihn zu Kermit. Bleibst du hier?“
„Nein. Ich bringe ihn auf's 101 Revier, du bleibst.“, erwiderte Caine und nahm seinem Sohn den Mann ab, kaum das dieser stand. „Wir sehen uns Morgen.“
Peter nickte.
- Erzähle ihr mehr. Sing Wah sind eine Gefahr.
- Vater, sie ist erst...
- Erzähle es ihr, warne sie.
Peter nickte erneut und sein Vater ging mit dem Kämpfer davon.

xXx

Schon als ihr Vater ihr Zimmer an diesem Abend betrat wusste sie, das es jetzt ernst würde. Sie stand vom Boden auf und sah ihren Vater ernst an, der ihr jedoch bedeutete sich wieder zu setzen. Mae Lin nahm den Schneidersitz, wählte dazu ihr Bett und ihr Vater setzte sich im gleichen Sitz davor. „Nun... wie geht es dir?“
„Wieso glaube ich das du es weißt und das es mir nach diesem Gespräch nicht wirklich besser gehen wird?“, fragte sie, musterte ihn.

Peter nickte seinem Mädchen zu und kam nicht umhin, sich zu wünschen, dass ihre Großmutter hier von nichts mitbekam. Ahnte jedoch, sie würde.
„Hast du... schon mal was von den Sing Wah gehört?“
„Nein.“
„Sie sind gefährlich, eine... Sekte und Gegner der Shaolin. Sie sind...“


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