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Das Licht am Ende der Nacht

GeschichteDrama, Familie / P16 / Gen
Peter Caine
01.10.2015
30.03.2017
11
36.775
 
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13 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
11.11.2015 3.027
 

Hallo alls Miteinander!

Ja, ich weiß, ihr musstet jetzt wirklich mal länger warten, dennoch hoffe ich euch wird dieses Kapitel gefallen. Denn ich denke, es hat sich gelohnt. Ihr bekommt hier etwas mehr Kermit, ihr wolltet ja gerne ihn und andere „Kollegen“ mal wieder sehen, also mit ihm kann ich euch hier dienen.
Außerdem – und das auch der Grund für die lange Wartezeit – nach einiger Recherche wegen der Namen von 3 „neuen“ Kindern habe ich noch jemanden eingeführt, oder genauer welche. Ich denke, der ein oder andere von euch könnte sie kennen, ich bin gespannt. Vorerst sage ich nur: TumTum.

;)

LG Nyra

PS: Das nächste Kapitel ist dafür auch schon fertig und

wird folgen sobald ich eure Komis habe!



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KUNG FU

IM ZEICHEN DES DRACHEN



------Mit dem Schrecken davongekommen------


In den letzten Wochen, seit dem Unfall in der Fabrik war ihm immer wieder aufgefallen, das seine Tochter ihn beobachtete. Sie tat es immer dann, wenn Maya im Raum war und oft genug hatte er es nur zufällig gemerkt, sie war gut darin es ihn nicht spüren zu lassen. Er seufzte, als sie an diesem Nachmittag das Haus für ihre Lerngruppe verließ, ging er selbst noch mal unterwegs, aber nicht ohne Maya mitzuteilen das sie alleine war.
Sein Weg führte ihn zu seinem Vater. Er klopfte, betrat die kleine Wohnung, die er von Lu Si übernommen hatte und sah sich um. Sein Vater hatte erstaunlich wenig geändert, obwohl er davon gesprochen hatte sich neu einzurichten. Peter schob es auf den Respekt seines Vaters vor Lu Si und der Tatsache, das es ihm hier vermutlich genau so behagte, im Moment.

„Peter.“
„Hallo Paps.“
Sein Vater grinste und bedeutete ihm doch zu folgen. Sie setzten sich gemeinsam in das kleine Nebenzimmer und Caine holte ihnen beiden Tee. Peter schmunzelte. Wie immer, dachte er, manche Dinge änderten sich eben nicht.
„Mein Sohn, was führt dich hier her?“
„Deine... Enkelin. Irgendwie.“
„Irgend...-wie?“, fragte Caine langsam nach und schaute ihm wartend ins Gesicht. Peter nickte, nahm einen Schluck Tee und stellte seine Tasse wieder ab. „Ja. Ich... ich bin nicht sicher, was ich von ihrem Verhalten halten soll.“
„Dann benimmt sie sich also seltsam?“, fragte der Ältere ihn und trank nun selber einen Schluck. Peter schüttelte den Kopf. „Das ist es nicht. Sie... beobachtet mich, ich meine... ich weiß auch nicht. Ich merke immer häufiger, dass sie mich beobachtet, vor allem auch wenn Maya anwesend ist. Aber nicht nur mich, auch Maya. Ich spüre keine... Ablehnung bei ihr. Eigentlich bin ich sogar ziemlich sicher, dass sie Maya mag, aber...“
„Aber, du machst dir Sorgen? Wieso?“
Peter zuckte die Achseln. „Sie... sie hat es vorher nicht getan und ich frage mich, ob... naja... ob ihr womöglich missfällt das wir so selten alleine sind? Wirklich alleine meine ich.“
„Nun... du solltest deine Tochter einfach fragen, mein Sohn.“, antwortete Caine schlicht und stand auf. Peter starrte seinem Vater nach, schüttelte innerlich den Kopf. Echt jetzt? Soweit war ich auch schon! Ich wollte aber einen Ratschlag, Vater. Irgendeine Idee, was es sein könnte, ich....Er seufzte. Im Grunde wusste er ja sein Vater hatte Recht.

Caine kam mit der Teekanne zurück, lächelte seinem Sohn entgegen, er setzte sich, sah Peter an und hob entschuldigend die Schultern. „Ich kann dir nichts anderes raten, mein Sohn. Du sagtest selbst sie scheint nicht unzufrieden. Rede also mit ihr.“
Peter nickte, während sein Vater Tee nachgoss. Er selbst trank den nächsten Schluck aus seiner noch halbvollen Tasse. „Vermutlich... hast du Recht.“
„Ich wusste auch nicht immer, was dich gerade beschäftigt. Mir blieb nur... zu hoffen, dass du früher, oder später mit mir oder einem der Meister sprechen würdest und später, mit mir oder deinem Pflegevater.“
Peter nickte. „Vielleicht... sehe ich ja auch nur Gespenster?“
„Vielleicht.“, Caine hob die Schultern, „womöglich... wartet sie aber auch nur auf den richtigen Moment zum reden?“
Peter hob den Kopf, darüber hatte er noch gar nicht nachgedacht. Caine schaute ihm amüsiert entgegen. Peter lächelte. „Danke, Paps.“
„Dafür nicht, mein Sohn.“

xXx


Mae Lin stand alleine an der Bushaltestelle, um zurück nach China Town zu fahren, nachdem ihre Arbeitspartnerin Lucinda es vorgezogen hatte mit einigen viel älteren Schulkameraden noch weiter in der Stadt zu bleiben. Ihr dumpfes Gefühl aber, das diesen Abend noch irgendetwas sehr schief laufen würde nahm gerade stetig zu und sie verfluchte die Tatsache, dass sie ihr Handy heute Morgen vergessen hatte.
Sie zog ihre dünne Jacke zu und schlang die Arme um sich, während sie begann im Dämmerlicht auf und ab zu gehen. Sie seufzte und verwünschte die Tatsache ohne Rica hier zu stehen, doch die Freundin lag krank im Bett. Zu Hause, in Chinatown. Sie schloss die Augen, summte um sich zu beruhigen eine Melodie vor sich her, sah dann auf den Boden und ging wieder hin und her.

Schritte ganz in der Nähe ließen sie ihren Kopf erschrocken heben, es war ein Jugendlicher, er setzte sich mit dem Handy in der Hand hinter ihr auf die Bank. Sie zwang sich zur Ruhe und entfernte sich etwas, brachte die Seitenwand des Häuschens zwischen ihn und sich. Zugleich sprach sie mit sich selbst, während sie scheinbar interessiert den Busfahrplan las.Ruhig Mae Lin, ruhig. Das... das hier ist eine öffentliche Bushaltestelle, hinter der ein Imbiss liegt und gegenüber ein Lokal und der Typ ist nur an seinem Handy interessiert.
Sie atmete tief durch. Die Gelbe Linie kam und leider blieb auch der Junge noch hier sitzen, als der Bus wieder abfuhr. Sie sah auf die Uhr. Noch fünfzehn Minuten. Sie wusste nicht wieso, doch ihre Unruhe wuchs und sie schaute hinauf in den nun fast dunklen Himmel. Dann endlich war ihr Bus da, der Jugendliche nahm seine Tasche, die sie bisher übersehen hatte und folgte ihr in einigem Abstand in den Bus. Sie setzte sich gleich hinter den Fahrer, er in die Nähe aber zog gleich wieder sein Handy hervor und drückte sich Kopfhörer in die Ohren. Sie atmete erleichtert aus. Dennoch, dieses Gefühl der Gefahr blieb.

Sie stieg am Rand von Chinatown aus dem Bus aus, der Jugendliche auch, er wandte sich aber gleich nach rechts ab, sah nur kurz zu ihr. Sie ging nach links. Genau in dem Moment, in dem sie auf die andere Straßenseite schaute, da stellten sich ihre Nackenhaare auf. Sie wirbelte herum und wich zurück, dummerweise stand sie nun genau mit dem Rücken am Laternenpfeiler mit dem Fahrplan. „AAAAh!“, schrie sie erschrocken auf, als der schwarzgekleidete Mann vor ihr, nach ihr griff. Grob packte er ihren Arm und zog sie näher. Panik überkam sie, für Sekunden, dann gewann das Training...

„HILFE!“

Sie trat zu, duckte sich, wich aus und nahm Kampfhaltung an, doch von irgendwoher aus den Schatten kam jemand von hinten, er hatte sie fast gepackt, ehe sie es schaffte auszuweichen, war nun aber wieder viel zu weit bei dem ersten und von der Straße her, kam ein dritter Kerl. Sie hatte jetzt Mühe ihre Panik zurück zu drängen und fragte sich warum zum Geier diese Typen hier waren, was sie wollten, darüber wollte Mae Lin lieber nicht nachdenken, der blonde grinste sie schon so schmutzig an.
HILFE!“, schrie sie erneut und wehrte den dunkelhaarigen mit Kung Fu ab, wurde dann aber von einem der anderen gepackt. „HIL...“

Hey! Greift euch jemanden der so groß ist wie ihr!“
„Wie du Junge?!“, lachte einer der Männer.
„Zum Beispiel!“, rief eine junge Stimme zurück.

Sie spürte wie der Typ hinter ihr zusammenzuckte und sie losließ, sie sprang nach hinten, griff sich eine der Eisenstangen bei den Müllcontainern und entledigte sich des Mannes der ihr nachgelaufen war.
Dabei bemerkte sie, dass es drei Jungen waren die eingegriffen hatten. Einer wesentlich jünger wie sie selbst, einer wohl in ihrem Alter und einer älter, es war der aus dem Bus. Die drei schienen nicht eben schlecht in Kampfkunst, aber Kung Fu schien es nicht zu sein. Die vier Männer, die sich eben noch aufgerappelt hatten, um erneut anzugreifen, jagten nun davon als einige Männer im Anzug auf die Straße gerannt kamen.

HE! Stehengeblieben! POLIZEI!
HINTERHER!“

Mae Lin, die von dem Blonden noch gestoßen worden war, landete in den Armen des Jugendlichen, der sie gleich wieder auf die Füße stellte. „Alles klar bei dir?“, fragte er und musterte sie besorgt. „Du... blutest.“
Sie schaute erschrocken auf ihren Arm, den der Junge gerade anhob und sah ihn dann erleichtert an. „Halb so wild, aber dein Arm, das... das sieht viel schlimmer aus.“, kommentierte sie und griff sich nun den Unterarm ihres Helfers. „Er hat dich böse geschnitten, mein Vater kann das...“

„Kinder! Alles in Ordnu...“
MAE LIN!“

Sie schaute an dem Mann im grauen Anzug vorbei, der eben seine Dienstmarke gezückt hatte und lächelte erleichtert, als sie den anderen erkannte, der nun mit äußerst besorgtem Blick auf sie zu kam. „Mae Lin, Himmel Mädchen! Du bist verletzt! Powell holen Sie Peter Caine hier her! Skalander! Einen Arzt! Zwei Verletzte!“
Mae Lin schüttelte den Kopf. „Nein, bitte. Das kann doch Dad machen, es ist nur ein Kratzer und der Schnitt, das kann Dad machen, oder Dr. Wong.“
„Bis du dir...“

„MAE! Mae Lin!“
Ihr Vater kam eilig an den Polizisten vorbei gelaufen und legte ihr eine Hand an die Wange. „Gehts dir gut?“
Sie nickte. „Nur ein Kratzer. Aber bitte sieh dir seinen Arm an. Die drei haben mir geholfen.“
Doch der Jugendliche lächelte ihr zu und schüttelte in Richtung Ihres Vaters den Kopf. „Nein, danke. Ich bringe gleich meine Brüder nach Hause und dann gehe ich mit meinem Großvater zum Apotheker.“
Ihr Vater und Kermit, wie er diesen Detective, der sie vorhin erkannt hatte bezeichnet hatte öffneten den Mund, doch sie kamen nicht zum antworten. Ein alter, weißhaariger Mann, eindeutig Asiate trat hinter die Jungen, packte wortlos den Arm des ältesten und schaute dann zu ihrem Vater. „Ich denke Aang Tao Zhou, dein Großvater möchte das du Meister Caine deinen Arm zeigst.“ Der weißhaarige alte Mann nickte ihrem Vater zu, dann ihr und nahm die beiden jüngeren Jungen fest in seinen Blick. „Ihr beiden erzählt dem Polizisten was hier passiert ist. Du Aang Tao Zhou gehst mit Meister Caine.“ Ihr Retter nickte.
„Kermit? Kann ich die beiden mit zu mir nehmen?“, riss sie die Stimme ihres Vaters aus den Gedanken und sein alter Kollege nickte. „Weil du es bist Peter. Ich regel das hier und komme zu dir, um die beiden zu befragen.“ Ihr Vater nickte, legte eine Hand in ihren Rücken und eine in die des Jungen, nahm sie beide mit sich.

xXx


„Sie sind... also der Apotheker hier?“, fragte Aang.
Peter nickte, reinigte die Schnittwunde und betrachtete sie genauer. Nachdenklich sah er darauf. „Mae Lin? Geh nach gegenüber Dao soll Dr. Wong holen das obere Ende sollte genäht werden.“ Als sie loslaufen wollte, hielt ihr Vater sie am Arm zurück und blickte sie ernst an. Er hob seine zweite Hand, streckte den Zeigefinger aus: „Du aber... du kommst direkt wieder!“
Sie nickte und lief davon.

„Wer... ist sie? Soll ich sie gleich nach Hause bringen?“
Schmunzelnd schaute er seinen Patienten an und schüttelte den Kopf. „Ich denke... das wird nicht nötig sein. Sie wohnt hier.“
Der Junge blinzelte verwirrt und musterte ihn. Peter lächelte. „Ich habe dir und deinen Brüdern zu danken, ihr habt meine Tochter beschützt. Das war... sehr selbstlos.“
„Der Kampf war unfair und ein Kung Fu- Schüler sollte immer die Schwächeren verteidigen.“
Peter nickte. „Dann... ist der alte Mori Shintaro dein Großvater, Junge?“
„Ja.“
„Ich war bisher der Meinung er habe nur drei Enkel die er unterrichtet. Samuel, Jeffrey und Michael. Rocky, Colt und Tum Tum, nicht wahr?“
Der Jugendliche vor ihm nickte. „Das ist... wahr. Zumindest, das er nur meine drei Cousins unterrichtet. Ich habe mit meinen Eltern in Boston gelebt und meine High School, nach ihrem Tod dort fortgesetzt, ich habe mit Erlaubnis meines Großvaters bei Freunden dort gelebt. Aber für das College musste ich hier her kommen, zumindest... bis ich Achtzehn bin.“
„Und jetzt bist du? Sechzehn?“
„Siebzehn. Ein Jahr... habe ich nach dem Unfall ausgesetzt, mein Großvater war in dem Jahr bei mir.“
„Das war aber schon... vor drei Jahren als er ein Jahr fort war.“, bemerkte Peter und beäugte den Jungen aufmerksam. Er nickte. „Meine Tante und mein Onkel wohnen ja nicht weit von Boston. Ich wollte nicht weg.“
„Aber jetzt... warst du bereit dazu?“
„Es ist anders, irgendwie. Wenn man weiß, dass diese Zeit kommen wird.“

„Daos Vater ist unterwegs, Dad. Dao Shan war nicht dort.“
„Danke. Bring mir den Sud zum desinfizieren aus dem Kühlschrank, Mae.“
„Mach ich.“

„Mein Großvater hat mir auch niemals erzählt, dass Meister Caine Familie hat.“

Mae Lin kicherte lautlos, bei der Frage des Jugendlichen, er kannte offenbar Geschichten über ihren Vater, vielleicht auch eher ihres Großvaters und wie so viele nicht von ihr. Sie brachte ihrem Vater den Sud und zog sich mit aufmerksamen Blick ans Fenster zurück.
Ihr Vater behandelte die Wunde ihres Retters weiter und sah dabei nur kurz zu ihm auf. „Ich bin nicht sicher, ob dein... Großvater überhaupt von Mae Lin weiß. Sie ist... erst einige Monate hier, dein Großvater erst wieder seit einigen Tagen, nicht wahr?“
„Seit zwei Wochen denke ich, meine Cousins sind seit ein paar Tagen hier, ihre...“

„Seit Elf Tagen um genau zu sein. Deine Cousins seit fünf. Jungs? Setzt euch auf die Kissen und seit ruhig!“, der weißhaarige Alte kam auf sie, seinen Enkel und ihren Vater zu. Die Jungs, jetzt zusammen mit einem noch jüngeren ein wenig übergewichtigen setzten sich lautlos.
Mae Lin schaute zurück zu ihrem Vater.
Irgendwie wunderte es sie ohnehin wenig, das dieser Alte Asiate ihre Familie kannte und nachdem was sie eben mitbekommen hatte schien er nicht weniger umtriebig wie ihr Großvater bisweilen. Ob die beiden sich in sonst noch etwas ähnlich waren. „Was war das für eine Kampfart mit der ihr gekämpft habt?“, fragte sie und sah von Aang hinüber zu den anderen dreien.
„Ninja!“, riefen die beiden jüngeren stolz.
„Kung Fu und Ninja.“, antwortete ihr Aang ruhig.

„Du hast die Lehren des Kung Fu also weiterverfolgt?“, fragte nun der Alte. Aang nickte. „Ja, ich respektiere Eure Lehren Großvater und gerne lerne ich mehr, wo ich hier bin, aber Kung Fu möchte ich auch nicht aufgeben.“
„Ich würde mich freuen wenn du Mae Lin bei den Übungen Gesellschaft leisten würdest Aang Tao Zhou.“, sagte ihr Vater und begrüßte dann den eintretenden Arzt. „David? Sieh dir bitte den Arm des Jungen hier an, er wurde mit einem Messer verletzt als er Lin verteidigen wollte. Mae Lin, komm her!“

Sie ging zu ihrem Vater, ließ ihre eigene Wunde, die nicht mehr wie ein Kratzer war versorgen und beobachtete dabei wie Wong den Jugendlichen zu nähen begann, ohne ihn zuvor zu betäuben. „Alles eine Frage der Disziplin.“, erklärte ihr Vater und band einen Mullverband über den oberflächlichen Schnitt an ihrem Oberarm. „Weißt du wer die Männer waren?“
Sie schüttelte den Kopf.
„Hast du sie zuvor schon einmal gesehen?“
Sie schüttelte wieder den Kopf. „Aber... beschreiben könnte ich sie.“, aufmerksam schaute sie ihrem Vater ins Gesicht und nickte.

„In dem Fall, soll dich dein Vater morgen in mein Büro bringen, da machen wir dann ein paar schöne Phantombilder, mmh?“ Kermit kam herein und schloss hinter sich die Tür, dann zog er die nasse Jacke aus, hängte sie über einen der Stühle und kam näher. „Hallo Peter, Mr. Shintaro. Kinder.“, er nickte in die Runde.
„David? Detective Griffin, genannt Kermit. Kermit, Dr. David Wong.“
„Hallo Doc.“
„Detective.“, Wong begann bereits wieder einzupacken und erklärte seinem Patienten nur noch rasch, das er die nächsten Tage nicht duschen durfte und die Wunde trocken halten sollte. „Die Fäden kann ich in einer Woche ziehen, oder Sie gehen zu Peter. Guten Abend noch. Peter? Wir sehen uns.“

„Ja das werden wir. Danke David.“ Peter brachte den Freund zur Tür, verteilte Tee und schickte Kermit mit seiner Tochter und Aang nach neben an. Er musste nicht dabei sein, wenn Kermit die beiden befragte und offenbar sah Shintaro das ähnlich, denn auch er blieb.
„Ich wusste nicht mal, das Sie zurück sind Meister Shintaro.“
Der Alte lächelte und musterte ihn aufmerksam. „Und ich hatte keine Ahnung, das Ihr Vater zurück ist und der neue Ehrwürdige ist, bis ich ihn gestern traf.“, er grinste breit, „Oder... von Ihrer Tochter Peter.“
Er lächelte und nickte. „Das ist... eine lange Geschichte.“
„Nun, ich denke wir haben im Moment Zeit, nicht?“
Peter nickte und begann zu erzählen, anschließend fragte er nach den Enkeln des Alten. „Die drei hier, werden bleiben, bis mein Schwiegersohn seinen Interpol- Einsatz beendet hat, vermutlich... einige Monate. Aang?“, fragte er und schüttelte den Kopf. „Ich hoffe er bleibt länger wie bis zu seinem übernächsten Geburtstag.“
„Ihr wüsstet ihn gerne hier?“
„Er... ist alles was mir von meiner Erstgeborenen geblieben ist. Wüssten Sie Ihre Mädchen nicht gern in der Nähe?“
Peter schwieg, nickte jedoch und schaute nun zu den Jungen die ruhig und wie in Meditation da saßen, als...

„Hier wird nicht gelauscht!“, donnerte Shintaros Stimme durch den Raum und ließ alle drei Jungen erschrocken zusammenfahren. Peter grinste. Der Alte schien die Jungen gut zu kennen.
„Meditiert! Aber draußen! Los! Raus!“
„Aber... es regnet.“, sagte der jüngste. Shintaro zuckte die Achseln. „Hier war es trocken, doch ihr wusstet es nicht zu würdigen. Nun wartet ihr draußen, hinfort!“
Als die Jungs draußen waren seufzte der Alte. „Peter? Ihr kennt den Weg zu mir noch?“
„Natürlich.“
„Dann sorgt bitte dafür, das mein Enkel ihn findet. Ich sollte die drei dort unten in ihr Zimmer schicken und die Tür verschließen.“, er schüttelte den Kopf, verbeugte sich vor ihm und wandte sich ab, nachdem Peter es ihm gleichgetan hatte.

Es dauerte nicht lange bis Kermit mit den beiden anderen wieder erschien und Peter bat den alten Freund kurzerhand Aang zu begleiten und versprach mit beiden Kindern am nächsten Tag zum Revier zu kommen.




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Na? Hat sie wer von euch erkannt? Die drei Brüder und ihren Großvater Mori Shintaro?
Nicht?

Ninja Kids!
Habe mal nachgesehen auf you tube findet sich der Film komplett aber dummerweise nur auf Französisch, habe ich nie gelernt, also nichts für mich. Auf Deutsch und English findet man nur irgendwelche Uraltfilme die damit nichts zu tun haben.
Und auch auf der Amazon Firebox bzw. Amazon überhaupt ist nichts.
Schade.


LG Nyra
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